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Entwicklung einer vielleicht neuen (?) Pflanzmethode

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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57 Beiträge • Seite 2 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Beitragvon te-con » So Jun 14, 2009 21:42

Das noch Unkrautsamen (was auch immer) noch im Boden sein wird, kan n ich wahrscheinlich gar nicht verhindern. Wie lange braucht denn Klee eigentlich, bis er aufgeht? Wann ist der günstigste Saatzeitpunkt? Gibst´s vielleicht Aternativen zu Klee?
Gruß Roy
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Beitragvon JD3130LS » So Jun 14, 2009 22:22

im frühjahr is sinnvoll , weil da noch genügend wasser vorhanden is , das A und O bei klee is das saatbeet , das muss wirklich fast atomisiert sein und der klee darf eigentlich nur hauchfein bedeckt werden , dummerweise ist ein gutes kleesaatbeet auch ein wunderbares unkrautsaatbeet :( also vorm säen is unkrautbekämpfung angesagt!

m.E. kann man klee wunderbar als untersaat in getreide ausbringen

das scheidet bei dir aber leider aus

vlt könntest du eine mischung aus : hafer , sommerwicken und klee ausbringen , hafer is sehr tolerant und tut dem boden auch mal gut und wicken un klee sammeln stickstoff

evtl geeignet könnte auch gelbsenf sein , der wächst ansich recht schnell , da kanns aber sein , wenn du da klee reinsäen willst , dass der zu schnell zu macht


hafer ,sommerwicken und klee stell ich mir als sehr gute mischung vor

wenn du das im zeitigen frühjahr säst dann hast du sehr bald nen geschlossenen bestand , der auch höchstens vlt 60 cm hoch wird und die weiden relativ wenig juckt , wenn dann hafer und wicken reif und ausgefallen sind kommt der klee , der sich bis dahin schon etablieren konnte ins spiel und wird da schon richtig strotzen können


mit hafer und sommerwicken hab ich bisher fast nur gute erfahrungen gemacht , ausser das aufgrund von extremster trockenheit mal fast nix im korntank war , aber dafür können die nix


mfg flo
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Beitragvon te-con » So Jun 14, 2009 22:45

Aha, sehr interessant, jetzt kommen wir der Sache schon näher! Muß mich aber jetzt erst mal schlau machen, die das von Dir vorgeschlagene Grünzeug aussieht. Bin morgen wieder online - villeicht auch mal Kontakt per PM.
Gruß
Roy
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Beitragvon euro » Mo Jun 15, 2009 20:24

[quote="te-con"]Hab mal geklickt - welche Maschine meinst?
http://www.hackschnetzel.lu/assets/imag ... feld_4.jpg
http://www.hackschnetzel.lu/assets/imag ... feld_3.jpg
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Beitragvon te-con » Di Jun 16, 2009 11:07

Hab mir die Bilder angesehen. So, oder ähnlich ist die übliche Pflanzmethode. Dazu mußt Du aber mehrfach über den Acker, genau das will ich nicht, sondern alles in einem Arbeitsgang. Wie Du siehst, muss auch das Pflanzmaterial sehr gut aufbereitet und gleichmäßig sein - sehr aufwändig. Hab ich selber schon gemacht. Und wenn Du es kaufst, ist es auch nicht ganz billig bei 13.000 Pflanzen.
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Beitragvon superuser » Di Jun 16, 2009 12:28

Meiner Meinung nach lohnt sich der Anbau nicht. Die Reihenabstände in einer KUP liegen bei 35 + 75 cm...da kommst du mit keiner Technik zwischen die Reihen. IM Deckungsbeitrag kommst du auch nur auf das Niveau von Wintergerste. Wenn du also noch zusätzlich jedes Jahr Klee reinsetzt bleibt nicht mehr viel übrig.
Klee braucht unmengen von Wasser. Da geht's erst ab 600 mm im Jahr los. An Standorten, wo so viel Wasser ist lohnt sich Weizen eher. Und um Stickstoff in den Boden zu bekommen, wie du dir das ja denkst, mußt du das Zeug auch regelmäßig schneiden.
Der Klee nimmt deiner Plantage das Wasser. Diese werden eh in Trockenregionen angebaut, da es sich eher lohnt (vornehmlich Pappeln).

Kosten und Nutzen stehen in keiner Relation!
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Beitragvon te-con » Di Jun 16, 2009 14:08

@JD3130LS Hab mal versucht, mich schlau zu machen – bin mir aber nicht sicher , ob ich´s auch geworden bin. Also Klee gefallt mir insofern gut, als das der einen schönen geschlossenen Teppich bildet und die Pflanze an sich recht weich“ ist. Da dürften die Weiden kein Problem haben duchzuwachsen. Haben Wicken nicht Ranken, mit denen sie sich festhalten (klettern)? Habe da die Befürchtung, dass die die äußerst zarten Weidentriebe (gerade wenn mal ein bisschen Wind weht) nach unten ziehen. Ich glaube auf meiner Plantage so etwas zu haben. Wichtig ist, dass die Begleitpflanzen nicht zu groß, zu hart und zu schwer werden – könnten sonst die Weiden schädigen. Dein Zitat: evtl geeignet könnte auch gelbsenf sein , der wächst ansich recht schnell , da kanns aber sein , wenn du da klee reinsäen willst , dass der zu schnell zu macht Wie hoch wird Gelbsenf? Stehen die Stengel stabil im Wind? Vielleicht wäre das eine Mischung, die man prob. sollte? Lass ihn doch schnell machen – Hauptsache die bearbeitete Fläche ist schnell wieder dicht und die Sonne macht meine Weiden nicht alle!

@superuser Wenn ich Dich richtig verstehe, denkst Du, dass ich zwischen den Reihen etwas ernten will – drum geht’s mir nicht. Ich suche nur nach einer Möglichkeit das Wasser im Boden zu halten und den Pflanzgraben zu beschatten. Mein KUP lege ich auch anders an: Reihe min. 2 m, Pflanzenabstand 1m. Bei meiner Methode schneide ich später raus, was zuviel ist. Haben sich die Bäume erst mal etabliert, könnte ich die Abstandsfläche ggf. noch als Weide nutzen, da ich mein Holz nicht dicht über dem Boden ernten werde. Sicher verbrauchen die Begleitpflanzen auch recht viel Wasser, aber direkte Sonne + Wind auf nacktem Boden halte ich für schlimmer.
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Beitragvon superuser » Di Jun 16, 2009 15:40

Und wenn du das Holz einfach kaufst und die Fläche verpachtest? Da fällt die ganze Arbeit weg. Zumal die Bestandsetablierung auch etwa 3-4 Jahre in Anspruch nimmt. Ernte max. alle 3 Jahre und dabei erntest du im Mittel etwa 10 to/ ha. Das entspricht etwa 2500 l Heizöl. Mit 2 Meter Pflanzabstand brechen doch auch die Erträge ein. Willst doch auch was ernten! Die Austrocknung ist mit Untersaat definitiv höher...Nackter Boden trocknet nur oberflächlich ab. Evtl. kannst du auch Stroh zwischen den Reihen auslegen!. Kostet weniger. Und wie ich gelesen habe kommst du von sandigen Böden, die eh kein Wasser halten. Da ist Klee sowieso falsch.

Weiden vertragen keine sauren Böden. Leguminosen führen aber genau dazu!

Hier noch Nährstoffbedarf von Weiden:

0,8 - 1,8 kg P/ t TM
2,5 - 4 kg K/ t TM
unter 4 kg N/ t TM -> Pappeln gehen im Bedarf gegen 0

Und nein, ich meine nicht, dass du zwischen den Reihen etwas ernten willst, sondern das du mit geeigneter Technik nicht rein kommst! Ich will dich auch nicht von deinen Versuchen abhalten, eher mit Informationen helfen. Viel Glück
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Beitragvon te-con » Mi Jun 17, 2009 12:29

@superuser Meine Rechnung sieht etwas anders aus: Fläche verpachten bringt vielleicht 120,- Euro/ha/a – also nichts! Nach meinem Erkenntnisstand ersetze ich 1000l HÖ mit rd. 2,5 t Holz – also pro ha etwa 4000 l HÖ im Wert von (je nach Preis, den man schlecht kalk. kann) 3000,- Euro. Kaufe ich die Hackschnitzel bin ich sicher auch mit 1000,- Euro inkl. Transport für 10 t dabei. Ob ich mit meinen Reihen- und Pflanzabständen wirklich soviel Masse einbüße, wird der Versuch zeigen. Ich möchte schon baumähnliche Gewächse haben und nicht nur dünne Sträucher, die mehr aus Rinde als aus Holz bestehen. Was die Untersaat anbelangt: ich geh nur immer von dem aus, was ich beobachte. Und das ist, dass dort, wo keine geschlossene Pflanzendecke (irgendwelches niedriges Gras) vorhanden ist der Boden austrocknete die Weiden eingegangen sind. Ein paar Meter weiter wächst z.B. Klee und anderes Zeug. Wenn ich da auf den Boden fasse, habe ich immer nasse Finger und die Weiden haben auch überlebt. Daher meine Schlussfolgerung, dass ich mit den richtigen Begleitpflanzen eine Austrocknung vermeiden kann. Anfänglich habe ich übrigens auch darüber nachgedacht irgendwelche Substrate zu diesem Zweck auszubringen, bin jedoch erst mal davon abgekommen, weil ich dann Unmengen auf den Acker schleppen müsste und die Pflanzung nicht mehr in einem Arbeitsgang möglich ist.
Die Flächen können sich durchaus 80 km entfernt befinden. Und billiger? Ich müsste mir Stroh besorgen und wahrscheinlich bezahlen, weil ich selber nichts habe. Und dann der Transport! Da komme ich doch sicher günstiger, wenn ich Saatgut kaufe und gleich während der Pflanzung ausbringe!?


Aber was Du meinst „nicht mit geeigneter Technik reinkommen“ versteh ich immer noch nicht! Was soll ich in der KUP außer zur Holzernte? Und für Deine (und alle anderen) Info´s bin ich natürlich sehr dankbar, dafür habe ich den Beitrag eingestellt das Für und Wider zu diskutieren.
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Beitragvon te-con » Mi Jun 17, 2009 17:03

Hier mal Bilder über den IST-Zustand: 1. Bild - keine Bodenbedeckung; Stecklinge verbrannt. 2. Bild - geschlossene Pflanzendecke; Bäume wachsen!
Hoffe, dass was zu sehen ist.
Dateianhänge
weide schlecht.jpg
(408.01 KiB) 57-mal heruntergeladen
weide besser1.jpg
(493.13 KiB) 52-mal heruntergeladen
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Beitragvon superuser » Mi Jun 17, 2009 19:50

Ähhh...nur mal so...du hast die Dinger vorgekeimt? Die sollen eigentlich erstmal in ein Wasserbad, bevor man die Teile steckt!
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Beitragvon 251at » Mi Jun 17, 2009 20:44

Wieoft und mit welcher Technik willst du den ernten?
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Beitragvon JD3130LS » Mi Jun 17, 2009 21:13

naja , gelbsenf kann schon recht hoch werden , evtl zu hoch

150 kann der schon werden.



wicken ham in der tat kleine ranken , aber sommerwicken deutlich weniger als winterwicken , sommerwicken ziehen also nich so extrem nach unten , ausserdem berücksichtigt man das ja auch in der mischung , einfach ne mischung , die recht haferlastig is machen mit bisschen klee und sommerwicken , wenn du einfach nur so klee säst hast du kaum ne chance auf ausreichende beschattung , weil das lange dauert , bis der den von dir angesprochenen teppich gebildet hat , das is meist erst im 2ten jahr der fall

notfalls nimmste halt nur hafer und klee


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Beitragvon ksteve » Mi Jun 17, 2009 21:35

Hallo,

ich kann nur von der "Reihenflanzmethode" abraten. Denn das "Unkraut" in den unbehandelten Teilen überwuchert deine Weiden schneller als sie austreiben. Besonders in den ersten Monaten. Hinzu kommt der Wasserhaushalt, denn das Kraut braucht auch Wasser zum wachsen.

Also:

Im Herbst (Jahr -1) mit Roundu abspritzen,
Traditionnelle Saatbetvorbereitung
Pflanzung stecken oder liegend (hier brauchen die Pflanzen noch länger um die Nase aus dem Boden zu bekommen)
Jahr 1: unkrautbekämfung am besten mechanisch

Moral: VON NICHTS KOMMT NICHTS

Viel erfolg
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Beitragvon Robiwahn » Mi Jun 17, 2009 22:59

Moin

Die Förster von der TU Dresden haben gerade ein großes Projekt zu sowas. Unter www.agrowood.de findest du einige Infos. Dann gibt es auch von www.dendrowood.de Info. Und auf den Seiten vom Inst. für Bergbaufolgelandschaften findest du auch Ergebnisse der Anbauversuche. Ich habe auch irgendwo noch ne Zeitschrift mit zusammengefassten Ergebnissen als pdf, aber die liegt auf dem Uni-Server, da komme ich erst nächste Woche ran und könnte es dir dann schicken. Es gibt auch ein kleines Video zu KUPs, sind allerdings 200 oder 300Mb, das hier hochladen geht glaube ich nicht. Aber ein Kollege hat das schonmal verkleinert, um es bei Youtube reinzustellenn, ich muss ihn mal fragen, was daraus geworden ist.

Wenn ich mich recht erinnere, hat der Klee bei Pappel zu großen Ausfällen geführt, besser ging es mit Roundup-Vorbehandlung. Wie bereits angesprochen, Klee ist da der Konkurrent für die Bäume und gerade wenn du in der Lausitz bist, ist da ja nicht wirklich viel Regen.
Und je dichter du pflanzt, desto mehr Masse bekommst du, zwar nicht so dicke Stecken, aber halt mehr. Bei mir sind auch einige Stecklinge vertrocknet, am besten haben die überlebt, die ich im Schatten und schön tief gesteckt habe.

Grüße, Robert
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