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Fendt mit Absatzschwierigkeiten !!??

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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Re: Fendt mit Absatzschwierigkeiten !!??

Beitragvon Hans Söllner » Do Okt 09, 2014 9:25

Für mich sieht es ja so aus, dass es garnicht nötig wäre soviele Leute zu entlassen. Gibt da ein paar Aussagen, die wundern mich stark z.B. : ,,bis Jahresmitte war der Auftragseingang noch ordentlich´´. Trotzdem hat man in dem Zeitraum schon begonnen die 144 Leiharbeiter zu entlassen und sogar Kurzarbeit einzuführen. Richtig eingebrochen sei der Auftragseingang erst im August ,,man lebt von der Hand in den Mund derzeit´´.

Da fragt man sich, wieviel Prozent Auftragsrückgang verträgt Fendt eigentlich, wenn bis Jahremitte die Welt einerseits noch ziemlich OK war, man aber andererseits schon Stellen abbaut? Da schwebt immer die Planzahl von 18.000 Traktoren + X, und wenns mal 20% weniger werden brennt gleich die Hütte.
Meines erachtens liegt das aber eher an der Vorgabe von Agco, 10% +X Rendite zu machen und eben enstprechend Leute zu entlassen um Lohnkosten in Millionenhöhe zu sparen.

Das Stammpersohnal das entlassen wird sind ja Facharbeiter. Im Allgäu herrscht eine sehr niedrige Arbeitslosenquote und die meisten Menschen dürfen keine Probleme haben zügig wieder was neues zu finden. Wenn die Konjunktur wieder anspringt, kann Fendt wieder zusehen dass sie Leute herbekommen....
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Re: Fendt mit Absatzschwierigkeiten !!??

Beitragvon Mad » Do Okt 09, 2014 14:19

Hans Söllner hat geschrieben:Meines erachtens liegt das aber eher an der Vorgabe von Agco, 10% +X Rendite zu machen und eben enstprechend Leute zu entlassen um Lohnkosten in Millionenhöhe zu sparen.


Das ist das Problem! Die Amis sind da ganz schnell, wenn die ersten Anzeichen für weniger Absatz da sind. Da könnte man schon fast von Panik reden, wäre da nicht der Hintergrund, dass sich jemand eine Beförderung abholt, wenn er im Konzern Einsparungen schaffen kann.
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Fendt mit Absatzschwierigkeiten !!??

Beitragvon Gasse » Do Okt 09, 2014 15:01

Genau um DAS gehts:
http://www.agrarheute.com/agco-rechnet- ... ger-gewinn
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Re: Fendt mit Absatzschwierigkeiten !!??

Beitragvon waelder » Do Okt 09, 2014 16:09

Hallo

Ich denke bei den Entlassungen geht es auch darum das AGCO viele Bauteile im Ausland produziert weil es da billiger ist

3 und 4 Zylindermotoren von AGCO Power ( Sisu ) werden ja schon in China gebaut und so ist eine Absatzflaute gerade richtig um

Personal los zu werden

Fendt Made in Germany :roll:
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Re: Fendt mit Absatzschwierigkeiten !!??

Beitragvon AF85 » Do Okt 09, 2014 19:21

Hallo
Das war doch irgendwie klar das da Personal abgebaut wird wenn das neue Werk erstmal richtig läuft , das wird bei SDF nicht anders sein. Die bauen nicht ohne hintergedanken eine neue Fabrik, da muß mit weniger Personal mindestens genausoviel produziert werden, ist doch in der Autobranche nicht anders.
mfg
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Re: Fendt mit Absatzschwierigkeiten !!??

Beitragvon Franzis1 » Do Okt 09, 2014 20:03

wieviele Leute haben da gearbeitet vor die Montage 2 schicht gearbeitete hat ? wahrscheinlich weniger wie jetzt entlassen werden
Viele Schweine-viele Scheine,zu viele Schweine zu wenig Scheine. Der Mensch steht nicht mehr im Mittelpunkt sondern Fledermaus, Saatkrähe der Wolf und der Biber. In D. haben Ökos mehr zu sagen als Angie und die Regierung.
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Re: Fendt mit Absatzschwierigkeiten !!??

Beitragvon Franzis1 » Do Okt 09, 2014 20:09

seit froh das die Amerikaner nur 10 % Rendite wollen, bei der Zahnstuhlfirma bei uns in der Nähe wollen die 25 %, aber 17 % erreichen die scheint ihnen aber zu reichen die behalten sie schon seit Jahren.
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Re: Fendt mit Absatzschwierigkeiten !!??

Beitragvon Todde » Do Okt 09, 2014 23:28

Wenn der Markt nicht gut läuft, dann investiert man :wink:

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Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
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Re: Fendt mit Absatzschwierigkeiten !!??

Beitragvon Schauerschrauber » Fr Okt 10, 2014 5:29

Hallo

Mein Glückwunsch, macht einen schlanken Fuß.

MfG
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Re: Fendt mit Absatzschwierigkeiten !!??

Beitragvon Paule1 » Fr Okt 10, 2014 5:38

Fendt 716 oder 718 das ist hier die Frage oder Steyer 6160
„Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern daß er nicht tun muß, was er nicht will. “
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Re: Fendt mit Absatzschwierigkeiten !!??

Beitragvon Hans Söllner » Fr Okt 10, 2014 9:51

Franzis1 hat geschrieben:wieviele Leute haben da gearbeitet vor die Montage 2 schicht gearbeitete hat ? wahrscheinlich weniger wie jetzt entlassen werden


Die Mitarbeiterzahl in Marktoberdorf hat sich seit das neue Werk steht nicht so dramatisch verändert. Letztes Jahr hat man noch 258 (?) Leute eingestellt, kann sein dass ein Teil davon die Leiharbeiter waren die jetzt schon gingen.

Nein, ich finde man kann nicht froh sein, wenn Agco sich mit NUR 10% (+X) Rendite zufrieden gibt, wenn in der Branche die Häfte üblich ist. Das sind bei einem Traktor im Wert von 100.000€ mal eben 10.000€ satter Gewinn der in den großen Sack von Agco fließt während es bei anderen nur 5000€ sind. Das ist dann der allseits gelobte Fendt-Mehrwert oder wie?

Da wird immer so getan, als ob ein Fendt so teuer sein müsse weil er aus Deutschland kommt, weil die Entwicklung so teuer und aufwändig ist und bla bla bla. Dabei ist er nur so teuer, weil gewisse US-Manager den Hals nicht vollkriegen.

@AF85
Wenn SDF Mitarbeiter entlassen wollte, dann wäre JETZT der richtige Zeitpunkt da es ja an Ausreden und schlechten Wirtschaftsnachtichten nicht mangelt. Man bräuchte nur auf den Zug aufspringen, ebenso jammern und z.B. eine handvoll weggefallener Russlandaufträge als Gründe nennen. :lol: SDF ist in seiner Produktion wesentlich flexiebler, was meinst du denn welche Produktionsschwankungen die schon hatten z.B. als der Agrotron K nach Italien verlagert wurde ohne dass Leute entlassen wurden. Die allgemeine Gier lässt sich nicht auf alle Firmen übertragen. Die einen werden von Managern geführt die sich nichts um ein paar Mitarbeiter scheißen solange es im eigenen Geldbeutel stimmt und die Aktie gut dasteht, die anderen sind Familienbetriebe...
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Re: Fendt mit Absatzschwierigkeiten !!??

Beitragvon Ferengi » Fr Okt 10, 2014 10:44

Hans Söllner hat geschrieben:
Da wird immer so getan, als ob ein Fendt so teuer sein müsse weil er aus Deutschland kommt, weil die Entwicklung so teuer und aufwändig ist und bla bla bla. Dabei ist er nur so teuer, weil gewisse US-Manager den Hals nicht vollkriegen.




Der Fendt war aber auch schon viel zu teuer als doe US-Manager noch nicht da waren! :wink:
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Re: Fendt mit Absatzschwierigkeiten !!??

Beitragvon Hans Söllner » Fr Okt 10, 2014 11:21

Ferengi hat geschrieben:Der Fendt war aber auch schon viel zu teuer als doe US-Manager noch nicht da waren! :wink:


Ja, billig war ein Fendt noch nie. Allerdings lass ich da noch die Argumente gelten, dass man ein rein deutsches Unternehmen war mit einer hohen Fertigungstiefe und einer Jahresproduktion um die 10.000 Traktoren was ja international gesehen ein Witz ist. Da war eben zwischen einem Fendt im Vergleich zu einem Deutz-Fahr oder Case IH z.B. 10.000 Mark Preisunterschied. Würde sich ja keiner aufregen, wenns heute 5000€ wären, anstatt 15.000€ und mehr.
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Re: Fendt mit Absatzschwierigkeiten !!??

Beitragvon Zement » Fr Okt 10, 2014 12:29

Ja, billig war ein Fendt noch nie. Allerdings lass ich da noch die Argumente gelten, dass man ein rein deutsches Unternehmen war mit einer hohen Fertigungstiefe.[/quote]

Was wird denn von Fendt selber produziert ?? Ja klar der Trecker wird da zusammen gebaut aber ......
Olli der Astroturfing
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Re: Fendt mit Absatzschwierigkeiten !!??

Beitragvon Hans Söllner » Fr Okt 10, 2014 12:43

Heute etwas weniger als früher, aber ich sprach ja von früher bzw. von vor der Agco Übernahme.
Getriebe, die Kabine, Hinterachsen, Vorderachse bin ich nicht ganz sicher ob man jemals eigene hatte , man fertigt eigene Dickblechteile (weis nicht ob dazu auch z.B. Unterlenker gehören), dann eigene Frontlader...
Mit dem Favorit 500/800 kam dann aus Kostengründen z.B. ein ZF-Getriebe und Vorderachse, aber speziell bis zum Farmer 300 hat man sehr viel selber gefertigt. Bei den größeren Modellen aus Kostengründen eher Zukauf. Das war aber schon beim Favorit 600 so.
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