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Es därfad amol rechn

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Johnny 6520 » Di Jun 06, 2023 6:42

240236 hat geschrieben:Bei uns heute schöner Landregen mit 22l/m2

Bei uns nichts,ging wieder mal alles an uns vorbei!
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Peter North » Di Jun 06, 2023 8:18

Ich werde zwar immer ausgelacht wenn ich sage, dass die träge Witterung, also mal 6 Wochen Regen oder 6 Wochen Trockenheit durch die Windräder verursacht werden. Wenn es nach der Bundesregierung geht, dann sollen in wenigen Jahren doppelt so viele Anlagen in der Landschaft rumstehen.
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon langholzbauer » Di Jun 06, 2023 11:12

Die Windräder müssen nur rund um die Republik in gleicher Dichte aufgestellt werden, dann haben wir ein sehr ausgelichenes Innenklima ohne zu viel Wind. :lol:
Sorry!
Das ist ironisch gemeint.

Nach diesen Wetterbremsen- Theorien müssten ja die Niederschläge direkt an und hinter WKA' s deutlich zunehmen.

Wo ist das so???
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Wini » Di Jun 06, 2023 19:20

Die Wettermodelle prognostizieren einen erneuten Rekord-Sommer.
Wer öffnet den "Dürre 2023"-Thread ?

Gruß
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Quereinsteiger13 » Di Jun 06, 2023 21:09

War heute mal wieder in der Gemarkung unterwegs. Nach knapp 20 Tagen ohne Regen und hohen Verdunstungsraten durch Sonne und Wind zeigt vor allem der Weizen nun teils deutliche Stresssymptome. Auf den Grenzstandorten bricht er regelrecht ein. Fast nur noch das Fahnenblatt grün und das ist aufgerollt wie eine Zigarre.
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Bison » Di Jun 06, 2023 21:54

Quereinsteiger13 hat geschrieben:War heute mal wieder in der Gemarkung unterwegs. Nach knapp 20 Tagen ohne Regen und hohen Verdunstungsraten durch Sonne und Wind zeigt vor allem der Weizen nun teils deutliche Stresssymptome. Auf den Grenzstandorten bricht er regelrecht ein. Fast nur noch das Fahnenblatt grün und das ist aufgerollt wie eine Zigarre.


Ja genau das gleiche Bild hier. Der Weizen auf dem leichten Boden wird vermutlich den Drescher nicht mehr sehen. Vor 2 Wochen waren noch Spitzenerträge in Sicht, das hat sich gewaltig geändert. Die Gerste wird hier denke ich auch nicht mehr lange durchhalten auf den leichten Boden, da kanns schon sein das im Juni noch die ersten Drescher laufen. Da geht's jetzt ziemlich schnell bergab. Naja mal schauen was passiert. Vermutlich wird bald der Kampf um GPS Material los gehen. 2 Schnitt wird ausfallen, jedenfalls bei denen die den ersten Schnitt spät runter haben.
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon T4512 » Di Jun 06, 2023 22:07

Hallo,

haben denn bei euch die BGA ganz allgemein genügend Mais zum füttern fürs nächste Jahr um eine eventuell erneut schwache Maisernte ausgleichen zu können? Jetzt wäre doch die Zeit GPS zu machen.
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Belege - zu einfaches Bild

Beitragvon adefrankl » Di Jun 06, 2023 23:29

langholzbauer hat geschrieben:Die Windräder müssen nur rund um die Republik in gleicher Dichte aufgestellt werden, dann haben wir ein sehr ausgelichenes Innenklima ohne zu viel Wind. :lol:
Sorry!
Das ist ironisch gemeint.

Nach diesen Wetterbremsen- Theorien müssten ja die Niederschläge direkt an und hinter WKA' s deutlich zunehmen.

Wo ist das so???

Nein, das Bild ist zu einfach und die zu erwartende Wirkung auf die Niederschläge ist komplexer.
1. Einfach kann man sich zunächst vorstellen, dass WKA faktisch einen "Hügel" aus gebremster Luft erzeugen und da die Strömung nach oben (teilweise) ausweicht. Das lässt zunächst, analog zu Erhebungen im Gelände, Steigungsregen vor den Anlagen erwarten und geringere Niederschläge dahinter. Dazu hat beispielsweise die Windkraftbefürworterin C. Acher eine Veröffentlichung herausgebracht. vgl. Yang Pan, Chi Yan, Cristina L Archer. Precipitation reduction during Hurricane Harvey with simulated offshore wind farms. Environmental Research Letters, 2018; 13 (8): 084007 DOI: 10.1088/1748-9326/aad245 Nach ihren Simulationen könnte man mit WKAs an der Küste den Starkregen bei Wirbelstürmen wesentlich reduzieren, weil sich durch diese Anlagen ein wesentlicher Teil der Niederschläge dann noch über dem Meer niedergehen würde. (Nur dürften bei Wirbelstürmen die üblichen Anlagen recht schnell abschalten. Für den Betrieb bei einem Wirbelsturm sind eigentlich keine WKAs ausgelegt)
2. Die WKAs reduzieren letztendlich die großflächig die Windgeschwindigkeit (durch die Wechselwirkung der verschiedenen Luftschichten auch in den höheren Schichten). vgl. z.B. Kleidon, Axel. (2021). Physical limits of wind energy within the atmosphere and its use as renewable energy: From the theoretical basis to practical implications. Meteorologische Zeitschrift. 30. 10.1127/metz/2021/1062
Dadurch reduziert sich insgesamt der Luftaustausch zwischen Meer und Land und dementsprechend wird auch weniger Feuchtigkeit ins Landesinnere transportiert. Und dementsprechend ist auch weniger Regen zu erwarten.
3. Die Verwirbelungen an den WKAs verändern natürlich auch die Luftschichtung. Das beeinflusst natürlich auch die Wolkenbildung und Niederschläge. Da sind aber die genauen Auswirkungen nicht so offensichtlich.

Beobachtungen:
Nun ich habe letztes Jahr mal die Entwicklung der Frühjahrsniederschläge in Deutschland geplottet (Daten vom DWD) und in die Grafik auch die Entwicklung der Windstromerzeugung eingetragen. (Frühjahr deshalb, weil dass erstens für die Landwirtschaft besonders wichtig ist. Zweitens, ist da das Windangebot geringer als im Winter. Daher sollte da das Klima empfindlicher auf den Energieentzug reagieren)
Regen Windstrom D.JPG
Regen Windstrom D.JPG (64.03 KiB) 1448-mal betrachtet

Man erkennt, dass bis etwa 2000 die Niederschläge zugenommen haben (das ist bei einer Klimaerwärmung auch zu erwarten, weil da mehr verdunstet und die Luft mehr Wasser enthält). Seitdem nehmen aber die Niederschläge synchron mit der zunehmenden Windstromerzeugung ab. Diese Parallelität ist schon sehr auffällig.
Und derartige Zusammenhänge werden nicht nur in Deutschland beobachtet. Dass die WKAs die Niederschläge reduzieren, beschreibt auch eine aktuelle Studie aus China (bei solchen Fragen dürfte man aktuell in China sogar deutlich freier forschen können als in Deutschland. vgl. Wang, Gang, Guoqing Li, and Zhe Liu. Wind farms dry surface soil in temporal and spatial variation. Science of The Total Environment 857 (2023): 159293.
Ansonsten gibt es unter eine umfangreiche Zusammenstellung auf Deutsch, wie sich in Deutschland die Niederschläge sowie die Windenergie und PV Nutzung örtlich und zeitlich entwickelt haben. https://eike-klima-energie.eu/2023/04/3 ... k-anlagen/ insgesamt eine sehr informative Zusammenstellung, auch wenn sich da zu den PV Anlagen einige irreführende Formulierungen finden (PV Anlagen wirken nicht als Spiegel). Dieser Artikel belegt keine Kausalitäten, aber beschreibt die Entwicklung von Niederschlägen und "grüner" Energienutzung recht gut.

Weiterhin zeigen Klimasimulationen, dass mit zunehmender Oberflächenreibung das Wetter träger wird, dass also Wetterlagen länger bestehen bleiben (d.h. längere Trockenperioden, mehr Extremniederschläge ...). Und WKAs erhöhen gerade die Oberflächenreibung für die Luftströmungen. Aber es würde jetzt zu weit führen, da auch noch näher darauf einzugehen.

Insgesamt gibt es also sehr viele Indizien, dass gerade die "grüne" Energiepolitik hier erst zu einem Rückgang der Niederschläge und zu mehr Extremwetter führen. Aufgrund des weiteren Ausbaus in Folge der Energiewende, ist zu erwarten, dass diese Probleme noch massiv zunehmen. Damit erzeugt die Energiewende gerade die Probleme, die sie angeblich bekämpft. Im Vergleich zur Windenergienutzung ist sogar die Kohleverbrennung geradezu klimaschonend (und dabei bin ich kein Kohlefreund).
Die Geschichte von "Des Kaisers neue Kleider" würde heutzutage mit einer Hausdurchsuchung im Elternhaus des Kindes enden.
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon böser wolf » Mi Jun 07, 2023 6:40

https://www.haz.de/der-norden/niedersac ... U653M.html
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon böser wolf » Mi Jun 07, 2023 6:44

https://www.haz.de/der-norden/niedersac ... U653M.html

Der Landkreis celle soll angeblich dabei sein ein beregnungsverbot zu verhängen .
Vielleicht weiß der Südheidjer mehr ?
böser wolf
 
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Marian » Mi Jun 07, 2023 8:30

Ein klein wenig Niederschlag die Nacht.
Zum Anfang nächster Woche bekommen wir wohl mal 10-20 Liter. Wäre gern gesehen. Es soll sich wechselhafter umstellen nach dem Hitze WE. Auch das ist mir so Recht.

Hoffe nur, Petrus schaut auch den Kanal vom "zornigen" :lol:
20 Jahre beim Landtreff :prost:
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Südheidjer » Fr Jun 09, 2023 16:38

Das bischen Regen von gestern (5 mm?) ist irgendwie schlicht verpufft. Und kein weiterer Niederschlag in Sicht. Und Waldbrandgefahr wieder extrem.

böser wolf hat geschrieben:https://www.haz.de/der-norden/niedersachsen-ruft-hoechste-duerrewarnstufe-aus-U453AUADTBHW3PPL3Z3D7U653M.html

Der Landkreis celle soll angeblich dabei sein ein beregnungsverbot zu verhängen .
Vielleicht weiß der Südheidjer mehr ?

Ich krieg' da bisher nur am Rande was mit. Bisher wird noch beregnet (wenn dann auch eigentlich nur nachts), aber gefühlt würde ich sagen, sehr eingeschränkt. Das Kontingent ist knapp und soll wohl noch weiter gesenkt werden. Ohne Beregnung ist's hier mit Landwirtschaft zappenduster. Die Tage sprach ich erst mit einem Landwirt, daß seine Gerste ja echt gut da steht. Ja, die hatte einen Beregnungsdurchgang bekommen. Ich solle mir aber mal den anderen Schlag ansehen, der bisher nicht beregnet wurde. Da bin ich noch nicht zu gekommen, aber ich denke, der wird bescheiden aussehen.
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Tatra813 » So Jun 11, 2023 6:56

Wini hat geschrieben:Die Wettermodelle prognostizieren einen erneuten Rekord-Sommer.
Wer öffnet den "Dürre 2023"-Thread ?

Gruß
Wini

bei mir geht von grün langsam in vertrockneten bzw. verbrannten Zustand über Wiesen die kürzlich gemäht worden sind sind auch nicht mehr grün und Getreide ebenso,
und die nächsten 14 Tage kein Regen in sicht, nur brennende Hitze
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Kartoffelbluete » So Jun 11, 2023 9:01

"Brennende Hitze" :?: :roll: Es ist zwar trocken, aber durch den Ost - Nord-Ostwind doch relativ kühl.
Eigentlich bei uns tagsüber nie über 25°C und Nachts immer einstellig. In den offenen Rinderställe noch richtig angenehm, auch ohne Ventilation.
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Kartoffelbluete » So Jun 11, 2023 9:04

.......die "Kühle" bremst auch den Mais zusätzlich noch aus!
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