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Fairness, "Massentierhaltung" und Verbraucher

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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47 Beiträge • Seite 2 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Re: Fairness, "Massentierhaltung" und Verbraucher

Beitragvon Frau Emmy Müller » Fr Sep 06, 2013 22:36

Frankenbauer hat geschrieben:Dänemark nähert sich hier und auch nur hier deutschen Standards an, meines Wissens sind dort noch die höheren Besatzdichten, die es hier auch vor Änderung der Haltungsverordnung stellenweise noch gab noch allgegenwärtig.

Stimmt.
In Dänemark interessiert es keine Sau wie die Tiere gehalten werden, das ist nur hier in Deutschland so. In Dänemark bekommen die Ferkel Spurenelemente die hier nicht verabreicht werden dürfen und wie war das noch mit den Ohrmarken, haben die Ferkel Ohrmarken in Dänemark?.......
Ist aber nicht nur bei den Nutztierrassen so auch in der Pferdehaltung lässt so einiges zu wünschen übrig.
Die Tierschützer sollten mal nach Dänemark abwandern, dort hätten sie paar Jahrzehnte zutun und wir wären sie los. :wink:
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Re: Fairness, "Massentierhaltung" und Verbraucher

Beitragvon kaltblutreiter » Sa Sep 07, 2013 9:16

Frau Emmy Müller hat geschrieben:Die Tierschützer sollten mal nach Dänemark abwandern, dort hätten sie paar Jahrzehnte zutun und wir wären sie los.


Ich glaub, Rumänien oder Bulgarien (die sind ja auch in der EU und haben sich demzufolge nach deren Tierschutzstandards zu richten 8) ) wären da noch lohnenswerter.

Überhaupt bin ich der Meinung, daß die Leute, welche eine Landwirtschaft wie zu Großmutters guten alten Zeiten fordern, sich mal eine Zeitlang dort unten aufhalten sollten. Aber nicht Urlaub in einem Hotel, o nein. Sondern dort in so einem "bäuerlichen Familienbetrieb" arbeiten und leben - ohne Zugriff auf ihre Kreditkarte :wink: .
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Re: Fairness, "Massentierhaltung" und Verbraucher

Beitragvon Djup-i-sverige » Sa Sep 07, 2013 15:42

Überhaupt bin ich der Meinung, daß die Leute, welche eine Landwirtschaft wie zu Großmutters guten alten Zeiten fordern, sich mal eine Zeitlang dort unten aufhalten sollten. Aber nicht Urlaub in einem Hotel, o nein. Sondern dort in so einem "bäuerlichen Familienbetrieb" arbeiten und leben - ohne Zugriff auf ihre Kreditkarte :wink:


Musst halt mal RTL? vorschlagen, so alla "Die strengsten Eltern der Welt" vielleicht "Tierschützer in der harten Realität" :klug:
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Re: Fairness, "Massentierhaltung" und Verbraucher

Beitragvon kaltblutreiter » Sa Sep 07, 2013 15:45

Das wäre eigentlich mal ne Idee. Es ist nur leider so, daß ich das dann gar nicht verfolgen könnte, weil ich nur die öff.-rechtl. empfange. Ob die ARD sowas auch machen würde :?: :?: :?: :mrgreen:
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Re: Fairness, "Massentierhaltung" und Verbraucher

Beitragvon Djup-i-sverige » Sa Sep 07, 2013 15:48

Tja, kannst ja im Net auch gucken, nur wäre die Wahrscheinlichkeit von Realität halt sehr gering.. :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:
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Re: Fairness, "Massentierhaltung" und Verbraucher

Beitragvon Edith51 » Sa Sep 07, 2013 16:49

Die deutschen Bauern haben sich aber auch nicht gerade mit Ruhm bekleckert in punkto Haltung :) Die Kühe teilweise so eng gestapelt mit der Anbindehaltung, das ohne Blessuren fast keine mehr liegen konnte. Total verdreckte Tiere und Ställe.

In den letzten 10 Jahren ist es für die Tiere da schon etwas besser geworden. Gut finde ich das die Tiere jetzt sich bewegen können und nicht nur auf diesem engen Platz stehen müssen.

Die Bullen tun mir noch sehr leid, abartig in meinen Augen diese Haltung.

Wenn sich irgendwann noch etwas für die Sauen tut :lol: Oder verdient man dann zu wenig. :roll:

Und falls jetzt jemand sagen möchte, nein der Verbraucher will diese Art der Haltung nicht. Stolz wäre ich als Bauer eigentlich auch nicht.
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Re: Fairness, "Massentierhaltung" und Verbraucher

Beitragvon Frau Emmy Müller » Sa Sep 07, 2013 16:54

Der Erzeuger macht nur das was der Verbraucher verlangt...billig,billig.
Und wo Kaufst Du Dein Fleisch, Dein Brot, Deine Milch, Dein Käse? Bestimmt immer in der Biobude,
sagen sie alle und nachher sieht man sie bei Lidl oder Aldi.
Frau Emmy Müller
 
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Re: Fairness, "Massentierhaltung" und Verbraucher

Beitragvon Ferengi » Sa Sep 07, 2013 17:13

Frau Emmy Müller hat geschrieben:Der Erzeuger macht nur das was der Verbraucher verlangt...billig,billig.


So isset.

Stolz wäre ich als Bauer eigentlich auch nicht.


Aha, und wieso nicht?
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Re: Fairness, "Massentierhaltung" und Verbraucher

Beitragvon kaltblutreiter » Sa Sep 07, 2013 17:32

Naja, man kann aber auch nicht ALLES dem "Verbraucher" (sind wir übrigens alle) in die Schuhe schieben. Vieles hängt schon auch vom Management des jeweiligen Betriebes ab. Und wenn ich da - wie Edith51 schon schrieb - Höfe vor Augen hab, wo alles seit 30 Jahren in der selben Schiene läuft und die Eigentümer vor Betriebsblindheit nicht mehr übern Tellerrand schauen können, dann ist ja wohl konstruktive Kritik erlaubt.

Das Dumme an der ganzen Sache ist, daß sich die Grünen/Tierschutzkommandos/usw. die erfolgten Verbesserungen (Verbot von Anbindehaltungs-Neubauten usw.) einesteils lauthals auf die eigene Fahne schreiben, anderenteils aber immer schreien, wie schlecht die Tierhaltung doch in den letzten paar Jahren geworden ist. Dabei ist doch jeder fähige Betriebsleiter darum bemüht, es seinen Tieren so gut wie möglich (und wirtschaftlich sinnvoll!) gehen zu lassen. Da muß man aber einen gewissen Überblick haben und den Willen, auch Neues zuzulassen.
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Re: Fairness, "Massentierhaltung" und Verbraucher

Beitragvon Edith51 » Sa Sep 07, 2013 17:53

[quote="Frau Emmy Müller"]Der Erzeuger macht nur das was der Verbraucher verlangt...billig,billig.
Und wo Kaufst Du Dein Fleisch, Dein Brot, Deine Milch, Dein Käse? Bestimmt immer in der Biobude,
sagen sie alle und nachher sieht man sie bei Lidl oder Aldi.[/quote

Fleisch nur wenn beim Dorfmetzger ein bestimmter Bauer auf der Tafel steht, der das Tier geliefert hat :) den kenne ich und kenne seine Tierhaltung, nicht bio, aber so gut wie möglich.

Brot backe ich selber, mit Bio Mehl :) ich wohne ländlich und sehe wie oft der Weizen gespritzt wird.

Gemüse und Obst aus dem Garten. Eier privat vom Nachbarn.

Käse laktosefrei vom Edeka :) Noch Fragen
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Re: Fairness, "Massentierhaltung" und Verbraucher

Beitragvon Hans Söllner » Sa Sep 07, 2013 18:01

Edith51 hat geschrieben:Die deutschen Bauern haben sich aber auch nicht gerade mit Ruhm bekleckert in punkto Haltung :) Die Kühe teilweise so eng gestapelt mit der Anbindehaltung, das ohne Blessuren fast keine mehr liegen konnte. Total verdreckte Tiere und Ställe.


Tja Edith, auch das war irgendwann mal eine moderne Haltung. Warum interessiert das den Verbraucher erst heute frag ich mich? Früher wenn Verbraucher in diese Ställe gesehen haben, hats geheißen: naja, ist halt so...
Übrigens: die Anbindehaltung wird zwar bald endgültig verboten, aber Betriebe die das nach wie vor noch praktizieren (und da gehörten wir letztes Jahr noch dazu) bewegen sich im gesetzlichen Rahmen.
Anderswo leben Meerschweinchen in einem Käfig. Das ist süß...

In den letzten 10 Jahren ist es für die Tiere da schon etwas besser geworden. Gut finde ich das die Tiere jetzt sich bewegen können und nicht nur auf diesem engen Platz stehen müssen.

Die Laufställe gibts schon seit Ende der 60er Jahre. Nur hat sich das erst durchsetzen müssen. Seit den 80ern hat fast niemand mehr in einen Anbindestall investiert. Jeder Stall der neu gebaut wird, erfüllt neueste Standards was Tierwohl ect. anbelangt. Diese Standards sind verbindlich für alle Betriebsgrößen. Egal ob da nun 50, 100 oder 500 Kühe stehen. Nie ist es den Tieren so gut gegangen wie heute. Unsere deutschen Standards findet man in vielen Teilen der Welt vergeblich. Die deutschen Verbraucher meckern da auf höchstem Niveau, einfach weil sie keine Ahnung von der Materie haben.

Die Bullen tun mir noch sehr leid, abartig in meinen Augen diese Haltung.

Du meinst sicher die Boxenhaltung. Tja, früher was das Tier angehängt. Heute liegts in einer Box. Den Platzbedarf dafür haben nicht die Landwirte festgelegt. Das heißt, wir bewegen uns im gesetzlichen Rahmen- und warum sollte man deutlich mehr tun, wenn man das nicht bezahlt bekommt? Welche Haltung findest du unter Berücksichtigung aller Kosten für die Beste?

Wenn sich irgendwann noch etwas für die Sauen tut :lol: Oder verdient man dann zu wenig. :roll:

Für die Sauen wurde dieses Jahr schon was getan. Mit der Folge dass etwa 20% der Betriebe die Sauenhaltung aufgegeben haben. Schon ein riesen Schritt nach vorne, gell? Aufgegeben haben nämlich fast ausschließlich kleinere Betriebe, die z.B. keinen Nachfolger haben oder für die es sich auch aus anderen Gründen nichtmehr lohnt einen neuen Stall zu erbauen. Schließlich braucht man mit 50 Sauen garnicht erst anfangen zu bauen, wenn man nicht von Harz 4 leben will. Und für große, rentable Bauten finden sich ja gleich ein paar dutzend ****** die dagegen eine Bürgerinitiative gründen. :prost: Prost Deutschland, auf das Wissen der Verbraucher!

Und falls jetzt jemand sagen möchte, nein der Verbraucher will diese Art der Haltung nicht. Stolz wäre ich als Bauer eigentlich auch nicht.

Ich bin stolz auf meinen Beruf und hab keine Gewissensbisse wenn es um meine Tiere geht. Durch mangelnden Komfort Leistung einzubüßen kann sich auch kein Betrieb leisten.
Adressen Gebrauchtteile: http://www.landtreff.de/post1288536.html#p1288536
Weil wir uns von technischen Spielereien blenden lassen, vergessen wir die Augen aufzumachen um zu erkennen dass sich Technik rechnen muss!

https://www.youtube.com/@KanalPaterPio
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Re: Fairness, "Massentierhaltung" und Verbraucher

Beitragvon Frau Emmy Müller » So Sep 08, 2013 6:45

Edith51 hat geschrieben: Noch Fragen

Das sagen sie komischerweise alle, danach müssten die SB Märkte alle Pleite sein.
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Re: Fairness, "Massentierhaltung" und Verbraucher

Beitragvon Frau Emmy Müller » So Sep 08, 2013 7:38

Stimmt.
Aber wer kauft die Produkte? Der Verbraucher und wenn die Nachfrage von dem Verbraucher nicht wäre,
wären auch nicht diese billig Produkte aufm Markt. Das umdenken muss beim Verbraucher statt finden.
Nestle ist eh ein schmier Laden und wenn ich kann, kaufe ich diese Produkte nicht, gelingt mir aber nicht immer.

Wenn es nach mir persönlich gehen würde, würde Schweinefleisch nicht unter 10 Euro das Kilo und das
Rindfleisch nicht unter 15 Euro das Kilo, Mehl nicht unter 2 Euro und die Milch nicht unter 1,30 Euro zu bekommen sein.
Lebensmittel werden zu wenig wert geschätzt....in meinen Augen.
Aber es geht nicht nach mir. :roll:
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