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73 Beiträge • Seite 4 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5
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Beitragvon Euron » Mi Mär 11, 2009 20:58

also, ich beantworte dir die gegenfrage, wen du die eigentliche Frage beantwortest

Gegenfrage: Was geht in einem Menschen vor, der andere Lebewesen isst ?


Der Speichelfluss wird angeregt, er lässt es sich Schmecken. Wie es sich für einen Allesfresser gehört ist Fleisch ein Teil meiner Nahrung. Vermutlich esse ich sogar mehr Fleisch als der Gesundheit zuträglich ist.

Was geht in einem Menschen vor, der in seiner Freizeit zu seinem Vergnügen tötet?


Mir geht es in der Frage wirklich darum zu verstehen, wiso ein Mensch für das Recht, einen Kapitalen Hirsch zu töten, einen haufen Geld hinlegt.

Als beispiel möchte ich Jagdreisen nach Ungarn anführen.
Der Jäger fährt dahin wirklich nur zum Abschuß, hat dort NIE gehegt oder gepflegt, hat diesen Hirsch heute zum ersten mal gesehen.
Legt einen Batzen geld auf den Tresen um einen Hirsch schießen zu dürfen. Nicht mal das Fleisch darf er mitnehmen, das gehört immer noch dem Ungarn. Einzig den Schädel darf der Jagdreisende mit nach Österreich oder Deutschland nehmen.

Halten wir fest: es geht nicht um die Hege, nicht um die Natur, nicht um den Wald und auch nicht um das Fleisch.
Bleibt nur noch der Schädel oder der Akt der Tötung.

Wenns um den Schädel geht: Ich habe schon Fallweise Häuser von Jägern geräumt. Der ganze Dachboden voller Schädel, zum teil Kapitale Teile. Die sind großteils in den Müllkontainer gewandert. Niemand wollte die auch nur für einige Euros haben :roll:
Es ist also der Schädel auch nur dann was wert, wenn man ihn mit dem Jagderlebniss, dem akt der Tötung in Verbindung bringen kann.
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Beitragvon hans g » Mi Mär 11, 2009 21:49

Euron hat geschrieben:
Was geht in einem Menschen vor, der in seiner Freizeit zu seinem Vergnügen tötet?

DEINE frage ist eine aneinandereihung von unterstellungen,die in eine bestimmte richtung zeigen sollen.
ein psychologe könnte hier eine analyse erstellen,die wahrscheinlich umfangreich wäre :roll:
hans g
 
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Beitragvon Takar » Do Mär 12, 2009 0:57

Hallo

@ Euron so etwas kenne ich auch.

Vor einigen Jahren habe ich für einen Jäger Holzstangen für den Bau mehrerer Hochsitze geliefert.
Er lud mich nach getaner Arbeit, auf ein Bier in sein Wohnzimmer ein, ich dachte ich bin in einem Gruselkabinett.

Hirsche, Elche, Marder, Federfieh, das ganze Wohnzimmer war voll von präperierten Tierköpfen und ausgestopften Wildtieren.
Dann hat er mir noch erzählt, das seine Jagdkumpels und er jedes oder spätestens jedes zweite Jahr eine Reise unternehmen und solche Prachtiere wie Elche, Rothhirsche, Gämse oder Bergziegen usw. schießen gehen, da es diese Tiere ja leider bei uns nicht gibt.

Ich muß sagen das Bier hat beschissen geschmeckt und ich war froh als ich dort wieder raus war, ich habe auch nie mehr eine Arbeit von dem Typen angenommen.

Für mich hat der ganz klar einen an der Waffel und seine Jagdkumpels auch ! :wink:

Frank

P.S. Ich kenne keinen Metzger oder Schlachter, der sich Trophäen seiner Arbeit ins Wohnzimmer hängt oder der tausende von Euros zahlt, nur um im Ausland Tiere zu schlachten.
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Beitragvon forstbetriebwf » Do Mär 12, 2009 11:21

@ Euron betrifft Häuseräumung von Jägern! Geh mal auf E Bey und schau mal was dort für Jagdtrophäen bezahlt wird Geweihe Gehörne Präparate,dann wirfst du sowas nicht mehr in den Mülleimer.Das nur mal zu dem einem deiner Themen!
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Beitragvon walddödel » Do Mär 12, 2009 13:05

Euron hat geschrieben:Wenns um den Schädel geht: Ich habe schon Fallweise Häuser von Jägern geräumt. Der ganze Dachboden voller Schädel, zum teil Kapitale Teile. Die sind großteils in den Müllkontainer gewandert. Niemand wollte die auch nur für einige Euros haben :roll:
Es ist also der Schädel auch nur dann was wert, wenn man ihn mit dem Jagderlebniss, dem akt der Tötung in Verbindung bringen kann.


Deckt sich mit meiner Erfahrung nach einer Hausräumung 2006, die Gehörne und Schädel wollte nichtmal einer geschenkt haben. E-Bucht ab 1Euro- keine Gebote..............also Container.
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Beitragvon walddödel » Do Mär 12, 2009 13:17

forstbetriebwf hat geschrieben: JÄGER SIND KEINE MÖRDER EBENSO WENIG WIE EIN LANWIRT ODER METZGER SCHLACHTER USW


Sorry, kann ich nicht so stehen lassen, ICH habe immer ein ungutes gefühl wenn ich Bullen oder Kühe zum Schlachter gebe oder selber schlachten lasse(Hausschlachtung) und komme mir einige Zeit wie ein Mörder vor-also muß jemand der das freiwillig zum Spaß macht(in Ungarn, Afrika etc) von seiner Gemütseinstellung schonmal anders sein als viele. Ich sage mir dann immer- du willst Fleisch, also mußt du da durch, aber unter Spaß verstehe ich was anderes! Meine unerhebliche Meinung zum Thema
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Beitragvon Rumpsteak » Do Mär 12, 2009 17:26

@Euron,

Jäger wie Du sie beschreibst gibt es da braucht man auch nicht drum herum zu reden. DAS sind dann aber die Jäger die (Zu viel!) Geld haben. Es sind aber nicht alle Jäger auf die Schädel irgendwelche Hirsche scharf. Wenn Du also auf diese Jäger anspielst, solltest Du deine Frage umformulieren.

Zum Beispiel so: Was geht in einem Menschen vor, der viel Geld bezahlt um hunderte Kilometer zu reisen und dann einen Hirsch,Bären etc zu erschießen um DANN seinen Kopf mit zunehmen.

ICH "töte" nämlich auch in meiner Freizeit da ich kein Berufsjäger bin. Währe es eigentlich etwas anderes wenn ich Geld dafür BEKOMMEN (also Berufsjäger) würde anstatt welches zu BEZAHLEN ?
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Beitragvon Euron » Do Mär 12, 2009 18:37

hallo,

jeder erklärt mir, wie ich die Frage zu stellen habe, mache stellen auch Gegenfragen (die ich auch beantwortet habe), wieder andere analysieren meine Psyche anhand meiner Frage, aber keiner scheint den Mumm zu haben meine Frage ehrlich zu beantworten.


ICH "töte" nämlich auch in meiner Freizeit da ich kein Berufsjäger bin. Währe es eigentlich etwas anderes wenn ich Geld dafür BEKOMMEN (also Berufsjäger) würde anstatt welches zu BEZAHLEN ?


Ja, das wäre für mich was anderes. Denn dann könnte ich glauben, das man tötet um Fleisch zu essen oder um seine Rechnungen bezahlen zu können. Es wäre also wie der überaus ehrenwerte Beruf des Metzgers. ( auch ich habe schon Tiere Geschlachtet, habe sogar (vor vielen jahren) in der Fachschule frisches Stierblut getrungen, nachdem ich den Stier mit dem Bolzenschussapparat getötet, gerühtelt und gestochen habe.

Wenn ich aber weder das Fleisch nutze, keinen Schädling eliminiere, Kein geld damit verdiene, sogar einen haufen Geld hinlegen muss, dann scheiden für mich alle ehrenwerten Motive aus.
Es bleibt also, das es mir wohl Freude bereitet, diesem Tier das leben zu nehmen. Ich verstehe immer noch nicht, was daran Spass macht.

Ein tolles Beispiel ist auch der Auerhahn, zumindest bei uns sehr selten. Ich wüsste auch nicht das er irgendwo schädlich auftritt, und fürs ökologische Gleichgewicht muss man dieses seltene Tier sicher auch nicht töten.
Trotzdem hat jeder Jäger, der was auf sich hält einen solchen als Präparat Zuhause stehen. Weshalb? Was bereitet befriedigung daran, einen Auerhahn, der sehr selten ist zu töten?

mfg
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Beitragvon Rumpsteak » Sa Mär 14, 2009 12:50

Euron hat geschrieben:



Wenn ich aber weder das Fleisch nutze, keinen Schädling eliminiere, Kein geld damit verdiene,


Und genau DAS tue ich. Aber um dir deine Frage zu beantworten: In einem Menschen der in seiner Freizeit Tiere tötet (also Menschen wie ich) gehen wahrscheinlich die selben Dinge vor wie in allen anderen Menschen auch :wink:.

Menschen wie Du sehen nur die "schwarzen Schafe" unter den Jägern. Dass diese aber nur einen geringen Teil der gesammten Jägerschaft ausmachen wollt oder könnt ihr nicht einsehen. Von daher ist eine Diskussion über Themen wie dieses eigentlich sinnlos da man sich sowieso nur im Kreis dreht. Wenn man diese Diskussion aber als Jäger in Frage stellt, heißt es sofort dass einem die Argumente ausgehen..was auch nicht stimmt. :)
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Beitragvon Euron » Sa Mär 14, 2009 13:24

Hallo Rumpsteak,

Menschen wie Du sehen nur die "schwarzen Schafe" unter den Jägern.


Absolut nicht. Einige (wenige) Jäger zähle ich zu meinen besten Freunden. Nur sind meine Freunde auch bereit Fehler der Jägerschaft einzugestehen, ja Fallweise sogar ihre eigenen Fehler einzugestehen.

Aber sogar diese Freunde konnten mir auf die Frage, was letztlich den Reiz ausmacht, ein Tier zu erlegen, von dem kein Schaden ausgeht, kein Fleisch für mich nutzbar ist und womöglich sogar noch selten ist.

Es konnte mir auch noch keiner die Frage beantworten, wiso man mehr Freude daran hat einen seltenen Auerhahn zu töten als bsp einen Fuchs oder eine Hirschkuh.

Ich differenziere durchaus, zwischen Sinnvoller und Notwendiger Jagdausübung (Schwarzwild, Rotwild usw) und Sinnlosem Töten nur um des Tötens willen (Trophäenjäger, vom Rumänischen Bär, der von einem Deutschen Buchhalter erlegt wird bis zum Auerhahn)

Aber um dir deine Frage zu beantworten: In einem Menschen der in seiner Freizeit Tiere tötet

Ich meine wirklich in dem Moment, in dem er die Jagdreise nach Ungarn inkl Hirschabschuss bucht oder in dem Moment, in dem er auf den Auerhahn Zielt und abdrückt.

Da kann in dem Jäger wohl kaum das gleiche vorgehen wie in mir. Denn ich hätte echte Gewissensbisse, wenn ich den Auerhahn umpusten würde.

DAS sind dann aber die Jäger die (Zu viel!) Geld haben.

Das Geld zu haben ist sicher nie das Problem. das Problem ist der Wunsch, das Geld dafür zu nutzen, einem Tier sinnlos das Leben zu nehmen.

Kleines Vorurteil am Rande, manche Jäger opfern doch alles für ihre Leidenschaft. An Frau und Kindern wird gespart, aber die Jagdpacht muss sein.

Bei uns gibts das geflügelte wort:
Wer Fischt, Vögelt oder Jagd, kommt um alles was er hat.
oder noch böser:
Fischer, Jäger und andere Lügner
Ich möchte betonen, mir ist absolut klar, das dies VORURTEILE sind, die nicht wirklich auf die Jägerschaft zutreffen.


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Beitragvon Rumpsteak » Sa Mär 14, 2009 13:30

Ich sehe meine Fehler auch ein davon mal ab. Und was in einem Jäger vor geht, der in andere Länder (für viel Geld) reist um einen Bären zu schießen weiss ich nicht. Ich jage wie gesagt des Fleisches wegen..und natürlich der Regulierung.
Rumpsteak
 
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Beitragvon hans g » Sa Mär 14, 2009 13:55

jäger sind genau solche menschen,wie reiter,tennisspieler,golfer,segler oder rennfahrer---- :idea:
alle diese beschäftigungen kann man verbal auseinander nehmen und ganz nach belieben negativ oder positiv darstellen.
wenn ein jäger nach ungarn fährt und einen hirsch schiesst,dann ist der hirsch dort auf der abschussliste und die ungarn können noch ne mark damit machen--genau so ist es,wenn mein bekannter nach namibia fliegt und ne antilope schiesst,auch da gibts abschusslisten-----und das fleisch der antilope bekommen die farmarbeiter.
..und für nen hiesigen "schmahlspurrennfahrer" ist es das grösste,mal ne runde aufm nürburgring zu drehen.
hans g
 
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Beitragvon Euron » Sa Mär 14, 2009 14:05

Hallo Rumpsteak,

wir sind gar nicht soo weit voneinander entfernt. Die von dir beschriebene Jagdausübung im Sinne von Fleischjagd und Regulierung sehe ich durchaus Positiv. Wenn dabei auch noch mal ein starker Rehbock durchkommt oder ein Kapitaler Hirsch erlegt werden kann, dann ist das sicher schön und spricht für die Hege.

Du hast vieleicht auch recht, das viel zu oft der Negative Part der jagd disskutiert wird. Möglicherweise liegt es aber auch daran, das diese Exzesse innerhalb der Jägerschaft leider viel zu wenig disskutiert und zu wenig verurteilt wird.

mfg und weidmanns heil
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Beitragvon Rumpsteak » Sa Mär 14, 2009 14:19

Euron hat geschrieben:
Du hast vieleicht auch recht, das viel zu oft der Negative Part der jagd disskutiert wird. Möglicherweise liegt es aber auch daran, das diese Exzesse innerhalb der Jägerschaft leider viel zu wenig disskutiert und zu wenig verurteilt wird.

mfg und weidmanns heil


Richtig. Man lässt den schwarzen Schafen zu oft zu viel durchgehen. Ginge es nach mir hätten einige Jäger bei uns schon lange keinen Jagdschein mehr.
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Beitragvon Euron » So Mär 15, 2009 8:24

wenn mein bekannter nach namibia fliegt und ne antilope schiesst,auch da gibts abschusslisten-----und das fleisch der antilope bekommen die farmarbeiter.


Bei der Antilope hast du recht. Wenn er aber noch einige Scheine drauflegt und einen Elefanten oder Löwen schießt wird schon wieder Grenzwertig.
Frag mal beim Deuschen Zoll nach, was da an Präparaten beschlagnahmt wird, jahr für jahr.
Über den Auerhahn der in der guten Jagdstube hängt will sich wohl keiner auslassen :roll:

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