weissnich hat geschrieben:@vario: durch die politik der cdu hängen wir halt sehr an putins gas.. mit mehr regnerativer energie wären wir halt unabhängiger.. da wäre es dann egal was der putin für ein typ ist.. so müssen die deutschen bei ihm kriechen
Eben nicht. Wir wären noch stärker auf besonders schnell regelbare Kraftwerke angewiesen und somit auf Gas (Russland) statt zum Beispiel Kohle aus Australien oder eben auch Deutschland.
weissnich hat geschrieben:und es ist realtiv egal ob an der wka in haltern biegemoment oder torsionsbelastungen aufgetreten sind.. die konstruktion ist ungeeignet ausgeführt..
Das ist mal sicher.
Ich glaube aber nicht, dass man mit ein paar Blicken sehen kann, wo das Problem genau war. Vielleicht war der untere Teil des Turms auch garnicht das Problem, sondern wurde nur durch herunterfallende Teile eingerissen? Ich bin kein Fachmann was Gebäude angeht, absolut nicht. Aber ich kann mir kaum vorstellen, dass so offensichtliche Mängel wie hier diskutiert werden nicht vorher aufgefallen wären.
weissnich hat geschrieben:spätestens im dauerbetrieb wären bei bestimmten drehzahlen schwingungen zu erwarten die sowas ausbrechen lassen
Dauerbetrieb ist ideal für WKA. Kritische Frequenzen werden vor allem beim Anfahren der Anlagen durchfahren. Bis vor einigen Jahren wurden die Türme noch sehr steif ausgelegt, sodass kritische Frequenzen kaum ein Thema waren. Mittlerweile sind sie etwas weicher, um Gewicht bzw Kosten zu sparen, sodass Eigenfrequenzen wieder stärker in den Fokus der Konstruktion rücken. Im Normalbetrieb werden kritische Frequenzen bzw Vielfache davon gemieden. Das Anfahren des Rotors ist wie gesagt am schwierigsten zu beherrschen.
weissnich hat geschrieben:der konstrukteur hat vorher wohl nie darüber nachgedacht warum man das normal in ringen ausführt.. unfassbar das das niemandem vorher aufgefallen ist
Unfassbar wäre eher, wenn du auf einen Blick mehr siehst als entsprechende Experten.
In Ringen führt man die Konstruktion nur aus, wenn die Durchmesser einen Transport der Einzelteile zulassen. Bei großen Anlagen ist das im unteren Teil des Turms nicht der Fall. Keine einzige entsprechend große Anlage steht auf ganzen Ringen.
weissnich hat geschrieben:Paule1 hat geschrieben:Generationen nach uns werden noch mit Hohn und Spott an unsere Windrächen erinnern![]()
![]()
![]()
Windrädchen gab immer an der Kirchweih oder dem Volksfesten zu kaufen.auch da mußte man schnell laufen oder fest pusten![]()
das wäre übrigens der plan für 2045: https://youtu.be/UixHyJO7zmg
Ein Plan, der zum Scheitern verurteilt ist. Physik lässt sich nicht durch Fantasie ersetzen. Wer solche Videos veröffentlicht, muss schwer einen am Helm haben.
Strombasierte Energiewende? Ich lach mich tot. Man kann die Energiewende nicht auf einer nicht speicherbaren Energieform basieren, während die Erzeugung wetterabhängig ist. Das kann nicht funktionieren. Jedenfalls nicht mal annähernd wirtschaftlich.
Ich bin für die Ölbasierte Energiewende. Der Stromverbrauch insbesondere im Winter muss minimiert werden, da Stromerzeugung aus gespeicherter erneuerbarer Energie teuer ist. Natürlich muss regenerative Stromerzeugung ausgebaut werden. PV-Strom ist aktuell die billigste erneuerbare Energie. Das Potential muss entsprechend genutzt werden. Windstrom ist vor allem im Norden wirtschaftlich. Biogas wird gespeichert und in großen, effizienten Gaskraftwerken als Regelenergie genutzt oder eben in bestehenden Gasheizungen (idealerweise mit KWK) verheizt.
Der erneuerbare Energieträger Öl kann kostengünstig in wind- und sonnenreichen Regionen der Erde erzeugt werden, die Infrastruktur für Transport und Lagerung ist bereits vorhanden und auch die Endgeräte wie Fahrzeuge können weiter genutzt werden.
Großes Kostenreduktionspotential sehe ich in KWK-Anlagen. Mit regenerativem Öl betriebene Heizungen mit KWK können so insbesondere im Winter die geringe Solarstromproduktion kompensieren. Andere Speicherkapazitäten für Strom sind damit kaum noch nötig, das reduziert die Kosten auf ein Minimum.
Das mag zwar unterm Strich deutlich mehr Sonne und Wind benötigen als eine strombasierte Energiewende, aber dafür kostet es nur einen Bruchteil und es muss kaum etwas an Infrastruktur oder Endenergieverbrauchern geändert werden. Man kann also sofort loslegen. Durch die geringe Verknüpfung von Sektoren ist es so sehr einfach möglich, auf erneuerbare Energien umzusteigen. Ein stark verknüpftes System mit vielen Abhängigkeiten ist nicht gezielt einführbar. Wo soll man da anfangen? Man kann nicht von heute auf morgen alle Autos ersetzen, Stromnetze und Wasserstoffpipelines bauen und alle Gebäude mit Wärmepumpen und -speichern ausstatten.
Und sobald ein puzzlestück fehlt, funktioniert das System nicht mehr. Das lässt sich nicht etablieren. Das bestehende System funktioniert. Das beweist es seit vielen Jahren. Also versorgen wir es endlich mit (möglichst billiger) erneuerbarer Energie anstatt unser ganzes Energiesystem der unregelmäßigen Erzeugung erneuerbaren Stroms anzupassen und dabei extrem teure und teils unkomfortable Kompromisse einzugehen. Da hat niemand etwas von.
Warum sollte man es so kompliziert und teuer machen, wenn es viel einfacher, billiger und schneller geht? Die Energiewende ist in greifbarer Nähe und dringend notwendig. Wir können es uns weder finanziell noch unter Umweltaspekten leisten in realitätsfremde Träumerei zu verfallen. Wir brauchen endlich erneuerbare Energie, die in unser bestehendes Energiesystem passt.
Die Träumereien in dem Video sind genau wie die Visionen aus den 70ern, als man für das Jahr 2000 oder 2010 atombetriebene Autos, kabellosen Strom oder sonstwas vorhergesagt hat. Vollkommen an der Realität vorbei. Die Physik steht über jeder Fantasie.
