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EU Kommision stichelt weiter

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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63 Beiträge • Seite 1 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5
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EU Kommision stichelt weiter

Beitragvon "schwabe" » Do Feb 13, 2020 10:39

https://www.agrarheute.com/management/u ... ung-564935

Also wenn ich für die letzten 10 Jahre die Umsatzsteuer zurückzahlen muss dann fahre ich mit dem Traktor nach Brüssel und spreng den Laden in die Luft. Weil dann hab ich ja eh nichts mehr zu verlieren.
Mal sehn ob ich dann der einzige bin ;-)
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Re: EU Kommision stichelt weiter

Beitragvon elchtestversagt » Do Feb 13, 2020 10:52

Dann tank schon mal auf.
Unsere Bundestagsabgeordnete hat schon verlauten lassen, das die Pauschalierung nicht zu halten sein wird. Die Bundesjuristen haben zwar bescheinigt, das man eigentlich im Recht ist, aber man hat das ganze "schlecht verpackt" und die EU sitzt sowieso am längeren Hebel.
Andere Länder unterstützen ihre Betriebe ebendso ( Frankreich bspw Agrardiesel, Polen Investitionszuschüsse 60%, RO und BG 80% z.B) aber das ist ja nicht Steuerlich, sondern anderweitig.
Und so arbeiten die Bundesjuristen schon an einigen Gesetzesänderungen um für die allerkleinsten diese zu erhalten ( Einheitswert), weil Gewinngrenze und/oder Umsatzgrenze grade in der Veredelung doch sehr stark schwanken.
Also wird es genau so gehen wie bei der DüngeVERORDNUNG, man Doktort solange dran rum, bis nichts mehr geht.
Was auch definitiv kommt sind Umsatzsteuer auf Pachten und Grunderwerb sowie GAP Prämien. Schon jetzt muss man auf Zahlungsansprüche, wenn man die kauft, Umsatzsteuer zahlen.
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Re: EU Kommision stichelt weiter

Beitragvon "schwabe" » Do Feb 13, 2020 11:33

Gottseidank bin ich kein Haupterwerbslandwirt.
Die Strategie ist aber durchschaubar:
Erstmal allen Angst machen das man die letzten 10 Jahre zurückzahlen muss ,mit dem Hintergedanke nur die Pauschalierung abzuschaffen. So atmen anschließend alle Landwirte auf wenn eine Pauschalierung abgeschafft wird.
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Re: EU Kommision stichelt weiter

Beitragvon Panic » Do Feb 13, 2020 16:08

Kratzt mich nicht, eh schon seit 1996 optierend.Finde ich schon lange überfallig, damit die unsinnigen Pachtangebote nur um nicht gewerblich zu werden, vorbei sind.
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Re: EU Kommision stichelt weiter

Beitragvon elchtestversagt » Do Feb 13, 2020 16:28

Ich war auch ewige Zeiten Gewerblich, und beim Ackerbau ist das auch relativ egal, erst Recht, wenn man hier und dort was neues kauft ( bislang zumindest ist die GAP Beihilfe MwSt frei). Aber beim Vieh sind das doch schon ganz schöne grosse Summen. Allerdings gibt es hier ja auch eindeutige Grenzen, je grösser, desto schlechter gestellt. Da wird bislang doch schon hundertmal geteilt, erst Recht, wenn die bezahlten Ställe vorhanden sind...
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Re: EU Kommision stichelt weiter

Beitragvon CarpeDiem » Do Feb 13, 2020 17:07

Man muss allerding sagen, dass die deutsche Art nämlich mit Hilfe der Steuergesetzgebung alle Arten von Politik sei es denn nun Agrar-, Sozial-, Umwelt-, Finanzpolitik usw. zu machen ziemlich einmalig in der Welt ist. In dieser Form passiert das in keinem anderen Staat.

Nachdem die Umsatzsteuer bezüglich der Konformität und Vergleichbarkeit der Steuertatbestände der EU überantwortet wurde, werden natürlich alle möglichen deutschen Sonderwege auf den Prüfstand gestellt und langfristig alle beseitigt werden. Deshalb darf man sich da noch auf einige Nettigkeiten freuen, die aber ansonsten in der EU gang und gäbe sind.

Der deutsche Fiskus versucht nun teilweise sehr trickreich die EU Regelungen, im wesentlichen im Verordnungswege auszuhebeln und zu umgehen. Dies gelingt (leider) sehr oft, manchmal fällt man dabei aber auch so heftig auf die Schnauze, dass man darüber nur noch lachen kann!
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Re: EU Kommision stichelt weiter

Beitragvon T5060 » Do Feb 13, 2020 17:33

Ja und unser Herr Scholz hat mit M.M.Warburg bei Cum-EX gemeinsame Sache gemacht. Wir haben EU-weit ein Steuersystem, dass die Konzerne reich werden lässt,
aber bei den Bauern wird die Steuergerechtigkeit gesucht. Wir optieren seit 1998. Mir egal.
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[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
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Re: EU Kommision stichelt weiter

Beitragvon Neo-LW » Do Feb 13, 2020 17:54

Moin,

ich optiere seit eh und je.

Mir hat mal jemand vorgerechnet, daß ein durchschnittlicher Betrieb durch die Pauschalierung etwa 2'000,- Eur Steuern im Jahr spart.

Es ginge also um die Rückzahlung von 20'000,- Eur je Betrieb.
Das lohnt zum Sprengen der EU-Gebäude nicht.

Spannender ist die Frage, ob die LW-Betriebe nicht Gewerbesteuerpflichtig werden.
Das würde richtig reinhauen.


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Re: EU Kommision stichelt weiter

Beitragvon marius » Do Feb 13, 2020 17:59

T5060 hat geschrieben:Ja und unser Herr Scholz hat mit M.M.Warburg bei Cum-EX gemeinsame Sache gemacht. Wir haben EU-weit ein Steuersystem, dass die Konzerne reich werden lässt,
aber bei den Bauern wird die Steuergerechtigkeit gesucht. Wir optieren seit 1998. Mir egal.


Die EU wird in naher Zukunft das ganze Mwst System zu ihren Gunsten ändern ohne Sonderrechte wie bisher.
Fair wäre es laut EU, wenn jeder Landwirt bei jedem Einkauf 19 % Mwst bezahlt und diese wird an den Fiskus abgeführt, ohne Erstattung. Zudem jeder Landwirt ebenfalls 19 % Mwst beim Verkauf seiner Milch, Fleisch, Getreide, Gebrauchtmaschinen erhält und diese wiederum an den Fiskus abgeführt.
Sprich es werden beim Ein und Verkauf überall 19 % fällig die immer an den Fiskus abgeführt werden, bei denen somit immer der Staat mitverdient.

Darauf wird die EU in Zukunft abzielen, was dann dicke Steuereinnahmen bringt, die auch sehr bald nötig sind. Wenn das Geld knapp wird, werden die Eliten erfinderisch was Steuereinnahmen angeht.

Für Landwirte ein großer Nachteil, da die Produkte zwar teurer werden und trotzdem weniger auf dessen Konto landet.
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Re: EU Kommision stichelt weiter

Beitragvon 240236 » Do Feb 13, 2020 18:07

So lange wir immer erfüllen, was die EU von Deutschland möchte, solange sucht die EU ob sie etwas findet. Und wenn in der EU mehr Geld Gebraucht wird, dann ist unser Merkel die erste, die sagt: Wir zahlen halt ein paar Milliarden mehr nach Brüssel. :twisted: :twisted:
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Re: EU Kommision stichelt weiter

Beitragvon Isarland » Do Feb 13, 2020 18:13

240236 hat geschrieben:So lange wir immer erfüllen, was die EU von Deutschland möchte, solange sucht die EU ob sie etwas findet. Und wenn in der EU mehr Geld Gebraucht wird, dann ist unser Merkel die erste, die sagt: Wir zahlen halt ein paar Milliarden mehr nach Brüssel. :twisted: :twisted:

So ist es.....der deutsche Michl....das größte Rindvieh auf Gottes Erdboden.
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
O-Ton "Lisa Fizz"
O Herr, verschone uns vor bösen Geistern, den Blöden und den Grünen.
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Re: EU Kommision stichelt weiter

Beitragvon Neo-LW » Do Feb 13, 2020 18:36

Moin,

die Franzosen würden das nicht mit sich machen lassen.

Die zünden schon mal Reifen an.
So wurde z.B. die Spritpreiserhöhung von Macron zurückgenommen.

Der NDR-Satiriker "Alfonds" hat es letztens auf den Punkt gebracht:
"Er wüsste gar nicht, warum die SED eine Mauer hat bauen lassen.
Bei den Deutschen hätte eine eine Rote Ampel ausgereicht."


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Re: EU Kommision stichelt weiter

Beitragvon elchtestversagt » Do Feb 13, 2020 18:52

Nun ja, bei mir macht die Pauschalierung gute 80000 Euro pro Jahr aus...
Allerdings habe ich auch noch sehr hohe Steuergutschriften aus Gewerblicher Tierhaltung geparkt, die ich dann verrechnen kann.
Denn wenn die Schweinemast ein Verlustgeschäft ist, beteiligt sich das Finanzamt ja auch an den Verlusten bei der Optierung...
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Re: EU Kommision stichelt weiter

Beitragvon cerebro » Do Feb 13, 2020 19:29

Also ich optiere auch schon länger. Da ich im vergleich zu meinen Kollegen relativ viel Geld über Zulagen und Prämien bekomme rechnet sich das auch weil ja MwSt. frei und nichts abgeführt werden muss
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Re: EU Kommision stichelt weiter

Beitragvon T5060 » Do Feb 13, 2020 23:04

Mind. ein Viertel wird zuviel gezahlte Mwst. erstattet bekommen. Wer in margenschwachen Bereichen gearbeitet hat und Prämien sowie externes Geld in der Ldw. versenkt hat,
hat meistens mehr Ust. gezahlt, als er über 10,7 % erstattet bekam
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