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Es därfad amol rechn

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Es därfad amol rechn

Beitragvon johnny3000 » Fr Jan 23, 2026 11:30

Bei uns hier im Nördlinger Ries ein ähnliches Bild. Seit Ende November keinen wesentlichen Niederschlag mehr, außer mal 2 Tage Schnee

War aber auch kein Schaden, sodass sich wegen dem nassen Herbst die Bedingungen auf den Feldern merklich gebessert haben.
Waren im vergangenen Jahr bei knapp 750l/m², was für unsere Region sehr viel ist. Wenn man dann aber die Verteilung anschaut relativiert sich das Ganze wieder. Wir hatten im September/Juni 2 Ereignisse mit guten 100l in wenigen Tagen.

Wenn ich so über die letzten Jahre drüber schau, dann wars immer gleich. Auf ein Extrem folgt das Nächste, des heißt, irgendwann kommt der Niederschlag heuer schon noch, die Frage ist dann wann.

Je länger es im Winter trocken bleibt, desto größer ist die Hoffnung, dass sich der Regen in die Vegetationsperiode schiebt, und dann auch wirklich für uns einen Nutzen hat.

Winterfeuchtigkeit hat in den seltensten Fällen was gebracht, außer erschwerte Bedingungen bei der Aussaat im Frühjahr
johnny3000
 
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Re: Es därfad amol rechn

Beitragvon ratzmoeller » Sa Jan 24, 2026 17:07

https://www.t-online.de/nachrichten/pan ... inter.html
Erste Prognose für den Sommer und momentan sieht es wirklich nicht gut aus.
Normalerweise müßte ich jetzt Gummistiefel anziehen um trockenen Fußes durch den Bach vor dem Grundstück zu kommen.
Jetzt reicht schon ein üblicher Arbeitsschuh und das bisschen Schnee in der letzten Zeit hat den Bach auch gerade nur für zwei,drei Tage mal einige Zentimeter ansteigen lassen.
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Re: Es därfad amol rechn

Beitragvon T5060 » Sa Jan 24, 2026 17:29

ratzmoeller hat geschrieben:Erste Prognose für den Sommer und momentan sieht es wirklich nicht gut aus.


Das gibt bei dir mehr Produktionspause, du brauchst mehr Hektar und mehr Rindviecher.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Es därfad amol rechn

Beitragvon Mad » Sa Jan 24, 2026 19:34

Regel Nummer 1 bei den Prognosen von Dominik Jung: Es tritt immer das Gegenteil ein.
Bild
Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Es därfad amol rechn

Beitragvon langholzbauer » Sa Jan 24, 2026 20:07

Ich habe die Woche mal die Werte der letzten 25 Jahre von der nächsten Wetterstation verglichen.
Der durchschnittliche Niederschlag von lange vorher ist noch auf weniger, als den letzten 10 Jahren erreicht.
Am Beispiel dieses Jahres zeigt sich auch, dass die gleichmäßige Verteilung viel wichtiger ist, als die absolute Menge.
Hier haben wir seit einem Monat Dauerfrost.
Die kleinen Rinnsale aus den vielen kleinen einzelnen Quellen gefrieren nicht nur in der Winterweide zu großen Eisplatten.
Selbst schattige Wege sind seit 20 Tagen nur noch Eisplatten, weil der Schnee und das kurze Tauwetter auf durchgefrorenen Untergrund trafen.
Das schafft Hoffnung, dass die niedrige Schüttung und der wenigen bisherige Schee doch ganz natürlich in der Landschaft bleibt, wenn diese Eispanzer langsam tauen und deren Wasser versickert, statt ungehindert abfließt, wie im letzten Jahr.
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Re: Es därfad amol rechn

Beitragvon ratzmoeller » Sa Jan 24, 2026 20:51

langholzbauer hat geschrieben:Am Beispiel dieses Jahres zeigt sich auch, dass die gleichmäßige Verteilung viel wichtiger ist, als die absolute Menge.

Richtige Aussage-es sollte von der absoluten Menge aber auch noch etwas zur Grundwasserneubildung übrig bleiben.
Also nicht nur an die oberste produktive Bodenschicht denken.
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Re: Es därfad amol rechn

Beitragvon langholzbauer » Sa Jan 24, 2026 21:31

Passt schon!
Auch da haben die letzten 3 Jahre mit schlecht verteilten Niederschlagsmengen weit über dem langjährigen Mittel bewiesen, dass Grundwasserneubildung und "Klimaveränderungen" nur in geringem Zusammenhang stehen.
Allein die Physik der möglichen Versickerung hoher Niederschläge bei unterschiedlichen Feuchteverhältnissen in den Bodenschichten ist noch längst nicht richtig erforscht und wird leider immer gern auf die Landwirtschaft allein abgewälzt...
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Re: Es därfad amol rechn

Beitragvon JulianL » Sa Jan 24, 2026 21:34

Mad hat geschrieben:Regel Nummer 1 bei den Prognosen von Dominik Jung: Es tritt immer das Gegenteil ein.

Medien und Artikel die den erwähnen nehme ich grundsätzlich nicht mehr ernst bzw. lese die Artikel gar nicht mehr durch. Das der Typ immer wieder als Experte bezeichnet wird ist ein Skandal. Einer der mit Sensation und Katastrophe Reichweite generieren will und eine Verunglimpfung jedes echten Meteorologen ist der, sonst nichts.
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Re: Es därfad amol rechn

Beitragvon Mad » So Jan 25, 2026 11:39

JulianL hat geschrieben:
Mad hat geschrieben:Regel Nummer 1 bei den Prognosen von Dominik Jung: Es tritt immer das Gegenteil ein.

Medien und Artikel die den erwähnen nehme ich grundsätzlich nicht mehr ernst bzw. lese die Artikel gar nicht mehr durch. Das der Typ immer wieder als Experte bezeichnet wird ist ein Skandal. Einer der mit Sensation und Katastrophe Reichweite generieren will und eine Verunglimpfung jedes echten Meteorologen ist der, sonst nichts.



Bei dem Artikel haben die das aber geschickt angestellt. Sein Name taucht erst im 2. Abschnitt auf. Ab da habe ich dann auch nicht weitergelesen.
Bild
Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Es därfad amol rechn

Beitragvon gaugruzi » Mo Jan 26, 2026 22:14

Heute ca 20 cm Schnee gefallen. Im Regenmesser sind das abgetaut 25mm. Das tut gut !
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Re: Es därfad amol rechn

Beitragvon Stoapfälzer » Mo Jan 26, 2026 22:25

Hier 10cm im Regenmesser habe ich 13mm ausgeleert.
Alle reden übers Wetter,
aber keiner unternimmt was dagegen. ;-)

Zitat Karl Valentin
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Re: Es därfad amol rechn

Beitragvon 240236 » Mo Jan 26, 2026 22:28

Stoapfälzer hat geschrieben:Hier 10cm im Regenmesser habe ich 13mm ausgeleert.
Bei uns heute 1l Regen
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Re: Es därfad amol rechn

Beitragvon AEgro » Di Feb 10, 2026 16:34

Heute war ich überrascht.
Obwohl es seit Ende Oktober sehr wenig geregnet hat und es auch wenig Schnee gab ( 2 x 10 bis 15 cm ),
habe ich bei einer Kontrollfahrt zu meinen spät gesäten Dinkeläckern feststellen können, es ist nass.
Sehr nass.
Sogar in Gräben, die eigentlich nur nach staken Regenereignissen Wasser führen, ist Wasser.
Vermutung: Das ist eigentlich Wasser vom sehr nassen Herbst, das durch den Frost der letzten Wochen "hochgezogen" wurde.
Kennt jemand diesen Effekt ?
Davon sprachen früher oft die " Alten".
Gruß AEgro
Es gibt Tage, da komm ich einfach mit dem Kopfschütteln nicht hinterher !
AEgro
 
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