Ne, aber doch an Agrargeschichte interessiert- Also mein Opa Väterlicherseits war Pferdebauer ( ich frag mich ja immer noch, wie die die 20 ha mit Pferden gepflügt haben) , mütterlicherseits Kuhbauer. Was ich an der Entwicklung der Dörfer so schlimm finde, ist die Tatsache, dass hier die aufgegebenen Höfe im Schnitt besser aussehen als die Bewirtschafteten. Wobei ich denke in 10 Jahren ändert sich dass, da sind die schlechtgeführten, zu kleinen, auslaufenden zu
...Bei uns auf dem Dorf (in Südwesteuropa) bei meinen Großeltern gabs eigentlich nur Kuhbauern oder eben Gartenwirtschaft ohne großartig Tiere (maximal Hühner - und die hat Nachts der Fuchs geholt, wenn man nicht aufpasste). Mit 15 Kühen warst da damals schon ein Großbauer Dann viele Landarbeiter ohne eigenes Land, den Dorfpfarrer und diverse Landadelige ohne Land Jetzt gibts dort nur noch ein oder zwei Landwirte mit großem Maschinenpark und der Rest lebt dort vom Tourismus (hauptsächlich kommen die "Städter" dort auf Wochenendurlaub). Eigentlich schade, aber bei den dortigen Preisen für Ackerland.......................
Nordhesse, genau weiss ich es nciht, aber mein betrieb dürfte "früher" auch so um die 20 ha Acker gehabt haben(+Grünland), hier standen 6 Pferde im Stall.Melker, Gespannführer, Mägde........ nach der Küche und den Räumlichkeiten zu urteilen, waren hier 10-12 Leute inkl Familie ständig auf dem Betrieb. Bei uns sind/waren die Hofbezeichnungen "Vollmeier", "Halbmeier", "Höfeling", "Edeling"....
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten. Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten. Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten. http://pulseofeurope.eu