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Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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13011 Beiträge • Seite 865 von 868 • 1 ... 862, 863, 864, 865, 866, 867, 868
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon barneyvienna » Fr Mai 15, 2026 17:02

hast ja recht, südheidjer. Das mit der Glaskugel ist wirklich ganz, ganz schwierig, und auf 10.000 Jahre hochrechnen ist mehr als spekulativ, das sehe ich ein.
Aber was ICH PERSÖNLICH sehe: - vor 50 Jahren: 3,5 Mrd. Menschen heute: 8 Mrd. (alle wollen essen, wohnen, heizen)
- in der Stadt kein Schnee mehr im Winter (in meiner Jugend schon)
- Sommer mit Tropentagen, deren Anzahl jährlich ansteigt
- Bäume, die vor meiner Nase vertrocknen
- Grundwasserabsenkungen
- Gletscher, die verschwinden
- der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus ? bei mir schlagen sie bereits im März aus

Ob diese Erwärmung menschengemacht oder natürlich ist, das weiß ich nicht und das ich mir auch völlig schnuppe, die Auswirkungen jedenfalls finde ich brutal, und man soll dagegenarbeiten mit den Mitteln, die der Einzelne hat. Verzicht auf Kleinigkeiten ist möglich - aber jedem seine eigene Sache.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Südheidjer » Fr Mai 15, 2026 18:19

Ja, als ich Kind war, waren die Teiche jedes Jahr zugefroren zum Schlittschuhfahren.
Bei dem einen Mega-Winter 1978/79 fiel die Schule aus, weil wir aufgrund der Schneemassen gar nicht zur Schule kamen.
Da war das dieses Jahr Pippifax dagegen mit dem Schnee, aber es war so viel, daß wieder die Schule ausfiel...Klein-Fritzchen kennt halt kaum noch Schnee. Wärmer wird's, keine Frage.
Was die Trockenheit anbelangt: Ich hatte vor einiger Zeit in einem Buch über die Lüneburger Heide gelesen, daß die Niederschläge in Brockhöfe 580 mm und in Lüneburg 600 mm üblich wären. Das Buch ist rund 150 Jahre alt.
Bis vor wenigen Jahren wurde die übliche Niederschlagsmenge der Lüneburger Heide mit rund 750 mm angegeben. Der Wert wird auch heute immer als Vergleich herangezogen. Also war es vor 150 und mehr Jahren trockener als heute bzw. ähnlich trocken. Mich schocken seitdem die Niederschlagswerte von 600 mm nicht mehr.
Urgroßvater, Opa und Papa haben noch Gräben angelegt in den Moorbereichen, damit da der Wald nicht absäuft, der da seit 150 Jahren steht. Die Gräben wurden auch noch geräumt, als ich Kind war. Das ist aber 40 oder mehr Jahre her, seitdem wuchern die mehr oder weniger zu.
Nun gab es in 2023 und 2024 1000 mm bzw 1300 mm Regen. Da stand der Wald auf einer dieser ehemaligen Moorflächen wieder unter Wasser und das ziemlich lange. Diese beiden nassen Jahre haben nach den 4 oder 5 Trockenjahren die Natur förmlich explodieren lassen. Alles wuchert wie bekloppt. In den Trockenjahren krepelten am meisten die Buchen, der Baum also, den die "Naturschutzjünger" immer so als Zukunftsbaum für den Waldumbau predigten.
Die Eichen und Kiefern haben die Trockenheit besser weggesteckt.
Es hat schon seinen Grund, warum in der Heide Eiche, Kiefer und Birke die Bäume sind, die verbreitet sind.
Wenn es jetzt in den letzten 100 Jahren nasser war als vor 200 Jahren und dadurch auch die Fichte gut wuchs, dann war das vielleicht mal so.
Es mag sein, daß die Pflanzen früher blühen. Wir hatten meine ich vor ein paar Tagen noch Werte um Null Grad am morgen.
Bis vor einigen Jahrzehnten wurde in der Lüneburger Heide mit der einheimischen und angepassten "Heidebiene" geimkert, also der Dunklen Biene (Apis mellifera mellifera). Diese hatte die Eigenart, vorsichtig ins Jahr zu starten, also nicht bei den ersten Sonnenstrahlen Vollgas zu geben und Brut noch und nöcher anzulegen, sondern verhaltener zu starten. Warum? Weil es in der Lüneburger Heide üblich ist, daß es mal wieder arsch kalt werden kann, nachdem es schon mal warm im Jahr war. Auch betrieben die Heideimker schon vor 150 Jahren Wanderimkerei, z.B. ins Alte Land, Kedinger Land und die Altmark, weil das Trachtangebot über Monate in der Südheide sehr mau war. Die Lüneburger Heide ist "dröge" und als Tracht kommt dann im August die Heide als Massentracht, aber vorher war da nie viel.

Man darf nicht immer nur die letzten 100 Jahre sehen, sondern muß auch mal weiter zurückblicken.
Die Natur passt sich an, einiges wird auf der Strecke bleiben, anderes dazukommen. Das war schon immer so und wird auch so bleiben.

Wir können mit unserer heutigen Technik viel besser auf Veränderungen reagieren, z.B. Klimaanlagen oder auch Häuser und Städte anders bauen. Vergleiche mal eine Wohnung mit freistehenden Balkon und Fensterfront nach Süden mit einer Wohnung, in der der Balkon ins Haus hereingezogen ist und die Fensterfront im Sommer nicht der vollen Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist. Das ist ein himmelweiter Unterschied von der Temperatur in der Wohnung her. Ich spreche aus Erfahrung.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Gazelle » So Mai 17, 2026 15:03

.
Südheidjer hat geschrieben:
Fazit: Das mit der Glaskugel ist ganz, ganz schwierig.


Nun hat der "Klimarat" zugegeben, daß SSP5-8.5 FALSCH ist.

Nanu ?

Wir verbrennen nicht ?
Alle Ablaßzahlungen sind Unsinn ?
.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon langholzbauer » So Mai 17, 2026 20:28

Wir Menschen könnten uns ja darauf einigen, die Extremwetterlagen auf der Basis von tatsächlichen Erfahrungen unserer Ahnen bestmöglich zu entschärfen.
Aber daran verdienen die Klimaforscher und Flachland=Retentionsflächen -Bauplaner zu wenig.

Hier geht es ja um Energieversorgung!
Da hat D. sich selbst ins Knie geschossen.
Schon lange vor dem Atomausstieg wurde unter dem Vorbehalt der Ökologie die kleine dezentrale Wasserkraft ins Abseits verbannt.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon langer711 » So Mai 17, 2026 20:35

Naja nur mit Wasserkraft kommst auch nicht weit.
Einziger Vorteil:
Schieber auf, wenn Strom gebraucht wird.
Hier könnte Ihre Werbung stehen... 8)
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon tyr » So Mai 17, 2026 20:40

mein Kumpel hat eine Mühle, die wurde jahrhundertelang mit Wasserkraft betrieben, das Wasserrad steht sogar noch, kann ich ein Foto machen wenn gewünscht. Auch Strom wurde damit erzeugt, auch diese Anlage existiert noch, nur darf das Wasserrad heute wegen der Wasserrrechte nicht mehr betrieben werden. Mit heutiger Technik wäre es leicht möglich, das ganze Dorf zu versorgen, aber es ist nicht gewollt.
Nimm das Recht weg, was ist der Staat noch anderes als eine große Räuberbande. (Augustino von Hippo, 354 bis 430)
Unbedingter Gehorsam setzt bei den Gehorchenden Unkenntnis voraus.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon langholzbauer » So Mai 17, 2026 20:58

langer711 hat geschrieben:Naja nur mit Wasserkraft kommst auch nicht weit.
Einziger Vorteil:
Schieber auf, wenn Strom gebraucht wird.

Lasst doch mal das " nur mit.." weg!
Darum geht es mir nicht.
Ob und wie weit diese altbewährte Technologie zum sinnvollen Energiemix hätte beitragen können, wurde mit angeblicher Gewässerökologie komplett ausgehoben, obwohl damals viele teporär angestaute Fließgewässer ganz besondere Biotope bildeten.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon erwinruhl » Mo Mai 18, 2026 8:22

Mal einen neuen Stromvertrag machen macht für viele Sinn.
Entlastung bei den Netzentgelten sagt die Frau
Stromsteuer soll abgesenkt werden, aber noch nicht passiert
Tankrabatt ist nicht spürbar
Mineralölkonzerne bereichern sich

Stromvertrag prüfen
Vergleichsportale nutzen
Kühlschrank, Kochen, usw.
Photovoltaik bauen

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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Falke » Mo Mai 18, 2026 9:16

langer711 hat geschrieben:Naja nur mit Wasserkraft kommst auch nicht weit.

In Ö. werden immerhin 60 % des Stroms mit Wasserkraft erzeugt.
(hier bei mir sind es durch die Nähe zur Draukraftwerkskette an die 99 %)

Wenn es in D. mit vergleichbaren Niederschlägen nur etwa 3 % sind, liegt es wohl am (politischen) Willen ...

@Erwin
Der hohe Strompreis in D. resultiert abseits der Marketingsperenzien wohl primär aus der hohen Abhängigkeit der Erzeugung aus Erneuerbaren.
Komischerweise korreliert das weltweit so ...

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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon langer711 » Mo Mai 18, 2026 13:34

In D ist es alles ein wenig flacher.
Weniger Höhe = weniger Leistung
So ist das nunmal mit der Wasserkraft

Nachbar hatte ne Turbine zum Betrieb der Mühle früher.
Er hatte überlegt, daraus Strom zu ernten.
Dann hätte er alles umbauen müssen.
Rechen, Fischtreppe u. Einiges mehr.
Sein Fazit:
Lohnt sich nicht.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon 304 » Mo Mai 18, 2026 14:01

Falke hat geschrieben:In Ö. werden immerhin 60 % des Stroms mit Wasserkraft erzeugt.

Sobald der deutsche Umwelt- und Klimaschutz auch in Österreich Fuß fasst sind eure Wasserkraftwerke Geschichte.

Hier gäbe es mehr als genügend Möglichkeiten für einfachste und billigste Laufwasserkraftwerke, teils sogar noch als Altbestand der nur etwas erneuert werden müsste, aber das ist hier schlichtweg nicht erwünscht. Aber insgesamt würde das aufgrund anderer Geologie bei uns bei weitem nicht für so hohe Anteile reichen.
Falke hat geschrieben:Der hohe Strompreis in D. resultiert abseits der Marketingsperenzien wohl primär aus der hohen Abhängigkeit der Erzeugung aus Erneuerbaren.
Komischerweise korreliert das weltweit so ...

Sonne und Wind liefern halt nicht 24/7 volle Leistung.
Die Vorhaltung doppelter Produktionskapazitäten ist halt etwas kostspielig.

Wasserkraftwerke wären in der Hinsicht besser, insbesondere weil auch leicht schwarzstartfähig. Nur sollte man sich auf eine sinvolle Größenordnung beschränken, die keine große Aufstaung benötigt, bzw. eh vorhandene Kapazitäten (Hochwasserschutz) verwendet.

Was passiert, wenn man es mit der Größe etwas übertreibt, sieht man in China. Die Drei-Schluchten-Talsperre hat zwar mit 32x 700 MW + 2x50 MW Turbinen eine beachtliche Leistung, aber wenn die reißt sind binnen weniger Stunden gleich mehrere Millionenstädte ausradiert. Passenderweise liegt das Teil nicht nur in einem Erdbebengebiet sondern wurde sogar geflutet, obwohl der Bau wegen Korruption vermurkst wurde.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon erwinruhl » Di Mai 19, 2026 17:10

Ja, Falke, hast den Habeck schnell auf meine Seite hin verschoben, dass doch nicht so viele mitkriegen, wo die Reise hin geht mit der Energiewende, alle Welt setzt auf Erneuerbar, und das sagt der Dr. Habeck, und das ist die Zukunft.

Die Sonne bringt die Energie.

Fossil hat ausgedient.

Und ich habe das auch jetzt von verschiedenen gehört: Hätten wir doch noch die Rot- Grüne Koalition, dann wären wir weiter mit dem Sonnen- und Windstrom.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Falke » Di Mai 19, 2026 17:58

Ohne dein KI-Gelabere wäre der Beitrag geblieben, wo er war!

Falke

Erwin hat geschrieben:Fossil hat ausgedient. ,,, alle Welt setzt auf Erneuerbar,

Hmm.
China verbrennt mehr Kohle – Weniger Strom aus Erneuerbaren

Wie man in den Wendeländern (oder gar global) schon in paar Jahren alle Energie zu 100 % aus Erneuerbaren gewinnen will :?: :|

Hier wird plausibel abgeschätzt, dass Wind und Sonne bis 2025 etwa 45 % der Energie liefern werden:

KI berechnet, wie weit Windkraft und Solar uns bringen – das Ergebnis erschreckt

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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon erwinruhl » Mi Mai 20, 2026 18:36

Der Expertenrat zum Reiche Ihrer Politik:


Energie und Klimaschutz wurden in den Ministerien getrennt
Daten fehlen für Gesetz
Keine Investitionssicherheit
Redespachvorbehalt als Kostentreiber
Keine Einspeisevergütung für kleine Leute
Keine Kostensenkung
Höhere Emissionen
Frage, ob Frau Reiche nicht gehen sollte.
Klage gegen Reiches Gesetze zu erwarten.
Martin bedankt sich.
Und Falke, das ist alles von mir mitgeschrieben, ohne KI- Hilfe!
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon MikeW » Mi Mai 20, 2026 21:28

@Erwin ... dann lern mal fix ordentlich in ganzen Sätzen zu schreiben. Das gehört sich so.
Selbst Denken ist wichtig, ... wichtiger denn je.
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