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Entwicklung einer vielleicht neuen (?) Pflanzmethode

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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57 Beiträge • Seite 3 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Beitragvon te-con » Do Jun 18, 2009 11:21

@superuser Nicht vorgekeimt. Etwa Ostern geschnitten, 1 –2 Tage später in den Boden. Ins Wasserbad sollten sie nur, wenn sie im Kühlhaus eingelagert waren und wirklich Wasser verloren haben.
Ich glaube, dass die Jungs von der Forsthochschule ihre Stecklinge auch nicht vorher gewässert hatten.

@ 251at Ernte hängt vom Standort und damit vom Wachstum ab. Sehr gut = alle 2 Jahre, mäßig = alle 4 Jahre als Energieholz. Für Industrieholz Ernte 5 – 7 Jahre. Für die konservative Ernte (Schnitt etwa 10-15 cm über Boden) gibt’s z.B. modifizierte Feldhäcksler oder Mähhacker als Anbaugerät für Schlepper. Ich werde meine Erntemaschine selber bauen. Könnte wie ein Wein-Vollernter aussehen. Könnte aber auch Unimog-ähnlich sein mit angebautem Frontschneidwerk. Hängt davon ab, welche Reihenabstände sich als Bestes herausstellen. Wählt man Reihenabstände von 2,5 – 3 m kommt man mit der meisten konventionellen Technik zurecht – könnte aber auch zu wenig Ertrag herauskommen. Das könnte man evtl. durch Beweidung wieder wettmachen. Bin mir da noch nicht ganz im Klaren. Habe verschiedene Reihenabstände als Versuch gesteckt: 1,75; 2 ; 2,5 und 3 m. Je nachdem wie das Verhältnis zwischen Ertrag und Kosten für die Technik ist, werde ich mich für ein System entscheiden. Ich habe übrigens vor, die Bäume bei etwa 1,5 m zu schneiden. Meine Meinung: die Pflanzen werden nicht so gestresst, wie bei bodennaher Ernte und stärkerer Neuaustrieb. Andere Leute sind aber auch durchaus anderer Meinung.

@JD3130LS Glaube, alles hat ein Für und ein Wider – man wird wohl Verschiedenes (Mischungen) einfach mal probieren müssen. Ich wird in Kürze mal ein paar Versuchsreihen anlegen. Hafer braucht nicht viel Wasser, oder? Was ist das auf Foto „Wicke?“?

@ksteve Die unbehandelten Flächen zwischen den Reihen jucken mich nicht weiter, Hauptsache das ungewollte Kraut wird rechts und links der Weide in der 1. Vegetationsperiode einigermaßen unterdrückt. Nach Deiner Empfehlung wäre mein Ziel – keine Chemie, ein Arbeitsgang (siehe oben) – verfehlt. Es geht auch anders, guckst Du Foto „gesäte Weide“, Methode muss nur verfeinert werden. Hab hier allerdings mit Hackschnitzel statt mit Erde abgedeckt.


@Robiwahn Danke für Deine Hinweise. Bin nicht in der Lausitz, sondern etwa 40 km südl. Berlin, Nähe Luckenwalde. Klee ist nicht gut für Pappel? Hier scheint es nichts auszumachen, keine Bodenbearbeitung, nur Loch gebohrt – Foto. Genau: Schatten! Davon rede ich ja die ganze Zeit. Schatten durch entsprechende Begleitpflanzen, die sich gut mit den Weiden vertragen oder vielleicht sogar symbiotisch wirken. Nach genau so einer Möglichkeit suche ich. Und noch mal: keine konventionelle Bodenbearbeitung und Pflanzmethoden – darüber habe ich einige tausend Seiten Studien etc. Was anderes muss her; probieren, verfeinern. Da liegt für mich der Fortschritt – sonst säßen wir immer noch in der Höhle.
[/img]
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Pappel im Klee.jpg
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Beitragvon te-con » Do Jun 18, 2009 11:27

Hier noch ein Bild vom Versuch "gesäte Weiden".
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gesäte Weiden.jpg
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Beitragvon Robiwahn » Do Jun 18, 2009 13:09

Moin Unbekannter (hast du eigentlich nen Namen?)

Du musst aber nicht das Rad neu erfinden :wink: . Es beschäftigen sich seit einigen Jahren einige Leute mit dem Thema, da gibt es durchaus schon Erfahrungen, sowohl zu Reihenabstand, Pflanztechnik, Erntetechnik, Anpflanzung etc. Die Schweden haben viel mit Weide gemacht, dort gibt es mittlerweile einige 10000ha mit Weiden-KUP. Am Montag bin ich wieder an der Uni, dann könnte ich mal meine Kollegen wegen entsprechender Literatur löchern.
Auf deinem letzten Foto sehe ich Hackschnitzel. Die haben wir bei uns im Wald auch um kleine Pflänzchen rum verteilt, hat recht gegen Unkraut funktioniert, außerdem Bodenbeschattung gegen Austrocknung (Gegend um HY, seeeeehr trocken). Vielleicht kannst du in deine Pflanzmaschine irgendwas integrieren, was gleich ein paar Hackschnitzel mit draufstreut und breit macht. Ansonsten denke ich, das das mehrfache Befahren im herkömmlichen Sinne (Pflügen-Grubbern-Vorauflaufmittel ausbringen-Pflanzen-fertig) durchaus rationell, sinnvoll und das einfachste sein kann, da alles mit landwirtschaftlicher Standardtechnik machbar ist.

Grüße, Robert
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Beitragvon te-con » Do Jun 18, 2009 14:21

Mahlzeit, selber Unbekannter! Meinen usernamen müßtest Du eigentlich gesehen haben. Weiter oben habe ich auch unterschrieben - ROY- o.k?
Richtig, Hackschnitzel, finkt auch, aber wie schon gesagt, ich müßte Unmengen auf den Acker schleppen. Was Entsprechendes zu bauen, ist kein Problem. Aber ich will so einfach und preiswert, wie es geht. Genug Papier dazu habe ich - tausendfach. Danach könnte ich arbeiten, aber dann bräuchte ich hier nichts zu schreiben! Also fällt konventionelle Bearbeitung aus! Und weil es sich hier um Energieholz handelt, muß es auch keine Standardtechnik sein - aber einfach. Hab schon die dollste Technik gesehen, aber alles recht kompliziert und störanfällig.
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Beitragvon JD3130LS » Do Jun 18, 2009 20:13

das sin winterwicken , sommerwicken werden net so groß un sin weniger zottelig , und die blühen mehr " pink" , also nich ganz so " lila" wie winterwicken

wenn , wie auf dem bild selbst winterwicken funktionieren , die wirklich abslout extrem runterziehen können , wenns zuviele sind
-hab das schon des öfteren mit wickroggen erlebt-
dann kannste praktisch sogut wie alle leguminosen ausprobieren

mir fällt im moment keine leguminose ein , die so extrem ziehen kann wie winterwicken


also kannste theoretisch einfach ne mischung sämtlicher leguminosen mit hafer ausbringen , die reifezeitpunkte sin bei deiner anwendung ja völlig egal

du köntest z.b. etliche sommerleguminosen und hafer mischen

( hafer+ackerbohnen/sommerwicken/erbsen/lupinen und noch mit mehreren kleesorten z.b. rot , weiss , inkarnat , perser sowie luzerne ( die wurzelt extrem tief) )


flo
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Beitragvon JD3130LS » Do Jun 18, 2009 20:19

was mir grad auffällt , is das bei dem bild " gesäte weide" in der mitte im hintergrund ein outdoor grow versuch mit hanf?

die pflanze hat durchaus ne entfernte ähnlichkeit mit hanf
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Beitragvon Carsten » Do Jun 18, 2009 21:16

Hallo Roy,

zu deiner Beobachtung bzgl. Weiden im Klee und im Gras. Der Klee zeigt hier doch eigentlich nur das in dem Bereich die Wasserversorgung im Boden stimmt. Da wo das Gras/weiden eingetrocknet ist wächst auch kein Klee.

Um genau zu wissen was los ist müsstest du jetzt an den zwei Stellen ein Loch budddeln und die Bodenschichten untersuchen. Evtl. ist dort an der blanken stelle sogar eine Steinkuppel, also fast kein Mutterboden.

So wie ich das sehe hast du sehr unterschiedliche Bedingungen auf deiner Fläche.

Wenn du das Wasserhaltevermögen deines Boden verbessern willst brauchst du Humus.
Gruß
Carsten
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Beitragvon te-con » Do Jun 18, 2009 21:46

@JD3130LS na hoffentlich kein Hanf. Hab in unserem Garten (oder das, was mal einer werden soll) ein Stück für Versuche abgeteilt - ist eigentlich nur Wildwuchs.

@Carsten hast recht, muss mal buddeln. Aber ist schon komisch, dass sich manches Zeug so durchgesetzt hat, dass sich richtige Inseln bilden konnten, alles direkt nebeneinander.
Mit dem Humus ist das natürlich ein Problem, wenn ich mal ein Stück schlechten Acker kriege, kann ich den ja nicht herbeizaubern. Deshalb denke ich, dass dann wenigstens der Boden nach der Pflanzung wieder schnell bedeckt sein sollte. Je nach Boden die richtige "Untersaat" finden.
Gruß
Roy
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Beitragvon maexchen » Do Jun 18, 2009 21:46

Carsten hat geschrieben:Hallo Roy,

zu deiner Beobachtung bzgl. Weiden im Klee und im Gras. Der Klee zeigt hier doch eigentlich nur das in dem Bereich die Wasserversorgung im Boden stimmt. Da wo das Gras/weiden eingetrocknet ist wächst auch kein Klee.

Um genau zu wissen was los ist müsstest du jetzt an den zwei Stellen ein Loch budddeln und die Bodenschichten untersuchen. Evtl. ist dort an der blanken stelle sogar eine Steinkuppel, also fast kein Mutterboden.

So wie ich das sehe hast du sehr unterschiedliche Bedingungen auf deiner Fläche.

Wenn du das Wasserhaltevermögen deines Boden verbessern willst brauchst du Humus.

seh ich auch so. Bin zwar in Sachen Gehölzen kein Experte, aber Weiden brauchen genau wie Pappeln extrem viel Wasser, eben weil sie schnellwachsend sind. Die gedeihen (auch) da gut wo es staunass ist.
Ob sich Ergebnisse aus Schweden auf deutsche Verhältnisse übertragen lassen ? Ausgerechnet im brandenburgischen Sand ?
Und Leguminosen - Tiefwurzler - entziehen dem Boden jede Menge Wasser auch aus tieferen Schichten.
maexchen
 
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Beitragvon maexchen » Do Jun 18, 2009 21:49

te-con hat geschrieben: Je nach Boden die richtige "Untersaat" finden.
Gruß
Roy

Sollte, wenn, eigentlich irgendeine langsamwachsende Gräsermischung geeignet sein. Hauptsache, der Boden ist nicht der Sonne ausgesetzt.

Grüße
maexchen
 
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Beitragvon te-con » Do Jun 18, 2009 21:51

Hallo maexchen, muss ja nicht Klee sein, Hautsache eine Pflanze, die schnell den Boden bedeckt. Gern auch Flachwurzler. Aber was??
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Beitragvon te-con » Do Jun 18, 2009 21:59

Ah ha, was heißt "langsamwachsende Gräsermischung"? Wie lange dauert so etwas von der Saat bis zu einen 4-5 cm hohen Teppich?
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Beitragvon maexchen » Do Jun 18, 2009 22:09

auf die Schnelle kann ich Dir leider mit keinem link dienen.

Im Handel gibt(gab) es Gräsermischungen, die nicht auf Ertrag und Futterwert gezüchtet waren. Müßtest mal beim Landhandel nachfragen. Bin da auch nicht mehr auf dem ganz aktuellen Stand. -->Brachemischung
Wachstum ist vergleichbar mit Klee. Die Mischungen enthalten zum Teil auch einen geringen Anteil Weißklee.

guckst zB hier(7-11)
maexchen
 
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Beitragvon Carsten » Fr Jun 19, 2009 15:04

Hallo,

naja, es gibt schon Möglichkeiten den Humusgehalt zu erhöhen. Im Ackerbau wird das über die Fruchtfolge geregelt.

Die schnellere Methode wäre Kompost. Die Kompostanlagen gibt es doch mittlerweile fast überall. Die sind teilweise froh wenn jemand das zeug abholt.
Gruß
Carsten
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Beitragvon te-con » So Jun 21, 2009 20:47

Hallo Carsten, wenn überhaupt, dann die schnellere Methode - ABER:, wenn ich nur einen Graben fräsen würde von 15 cm Breite X 25 cm Tiefe, den ich dann mit Kompost auffülle, dann muss ich bei einem Reihenabstand von 2 m (also etwa 50 Reihen/ha) mal locker rd. 187 m³ Zeug auf den Acker schleppen. Und das geht nun wirklich nicht! Darum muß mir was anderes einfallen!
Gruß Roy
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