Für mich sieht es ja so aus, dass es garnicht nötig wäre soviele Leute zu entlassen. Gibt da ein paar Aussagen, die wundern mich stark z.B. : ,,bis Jahresmitte war der Auftragseingang noch ordentlich´´. Trotzdem hat man in dem Zeitraum schon begonnen die 144 Leiharbeiter zu entlassen und sogar Kurzarbeit einzuführen. Richtig eingebrochen sei der Auftragseingang erst im August ,,man lebt von der Hand in den Mund derzeit´´.
Da fragt man sich, wieviel Prozent Auftragsrückgang verträgt Fendt eigentlich, wenn bis Jahremitte die Welt einerseits noch ziemlich OK war, man aber andererseits schon Stellen abbaut? Da schwebt immer die Planzahl von 18.000 Traktoren + X, und wenns mal 20% weniger werden brennt gleich die Hütte.
Meines erachtens liegt das aber eher an der Vorgabe von Agco, 10% +X Rendite zu machen und eben enstprechend Leute zu entlassen um Lohnkosten in Millionenhöhe zu sparen.
Das Stammpersohnal das entlassen wird sind ja Facharbeiter. Im Allgäu herrscht eine sehr niedrige Arbeitslosenquote und die meisten Menschen dürfen keine Probleme haben zügig wieder was neues zu finden. Wenn die Konjunktur wieder anspringt, kann Fendt wieder zusehen dass sie Leute herbekommen....

