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Entwicklung einer vielleicht neuen (?) Pflanzmethode

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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57 Beiträge • Seite 4 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Beitragvon Carsten » Mo Jun 22, 2009 11:03

Hallo,

ich habe auch nicht von 100% Kompost geschrieben. Das kann sogar nach hinten losgehen (ph wert).

Es geht hier nur darum einen gewissen Teil einzuarbeiten um den HumusANTEIL etwas zu erhöhen.

Es wäre auch interessant wie die Nährstoffversorgung bzw. ph-wert deines Boden ist. Dazu kann man Bodenproben die nicht allzuviel kosten aber etwas dauern.
Gruß
Carsten
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Beitragvon te-con » Mo Jun 22, 2009 21:45

Naja, die Methode, nach der ich suche (wie oben beschrieben), sollte sich für die meisten Böden eignen. Ob das wirklich was bringt, wenn ich da so ein bischen Kompost draukrümele? In erster Linie gehts mir um genügend Wasser.
Gruß Roy
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Beitragvon Carsten » Di Jun 23, 2009 8:54

Hallo Roy,

ich merke schon du hast deine eigene Meinung und das darfst du auch. Aber du fragtest nach Tipps und hast welche bekommen. Aber glauben tust du es trotzdem nicht.

Dann google bitte nach den entsprechenden Methoden:
http://de.wikipedia.org/wiki/Wasserkapazit

Ich finde das gut das du dich mit der Materie beschäftigst und versucht "Neue Wege" zu gehen. Aber was du da machst ist kein Neuland und du brauchst das Rad nicht neu erfinden.

Du kannst durch Untersaaten, egal welche, nicht das Wasserhaltevermögen kurfristig verbessern. Im Gegenteil, man muss sogar aufpassen das diese nicht in Konkurenz mit deiner Kultur stehen.

Klee stellt hohe Ansprüche weshalb man davon ausgehen kann das die Flächen die mit Klee besiedelt sind, auch fruchtbar sind. Da wo aber weder Klee noch sonstiges Gras wächst wird auch kein Baum wachsen.

Das was du beschreibst das der Klee als erstes abends feucht wird bedeutet eigentlich nur das der Klee am meisten Wasser verdunstet (Höhere Luftfeuchte im Kleebestand).

Für mich ist das Thema jetzt hier gegessen. Wünsche dir viel Glück bei deinem Vorhaben.
Zuletzt geändert von Carsten am Mi Jun 24, 2009 7:48, insgesamt 1-mal geändert.
Gruß
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Beitragvon Robiwahn » Di Jun 23, 2009 11:09

Moin

Ich finde auch, du musst das Rad nicht neu erfinden. Saatbettvorbereitung, Vorauflaufmittel, Maschinenpflanzung sind effektive und einfach Maßnahmen, die wohl kaum so oft angewandt werden würden, wenn sie nicht einfach, schnell und effektiv wären.

Hab aber grad noch zwei Ideen:

1) im Herbst stecken
2) erst die Weiden in Wasser stecken und bewurzeln lassen und dann die Pflanzen ähnlich wie Forstpflanzen pflanzen

Idee 1) könnte das Problem haben, das viel über den Winter vergammelt.
Bei Idee 2) kommt es auf deine Maschinenausstattung an, wie effektiv und einfach das ganze geht.

Grüße, Robert
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Beitragvon te-con » Fr Jun 26, 2009 13:17

Ja Carsten, ich bin auch dankbar für jeden Tipp, aber es sieht so aus, als ob die meisten Leute entweder nicht verstanden haben, worum es mir geht, oder die Meinung vertreten -"wurde schon immer so gemacht".
Natürlich soll die Untersaat möglichst wenig Konkurrenz sein, deshalb such ich auch nach Pflanzen, die das erfüllen. Wenn ich die Stecklinge wie beschrieben lege und der Boden lange nicht bedeckt ist, oder irgendwelches Kraut wild wächst, befürchte ich das Eingehen meiner Weiden. Darum sollte etwas "Beherrschbares" gesät werden. Dein letzter Beitrag hört sich auch ein wenig nach "beleidigt" an - warum eigentlich? Was ist denn dein Rat? Außer: mach so wie alle anderen. Meine Idee könnte funktionieren - müsste nur verfeinert werden. siehe Foto!! Meine "gesäten Weiden" sind etwa 25 cm hoch!

@Robert
Ich will das Rad nicht neu erfinden - im Gegenteil! Was Du beschreibst, ist für viele Kulturen sicher das Richtige und vielleicht auch das Einzige. Aber ich will Bäume "säen". Und weil ich schon einige tausend Stecklinge auf die konventionelle Art in den Boden gebracht habe, weiss ich, wieviel Arbeit das ist und wie lange es dauert einen ha voll zu bekommen. Es ist schon ein Unterschied, ob ich zur Neuanlage (allein) fast eine Woche, oder nur 3 Stunden brauche. Deine Ideen sind ja nicht schlecht, beschreiben aber genau die konventionelle Methode. Werde mal ne Skizze machen wie ich mir das vorstelle. Möglicherweise habe ich die Sache nicht richtig beschrieben.
Grüße Roy
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Beitragvon te-con » Mo Jun 29, 2009 14:07

Hallo,
hier mal eine Skizze, wie ich mir meine Pflanzmethode vorstellen würde. Ich hoffe, dass man draus schlau wird. Mein Talent als Zeichner ist sehr beschränkt.
Also:
1. Fräse - damit soll vorhandenes Kraut gehäckselt werden
und ein Graben entstehen.
2. Mit Fördereinrichtung die Steckhölzer legen
3. Danach sollen 2 Schare die Steckhölzer wieder bedecken
4. entsprechenden Samen für Begleitvegetation (was auch immer)
ausbringen
5. Samen einarbeiten

Vorteile bei dieser Methode:
- sehr hohe Pflanzgeschwindigkeit (denke mal, 3-4 h/ha)
- Pflanzmaterial muss nicht so hochwertig und aufbereitet sein
- Eine AK reicht
- Nur ein Arbeitsgang
Nachteile:
- Pflanzmaterial liegt recht flach, Gefahr der Austrocknung
- Da der Austrieb recht zart ist, wahrscheinlich ein Jahr
mehr bis zur ersten Ernte
Mehr Nachteile fallen mir nicht ein. Vielleicht ist meine Idee jetzt etwas besser dargestellt und der eine oder andere hat noch eine Meinung dazu.
Gruß
Roy
(P.S. Wüsste gern, wie ich das Bild direkt in den Text bekomme)
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Beitragvon Robiwahn » Mo Jun 29, 2009 21:26

Hallo Roy

Erst nochmal ein paar Fragen:
was verstehst du unter konventioneller Pflanzung, von Hand oder konventionelle Maschinenpflanzung?
welche Technik (vor allem hinter dem Traktor) hast du verfügbar?

Denn ich rede schon von bewährten Maschinen, um Bäume und/oder Stecklinge zu pflanzen :wink: . Es gibt Forstpflanzmaschinen, die haben eine Stundenleistung von 600-1000Stk., siehe links unter Leihgeräte oder werden sogar mit bis zu 2,2ha/Schicht angegeben. In diesem Artikel werden ab S. 16 umgebaute Kartoffel bzw. Gemüsesteckmaschinen genutzt.

Dazu jeweils zur Flächenvorbereitung normale landwirtschaftliche Anhängegeräte (Grubber, Pflug, Egge, Spritze oder für deinen Wunsch noch ne Sähmaschine). Klar muss man da 3-5x drüberfahren, aber das ist ja rel. schnell erledigt.

Deswegen die Frage, was hast du an Anbaugeräten verfügbar. Nach deiner Skizze kann man recht gut erkennen, was du haben willst, aber das gibt es meines Wissen nach so nicht am Markt verfügbar. Das heißt, selber bauen, was wiederum Zeit und Geldaufwand heißt und damit deinem Ziel der kostengünstigen Pflanzung widersprechen würde. Vielleicht wäre für deine rel. kleinen Flächen ein Dienstleister zum Pflanzen billiger als der Kauf/die Neuentwicklung von eigenem Gerätepark?

Grüße, Robert

PS:Die Grafik ist übrigens sehr groß, deswegen wird die nicht direkt angezeigt, ich glaube 800x600 ist die Grenze.
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Beitragvon te-con » Mi Jul 01, 2009 22:02

Hallo Robert,
unter konventioneller Pflanzung verstehe: Loch machen, Steckling (oder Rute) reinstecken, festtrampeln, fertig - oder das Ganze eben etwas mechanisiert. Ich wollte eben versuchen den ganzen Pflanzvorgang zu vereinfachen bei weniger Technik- und Arbeitsaufwand bei höherer Flächenleistung. Du hast sicher Recht - bei kleinen Flächen lohnt das nicht, aber ich denke mehr in die Zukunft, wenn ich mal größere Flächen kostengünstig erstehen kann. Und auch: sollte so ein Verfahren inkl. entsprechender Maschine zur Marktreife bekommen, könnte ich selber Dienstleister (pflanzen für andere) werden und meine Maschinen verkaufen. Wäre ein Zubrot.
Nennenswerte Technik habe ich noch überhaupt nicht, lege ich mir erst zu, wenn feststeht wie ich pflanze. Werde dann gucken, was es fertig gibt, den Rest baue ich selber.
Wahrscheinlich muss ich wirklich erst probieren, ob mein Idee funktioniert und dann entscheiden. Bis dahin und mit kleinen Flächen wird es wohl heißen: Stöckchen in Boden stecken!
Übrigens: Ich habe heute 1000 Pappelsteckruten zur kostenlosen Abholung angeboten bekommen. Wenn ich davon noch was pflanzen will, gehts sowieso nur konventionell.
Gruß
Roy
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Beitragvon te-con » Do Jul 02, 2009 21:02

Na ja, gar keine Technik kann man auch nicht sagen -
klein, aber Hi-Tech. ;) Junior freut sich schon darauf(':shock:'), die Firma bald zu übernehmen und übt sich als Treckerfahrer! Guckst Du Foto! Meine ganze Hoffnung - sonst sieht es schlecht aus mit der Rente!! Aber Spaß beiseite, Ernst kommt.
ha ha!!
Aber ich bin guter Hoffnung - Grüße Roy
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Re: Entwicklung einer vielleicht neuen (?) Pflanzmethode

Beitragvon Quattro » So Jul 12, 2009 18:43

Nicht mit neuer Methode, sondern mit optimalen Energiepflanzen anfangen. Schau dir mal den Kaiserbaum (Pawlownie Superb)an,
der macht das dreifache von Weide/Pappel und hat nur 40 % Restwasser bei Ernte. Oder den Riesenknöterich Bohemica, der wird mit 15 % Resfeuchte im Januar mit einem einfachen Feldhäcksler geerntet und kann sofort zu Briketts gepresst werden. 20 bis 35 t TS/ha sind auf fast allen Böden möglich, da sehr anspruchslos. Bitte nicht den Bohemica mit dem invasiven Japonica verwechseln! Der verbreitet sich stark im Wurzelbereich. Ich meine dass der die optimale Energiepflanze als Brennstoff darstellt. Der Kaiserbaum wird auch als Edelholz Lieferant angebaut da dieses leichte Holz sehr gefragt in der Flugzeugindustrie ist. Schau dir mal die Bilder an; www.Holub-Consulting.de
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Re: Wasserspeicherung im Boden

Beitragvon Quattro » Mi Jul 15, 2009 13:38

Hätte noch einen Tip für alle die mit der Wasserversorgung hadern. Eine seit Jahrtausenden eingesetzte Methode (Terra Preta) ist die Einbringung von zermahlener Holzkohle in die Erde, zum Wurzelbereich. Diese speichert Unmengen an Wasser incl. der Nähstoffe und sorgt so für erhöten Ertrag. Sowohl schwere Böden werden dabei aufgelockert und sandige, können mehr Wasser festhalten.
Gegen das Unkraut gibt es übrigens auch eine einfache Methode. Legt um den gepflanzten Sätzling eine Zeitung aus (min. A3) und befestigt die Ränder mit Steinen oder bischen Erde. Die Zeitung ist zwar nach einem Jahr zersetzt, erfüllt aber doch Ihren Zweck und verhindert Ausdunstung. Wer es länger haben möchte, kann Altpapiermatten verwenden (ÖKO-Cover), die halten zwei Jahre. :klee:
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Re: Entwicklung einer vielleicht neuen (?) Pflanzmethode

Beitragvon te-con » So Feb 28, 2010 18:38

Hallo Leute,
melde mich hier nach lager Zeit zurück - hatte viel zu tun. Bezüglich Pflanzmethode: habe mich von beschriebener Idee verabschiedet. Maschine wird wie folgt aussehen: als gezogenen Anbaugerät für Schlepper, tiefgründige Fräse, ca. 60 cm breit, gleich dahinter werden die Stecklinge (ca. 30 cm lang) halbautomatisch gesteckt, dahinter Andruckrollen - Fertig!
Danke noch mal an alle, die sich für mich den Kopf zerbrochen haben!!!!
Grüße
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