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Elektro-Hanomag

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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56 Beiträge • Seite 3 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Re: Elektro-Hanomag

Beitragvon langer711 » Mi Dez 10, 2025 20:44

Reithalle / Reitplatz abziehen.
Keine Startprobleme
Einfach zu bedienen
Leise
Keine Abgase
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Re: Elektro-Hanomag

Beitragvon Alla gut » Mi Dez 10, 2025 20:50

langer711 hat geschrieben:Reithalle / Reitplatz abziehen.
Keine Startprobleme
Einfach zu bedienen
Leise
Keine Abgase
Günstig im Unterhalt


Jo und mit 20 km/h Höchstgeschwindigkeit als selbstfahrende Arbeitsmaschine nie mehr Probleme mit dem Tüv .
Da darf man dann auch mal auf die Straße .
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Re: Elektro-Hanomag

Beitragvon countryman » Do Dez 11, 2025 10:03

Warum sollte aus einem Traktor eine selbstfahrende Arbeitsmaschine werden? Solche Umschreibungen werden ohne die Nutzung einschränkende Umbauten garnicht und sowieso sehr restriktiv genehmigt. Voraussetzung wäre eine entsprechend erteilte Betriebserlaubnis.
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Re: Elektro-Hanomag

Beitragvon langholzbauer » Do Dez 11, 2025 10:18

Sehr viele Haus- und Hofarbeiten, die in aktiven oder noch nicht lange aufgegebenen Landwirtschaften mit Allradschlepper um 60-100 PS und Heckkiste erledigt werden, kann auch so ein kleiner E-Hanomag in Verbindung mit einem handlichen Einachser heute noch erledigen.
Mir gefällt das Projekt, auch wenn man damit heute keine Erwerbslandwirtschaft im Außenbereich mehr betreiben kann.
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Re: Elektro-Hanomag

Beitragvon countryman » Do Dez 11, 2025 12:37

Geht dann in Richtung der E-Hoflader die sich bereits etablieren.
Bei Außeneinsätzen sehe ich schnell Grenzen. Grünlandpflege und leichte Waldarbeit wären typische Aufgaben bei denen >20 km/h, eine beheizte evtl. klimatisierte Kabine usw. schon ganz nett sind. Wer ohne auskommt, gut, schön, mit Pferdeanspannung ging es ja auch. Dagegen wurde die Ära der Kleinschlepper schon als Erleichterung wahrgenommen.
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Re: Elektro-Hanomag

Beitragvon langholzbauer » Do Dez 11, 2025 16:14

countryman hat geschrieben:Geht dann in Richtung der E-Hoflader die sich bereits etablieren.
...

Genau!
Sehr viele Aufgaben eines neumodischen el. Hofladers könnte bei genug Platz auch ein 50+x jähriger Oldi mit modernem E- Antrieb erledigen.

PS:
Ich hab noch einen Holzgas- Kramer BJ 1943 in der Ecke stehen, der schonmal 1953 auf Diesel und 1989 von mir auf Luftgekühlt umgerüstet wurde.
Zwischenachsmähbalken und mech. Zweischarpflug bewährt vorhanden und auch den 30 m³ Heuladewagen packte der.
Für Hobbytierhaltung ca. 5ha Spaßpferd, Eigenbedarf-Schlachtvieh und ein paar Reihen Kartoffen und Gemüse mit alten Pferdegeräten oder Einachsern zur Pflege täte der das mit so einem Umbau auch übermorgen noch. :wink:
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Re: Elektro-Hanomag

Beitragvon Alla gut » Do Dez 11, 2025 19:25

countryman hat geschrieben:Warum sollte aus einem Traktor eine selbstfahrende Arbeitsmaschine werden? Solche Umschreibungen werden ohne die Nutzung einschränkende Umbauten garnicht und sowieso sehr restriktiv genehmigt. Voraussetzung wäre eine entsprechend erteilte Betriebserlaubnis.


Irgendwie muss das Fahrzeug halt versichert werden .
Ohne ABE für selbstfahrende Arbeitsmaschine oder ohne normale Traktorzulassung darf so ein Fahrzeug nur auf eingezäunten Betriebsgrundstück betrieben werden .
Ich denk für so ein Umbau bekommst eher eine ABE als Selbstfahrende Arbeitsmaschine wie eine richtige Traktorzulassung .
Selbstfahrende Arbeitsmaschine bedeutet halt dann nur ein Anbaugerät .
Der große Gemüsebaubetrieb hat dann für jedes viel genutzte Anbaugerät einen extra Schlepper .
Oder Baumschule ect .......
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Re: Elektro-Hanomag

Beitragvon Elektro+Hanomag » Do Dez 11, 2025 21:07

Für eine große Erwerbslandwirtschaft kann ein kleiner Elektro-Hanomag als Hofschlepper interessant sein. Für viele kleine Aufgaben muss der GroßeDiesel dann nicht so viele Kaltstarts hinlegen.
Den Akku könnte man durch Heizfolien (230V – Zeitschaltuhr für ca. 3Std) gut auf Temperatur bringen. Ich (bzw. mein Akku) braucht das aber nicht – ich fahre auch so bei Minus°C.
Was mich interessieren würde ist, wie der Fendt Vario e100 einen 100kwh Akku von 800kg (meine Schätzung) in wenigen Minuten signifikant erwärmen oder sogar abkühlen will? Aufhebung der Natur-Gesetze? Oder ist Werbung eh nur Fake? - worauf ja die „Error“-Fehlermeldung im Werbevideo hinweisen könnte – oder die ganzen unangenehmen Pfeifgeräusche? Und welche Aufgabe hat das riesige Kühl-Aggregat unter der Haube? Muss der E-Motor so stark gekühlt werden? Was ist dann mit der Effizienz? Das gleiche gilt auch für das chinesische Pendant, den Xeevo E 904 i.
Immer wird die Spitzenleistung mit der Nennleistung vertauscht. Es kommt beim Ackern aber doch auf die Dauerleistung an. Was taugt da ein Elektro-Trecker mit 5 Tonnen Eigengewicht (plus Pflug oder Fräse) und einer angegebenen Nennleistung von 60kw? Bei einer Akku-Kapazität von 100kwh ist dann nach 60-80 Minuten Feierabend. Je nachdem, wie viel das Kühl-Aggregat sich aneignet.
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Re: Elektro-Hanomag

Beitragvon countryman » Do Dez 11, 2025 21:45

Bisher dürfte die Entwicklung eines eigens durchoptimierten E-Schleppers nicht wirtschaftlich sein - aus genau dem erwähnten Grund. Die Akkus erlauben keine Dauerleistung für Ackerarbeiten. Daher nimmt man konventionelle Maschinen und verpasst ihnen einen E-Motor, ganz genau wie beim Hanomag. Das reicht für Sonderaufgaben.
Dazu kommt: E-Motoren sind enorm elastisch, aber die beim Schlepper erforderliche Spreizung wird nicht erreicht. Ein zusätzliches Getriebe ist also weiterhin erforderlich wenn volle Zugkraft im Acker gefordert ist bei gleichzeitig akzeptabler Transportgeschwindigkeit. Das müsste sicher kein Vario sein, einige Schaltstufen könnten reichen - wie beim Hanomag :wink:
Bei den Geräten dominiert die Hydraulik derzeit alles, effizienter wären mehr direkt elektrische Antriebe, Stellmotoren usw., dann könnte die verlustreiche Hydraulik viel kleiner ausfallen und intelligenter gesteuert werden. Das Grundproblem bleibt allerdings, siehe oben.
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Re: Elektro-Hanomag

Beitragvon langer711 » Do Dez 11, 2025 22:34

Hydraulik ist schon mit recht hohem Wirkungsgrad unterwegs.
Aber zuerst per E-Motor eine Ölpumpe antreiben, damit das Öl dann einen Ölmotor antreibt, ja das ist etwas bescheuert.

Noch bescheuerter ist aber ein E-Motor vor dem Variogetriebe.

Da reichen 4 Fahrstufen, Rest macht der E-Motor.
Aaaaber dann müsste man in MOD erst ein neues Getriebe entwerfen für so ein winziges Nischenprodult ;)
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Re: Elektro-Hanomag

Beitragvon Alla gut » Fr Dez 12, 2025 6:38

Hydraulikblock muss besser komplett runter .Da ist dann Platz für die Akkus .
Eine einfache Nachrüstfronthydraulik kommt dann ins Heck .
Gespeist wird die über ein elektrisches Pumpenaggregat das einschalten nur wenn Öl gefordert wird .
Lenkung über einen elektrischen Stellmotor .
Zapfwellen und Fahrantrieb über eine E-Motor .
Dann noch Leistungselektronik und Steuerungen rein .
Und fertig wäre der auf Wunsch auch autonom fahrende Gewächshausschlepper .
Die Staplerhersteller hätten die erforderlichen Komponenten alle in den Regalen liegen .
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Re: Elektro-Hanomag

Beitragvon Elektro+Hanomag » Fr Dez 12, 2025 17:50

Beim Elektro-Hanomag C224 ist es so, dass ein Hydraulik-Aggregat der Firma Bär mit 24V 2kw 180Bar und 8Liter Öl direkt unter der Trittfläche den Raum bekommt, vor vorher der Blei-Starter-Akku saß. Vorher war dieses Aggregat für die Ladebordwand eines LKWs in Betrieb (ca. Neupreis 1300Euro – Ebay: 100Euro). Der wird nun über einen eigenen Controller direkt vom 48V-300Ah Hauptakku gespeist. Den schalte ich nur zu, wenn ich ihn brauche und regel ihn dann über einen stufenlosen Poti. Das harmoniert sehr gut mit dem originalen Steuerungs-Block von Hanomag. So haben Frontlader und Heckhydraulik sehr viel Kraft. Der Frontlader lässt sich dann zentimetergenau steuern - auch über ein Kabel. Das Gas- Fuss- Fahr- Pedal (nun ein Poti 0-5K Ohm) läßt sich auch sehr präzise bedienen, wenn man neben dem Trecker steht, oder daneben hergeht – so muss ich bei kurzen Wegen nicht immer auf und ab steigen – Alles mit der Ruhe.
„Die Staplerhersteller hätten die erforderlichen Komponenten alle in den Regalen liegen“ - ja und oft auch die Schrottplätze wenn die das erkannt haben.
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Re: Elektro-Hanomag

Beitragvon Alla gut » Fr Dez 12, 2025 19:48

Ja aber ich glaub dein alter Hanomag hat noch keine Regelhydraulik .
Sprich Lageregelung , Zugkraftregelung und auch noch was dazwischen .
Ab den 70 er Jahren hatten es aber dann alle .
Und oft jeder sein ganz spezielles eigenes System , JD sowiso .
Und ab da wird es dann nicht mehr so einfach den alten Block komplett zu nutzen mit eine Standby Hydraulikaggregat .
Da braucht es in den meisten Fällen ein ständigen Ölumlauf .
Wegen dem wäre es wohl ab da besser das der alte Block runter kommt .
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Re: Elektro-Hanomag

Beitragvon Elektro+Hanomag » Do Dez 18, 2025 21:29

Bevor der Elektro-Hanomag hier im Forum zur Karteileiche wird folgendes: Zunächst einmal vielen Dank für die konstruktiven Beiträge zu diesem Thema. Ich würde mich freuen, wenn ich meinen Teil dazu geleistet habe, Interesse für einen Eigenumbau zu wecken. Ich denke, dass ein Elektro-Trecker über ca. 2 Tonnen Gewicht keinen Sinn ergibt. Was soll ein Trecker für 200.000 Euro mit 100kw, der keinen großen Pflug ziehen kann? Auch die modernen Mini-Elektro-Schlepper (aus China, USA) sind für das, was sie leisten viel zu teuer - die fallen ja schon beim Anblick auseinander.
Heute habe ich für meinen kleinen Elektro-Hanomag R12 die Zulassung bekommen und konnte ihn ausgiebig testen. Der Traktor wiegt 780kg, ist 70 Jahre alt und hat nun mit 10kw Dauerleistung sehr gute Fahreigenschaften. Bei 25km/h in der Ebene benötigt er 15kw/h für 100km - ein Energie-Äquivalent von 1,5 Liter Diesel. Der Umbau hat mich ca 5.000 Euro gekostet (inkl 10kw/h Akku - gebrauchte Winston LiFePo-Zellen). Den Trecker hatte ich ohne Motor für 500 Euro gekauft.
Ein Foto von heute - mit schwarzem Nummernschild findet ihr hier:
https://andreasplaas.wordpress.com/elektro-hanomag-r12/
Der Trecker ist bis 2031 Steuerbefreit und kostet 32 Euro Versicherung im Jahr.
Zuletzt geändert von Elektro+Hanomag am Fr Dez 19, 2025 16:58, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Elektro-Hanomag

Beitragvon 038Magnum » Do Dez 18, 2025 22:20

Servus,

Daumen hoch für das Projekt! Aber Schweißen musst du noch ein bisschen üben ;-)

Besten Gruß und weiter so.
"Die Gedenktafel für die Zweiten hängt unten in der Damentoilette."
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