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Es därfad amol rechn

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon germane » Mi Mär 09, 2022 9:40

Habe ich gerade zufällig gefunden:

https://twitter.com/Kachelmannwettr/sta ... 52/photo/1

Trockener März. In Südeuropa drückt anscheinend der Schirokko die heiße Luft aus Afrika Richtung Italien und Balkan.
In Nordeuropa sieht man den vielen Regen vor und an der Küste als Folge der Windräder. Ich habe noch kein Argument gegen meine Theorie gefunden, dass wenn wir die Winde von der Nordsee und dem Atlantik ausbremsen , dann trockene heiße Luft aus Afrika leichter nach Europa vordringen kann.
Das Volk der Ukraine verteidigt die Ausbeutung Europas durch die Amerikaner
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Wini » Mi Mär 09, 2022 21:01

Die Warnung vor Staubstürmen in Deutschland in den kommenden Wochen ist daher nicht unbegründet.
Gerade von den vielen noch nicht eingesäten Bioflächen wird viel Boden abgeweht werden.

Gruß
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Limpurger » Mi Mär 09, 2022 22:10

Wini hat geschrieben:...Gerade von den vielen noch nicht eingesäten Bioflächen wird viel Boden abgeweht werden...

Mensch Wini, wenn du hier schon den Blick in die Glaskugel riskierst dann nimm wenigstens die Pflüger-Brille mit den dicken Flaschenboden-Gläsern ab :wink:
Hier die sachlich richtige Formulierung:
...Gerade von den vielen nicht eingesäten gepflügten Fächen wird viel Boden abgeweht werden...
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon langholzbauer » Mi Mär 09, 2022 22:51

germane hat geschrieben:... Ich habe noch kein Argument gegen meine Theorie gefunden, dass wenn wir die Winde von der Nordsee und dem Atlantik ausbremsen , dann trockene heiße Luft aus Afrika leichter nach Europa vordringen kann.

Dein fehlendes Argument ist riesengroß und wird Europäische Alpen genannt.
Mal Deiner Theorie gefolgt, dass die ganze Atlantikküste von Dänemark bis Gibraltar mit so vielen Windrädern bestückt wäre, um Weltklimaströmungen zu beeinflussen, müssten wir ja dann eigentlich jährlich absaufen, weil das dann zu der Wetterlage führen würde, die zum Elbe/Plazek/Schröderhochwasser geführt hat.
Wenn die warme Luft vom Mittelmehr Feuchtigkeit aufnimmt, wegen der Alpen erst über die Donauregion plötzlich nordwärts strömt und nach D. fließt, kühlt sie ab und muss sehr viel Wasser lassen.
Dann müsste nach Deiner Theorie Nordwestdeutschland trockener werden, als Mittelostdeutschland, Polen und die ehemalige CSSR...

Oder aber andersrum würde es in kürzeren Sommern erheblich kälter werden, wenn sich die ausweichenden Luftmassen einen Weg über Norden suchen. Von der Feuchtigkeit sieht es aktuell nach der 2. Version aus.
Aber die steigenden Wintertemperaturen passen noch nicht dazu....
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Paule1 » Do Mär 10, 2022 7:36

So mancher hat seine Äcker jetzt im Frühjahr gepflügt, diese trocken wie man sieht jetzt durch den täglichen Frost total aus :idea:

Dürremonitor 2022
Kein Regen in Sicht: Droht 2022 wieder eine Dürre?
https://www.agrarheute.com/pflanze/duer ... hon-588967
https://www.agrarheute.com/pflanze/kein ... rre-591127
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon meyenburg1975 » Do Mär 10, 2022 9:12

Bis Ende März keine Temperaturen jenseits 13/14 Grad in Sicht...
Bild
Achtung! Ironie ist in Deutschland nicht kennzeichnungspflichtig.
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Jeder, der die Hamas offen unterstützt, ist ein Terrorist.
Jeder, der die Hamas nicht kritisiert, ist ein disziplinierter Terrorist.
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon langholzbauer » Do Mär 10, 2022 13:41

Da gibt es doch noch die Bauernwetterregeln.
Heute ist 40 Ritter.
Wenn das Wetter wirklich noch 40 Tage so anhält, dann ist der Märzenstaub= Goldstaub - Aprilstaub ein Hungerstaub....
Im Februar hätten mich meine beiden Revierförster fast geprügelt, weil ich mich noch über das viele Bodenwasser gefreut hatte.
Jetzt sind wir hier froh, dass der Oberboden Tags noch nicht auftaut, damit das Wasser drinnen bleibt...
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Kartoffelbluete » Do Mär 10, 2022 14:02

@ Paule, die Befürchtung hatte man doch letztes Frühjahr auch. Und als dann ab Anfang Mai der große Regen einsetzte waren es
gerade die gepflügten und ausgetrockneten Äcker die dann im Sommer den schönsten Mais stehen hatten! :roll: :wink:
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon langholzbauer » Do Mär 10, 2022 14:30

Wer bei dem Wetter die Schollen offen liegen lässt, hat einen an der Waffel.
Ein Schleppen/Eggenstrich abends, wenn genug krümelfähiger Boden aufgetaut ist, sollte schon längst erfolgt sein.
Aber in der aktuellen Zeit, sind da bestimmt schon Kreiseleggen mit großen Antriebsschleppern drüber weg gewalzt. :oops:
Dazu fällt mir die traditionelle Bestellung bei solchen Wetterlagen ein.:
1.Abschleppen der Winterfurche bei den ersten grau durchgetrockneten Kämmen
2. Eggenstrich bei ausreichend Bodentemperatur ( nie vor abgeblühten Schneeglöckchen!)
3. Saat ca.8-10 Tage danach, um die erste Keimwelle der Unkräuter bei der Aussaat zu stören....
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon germane » Do Mär 10, 2022 15:10

langholzbauer hat geschrieben:
germane hat geschrieben:... Ich habe noch kein Argument gegen meine Theorie gefunden, dass wenn wir die Winde von der Nordsee und dem Atlantik ausbremsen , dann trockene heiße Luft aus Afrika leichter nach Europa vordringen kann.

Dein fehlendes Argument ist riesengroß und wird Europäische Alpen genannt.
Mal Deiner Theorie gefolgt, dass die ganze Atlantikküste von Dänemark bis Gibraltar mit so vielen Windrädern bestückt wäre, um Weltklimaströmungen zu beeinflussen, müssten wir ja dann eigentlich jährlich absaufen, weil das dann zu der Wetterlage führen würde, die zum Elbe/Plazek/Schröderhochwasser geführt hat.
Wenn die warme Luft vom Mittelmehr Feuchtigkeit aufnimmt, wegen der Alpen erst über die Donauregion plötzlich nordwärts strömt und nach D. fließt, kühlt sie ab und muss sehr viel Wasser lassen.
Dann müsste nach Deiner Theorie Nordwestdeutschland trockener werden, als Mittelostdeutschland, Polen und die ehemalige CSSR...

Oder aber andersrum würde es in kürzeren Sommern erheblich kälter werden, wenn sich die ausweichenden Luftmassen einen Weg über Norden suchen. Von der Feuchtigkeit sieht es aktuell nach der 2. Version aus.
Aber die steigenden Wintertemperaturen passen noch nicht dazu....


Wo sind denn die Wolken für das Hochwasser hergekommen? Ich vermute aus Nordwest, denn das Wasser ist ja nördlich der Wasserscheide abgeflossen:

https://diercke.westermann.de/content/e ... 849-57-2-1

Und dann hat wahrscheinlich der LUV- Effekt des Erzgebirges gewirkt. Wenn die Wolken aus Süden gekommen wären, wäre das Wasser Richtung Donau abgeflossen.
Nach meiner Theorie müssten die Elbe- Hochwasser jetzt schwächer werden.

Die Wolken, welche die Flut um die Ahr ausgelöst haben sind übrigens aus Süden gekommen. Zwischen den Alpen und den Pyrenäen strömt die afrikanische Luft immer nach Nordosten. Am Schwarzwald gibt es schon den ersten Luv-Effekt und deswegen war es dort feuchter.
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon langholzbauer » Do Mär 10, 2022 15:25

Was Du da alles als Argumente anführen willst, sind Extremwetterlagen, die Mitteleuropa schon die letzten 500 Jahre mehr oder weniger intensiv erleben musste, bevor da eine elektrische Windenergieanlage stand...
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Wini » Fr Mär 11, 2022 20:46

Auf Märzenregen folgt kein Sommersegen.
Lässt der März sich trocken an, bringt er Brot für jedermann.

Gruß
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Wetter komplizierter

Beitragvon adefrankl » Sa Mär 12, 2022 0:00

langholzbauer hat geschrieben:Was Du da alles als Argumente anführen willst, sind Extremwetterlagen, die Mitteleuropa schon die letzten 500 Jahre mehr oder weniger intensiv erleben musste, bevor da eine elektrische Windenergieanlage stand...

In der Tat ist das Wetter viel komplizierter, als dass man Großwetterlagen oder Extremwetterlagen einfach mit der geographischen Anordnung von WKAs erklären könnte. Und Extremwetterlagen gab es auch in den letzten 1000 Jahren und länger.
Klar ist aber, dass WKAs dem Wind Energie entziehen und dadurch den Luftaustausch abbremsen bzw. reduzieren. Das ergibt sich zwangsläufig aus dem Energieerhaltungssatz. Die Energie welche die WKAs liefern muss dem Wind fehlen. Und wenn man es nachrechnet (Das ist klassische Thermodynamik!), dann ergibt sich, dass dieser Energieentzug in Deutschland nicht mehr vernachlässigbar ist (zumindest bei Normallagen, bei Stürmen entziehen die WKAs prozentual weit weniger). Und weniger Luftaustausch mit dem Meeresgebieten reduziert eben auch die Feuchtigkeitszufuhr.
Hinzu kommt, dass sich zumindest in Simulationen ergibt, dass ein erhöhter Energieverlust für die Luftströmungen dazu führt, dass Wetterlagen zunehmend stationärer werden. Nun kann man zwar zurecht gegenüber der Zuverlässigkeit der Klimasimulationen skeptisch sein. Aber man sollte solche Hinweise auch nicht leichtfertig ignorieren.
Die Geschichte von "Des Kaisers neue Kleider" würde heutzutage mit einer Hausdurchsuchung im Elternhaus des Kindes enden.
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Paule1 » Sa Mär 12, 2022 20:00

Unser MR Wetter meldet mitte der Woche ein paar Liter Regen, dann war es das im März wohl :idea:
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Kartoffelbluete » So Mär 13, 2022 1:29

Ich denke, die kalten Frostnächte sind ein größeres Problem wie die "Trockenheit" :?:
Hab diese Woche überall N-min Proben gezogen, da ist noch genug Feuchtigkeit im Boden.
Ausserdem fördert eine Frühjahrstrockenheit das Wurzelwachstum und die Pflanzen sind somit
robuster, wenn in der entscheidenden Phase im Sommer das Wasser knapp wird :!:
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