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Beitragvon Morpheus » Sa Mai 10, 2008 6:30

Ich wurde gefragt warum Jäger keine Mörder sind und ich muss zugeben ich hatte so keine Antwort parat habe zwar dies und dass erklärt mit der hege, Bestandskontrolle, Abschussquoten usw.

Aber was sagt ihr den dazu ?
Zuletzt geändert von Morpheus am Fr Mär 13, 2009 6:37, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon SHierling » Sa Mai 10, 2008 6:49

Mehr gibt es dazu nicht zu sagen, außer daß Du den Tierschutz vergessen hast, denn der Tod durch den Jäger ist für ALLE hierzulande jagdbaren Tiere erheblich schonender und streßfreier als jeder natürliche Tod (Verhungern, Erfrieren, an Parasiten eingehen, an Krankheiten oder Verletzungen sterben ... )

Ich frag solche Leute immer, ob sie auch Füchse und Fuchsbandwürmer, Leberegel und Spulwürmer als Mörder bezeichnen würden.
Ich esse Fleisch, und ich weiß, warum.
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Re: Warum sind Jäger keine Mörder ?

Beitragvon hans g » Sa Mai 10, 2008 7:16

Morpheus hat geschrieben:Ich wurde gefragt warum Jäger keine Mörder sind und ich muss zugeben ich hatte so keine Antwort parat habe zwar dies und dass erklärt mit der hege, Bestandskontrolle, Abschussquoten usw.

Aber was sagt ihr den dazu ?

solch bescheuerten fragen muss man nicht beantworten :!:
warum sind autofahrer keine mörder,obwohl soviele leute tot gefahren werden :!:
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Beitragvon Mattie » Sa Mai 10, 2008 11:59

Vielleicht muss sich Morpheus mal in einem anderen Thema einlesen, dass hat zufälligerweise das selbe Thema.
http://www.landtreff.de/viewtopic.php?t=19090&highlight=m%F6rder

Doppelt gemoppelt :lol: :lol:
http://www.youtube.com/watch?v=An7PTGk2W0E
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Beitragvon waldtom » Sa Mai 10, 2008 19:22

Hallo
Wo ist der Unterschied, ob ich ein Tier töte um es zu essen, oder einen Salatkopf, oder mit jedem Atemzug Unmengen von Kleinstlebewesen einatme und töte?
Also muss jedes Lebewesen andere Lebewesen töten um zu überleben.
Klar geht einem das töten von Tieren schon näher als das töten von Pflanzen. Aber trotzdem sollte derjenige, der einen Jäger als Mörder bezeichnet auch einmal sein eigenes Handeln überdenken!
Viele Grüße aus Unterfranken
Tom
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Franken liegt zwischen Bayern und Deutschland!
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Beitragvon Morpheus » Sa Mai 10, 2008 22:29

Also meine Frage wurde immer noch nicht beantwortet ... ich sehe das genau so wie ihr aber wie würdet ihr argumentieren ?
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Beitragvon Kaninchen » Sa Mai 10, 2008 22:36

Ich würde so argumentieren, daß Mord immer etwas ist, daß man mit niedrigen Bewegggründen tut und normalerweise nicht vorkommt. Mord hat für mich etwas mit Hinterlist und Niedertracht zu tun.
Ein guter Jäger ballert ja auch nicht einfach darauf los.
Zum Glück gibt es hier sehr vernünftige Jäger, einen kenn ich zumindest :wink: der wirklich nur schießt, wenn er weiß, was er vor'm Lauf hat...

Mein Vermieter war zum Glück auch so... der saß gerne und schaute... :wink: aber bis er schoß .....und dann mußte das Wild erstmal eine Weile in die TK-Truhe.... :wink:
Zuletzt geändert von Kaninchen am Sa Mai 10, 2008 22:39, insgesamt 1-mal geändert.
Grüßle,
Birgit
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Beitragvon Morpheus » Sa Mai 10, 2008 22:38

Aha das ist mal eine gute Antwort danke Kaninchen


Noch wer etwas in der Richtung ?
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Beitragvon Kaninchen » Sa Mai 10, 2008 23:01

Es ist ja nach wie vor ein schwieriges Thema. Die einen sagen Jagd ist notwendig, die anderen behaupten es wäre nicht, bzw. wenn nicht der Mensch die jagenden Tiere ausgerottet hätte oder bejagen würde, wäre die Natur im Einklang......

Ich würde behaupten, daß beide grundsätzlich im Recht sind, bei unseren Kulturen vor ein paar Hundert Jahren war das auch durchaus der Fall. Aber mittlerweile ist das eben nicht mehr so.

Der Mensch hat so viel verändert...Er hat sich unabkömmlich gemacht. :roll:


Obwohl ich denk, wenn der Mensch durch irgendeinen Gau welcher Art auch immer, weichen würde, die Natur würde sich wieder regeneriien
Grüßle,
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Beitragvon SHierling » So Mai 11, 2008 8:07

Es ist ja nach wie vor ein schwieriges Thema. Die einen sagen Jagd ist notwendig, die anderen behaupten es wäre nicht, bzw. wenn nicht der Mensch die jagenden Tiere ausgerottet hätte oder bejagen würde, wäre die Natur im Einklang......

Nee, so einfach geht das nicht. Dann müßte der Mensch als erstes mal aufhören, Landwirtschaft zu betreiben, und jede Menge Wildschweine und Rehe mit Kartoffeln, Mais und Raps zu mästen - auch wenn ALLE Freßfeinde noch in vollem Ausmaß vorhanden wären, gäbe es eine "Bevölkerungsexplosion" beim Wild, einzig durch die zusätzliche "Feld-Fütterung".
Und dazu dürften wir dann auch unsere Haustiere nicht mehr impfen - Krankheiten wie Tollwut, Milzbrand(!!), Pest & Co sind ja auch beim Wild ganz erheblich zurückgegangen seit der Erfindung des Impfschutzes, da gab es immerhin bis ins 18te Jahrhundert noch Seuchenzüge, die dann "mal eben so" 80% aller Tiere und Menschen ausgerottet haben, sowas ist auch "Bestandsregulierend", genau wie z.B. der 30-jährige Krieg ..... und das möchte keiner wieder einführen, nicht mal der NABU (hoffe ich)
Ich esse Fleisch, und ich weiß, warum.
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Re: Warum sind Jäger keine Mörder ?

Beitragvon bona terra » So Mai 11, 2008 17:46

[quote="Morpheus"]Ich wurde gefragt warum Jäger keine Mörder sind und ich muss zugeben ich hatte so keine Antwort parat habe zwar dies und dass erklärt mit der hege, Bestandskontrolle, Abschussquoten usw.

Aber was sagt ihr den dazu ?[/quote]

Hallo Morpheus,

als Mörder bezeichnet man doch in erster Linie einen Menschen der einen anderen [b]Menschen[/b] aus irgendwelchen niederträchtigen Motiven tötet. Dies dürfte doch bei den meisten Jägern nicht der Fall sein. Mörder im eigentlichen Sinne dürften bei den Jägern auch nicht stärker vertreten sein wie bei der übrigen Bevölkerung, eher in geringerm Umfang (Waffenbesitz setzt Zuverlässigkeit im waffenrechtlichen Sinne voraus).

Wer hat denn diese bescheuerte Frage gestellt? Sicher irgend ein "Extremist" :evil:
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Beitragvon Morpheus » So Mai 11, 2008 20:30

Ja Bio Bio das war so ein "Studierter" naja das ging dann noch so weit warum Menschen sich in die Natur einmischen usw. Naja ich stand recht Doof da natürlich weiß ich das Jäger Kein Mörder sein kann wie oben schon beschrieben aber in so einem Augenblick ist ´man doch schon "Geschockt" und fragt sich was der den von einem will.
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Beitragvon KarlGustav » So Mai 11, 2008 20:44

Jaja blablabla ... es gibt gute Jäger die sich der Hege und Pflege verpflichet fühlen und dementsprechend handeln und daneben gibt es auch blutrünstige Jagdgenossen deren Intention nicht weit vom Morden weg liegt. Man hat ja oft genug mit den Kerlen zu tun und trifft sie draussen. Mehr als oft kann man da hören, wieviel Spass es macht der Sau eins draufzubrennen oder die Böcke wegzuknallen. Letzthin hatte ich mit so einem beim Holzmachen zu tun, als eine Bache dreimal in unserer Sichtweite kreuzte. Meine Güte war der Bursche ausser sich, dass er keinen Schiessprügel griffbereit hatte.

Redet mir bloss dieses Volk nicht heilig.

Nixdestotrotz ist eine vernünftige Hege absolut notwendig in unserer menschgemachten Natur.
Karl
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Beitragvon Donte » Mo Mai 12, 2008 9:46

Jagd muss und wird es auch in der Zukunft geben aber es kommt auf die Art und Weise an wie sie ausgeübt wird. Meiner Meinung nach müssten Jäger viel mehr Auflagen erfüllen um einen Jagdschein zu erhalten und zu behalten.
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Beitragvon waldtom » Mo Mai 12, 2008 13:18

Hallo Donte
Welche Auflagen meinst du?
Wir Jäger haben eine der anspruchvollsten Prüfungen zu bestehen, müssen uns ständig weiterbilden, müssen eine Versicherung abschließen, müssen spätestens alle 3 Jahre bei der Jagdbehörde vorstellig werden um den Jagdschein zu verlängern. In einigen Bundesländern muss man vor jeder Verlängerung zu einem Pflichtschießen, obwohl immer mehr Schießstände dichtmachen. Zahlen für Jagdausübung ein Schweinegeld, eine gute Kugelpatrone kostet z.B. 3,70€. Wenn noch mehr Auflagen kommen, werden wohl einige das Handtuch schmeissen. Dann muss irgendwann die Jagdausübung, für die wir dummen Jäger noch viel Geld bezahlen, von teuren, staatlich bezahlten Wildhütern ausgeübt werden! Schau doch nur in die Schweiz in den Kanton Uri!
Ist es das, was du mit Auflagen meinst oder die Jagd in der Zukunft?
Viele Grüße aus Unterfranken
Tom
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