Die Lieferzeit für Windmühlen liegt in D. bei 2 bis 2,5 Jahre. So war das bisher. Da sich jetzt ein erhöhter Bedarf einstellt und hier kaum nennenswert produziert wird, dürfte sich die Lieferzeit erheblich verlängern.
Aktuelle Zeit: Mi Mär 11, 2026 16:46
Tagesschau hat geschrieben:Noch bis vor Kurzem gab es einen regelrechten Run auf Wärmepumpen und die Handwerksbetriebe kamen mit den Installationen nicht nach. Der Streit rund um das geplante Heizungsgesetz hat die Situation aber völlig verändert.
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Trecker-fahrer hat geschrieben:Es werden aber trotzdem auch noch Kohle und Gaskraftwerke gebaut. Erst im Jahr 2060 will auch China Klimaneutral werden, also 15 Jahre später als Deutschland.
Neuland79 hat geschrieben:Also ich bin dabei. Wenn wir bis 2030 die 1h Pufferung von Einzel-Leitungsaufällen beherrschen nehmen wir die Langzeitpufferung (ca. 1 Monat) von Elektroenergie und Heizbedarf über Wasserstoff in Angriff. Ich werd schon mal ne H2-Gasleitung und entsprechende Heizungsanlage für 2040 beantragen.
Wobei H2 Kleinanlagen gibts doch schon. Müsste weissnix doch nur installieren. Die Kugel Eis kann man doch sicher dafür ausgeben und er würde uns nicht mehr unsere wertvolle Energie in den Flautenzeiten weg nehmen und könnte seinen privaten 100% regenerativ Traum leben! Einfach die PV-Energie für Winter speichern und vielleicht noch ein kleiner Vertrag mit einem regionalen Windpark, wo er zusätzlich Strom beziehen kann, wenn Wind weht! Oder will weissnich nur seinen Strom verkaufen und die anderen sollen die Übertragung und Ausgleich/Speicher, Reservekraftwerkskapazitäten, Abschaltungen bezahlen?
weissnich hat geschrieben:ich zahle nichts mehr für strom.. die anlagen bezahlen sich selber ab
Experte widerspricht Energie-Mythos: „Heizen mit Wasserstoff ist eine Sackgasse“
Artikel von Eileen Kelpe • Gestern um 16:41
Debatte um grünen Wasserstoff
Experte widerspricht Energie-Mythos: „Heizen mit Wasserstoff ist eine Sackgasse“
Der FDP ist das Thema Wasserstoff beim Heizungsgesetz ein großes Anliegen – doch Energieexperten widersprechen und warnen vor falschen Anreizen für die Verbraucher.
München – Es wurde lange gezankt und diskutiert – doch nun soll das Gebäudeenergiegesetz (GEG) kommende Woche im Bundestag beschlossen werden. Besonders die FDP pochte darauf, dass ein Vorschlag im GEG aufgenommen wird: dass in Zukunft Gas-Heizungen mit Wasserstoff betrieben werden können. Doch diese Technologie ist nicht unumstritten und vor allem die Wissenschaft sieht darin keine alternative Heizmethode.
Keine Argumente: Bei Markus Lanz findet FDP-Bildungsministerin keine klare Antwort für Wasserstoff
In der Talksendung Markus Lanz im ZDF fand auch Bundesministerin für Bildung und Forschung, Bettina Stark-Watzinger (FDP) keine klaren Antworten auf Nachfragen des Moderators zum Thema Wasserstoff. Lanz betonte: „Sie sind doch die Forschungsministerin, Sie müssen das doch wissen!“ Und fügt hinzu: Wann werde man in Deutschland mit grünem oder überhaupt mit Wasserstoff heizen können? Doch Stark-Watzinger weicht den Fragen aus und spricht von ‚Energieoffenheit‘ und bleibt ungenau: „Ich gehe davon aus, dass wir auch mit Wasserstoff heizen werden.“
Ebenfalls zu Gast war die stellvertretende Leiterin des Hauptstadtbüros der Wirtschaftswoche, Sonja Álvarez, die entschieden gegen Stark-Watzinger hält. „Ich finde, dass die FDP hier tatsächlich eine komplette Irreführung der Wählerinnen und Wähler betreibt“, sagt Álvarez. Sie kritisiert, dass unter dem Begriff „Energieoffenheit“ von der FDP suggeriert werde, dass man sich weiter Gasheizungen einbauen könne und dass diese dann irgendwann plötzlich „Wasserstoff ready“ seien.
Energie-Experte warnt: keine Zukunft für Heizen mit Wasserstoff
Bei vielen Wissenschaftlern lautet der Konsens ähnlich: Sie glauben nicht, dass Wasserstoff eine wichtige Rolle beim Heizen von Gebäuden spielen wird. Dr. Jan Rosenow forscht am Environmental Change Institute an der britischen Universität Oxford und sagte gegenüber Focus online Earth: „Das ist eine Sackgasse. Wasserstoff wird nicht in ausreichender Menge zur Verfügung stehen und muss importiert werden. Außerdem hinaus ist das Heizen mit Wasserstoff sehr viel teurer als etablierte Technologien wie die Wärmepumpe und Fernwärme.“
Keine falsche Hoffnung machen: Wasserstoff zu teuer für Privathaushalte
Rosenow betont, dass es zu wenig grünen Wasserstoff gebe, sodass man ihn nicht flächendeckend nutzen könne, da die Herstellung sehr verschwenderisch sei im Vergleich zu erneuerbaren Energien im Betrieb von Wärmepumpen und dass die Gasnetze noch nicht bereit für Wasserstoff seien. Sinnvoll sei es, ihn in der Industrie einzusetzen, um dort klimaneutraler zu werden.
Zudem sei Wasserstoff besonders teuer: „Um ein Haus mit einem Gasverbrauch von 20.000 Kilowattstunden pro Jahr mit Wasserstoff zu beheizen, müsste man hierzulande 5000 Euro im Jahr bezahlen“, sagt er gegenüber Focus. „Das ist mehr als das Doppelte der zu erwartenden Betriebskosten einer Wärmepumpe mit Wärmepumpen-Stromtarif im Jahr 2030“. Aufgrund dessen empfiehlt er, dass man den Verbrauchern keine falsche Hoffnung machen sollte, dass in naher Zukunft das Heizen mit Wasserstoff im Privatgebrauch möglich sei. Es würde nur zu Verunsicherungen führen. (eike)
weisnich hat geschrieben:wie kommst du darauf das ich einen traum von 100% autarkie hätte?
SF3400 hat geschrieben:weisnich hat geschrieben:wie kommst du darauf das ich einen traum von 100% autarkie hätte?
Bei den Ergüssen, die du hier so von dir gibst, dürfte wohl kaum jemand hier im Thread was anderes vermuten……
Ich warte immer noch auf eine Antwort wie du deine Gewächshäuser im letzten Jahr bzw. Ende Januar diesen Jahres beheizt hast, als kaum Wind- und Sonnenstrom vorhanden waren.
Nachweislich hat sich deine Behauptung mit dem vielen Windstrom ja als falsch erwiesen.
Komm jetzt nicht mit Zeiträumen wo von beiden genug vorhanden war.
Das es Zeiträume gibt, wo wir unseren Strombedarf zu einem großen Teil regenerativ abdecken können,
ist mir durchaus bewusst.
Du hast doch nicht etwa den von dir ja immer wieder verteufelten französischen Atomstrom in Anspruch genommen?
weissnich hat geschrieben:und ich habe im gesamten winter nur irgendwas um 500kWh dem netz entnommen inkl hausheizung und warmwasser...
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