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Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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12631 Beiträge • Seite 359 von 843 • 1 ... 356, 357, 358, 359, 360, 361, 362 ... 843
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon langer711 » So Jul 02, 2023 12:35

Jetzt werden die, die PV installieren auch noch an den Pranger gestellt…

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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Kartoffelbluete » So Jul 02, 2023 12:52

@Meyenburg, der Stromanbieter "Tibber" bietet genau das System mit der stundenweisen Stromabrechnung an.
Ein faires Abrechnungssystem, find ich recht sympatisch und hätte jetzt, beim vollzogenen Stromanbieterwechsel,
auch zu diesem gewechselt. ---- wen er den nicht so eine katastrophale Bewertung hätte! :roll: Aber auch ich bin der
Meinung, in die Richtung muss es gehen.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon waelder » So Jul 02, 2023 13:51

Mein Kollege hat als Berufslandwirt eine große Maschinenhalle mit Solar im Außenbereich ca 400 m vom Ort entfernt
Er bekam eine Beschwerde von einem E Auto Fahrer , der selber Solar auf dem Dach hat
Die Solarzellen würden ihn blenden :roll:
„Integration ist eine Bringschuld des Eingewanderten“
Wer sich nicht Integriert muss wieder gehen
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon langer711 » So Jul 02, 2023 14:37

Im Aldi gibts getönte Scheiben für die Nase.
Auch Sonnenbrille genannt.

:D
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Labernich » So Jul 02, 2023 15:45

Schweden steigt aus dem "Green Deal" aus.

https://blackout-news.de/aktuelles/schw ... rbare-auf/
Ich liebe die Grünen wie mein Bier 4,9% und kaltgestellt!
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Tinyburli » So Jul 02, 2023 17:13

Neuerdings kann man ab 2024 dann auch die THG- Quote für aus PV- Anlagen stammenden Strom von öffentlichen Ladestellen auch nicht nur bei Inselanlagen bekommen! Man würde den erhöhten Satz beanspruchen können! (doppelt so hoch als normal!)

Nextmove hat das in seinem Video gesagt.

Die offizielle Stellungnahme der Regierung:

28.06.2023
Bundesregierung verbessert die Förderung von Ökostrom aus öffentlichen Ladesäulen
Die Änderung im Rahmen der gesetzlichen THG-Quote macht es nun für Betreiber von Ladeinfrastruktur attraktiver, Ökostrom direkt an der Ladesäule zu produzieren, zum Beispiel über eine lokale Solar- oder Windkraftanlage.

Das Bundeskabinett hat heute beschlossen, die Förderung von Strom aus erneuerbaren Energien für E-Fahrzeuge zu verbessern. Die entsprechende Änderung im Rahmen der gesetzlichen Treibhausgasminderungsquote (THG-Quote) macht es für Betreiber öffentlicher Ladeinfrastruktur attraktiver, Ökostrom direkt an der Ladesäule zu produzieren, zum Beispiel über eine lokale Solar- oder Windkraftanlage, und für ihre Kundinnen und Kunden zu Verfügung zu stellen. Mit dieser Neuerung soll insgesamt der Anteil erneuerbarer Energien am Strommix, den E-Fahrzeuge an öffentlichen Ladesäulen laden, wesentlich erhöht werden.

Bundesumweltministerin Steffi Lemke: "Die Elektromobilität ist ein zentraler Hebel, um unsere Klimaziele im Verkehr zu erreichen. Daher freue ich mich, dass sich immer mehr Menschen für ein E-Auto entscheiden, auch weil das Netz öffentlicher Ladesäulen immer dichter wird. Dieser Fortschritt geht nicht zuletzt auf die Treibhausgasminderungsquote zurück, die Mineralölkonzerne zu mehr Klimaschutz verpflichtet und die das Bereitstellen von Strom für E-Fahrzeuge als attraktive Erfüllungsoption vorsieht. Die neue Regel in der THG-Quote ist eine gute Nachricht für alle, die ihr E-Auto am liebsten mit Ökostrom fahren. Bisher laden Autofahrerinnen und Autofahrer an öffentlichen Ladesäulen in der Regel den handelsüblichen Strommix, der auch aus fossilen Energien stammen kann. Wenn der Ladestrom lokal mit erneuerbaren Energien hergestellt wird, wird E-Autofahren noch klimafreundlicher."

Durch die heute beschlossene Änderung der 38. Bundes-Immissionsschutzverordnung (BImSchV) wird die Förderung von Strom aus erneuerbaren Energien für Elektrofahrzeuge im Rahmen der THG-Quote weiterentwickelt. Durch die neue Verordnung kann sich ein Ladesäulenbetreiber nunmehr den selbst produzierten Strom, der aus einer direkt angeschlossenen Solar- oder Windkraftanlage stammt, deutlich einfacher bescheinigen lassen. Dadurch wird dieser Ökostrom auch für Mineralölkonzernen zu einer attraktiven Erfüllungsoption.

Durch die THG-Quote des BImSchG werden Kraftstoffanbieter verpflichtet, ihre CO2-Emissionen zu senken. Diese Verpflichtung kann durch die Beimischung von Biokraftstoffen, dem Einsatz grünen Wasserstoffs aber auch durch die Bereitstellung von Strom für Elektroautos erfüllt werden. Da durch die nachweisliche Bereitstellung von Strom im Verkehr weniger fossile Kraftstoffe genutzt werden, wird so der CO2-Austoß im Verkehr gemindert. Im Rahmen des so genannten Quotenhandels ist es möglich, dass Minderungen von Dritten erbracht und an die Mineralölwirtschaft veräußert werden. Im Fall von Strom sind das Ladepunktbetreiber. Die durch den Quotenhandel mit der Mineralölwirtschaft erzielten Einnahmen unterstützen somit den Betrieb öffentlicher Ladpunkte. Hier setzt die neue Verordnung an: wird statt Netzstrom nunmehr erneuerbaren Strom eingesetzt, der direkt an der Ladesäule erzeugt wurde, werden höhere CO2-Minderungen erzielt. Das macht die Bescheinigungen wertvoller, wodurch höhere Einnahmen für die Ladeinfrastruktur erzielt werden.

Mit der Verordnung wird ein Teil der Maßnahme 21 des Masterplans Ladeinfrastruktur II der Bundesregierung umgesetzt. Im nächsten Schritt soll die Anrechnung von Strom für schwere Nutzfahrzeuge bei Ladungen im nichtöffentlichen Bereich verbessert werden.

Die beschlossene Verordnung tritt in wenigen Wochen nach der Verkündung in Kraft. Die Anrechnung von an öffentlichen Ladesäulen erzeugtem Ökostrom ist ab dem Jahr 2024 möglich.
28.06.2023 | Pressemitteilung Nr. 107/23 | Verkehr


https://www.bmuv.de/pressemitteilung/bu ... adesaeulen
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon meyenburg1975 » So Jul 02, 2023 19:32

langer711 hat geschrieben:Jetzt werden die, die PV installieren auch noch an den Pranger gestellt…

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Ich denke Neuland meint folgendes:

Der Stromanbieter hat in der Regel einen festen Strompreis für seine Kunden. In Zeiten des eE Überschusses kauft er ihn billig ein und hat eine gute Marge. Wenn Strom mangels Sonne und Wind knapp ist muss er ihn teuer bezahlen und hat unter Umständen gar keine Marge.
Das heißt zu der Zeit, wo ich als Erzeuger auf den Stromanbieter angewiesen bin, kann er an mir kein Geld verdienen bzw. legt sogar drauf. Das müssen wiederum die mitbezahlen, welche keine eigene Energie mittels Solar/Wind erzeugen (können), da sich die Mischkalkulation nach oben verschiebt.
Je mehr Menschen so agieren, desto größer wird das Problem und desto notwendiger eine differenzierte Abrechnung.
Zuletzt geändert von meyenburg1975 am So Jul 02, 2023 19:34, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon meyenburg1975 » So Jul 02, 2023 19:33

Kartoffelbluete hat geschrieben:@Meyenburg, der Stromanbieter "Tibber" bietet genau das System mit der stundenweisen Stromabrechnung an.
Ein faires Abrechnungssystem, find ich recht sympatisch und hätte jetzt, beim vollzogenen Stromanbieterwechsel,
auch zu diesem gewechselt. ---- wen er den nicht so eine katastrophale Bewertung hätte! :roll: Aber auch ich bin der
Meinung, in die Richtung muss es gehen.


Höre ich tatsächlich zum ersten Mal. Muss ich mich bei Gelegenheit mal raussuchen. Aber vom Prinzip der richtige Ansatz.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon meyenburg1975 » So Jul 02, 2023 19:43

waelder hat geschrieben:Mein Kollege hat als Berufslandwirt eine große Maschinenhalle mit Solar im Außenbereich ca 400 m vom Ort entfernt
Er bekam eine Beschwerde von einem E Auto Fahrer , der selber Solar auf dem Dach hat
Die Solarzellen würden ihn blenden :roll:


Das habe ich jetzt erst vor ein paar Tagen selber erlebt. Ein etwa 9 ha großer Solarpark an einer Landstraße (steht schon ein paar Jahre) an dem ich mehrmals wöchentlich vorbei fahre, hat mich richtig ordentlich geblendet. Fast schon vergleichbar mit Fernlicht in der Nacht.
Ist mir sonst noch nie aufgefallen.

Das dürfte wohl nur ein paar Tage im Jahr zu einer bestimmten Zeit auftreten, aber in dem Fall wäre eine Bepflanzung zur Strasse hin vielleicht nicht das schlechteste.

Im besagten Fall täte es vielleicht auch ein Sonnenschirm...
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon 304 » So Jul 02, 2023 21:43

meyenburg1975 hat geschrieben:
Höre ich tatsächlich zum ersten Mal. Muss ich mich bei Gelegenheit mal raussuchen. Aber vom Prinzip der richtige Ansatz.

Vom Prinzig her ...
aber das wars dann auch schon.

Ist imho als größerer Verbraucher mit ständigen Bedarf (viehhaltender Betrieb) unintressant, wegen vollem Risiko (Preisexplosionen, wie bei Beginn Ukraine Krieg).
Du profitierst zwar bei einem festen Preis nicht von den günstigen Preisen (heute morgen 14,9ct/kWh fallend bis -44,6ct/kWh heute mittag). Dafür hast aber auch den derzeitigen Hochpreis (~27ct/kWh) zu Zeiten in denen der Börsenpreis evtl. mal wieder durch die Decke geht.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon langer711 » Mo Jul 03, 2023 10:16

Mich würde mal interessieren, wie weit der Preis über den Tag schwankt bei Tibber und Co.

Also, nicht irgendwelche theoretischen Zahlen, sondern „unten rechts“ auf der Abrechnung.

Dann könnte man evtl. über preiswerte Heimspeicher Nachdenken in Verbindung mit der PV.

Doch ich wette, dann wird’s wieder reichlich kompliziert, was den Papierkram angeht.
Technisch ist das vermutlich das kleinste Problem.

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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Tinyburli » Mo Jul 03, 2023 11:43

Ja, Langer über Heimspeicher nachzudenken lohnt auf jeden Fall!

Schon den Grundverbrauch 24 / 7 auszugleichen lohnt, da der Einkauf vom Strom ja gespart wird, und da kostet die kWh ja 30 cent oder mehr.

Balkonkraftwerk mit Speicher ist der Hit.

Gibt 600 W Wechselrichter, die sich aus Akku speisen lassen und mit einer Leistung, die einstellbar ist dann den Ausgleich macht!

https://de.aliexpress.com/item/10050014 ... pt=glo2deu

So was in der Art etwa!
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon 304 » Mo Jul 03, 2023 21:18

langer711 hat geschrieben:Mich würde mal interessieren, wie weit der Preis über den Tag schwankt bei Tibber und Co.

Auf der Startseite bei Tibber deine PLZ eingeben.
Müsst du öfters über die Woche verteilt machen um ein Gefühl für den Preis zu kriegen.

Aber Achtung, wir haben derzeit Ramschpreise an der Börse.
Im Winter wirds vmtl. wieder deutlich teurer.
langer711 hat geschrieben:Also, nicht irgendwelche theoretischen Zahlen, sondern „unten rechts“ auf der Abrechnung.

Das ist eine viel zu individuelle Frage, das musst du selbst über deinen Verbrauch ermitteln (Zählerstände stündlich ablesen, falls du keine Aufzeichnung hast).

Würde aber mal behaupten, dass sich das nur für Haushalte mit wenig Verbrauch im Haushalt und einem zeitlich unabhängigen Großverbraucher (Elektroauto) rechnen kann.

Mit großem Verbrauch zu Hochpreiszeiten (konventionelles Melksystem) fährst du imho besser, wenn du dir zu günstigen Preisen einen fixen Preis fürs nächste Jahr sicherst.
Tibber.png
(25.2 KiB) Noch nie heruntergeladen

Heute waren wir morgens bei max. 28,1ct/kWh und abends bei max 30,14ct/kWh.
Das kriegst du jetzt bei Vertragsabschluss auch schon fix fürs nächste Jahr.
Die Börsenpreise dürften über den Winter hingegen wieder kräftig anziehen ...

Mit hohem Verbrauch zu Niedrigpreiszeiten (mittags/nachts), wie z.b. mit einem AMS wäre es eine Überlegung wert.
Aber die brauchen das auch nicht, weil PV + Speicher schon vorhanden.
In dem Fall kauft man lieber im Voraus.

langer711 hat geschrieben:Dann könnte man evtl. über preiswerte Heimspeicher Nachdenken in Verbindung mit der PV.

Doch ich wette, dann wird’s wieder reichlich kompliziert, was den Papierkram angeht.
Technisch ist das vermutlich das kleinste Problem.

Solange du bisher noch keine PV am laufen hast, wird das eher unproblematisch.
Du musst nur gesamt unter 30kWp bleiben (wegen Steuer).
Mit der Anmelderei musst du dich gar nicht rumärgern. Unterschreib dem Solateur die Vollmacht zur Anmeldung und die Datenschutzerkärung für den Speicher (die Dinger haben einen dauerhaften Draht zum Hersteller).

Ansonsten kann es auch noch Sinn machen unter 25kWp zu bleiben.
Ab 25 kWp muss die Anlage vom Netzbetreiber fernsteuerbar sein.
Die Kiste die du dafür vom Netzbetreiber kaufen musst, kostet hier schlappe 1055,21€ einmalig, sowie weitere 4,46€ monatlich und hat vmtl. zig Wochen Lieferzeit.
Desweiteren ist bei überschreiten von 30,4 kVA Wechselrichterleistung noch ein Umbau auf Messwandler notwendig.

Wenn du knapp unter 25kWp bleibst, musst du eher nicht auf die Teile und Zähler warten (sofern der Solateur alles restliche auf Lager hat) und kannst unmittelbar nach Montage und abfotografieren der Zählerstände einschalten.
Zähler darf dabei übrigens auch rückwärts laufen dank EEG.

Papierkram ist also unkritisch.
Wichtiger ist, dass du dich für ein passendes Speichersystem entscheidest.
Und da kommst wieder drauf an, was schon vorhanden ist, welche Anforderungen gestellt werden und was noch kommen soll.
Hier kocht nämlich leider wieder jeder Hersteller sein eigenes Süppchen.

Wallbox und Speicher sollte z.b. vom gleichen Hersteller sein.
Steuerungen von Wärmepumpen, Heizstäben, etc sollte möglich/kompatibel sein, usw ...

Als Landwirt ist die E3DC-Lösung nicht ohne. Das Teil wird einfach in die Zuleitung zwischen Zähler und Verteilung geklemmt.
Im Normalbetrieb läuft der komplette Verbrauch (bis 63A) darüber, im Notstromfall schaltet das Teil automatisch um und liefert bis zur maximalen Last des WR´s (S20X bis 30kW) oder bis die Batterie leer ist.
Wird zwar das Zapfwellenaggregat nicht ersetzen, aber wenigstens kannst du melken (Spülung, ec läuft dann eher nicht mehr).

Ein einfacher Hybrid-WR, wie z.b. der Tripower Smart Energy von SMA ist eher etwas fürs EFH, mit Zugriff auf die Verteilung.
Da werden nur einzelne wichtige Stromkreise an den Backupausgang angeschlossen, weil der Backupausgang auch bei Netzbetrieb stark in der Leistung begrenzt ist.
Es gibt zwar die Möglichkeit einer automatischen Umschaltung des kompletten Haushalts auf den Backupausgang (z.b. Enwitec Umschaltbox), aber das kostet zusätzlich.

Die Victron Multiplus Lösung ist eher eine Nische, aber dank "Baukasten" extrem flexibel.
Ist eine gute Lösung für Leute die sich gut in Hard- und Software auskennen und viel Wert auf eine Leistungsstarke unterbrechungsfreie Notstromversorgung legen. Leistung max. 25kW.

Tinyburli hat geschrieben:Balkonkraftwerk mit Speicher ist der Hit.

Für den Verkäufer: JA!

Für den Geringverbraucher rechnet sich das nicht. Speicher viel zu teuer und zudem ist die Grundgebühr ein massiver Kostenblock. Dagegen spielen die paar kWh die ohne Speicher sonst noch bezogen werden keine Rolle.

Bei größerem Verbrauch hingegen bleibt eh (fast) nichts zum speichern übrig, selbst bei massiver Überbelegung.

Tinyburli hat geschrieben:Schon den Grundverbrauch 24 / 7 auszugleichen lohnt, da der Einkauf vom Strom ja gespart wird, und da kostet die kWh ja 30 cent oder mehr.

Ein Speicher muss ordentlich ausgelastet werden, damit sich der auch mal rechnet.
Dazu muss das Teil erstmal voll werden, was bei Schlechtwetter einiges an Modulleistung benötigt (= ordentliche, große Anlage).
Und dann muss der auch noch jeden Tag leer werden (> Verbrauch?) und der Speicher darf nicht zu teuer sein ( > größer=günstiger je kWh).

Die Bedingungen sind bei einem viehhaltenden Betrieb ziemlich gut gegeben, bei einem MFH/EFH evtl. noch im Einzelfall, aber bei einer 2Zi-Whg. mit Sicherheit nicht mehr.

Wir sind aktuell wieder bei 27ct/kWh für Netzbezug.
Einspeisevergütung beträgt ~7ct/kWh.
Bei "nur" 20ct/kWh Differenz wirds mit der Wirtschaftlichkeit eines Speichers ziemlich eng.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon 304 » Mo Jul 03, 2023 21:25

Tinyburli hat geschrieben:https://de.aliexpress.com/item/10050014 ... pt=glo2deu

So was in der Art etwa!

:cry:

Wenn man sowas macht, dann nimmt man wengistens die Hoymiles-HM Serie, gesteuert über OpenDTU on Battery und nicht irgendwelche Brandsätze aus dubiosen Quellen.

Von solchen Lösungen (auch ordentlich ausgeführt mit Qualtiätshardware) kann man allerdings nur abraten.
Die einfachen Hybrid-WR´s sind einfach zu günstig.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon langer711 » Di Jul 04, 2023 1:32

Mein Versorger hatte mich vor etwa 8 Wochen angeschrieben um mir mitzuteilen, das er den Strompreis ab August auf 46 Ct setzen muss.

Parallel lief die Zählerumstellung auf elektronischen 2 Richtungszähler wegen Überschuss-Einspeisung.

20kWp Module O/W 16kW WR ohne Speicher.

Ich bin bis jetzt noch nicht so wirklich überzeugt vom Speicher.
Und wenn die Stromtarife jetzt wieder unter 30ct wandern, wird das auch nicht interessanter.

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