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Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon weissnich » Fr Mai 15, 2026 7:57

Südheidjer hat geschrieben:Ufff, fällt die Klimaapokalypse nun aus? Was sagen Greta, Luisa und Klima-Shakira dazu?

Bild: "Prognosen völlig falsch!: Klimaforscher streichen ihr schlimmstes Angst-Szenario // Viele Experten halten es längst für unrealistisch"

https://www.bild.de/politik/inland/klimaforscher-kassieren-ihr-drastischstes-katastrophenszenario-69fd84e530e98e4ac324e1d2

...
Trotzdem: Im jüngsten UN-Klimareport gehört RCP8.5 zu den meistgenutzten Szenarien. Wetterdienste, Regierungen und Stadtplaner stützen sich darauf. Auch die Ampel-Regierung nutzte die dramatischen Prognosen, die hohe Klimaschäden für Deutschland vorhersagten, etwa für die „Klimaanpassungsstrategie“ und neue Gesetze.

Jetzt die Wende: Das Szenario wird aussortiert

In der neuen Sammlung des World Climate Research Programme (WCRP) fehlt RCP8.5 komplett. Stattdessen setzen Forscher auf mildere, realistischere Annahmen.

Deutliche Kritik kommt aus der Wissenschaft selbst: RCP8.5 sei „unplausibel“, schreiben Klimaforscher um den renommierten Szenarien-Entwickler Detlef van Vuuren. Er hatte schon früh gewarnt, das Szenario werde oft fälschlich als wahrscheinlich dargestellt.
...


Und nu? Kommen die Verarscher nun in den Knast? Kriegen wir unser Geld zurück?

Was machen nun meine grünen Mitbürger, die mir allen Ernstes erzählt haben, daß wir in der Südheide bei 50 Meter über Null vom Meer verschlungen werden? Begeben die sich in Behandlung? Buchen die nun Nachhilfestunden in Naturwissenschaften? Sehen die ihre "Qualitätsmedien" und Propaganda-Päpste zukünftig kritischer?

Ganz einfache Lösung: Das ist ja nur ein Bild-Artikel von Axel Bojanowski in der Bild, also Blödsinn.



so sieht populisten denken aus.. die energiewende in der welt sorgt dafür das das schlimmste denkbare szenario vermutlich abgewendet wird.. also war "alles" gelogen.. sone art des denkens ist wohl nur menschen zugänglich die jeden tag mit dem kopf gegen ne schranktür hämmern :lol: :lol:

wenn man sich aber anschaut wie sich die temperaturen in europa entwickeln und wie es sich auswirkt (und landwirte sollten das eigentlich merken) weiss man das wir viel zu wenig gemacht haben.. :klug:
weissnich
 
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon MikeW » Fr Mai 15, 2026 8:39

@weissnich
Das die Verbrennung fossiler Ernergieträger Auswirkungen auch Klima, Umwelt, Natur hat wird fast niemand bestreiten. Über das Maß mag es verschiedene Ansichten geben. D als losgelößte Insel sehen ist schon mal Unfug.

Außerdem wird seitens der Anhänger der "Energiewende" (dämliches populistisches Wort ...was wird da gewendet?) ... zu keinem Zeitpunkt aufgeführt, welche Auswirkungen der Umstieg auf diese Variante hat. Unbestritten ist, daß durch den WKA Ausbau und FreiflächenPV Ausbau ebenso negative Auswirkungen auf Klima, Umwelt Natur bestehen.
Warum wohl werden diese Folgen der EE seitens Ihrer strikten Verfechter nicht benannt ? Dieses Verhalten führt nicht zu Akzeptanz.

Hinzu kommen noch die wirtschaftlichen Folgen durch den Weg den D eingeschlagen hat
Selbst Denken ist wichtig, ... wichtiger denn je.
MikeW
 
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon 304 » Fr Mai 15, 2026 8:47

fleischverkäufer hat geschrieben:Das ist gut möglich. Und trotzdem kann es auf Dauer viel Geld einsparen, wenn man z.B. Bewegungsenergie oder Wärme bzw. noch wichtiger Kälteenergie mit EE Strom erzeugt, und dafür kein Öl oder Gas mehr verbrennen muß.

Dafür brauchts aber weder Verbote noch CO2-Steuer noch ausufernde Bürokratie.

Jeder der die Möglichkeit hat, wird sich aus rein wirtschaftlichen Gründen für Eigenverbrauch eine PV-Anlage aufs Dach schrauben und kann damit je nach Verbrauchsverhalten und Dachgröße 30-70% seines Jahresstromverbrauches abdecken.

Problem ist wenn man jetzt per Gesetz bzw. CO2-Steuer auf 100% gezwungen wird. Das wird unbezahlbar weil Erzeugungsleistung und auch Speicher massivst überdimensioniert werden müssen. Selbst für einen Ingenieur in Rente mit YT-Kanal schwierig und eigentlich unbezahlbar aber für einen Betrieb oder einen Wohnblock schlichtweg unmöglich.

Abgesehen davon kannst du den deutschen Beitrag eh vergessen. Umso mehr Produktion ausgelagert wird in Ländern in denen keine Rücksicht genommen wird, umso schlimmer wird die Gesamtrechnung. Und vergiss nicht den Einfluss kriegerischer Tätigkeiten. Alleine was da aktuell an Unmengen von Öl dank ukrainischem/iransichen Beschuss verbrennt oder die Umwelt verschmutzt.
weissnich hat geschrieben:wenn man sich aber anschaut wie sich die temperaturen in europa entwickeln und wie es sich auswirkt (und landwirte sollten das eigentlich merken) weiss man das wir viel zu wenig gemacht haben.. :klug:

Ja wir kennen die Probleme und die sind hauptsächlich in den Ämtern und Rathäusern zu finden.

Flächenversiegelung und Entwässerung für Bebauuung und Straßenbau wirken sich halt nunmal negativ aus. Hier liegen ganze Siedlungen in ehemaligen Überschwemmungsgebieten und die undichten Keller laufen voll sobald mal wieder eine Drainage verstopft ist. Entwässerung sowohl von Drainagen als auch Oberflächenwasser laufen in den kanalisierten Bachlauf der bei Starkregen die X-te Erweiterung des Baugebietes nicht mehr verkraftet, womit mit steigendem Wasserpegel dann wieder X undichte Keller absaufen.

Ich brauche dir vmtl. nicht jetzt nicht erklären wie sich Häuser, Straßen und bereinigte/trockengelegte Gärten im Vergleich zu Feuchtwiesen die zeitweise überflutet sind, auf das örtliche Klima und den Wasserhaushalt auswirken. Im Sommer trocknet und heizt sich dann alles wieder auf und bei Regen läuft direkt alles wieder davon.

Wenn du hier auch in den anderen Threads etwas mitliest, dann merkst du, dass bei Trockenheit die feuchten Wiesen stabile Erträge liefern. Sind halt im Gegenzug in feuchten Jahren zeitweise nicht befahrbar. Wenn da die Kommunen mal wieder eingreifen um ihre Baugebiete vor dem absaufen zu retten, hat das natürlich auch Auswirkungen auf die landwirtschaftlichen Flächen.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon langholzbauer » Fr Mai 15, 2026 8:49

Da muss ich @weisnix wiedersprechen.
Auch wenn es jetzt zu spät ist, waren die vorhandenen dt. AKW beim Thema zuverlässige und CO²- arme Stromversorgung sehr gut.
Wenn " wir" jetzt auf Teufel komm raus ganze Landstriche weltweit zerstören bzw. verändern, um mit aller Gewalt alles auf erneuerbare Elektroenergie umstellen zu wollen, sind wir nicht besser, als die letzten 150 Jahre mit den fossilen Energieträgern.
Es fällt den dt. " Umweltfreunden" nur viel leichter, weiterhin ungezügelt ihren Konsum zu fröhnen, wenn die Umweltschäden weit genug weg entstehen.

Nur, weil die PV -und WK - Technik etwas billiger in Fernost produziert wird, ist deren Herstellung und spätere Entsorgung bis heute noch deutlich problematischer, als die einer Gasturbine oder der uralten Dampfmaschine.

Wer selbst kein PV- Panel besitzt , oder bereit ist, in Sichtweite einer WKA zu wohnen, hat für mich kein Recht , eine Wende in diese Richtung einzufordern. :klug:

"weiss man das wir viel zu wenig gemacht haben.. "
Die Wirklichkeit erschlägt zwar viele.
Aber wir Mitteleuropäer haben zuviel gemacht und brauchen deshalb zu viel Energie.
Wie kann und darf sich ein Nutzer eines um 2 T schweren BEV besser fühlen, als der Nachbar , welcher mit einem ca. 12 jährigen Kleinwagen ein ähnliches Nutzungsprofil fährt?
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Falke » Fr Mai 15, 2026 9:14

Klimatisierung ist wirklich eine "schöne" Anwendung für PV. Bedarf besteht, wenn Angebot da ist.
Heizen mit PV (bzw. EE allgemein) ist da schon ziemlich quergedacht ...

Südheidjer hat geschrieben:a.) Das Gas und Öl lassen die Amis und die Scheichs in der Erde.

Ölquellen kann man nicht einfach so abschalten und später wieder einschalten.
Bei den aktuellen Blockaden rund um die Golfregion wird nach dem Überquellen der Lager das Rohöl
stellenweise einfach in Senken oder gar ins Meer laufen gelassen. :oops: :cry: homo hominem lupus

Ich fürchte, die Verbrennung von Erdöl/Erdgas weltweit wird erst aufhören, wenn alle leicht förderbaren Quellen versiegt sein werden. :(

A. aus Ö.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon meyenburg1975 » Fr Mai 15, 2026 9:28

weissnich hat geschrieben:so sieht populisten denken aus.. die energiewende in der welt sorgt dafür das das schlimmste denkbare szenario vermutlich abgewendet wird..

Kohle,Öl und Gas steigen im Verbrauch regelmäßig auf neue Rekorde. Und das wird sich auf absehbare Zeit auch nicht ändern.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Falke » Fr Mai 15, 2026 9:39

Das entscheidende Wort in weisnix' Zitat ist "vermutlich". Niemand weiß es wirklich.

Also muss von den zahlenmäßig immerhin schon beachtenswerten Jüngern des Klimaglaubens jede Abweichung vom Credo als Ketzerei bekämpft werden, à la
"die jeden tag mit dem kopf gegen ne schranktür hämmern"

A.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon barneyvienna » Fr Mai 15, 2026 11:35

Südheidjer hat geschrieben:
Und nu? Kommen die Verarscher nun in den Knast? Kriegen wir unser Geld zurück?

Was machen nun meine grünen Mitbürger, die mir allen Ernstes erzählt haben, daß wir in der Südheide bei 50 Meter über Null vom Meer verschlungen werden? Begeben die sich in Behandlung? Buchen die nun Nachhilfestunden in Naturwissenschaften?


Selber Nachhilfestunden ! Kannste dir selber ausrechnen, dass bei durchschnittl. 5 mm Anstieg /a dein Hof in der Südheide in ca. 10.000 Jahren baden geht (wenn sichs nicht beschleunigt, wovon ich ausgehe). Beste Grüße aus Wien 172 m ü.NN.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon meyenburg1975 » Fr Mai 15, 2026 11:39

[*]
barneyvienna hat geschrieben:
Südheidjer hat geschrieben:
Und nu? Kommen die Verarscher nun in den Knast? Kriegen wir unser Geld zurück?

Was machen nun meine grünen Mitbürger, die mir allen Ernstes erzählt haben, daß wir in der Südheide bei 50 Meter über Null vom Meer verschlungen werden? Begeben die sich in Behandlung? Buchen die nun Nachhilfestunden in Naturwissenschaften?


Selber Nachhilfestunden ! Kannste dir selber ausrechnen, dass bei durchschnittl. 5 mm Anstieg /a dein Hof in der Südheide in ca. 10.000 Jahren baden geht (wenn sichs nicht beschleunigt, wovon ich ausgehe). Beste Grüße aus Wien 172 m ü.NN.

Vor 10000 Jahren konnte man zu Fuß nach England laufen. So what
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon barneyvienna » Fr Mai 15, 2026 11:44

und IN 10.000 Jahren wirds dann aber echt eng, bei mehreren 10 Mrd. Menschen auf viel weniger Platz.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Oberpfälzer » Fr Mai 15, 2026 12:29

4% des CO2 in der Atmosphäre kommen aus der Verbrennung von Kohlenstoff, 2% dieser 4%, also 0,08% des CO2 stammen aus Deppenland.

Mehr gibt es zu dem Klimascheiß nicht zu sagen...
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Oberpfälzer » Fr Mai 15, 2026 12:58

Eines vielleicht noch: War vor ein paar Wochen im Urlaub in Bozen und dort im Ötzi-Museum (sehr zu empfehlen, mega interessant).
Der Ötzi ist vor 5000 Jahren auf einem offensichtlich eisfreien Pass hinterrücks ermeuchelt und dann eingeschneit und eingefroren worden.
Damals gab es meines Wissens noch keine "dreckigen Verbrennungsmotoren die das Klima zerstören" und " keine fossilen Klimakillerkraftwerke", die "die Erde erhitzen"...
Hannibal ist vor über 2000 Jahren in der römischen Warmzeit sogar mit Elefanten über die Alpen marschiert.

Den Klimamist, den irgendwelche Kommunisten und Wind-/Solarlobbyisten als Vorwand benutzen, um jeden abzuschröpfen, der noch a bissl was hat, glauben doch nur noch die Dümmsten...
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon barneyvienna » Fr Mai 15, 2026 13:23

@oberpfälzer: man muss kein Kommunist sein, um die Erhöhung des Luft-Co2-Gehaltes seit indust. Revolution auf das Doppelte (derzeit ca. 420 ppm) als Warnsignal zu sehen. Die Epochen, die du genannt hast, hatten einen Co2 - Gehalt von weniger als der aktuellen Hälfte.
Das bedeutet: die Gletscher und Polkappen schmelzen heute schneller als in den von dir genannten Zeitaltern (in denen es also auch schon warm war).
Wenn ich hierbei einen Denkfehler habe, - bitte kläre mich auf !
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Oberpfälzer » Fr Mai 15, 2026 13:37

Ja anscheinend ist es ja dann vor ein paar tausend Jahren auch mit 300ppm co2 mindestens so warm geworden wie jetzt mit 400ppm!

Das führt doch die ganze Argumentation ad absurdum, dass das CO2 der Klimatreiber schlechthin ist.
Im 19. Jahrhundert endete übrigens auch die kleine Eiszeit.


Ich weiß net, wie ich es noch erklären soll...


Bei den Dinosauriern war der co2 gehalt übrigens noch viel höher.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Südheidjer » Fr Mai 15, 2026 16:22

barneyvienna hat geschrieben:
Südheidjer hat geschrieben:
Und nu? Kommen die Verarscher nun in den Knast? Kriegen wir unser Geld zurück?

Was machen nun meine grünen Mitbürger, die mir allen Ernstes erzählt haben, daß wir in der Südheide bei 50 Meter über Null vom Meer verschlungen werden? Begeben die sich in Behandlung? Buchen die nun Nachhilfestunden in Naturwissenschaften?


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Wie kann man 10.000 Jahre vorhersagen, was passieren wird? Wetter und Klima sind dynamische Prozesse mit vielen Unbekannten.
Was passiert mit den Landmassen? Senken die sich ab oder heben die sich in den nächsten 10.000 Jahren?
Wie viel Wasser wird in der Atmosphäre aufgenommen werden?
Kommt noch mal ein Meteorit um's Eck, der für Jahre alles dunkel macht, weil er auf die Erde knallt? Oder ein Vulkan-Ausbruch?
Wie würde sich das Klima verändern, wenn man jetzt sofort unverzüglich jegliche CO2-Emissionen stoppen würde auf Null?
Für die Änderung des Klimas gibt es viele Ursachen neben dem CO2. Dazu schaue man sich nur die Temperaturverläufe in der Zeit vor der industriellen Revolution an.

Wenn man solche Modellrechnungen anstellt, dann bewegen sich diese in einem Unschärfebereich. Man erhält Werte "von bis".
Je weiter man nach vorne blickt, desto größer wird der Fehler.

barneyvienna hat geschrieben:und IN 10.000 Jahren wirds dann aber echt eng, bei mehreren 10 Mrd. Menschen auf viel weniger Platz.

Jegliche Prognosen der Bevölkerung für in 10.000 Jahren sind unseriös.
Es gab mal Anfang der 1970er (?) ein Buch, in dem prognostiziert wurde, daß die Bevölkerung einige Jahrzehnte später nicht mehr ernährt werden könnte. Pustekuchen.
Die Bevölkerungsanzahl ist auch ein dynamischer Prozess mit vielen, vielen Parametern und unbekannten Einflüssen.
Es gibt z.B. die Beobachtung, daß eine Bevölkerung irgendwann abnimmt, wenn der Wohlstand wächst.
Wie alt können Menschen überhaupt werden? Welches waren die großen Fortschritte in der Medizin? Gibt es diese weiterhin?

Haben wir in 30, 40 oder 50 Jahren z.B. die Kernfusion als Energielieferant? Oder eine andere Technik?
Dann werden wir erkennen, daß wir uns ohne Grund Jahrzehnte arm gemacht haben, weil für auf Teufel komm raus ohne Rücksicht auf den Preis früh auf eine Technik gesetzt haben, die dann doch überholt wurde und zur Übergangstechnologie wurde.

Der Hof, auf dem ich lebe, lag übrigens vor einigen Jahrhunderten längere Zeit wüst. Ob das noch die Auswirkungen des 30-jährigen Krieges und der Pest-Epedemien waren, weiß ich nicht. Die Heide war auch immer karg und unwirtlich. Also kein leichtes Leben. Die Menschen siedeln sich immer dort an, wo das Überleben am einfachsten ist.
Wenn Teile der Küstenregionen verloren gehen sollten, dann sollte man aber auch daran denken, daß durch einen Temperaturanstieg neuer Lebensraum woanders entstehen wird.

Fazit: Das mit der Glaskugel ist ganz, ganz schwierig.
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