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Es därfad amol rechn

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon böser wolf » Di Apr 26, 2022 4:44

Wir hatten gestern früh 4mm, die aber in den Staub gefallen sind .....
böser wolf
 
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Kleinbauer2.0 » Di Apr 26, 2022 5:49

böser wolf hat geschrieben:Wir hatten gestern früh 4mm, die aber in den Staub gefallen sind .....


4mm ist ja schon mal was.
Bei uns waren es sechs, und der trockene Oberboden ist bis zum unbearbeiteten feuchten Unterboden durchfeuchtet. Das sind dann so Momente, wo man denkt: "Alles richtig gemacht!"

Wassermanagement ist und wird zunehmend ertragsrrelevant.
Was heute ist, ist heute.
Was morgen ist, das ist erst morgen.
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Juwel » Di Apr 26, 2022 7:02

Kleinbauer2.0 hat geschrieben:
böser wolf hat geschrieben:Wir hatten gestern früh 4mm, die aber in den Staub gefallen sind .....


4mm ist ja schon mal was.
Bei uns waren es sechs, und der trockene Oberboden ist bis zum unbearbeiteten feuchten Unterboden durchfeuchtet. Das sind dann so Momente, wo man denkt: "Alles richtig gemacht!"

Wassermanagement ist und wird zunehmend ertragsrrelevant.


Bei uns hat es am Sonntag 15mm geregnet, und in der Summe im April bisher 105mm.
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Wini » Di Apr 26, 2022 19:58

Hier haben wir heute 15 Liter bekommen.
Der Raps und das Getreide ist bis zur Pflugsohle schön wassergesättigt.
Habe sogar Rapspflanzen für die Weiterverpflanzung aus der Wintergerste ziehen können.

Alles richtig gemacht.

Gruß
Wini
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Crazy Horse » Di Apr 26, 2022 21:27

Wini hat geschrieben:Hier haben wir heute 15 Liter bekommen.
Der Raps und das Getreide ist bis zur Pflugsohle schön wassergesättigt.
Habe sogar Rapspflanzen für die Weiterverpflanzung aus der Wintergerste ziehen können.

Alles richtig gemacht.

Gruß
Wini



Sind die Rapspflanzen nicht schon etwas zu groß für die Weiterverpflanzung (wohin auch immer)? :D
Bei mir geht der Raps gerade mächtig ab. Der wird auch dieses Jahr wieder ganz schön lang. Aber ich kann auf unseren schweren, tonigen Böden keine schwachwüchsige Sorte gebrauchen. Angesichts der 20mm Niederschlag von So-Di bin ich froh, dass ich neulich schon mal ein Strobi vorgelegt hab, weil ich jetzt schon nicht mehr reinfahren könnte, ohne einen Schaden zu hinterlassen. Ich hoff nur, dass es die nächsten Tage wieder was trockener und wärmer wird.

Der Weizen macht sich derzeit wirklich klasse. So im Nachhinein bereue ich es fast ein wenig, dass ich den Chevignon auf dem flachgründigen Muschelkalkboden nicht eingekürzt hab, aber auf den Flächen geht mir bei normaler Düngung normalerweise nichts ins Lager und der Chevignon ist auch keine Sorte, die besonders lang wird.
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon langholzbauer » Di Apr 26, 2022 21:41

Euch Franken gönne ich das Wasser von ganzem Herzen!
Hier, kaum 50 Km nördlich, hat die Vegetation den einzig wirksamen Niederschlag seit Anfang März vermutlich bis zum Wochenende wieder aufgezehrt.

Ich wünsche mir aktuell nichts sehnlicher, als einen richtig schwühl/nassen Maianfang.
Und danach wieder regelmäßige West-Wetterlagen.
Das braucht hier die gesamte Natur ganz dringend.
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Sottenmolch » Di Apr 26, 2022 22:11

Ich finde es schön, dass wir seit Jahren mal wieder einen feuchten April haben. Aber ich habe seit Weihnachten noch 80 Fm Holz in einem Waldstück liegen und das würde ich gerne mal raus fahren lassen, ohne dass es dann so aussieht wie beim Schwobalogger.
Sottenmolch
 
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Crazy Horse » Di Apr 26, 2022 22:11

langholzbauer hat geschrieben:Euch Franken gönne ich das Wasser von ganzem Herzen!
Hier, kaum 50 Km nördlich, hat die Vegetation den einzig wirksamen Niederschlag seit Anfang März vermutlich bis zum Wochenende wieder aufgezehrt.

Ich wünsche mir aktuell nichts sehnlicher, als einen richtig schwühl/nassen Maianfang.
Und danach wieder regelmäßige West-Wetterlagen.
Das braucht hier die gesamte Natur ganz dringend.


Ich glaub, wir Franken können mit warmem, trockenen Wetter weitaus besser umgehen als mit nasskaltem wie im letzten Jahr.
Klar, für die Natur war das ein Segen nach den beiden Trockenjahren '18 und '19. Aber die Kartoffeln, Tomaten und Reben sind alle krank geworden, der Raps sah bombig aus und hat enttäuscht (Sclerotina und Verticillium) und auch das Getreide hat bestenfalls durchschnittlich gedroschen mit einem für unsere Verhältnisse indiskutablen hl-Gewicht.

Der Regen war sicher nicht verkehrt, aber jetzt reicht's auch wieder für ein paar Tage. Jetzt seid Ihr mal dran!
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon langholzbauer » Di Apr 26, 2022 22:46

Genau das meinte ich.
Eines der größten Probleme am Klimawandel ist eben die Verschiebung der Wuchsgebiete.
Wir waren hier traditionell mit gleichmäßig verteilten Niederschlägen verwöhnt und konnten dadurch auf intensiv bewirtschafteten 30er Böden ähnliche Erträge erwirtschaften, wie manche Trockenplatte auf 60-70er Böden.
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Crazy Horse » Di Apr 26, 2022 23:40

langholzbauer hat geschrieben:Genau das meinte ich.
Eines der größten Probleme am Klimawandel ist eben die Verschiebung der Wuchsgebiete.
Wir waren hier traditionell mit gleichmäßig verteilten Niederschlägen verwöhnt und konnten dadurch auf intensiv bewirtschafteten 30er Böden ähnliche Erträge erwirtschaften, wie manche Trockenplatte auf 60-70er Böden.


60-90er Böden gibt's hier auch - im Bauland, dem Ochsenfurter Gäu oder der Hohenloher Ebene, ist alles nicht allzu weit weg, aber dazwischen sieht's doch deutlich magerer aus mit den Böden. Wir liegen hier zwischen 25 und 45 BP, wobei die Böden doch recht wechselhaft und flachgründig sind.
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Schloßbauer » Mi Apr 27, 2022 6:14

Hier im nordwestlichen Oberbayern, an der grenze zu Mittelfranken haben wir 15 ltr von Montag und Dienstag bekommen. Jetzt übernacht nochmals 10 ltr und regnet schön langsam weiter
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon adefrankl » Mi Apr 27, 2022 11:54

langholzbauer hat geschrieben:Genau das meinte ich.
Eines der größten Probleme am Klimawandel ist eben die Verschiebung der Wuchsgebiete.
Wir waren hier traditionell mit gleichmäßig verteilten Niederschlägen verwöhnt und konnten dadurch auf intensiv bewirtschafteten 30er Böden ähnliche Erträge erwirtschaften, wie manche Trockenplatte auf 60-70er Böden.

Auch den anderen Gebieten wünsche ich ausreichend Niederschläge. Gerade dieses Jahr wird eigentlich jede dt Ertrag auf der Welt gebraucht. Tatsache ist, dass die Schwankungen bei den Niederschlägen, gerade im Frühjahr anscheinend zugenommen haben.
Egal ob das nun durch menschliche Ursachen (Treibhausgasemission oder WKA Ausbau) oder durch zyklische Klimaveränderungen (Mehr Wetterextreme wären nach den Statistiken typisch für Abkühlungsphasen). Als Landwirt muss man leider damit zurecht kommen. Man kann versuchen sich darauf einzustellen. Aber gerade auf leichten Böden kommt man da schnell an die Grenzen.
Ebenso wie letztes Jahr ist das Frühjahr deutlich kühler als die Jahre zuvor. Man wird sehen, ob das nur die üblichen Schwankungen sind oder ein beginnender Trend.
Die Geschichte von "Des Kaisers neue Kleider" würde heutzutage mit einer Hausdurchsuchung im Elternhaus des Kindes enden.
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Sottenmolch » Mi Apr 27, 2022 22:30

Momentan haben wir 95l Niederschlag mehr als zur gleichen Zeit letztes Jahr, welches hier über 200l mehr brachte als der Durchschnitt der letzten Jahre.
Ich befürchte aber, dass es dieses Jahr wieder ein trocken - heißer Sommer wird.
Sottenmolch
 
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon böser wolf » Sa Apr 30, 2022 5:15

Kleinbauer2.0 hat geschrieben:
böser wolf hat geschrieben:Wir hatten gestern früh 4mm, die aber in den Staub gefallen sind .....


4mm ist ja schon mal was.
Bei uns waren es sechs, und der trockene Oberboden ist bis zum unbearbeiteten feuchten Unterboden durchfeuchtet. Das sind dann so Momente, wo man denkt: "Alles richtig gemacht!"

Wassermanagement ist und wird zunehmend ertragsrrelevant.


Wassermanagement ?
Das wäre hier beregnung !
Unter Winterungen ist auf den hohen grundwasserfernen Flächen bereits das Ende der nutzbaren feldkapazität erreicht .
Und Regen ist in den nächsten 8 Tagen im Nordosten Niedersachsen nicht zu erwarten.
Das kann einem schon Angst machen ......
böser wolf
 
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Kleinbauer2.0 » Sa Apr 30, 2022 6:10

böser wolf hat geschrieben:
Kleinbauer2.0 hat geschrieben:
böser wolf hat geschrieben:Wir hatten gestern früh 4mm, die aber in den Staub gefallen sind .....


4mm ist ja schon mal was.
Bei uns waren es sechs, und der trockene Oberboden ist bis zum unbearbeiteten feuchten Unterboden durchfeuchtet. Das sind dann so Momente, wo man denkt: "Alles richtig gemacht!"

Wassermanagement ist und wird zunehmend ertragsrrelevant.


Wassermanagement ?
Das wäre hier beregnung !
Unter Winterungen ist auf den hohen grundwasserfernen Flächen bereits das Ende der nutzbaren feldkapazität erreicht .
Und Regen ist in den nächsten 8 Tagen im Nordosten Niedersachsen nicht zu erwarten.
Das kann einem schon Angst machen ......


Unter Wassermanagement verstehe ich nicht Beregnung.
Für mich fallen da Punkte darunter wie Weglassen der Bodenbearbeitung, Wachstumsregleunsatt, Saatstärke und Saatzeitpunkt, Sortenwahl, usw.
Man hat so viele Stellschrauben. Man muss die nur nutzen (wollen).
Was heute ist, ist heute.
Was morgen ist, das ist erst morgen.
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