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Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon visifix » Sa Dez 18, 2021 15:07

100V hat geschrieben:Ich habe gehört, zwischen 220 und 300 PS soll eine neue Baureihe mit MAN Motor kommen und es soll eine Mischung aus größeren 700er und derzeitigen 800er werden mit Visio Plus Kabine und auch mit Frontlader. Soll 2022 vorgestellt werden, also könnte schon der am Bild sein, der hat ja auch Frontladerkonsolen montiert. Ob der 700 oder 800 heißt, weiß ich nicht. Darunter sollen Deutz Motoren bleiben, der 6 Zylinder wie er ist und anscheinend gibts ja jetzt einen 4 Zylinder mit 5,0 oder 5,2l Hubraum, der für die Nachfolger vom 500er kommen soll. In wie weit das stimmt, weiß ich nicht, sagte mir nämlich einer, der bei der Konkurrenz in der Entwicklungsabteilung arbeitet.


Das hört sich plausibel an und passt zu dem Bild - Motor könnte dieser sein:
D0836
Zylinder 6
Bohrung mm 108
Hub mm 125
Hubraum l 6,9
Leistungsspektrum kW 184 – 235
PS 250 – 320

Für den 500'er passt es auch - der Deutz Motor mit 5,2 l ist da ja schon lange im Gespräch. Zusätzlich gab es mal eine Konzeptstudie auf Basis des 700 er mit 4 Zylinder Hybrid - habe das zumindest so in Erinnerung.
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon Hans Söllner » Sa Dez 18, 2021 15:25

Cheffe hat geschrieben:wie jetzt, hat Claas noch nicht genug Motorenhersteller ?
aber Hybrid klingt ja erstmal interessant, weißt du da mehr ? wie soll das umgesetzt werden?


Deutz hatten die teilweise schon zu Renault Zeiten. Der Hybrid Axion hat sogar 230PS. Einfach mal die Liste durchgehen ganz unten: https://www.deutzdays.com/
Adressen Gebrauchtteile: http://www.landtreff.de/post1288536.html#p1288536
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon Sönke Carstens » Sa Dez 18, 2021 15:44

In dem Video von Bauforum24 wird etwas zum Claas erzählt.
https://www.youtube.com/watch?v=YEoY6MTr3nU

Wäre mal interessant zu Wissen ob der wirklich mit einem 6 Zylinder mithalten kann, grad bei schweren Zapfwellenarbeiten könnte ich mir vorstellen das der 4 Zylinder Probleme bekommt.
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon Schmierkunner » Sa Dez 18, 2021 18:08

Vario_TA hat geschrieben:Unglaublich, dass sich die Gerüchte um agco power Motoren in zukünftigen Großtraktoren bei Fendt über Jahrzehnte halten. Seit der Übernahme von Sisu durch agco wird darüber spekuliert und noch nie hat sich davon etwas bewahrheitet.
Schon für die 900er SCR Generation wurde über den 8,4l Motor orakelt, für alle weiteren Generationen ebenso. Als der 1000er als Prototyp gesichtet wurde, gab es sogar Gerüchte über den Siebenzylinder aus dem Konzernregal.



Klar die Gerüchte das ein Agco/Sisu in die Großtraktoren kommen soll gibts ewig, aber was spricht denn dagegen? Richenhagen sagte mal selbst, das irgendwann alle Fendt mit verfügbaren Agco Motoren laufen werden. Und wieso ist wohl der Agco nicht vorher in die Fendts gekommen...? 2004 wurde erst Valtra und Sisu Diesel übernommen. Damals wurde noch der Sisu verpönt wegen hohen Dieselverbrauch und der Deutz entgegendessen hoch gelobt und geliebt. Erst durch Agco ist der Sisu Motor mittlerweile so beliebt geworden wie er jetzt ist. Deswegen blieb Fendt erstmals noch auf der Deutz Schiene. Und siehe VW Konzern, da werden die selben Motoren auch überall eingebaut.

Und auf wie lange hat den Fendt die Lieferverträge mit Deutz verlängert? Vielleicht solange wie der 500/700 gebaut werden?

Zu den Bildern. Der Menge an Bildern nach muss es der 800er Nachfolger sein. Betrachtet man die Kompaktheit des Schleppers wird der sich bei 240 bis 300 ISO PS einpendeln. Also wirds der TTCD 6.1 (zu schwach) und der TTCD 7.8 (zu groß) sicher nicht. Bei dem einen Bild von vorne sieht man die relativ schmale Motorhaube. Vergleicht man den MAN D0836 mit 88 cm Breite und den AGCO HD74 mit 60 cm Breite dann würde ich vermuten das es eher der AGCO wird.
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon Hans Söllner » Sa Dez 18, 2021 18:27

https://www.deutz.com/media/pressemitte ... tnerschaft
Adressen Gebrauchtteile: http://www.landtreff.de/post1288536.html#p1288536
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon Schmierkunner » Sa Dez 18, 2021 18:59

Hans Söllner hat geschrieben:https://www.deutz.com/media/pressemitteilungen/agco-und-deutz-besiegeln-neue-strategische-partnerschaft


Danke dir. Naja dann bleibt doch der Deutz für den 500 u. 700 für die nächste Generation gesichert. Interessant bleibt es trotzdem beim neuen 800er Nachfolger, weil irgendwie kein Motor so richtig reinpasst.
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon wasser » Mi Dez 22, 2021 16:31

Ich denke, in 2022 werden wir auf jeden Fall einen neuen 800er sehen. Der ist ja der Einzige, der noch kein Fendt-One abgekriegt hat.
Die neuen 500er/900er/1000er sind hardwaremäßig ja kaum verändert, deshalb konnte man sie in 2021 "dazwischenschieben".
Ich vermute, der 800er wurde nicht ebenso geupdatet, da hier ein komplett neues Modell kommen wird (und schon lange in der Entwicklung sein muss).
Die Motorensituation ist natürlich so eine Sache: der bisher verbaute Deutz-TTCD ist mit 211kW/287PS im 828 komplett ausgereizt. Da müsste man für einen 830 also weg von Deutz oder den 7.8L nehmen, der mit 395PS aber klar zu groß ist.
MAN hat mit dem D0836 (6.9L) eine Alternative bis 320PS. Geht da die Reise hin oder bleibt es beim 828?
Gewichtsmäßig wird der neue eher nicht zulegen. Das ist ja das Credo von Fendt: Schlepper mit günstigen Leistungsgewichten.
Und gestrichen wird die Baureihe schon gar nicht. Der 700er kann nie die Lücke zum 900er schließen.
Was passiert mit dem 700er? Der bleibt zusammen mit dem 500er so wie er ist bestimmt noch 2-3 Jahre. Also vorerst nix mit 726 oder 728 oder 518 weil da die verbauten Deutz-Motoren ebenso leistungsmäßig komplett ausgereizt sind.
Ich denke ein Vierzylinder bis 200PS wird auch noch kommen. Größen-/gewichtsmäßig fast gleich dem 700er aber halt mit 4 Eimern als 600er.
Man braucht ja jedes Jahr Neuheiten. Das sieht dann so aus:

2022: neue 800er: 822, 824, 826, 828, 830 mit 6.9L MAN-Motor
2023: neue 600er: 614, 616, 618, 620 mit 4-Zyl, ähnliches Chassis wie 700er (-500Kg)
2024: neue 700er: 716, 718, 720, 722, 724, 726 Deutz-Motor
2024: neue 500er: 512, 513, 514, 516 Deutz-Motor
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon Buche828 » Do Dez 23, 2021 14:47

2022: neue 800er: 822, 824, 826, 828, 830 mit 6.9L MAN-Motor
2023: neue 600er: 614, 616, 618, 620 mit 4-Zyl, ähnliches Chassis wie 700er (-500Kg)
2024: neue 700er: 716, 718, 720, 722, 724, 726 Deutz-Motor
2024: neue 500er: 512, 513, 514, 516 Deutz-Motor[/quote]

Und der Prototyp auf dem Bild ist Deiner Meinung nach der neue 800ter oder der 2024 erscheinende 700ter?
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon Krone BigX » Do Dez 23, 2021 17:12

Wenn man mal so in den sozialen Netzwerken schaut, sind sich alle Hellseher mit Glaskugel einig, das der 800er entfällt. Nur wie schon mal hier im Forum erwähnt, ist der Sprung vom 700er auf 900er doch schon beachtlich, zudem jetzt der neue 900er Gen6 nochmal etwas gewachsen ist.
Bei Fendt haben die meisten Baureihen eine Leistungsspanne von etwa 100PS. 700er 140-240PS, 1000er 400-500PS usw. Der neue 700er müsste dann einen Bereich von 140PS bis 300 oder 320PS abdecken. Ob das von Fendt so gewollt ist, das es innerhalb einer Serie unterschiedliche Fahrgestelle gibt?
Meine Meinung ist, das auf dem Foto ist ein 800er. Klar das Fendt da nicht sofort 828 oder so dran schreibt, das fällt ja sofort auf.

Ist denn zu der angeblichen 600er Serie etwas bekannt? Oder sind es nur Vermutungen das die wieder kommt?
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon wasser » Do Dez 23, 2021 17:58

Buche828 hat geschrieben:Und der Prototyp auf dem Bild ist Deiner Meinung nach der neue 800ter oder der 2024 erscheinende 700ter?

Ich denke, es ist der neue 800er.
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon Vario_TA » Do Dez 23, 2021 19:42

Kaubeu hat geschrieben:
Vario_TA hat geschrieben:Ich kann Hans Söllner nur zustimmen, die Dimensionen des Pototyps sind etwas seltsam. Bilder können zwar täuschen aber es ist ja nun auch nicht mehr nur ein Bild.
Ob da eine 7 oder 8 drauf klebt, ist übrigens uninteressant. Die ersten 900er der jetzigen Generation hatten als Vorserienmaschinen auch den Schriftzug vom 1000er drauf.

Das stimmt nicht, der 942 als Vorserienmodell lief als 939 und nicht als 1000.
Ich habe 2 Fotos vom Juni 2012

Das stimmt sehr wohl. Zehn Sekunden googlen reicht.
2012 waren sowieso nur die S4 Maschinen unterwegs.

Hans Söllner hat geschrieben:Den Deutz TCD 5.2 mit 5,2l Hubraum als 4-Zylinder bis rund 200PS gibts schon eine Weile. Wird bei Claas demnächst in einem Axion Hybrid verbaut.

Ich glaube nicht, dass man einen Axion mit dem Motor sehen wird. Deutz hat den als Versuchsträger hergenommen... vermutlich, weil der ordentlich Platz zum Basteln hat. Ein Axion mit Vierzylinder knapp über 200PS wäre schon sehr seltsam.
Und hybrid ist daran auch nur der elektrische Zusatzverdichter, mit dem sich gutes Ansprechverhalten, hohe Effizienz und niedrige Emissionen ganz gut vereinen lassen.

Mal was Anderes: Aktuell werden in den Fendtgetrieben Hydrostateinheiten mit 65ccm, 120ccm, 233ccm und 370ccm genutzt.
Mit der TA Getriebearchitektur sind Motorseitig deutlich größere Schluckvolumina notwendig (die 370ccm Einheit ist neu entwickelt worden, bis zum ML260 gab es immer maximal 233ccm). Eine spannende Frage ist deshalb, mit welchen Einheiten die Baureihen bestückt werden könnten, die aktuell noch mit zwei Fahrbereichen unterwegs sind. Grundsätzlich will man eigentlich möglichst eher einen einzelnen großen Motor statt mehrerer kleiner Motoren nutzen, weil das weniger Platz braucht und effizienter ist (bis zum ML180 haben alle nur einen Motor). Andererseits sind für einen variablen Allrad wie bei den großen TA definitiv zwei getrennte Motoren notwendig. Außerdem kann es unter Umständen bei sehr niedrigen Fahrgeschwindigkeiten effizienter sein, wenn man zwei Motoren mit durchschnittlich etwas höheren Drehzahlen betreibt statt eines einzelnen mit sehr geringer Drehzahl und hohem Druck.
Die große Frage ist, wie viel Leistung man über ein Getriebe bekommt, das als Motor allein die 370ccm Einheit nutzt und 50km/h mit reduzierter Drehzahl schafft. Unter Anderem daran wird sich womöglich orientieren, wie die Staffelung zukünftiger Baureihen aussehen könnte. Geht man von den aktuellen TA Getrieben aus, sind in der Konstellation im Maximum wohl nicht viel mehr als 150-160kW (rund 200-220PS) drin. Ein bisschen Reserve ist da zwar sicher noch drin, aber auf mehr würde ich erstmal nicht wetten.
Im Prinzip ist das aber gut passend für einen großen Vierzylinder und vielleicht einen kleinen Sechszylinder. Also 500er und vielleicht ein leichter 600er bis 220PS aus dem TCD 6.1. Darüber dann ein 700er mit einem TA Getriebe mit variablem Allrad, dem TTCD 6.1 bis 260PS und darüber dann noch ein 800er mit variablem Allrad, 60km/h und D0836 bis 300PS.
Technisch wäre sowas extrem interessant. Ist natürlich reine Fantasie und vielleicht auch vollkommen vorbei an der Realität aber prinzipiell wäre sowas sicher möglich.

Der 900er ist im Vergleich zum Vorgänger deutlich schwerer geworden, auch deshalb ist ein 800er bis 300PS eigentlich unausweichlich, wenn man das Segment nicht komplett dem großen 6R, Optum und Axion 800 überlassen will.
Also ein 800er mit an die 10to Leergewicht, 300PS, variablem Allrad und eventuell wieder 60km/h wäre sicher für viele interessant. Der MAN D0836 passt da gut rein. Einen 822 gibt es damit aber sicher nicht mehr.
Der 700er seinerseits hat ein Problem. Einerseits stellt er den Einstiegssechszylinder ab 150PS dar, andererseits wünschen sich viele noch mehr als 250PS in einem kaum größeren Schlepper als dem 700er. Beides zusammen ist nicht realisierbar. Schon heute nutzen die beiden kleinsten Modelle des 700ers andere Hardware als die größeren. Die Leistungsspanne des 700ers ist enorm.
Die große Frage ist also: wird man den kleinsten Sechszylinder deutlich wachsen lassen (wobei da ein großes Fragezeichen an den Motor gemacht werden müsste) oder teilt man den 700er auf und steckt den TCD in den kleineren, der dann vielleicht 600 heißt, und den TTCD in den größeren? Damit wären dann wieder Reserven für den 700er da, ohne dass der kleinste Sechszylinder riesig wird.
Die große Frage ist natürlich, ob sich das für Fendt bzw Agco rechnet. Die Wachstumsstrategie lässt zumindest vermuten, dass man sich keine Lücken im Produktprogramm erlauben wollen wird. MF hat derzeit auch ziemlich viele Varianten (natürlich mit höheren Stückzahlen aber dennoch...).

Der TCD 5.2 ist natürlich auch grundsätzlich sehr interessant, eventuell könnte man dem 500er damit zukünftig Reserven verschaffen. Der Motor ist ja zum Glück auch mit relativ geringen Leistungen recht effizient und damit eigentlich super für den kleinsten 50km/h Schlepper im Programm geeignet... Also 500er. Man muss ja nicht direkt einen 520 auffahren.

Krone BigX hat geschrieben:Wenn man mal so in den sozialen Netzwerken schaut, sind sich alle Hellseher mit Glaskugel einig, das der 800er entfällt.

Das wäre höchst ungewöhnlich.
Der 6250R geht in Deutschland weg wie warme Semmeln, er war 2018 das zweitmeistverkaufte JD-Modell nach dem 6155R (sieht man mal von den ganz kleinen unter 50PS ab)! Das meistverkaufte Modell von Deutz kommt auf geringere Stückzahlen als der 828 Vario. In dem Segment keinen Schlepper zu haben, wäre einfach nur dämlich. Damit lässt sich richtig Geld verdienen. John deere hat ja den ganz großen 6R ("extragroßer Rahmen") auch entwickelt, als es im Prinzip keine große Lücke zwischen dem bis dahin größten 6R ("großer Rahmen") und dem 7R gab. Aber man hat da wohl einfach gemerkt, dass sich relativ leichte Schlepper bis etwa 300PS ziemlich gut verkaufen lassen. So einen Schlepper konnte man damals aber weder mit dem 7R (viel zu schwer) noch mit dem 6R (zu wenig Leistung) bieten. Also musste ein neues Modell her.
Fendt wäre ohne den 800er in einer sehr ähnlichen Situation. Und das jetzt, wo das Segment noch wichtiger geworden ist. Den 800er quasi ersatzlos zu streichen, wäre Wahnsinn.

Krone BigX hat geschrieben:Ist denn zu der angeblichen 600er Serie etwas bekannt? Oder sind es nur Vermutungen das die wieder kommt?

Das ist alles Fantasie.
Die Idee hat aber ihre Wurzeln darin, dass andere Hersteller mehr verschiedene Baureihen im Segment zwischen dem 500 Vario und dem 900 Vario haben. John deere hat zum Beispiel drei verschieden große 6R mit sechs Zylindern von etwa 170PS (190 mit Boost) bis 275PS (300 mit Boost). Das ist schon eine ziemlich enge Staffelung.
CNH hat von 165PS (190 mit Boost) bis 310PS ebenfalls drei verschiedene Baureihen mit sechs Zylindern. Claas bastelt im Arion 600 alles mögliche zusammen, sodass sich Leergewichte zwischen 6,6 und 8,4to und auch unterschiedliche zulässige Gesamtgewichte ergeben, darüber werkelt dann noch der Axion 800. Auch das sind also quasi mehr als zwei Baureihen.
Fendt fährt aktuell bei 714 und 716 mit anderer Hardware als bei den größeren. Die Leistungsspanne ist einfach riesig. Eine Spaltung in mehrere Baureihen ist da zumindest nicht vollkommen abwegig und wohl realistischer als ein kompletter Wegfall des 800ers.


Abwarten und Tee trinken.
Vielleicht kommt ja auch noch ein Motorenhersteller mit Neuheiten um die Ecke, das könnte viel Licht in die Sache bringen, vor allem was die Zukunft des 700ers angeht.
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon agrarflächendesigner » Do Dez 23, 2021 20:12

Viele denken bei einem Schlepper immer in Serien oder ziffern auf der Motorhaube - das ist doch egal. JD Zeigt doch das es egal ist was vorne drauf steht. Ich vermute der kleine 6r teilt sich mit dem größten nicht voel mehr als die Kabine. Also warum spekulieren ob auf den Schleppern zukünftig vorn eine 6, eine 7 oder eine 8 ist?

Entscheidend bei einem Schlepper ist die Leistung und das Gewicht, je nach Einsatzzweck muss das passen. Die 7er von Fendt werden gern von Lohnern gefahren - weil bei relativ wenig gewicht doch 240PS zur Verfügung stehen und auch recht wendig sind. Da kann man in der Maisernte problemlos einen Tridem anhängen. Das geht mit einem 930 oder 828 zwar auch, die haben aber deutlich mehr Leergewicht, was eben bei diesem spezifischen Einsatz nicht unbedingt notwendig ist.
Im gegensatz dazu hat z.B. ein 824 wieder vorteile gegenüber einem 724 wenn es um schwere Zugarbeiten geht.

So wird meiner meinung nach Fendt jetz nicht hergehen alle möglichen Kombinationen von Schleppern zu bauen sondern ganz klar schauen was lässt sich am Markt anbringen. Ich persönlich hätte auch immer auf einen 518 oder 520 mit 4 Zylindern gehofft - die Frage ist aber ob das dann noch einen unterschied macht, wenn ich den Rahmen und den Antriebsstrang eines 200PS Schleppers habe reißen es die zwei Zylinder weder an Wendigkeit noch an Gewicht raus. Und so muss ein jeder Hersteller heute hergehen und schauen, welche Einsatzzwecke gibt es, welche Maschine kann ich dort anpreisen und welche Stückzahlen kann ich da absetzen.
Ansonsten kommen immer so argumente wie bei Schlüter "die waren ihrer Zeit vorraus" - das stimmt nicht, sie haben einfach am Markt vorbei produziert.
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon 210ponys » Fr Dez 24, 2021 14:45

Sönke Carstens hat geschrieben:In dem Video von Bauforum24 wird etwas zum Claas erzählt.
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Wäre mal interessant zu Wissen ob der wirklich mit einem 6 Zylinder mithalten kann, grad bei schweren Zapfwellenarbeiten könnte ich mir vorstellen das der 4 Zylinder Probleme bekommt.
der Deutz 5.2l ist der schon irgend wo in Serie drin gerne auch Baumaschinen?
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon Cheffe » Do Dez 30, 2021 11:58

irgendwo auf der Deutz Seite stand "Start der Serienfertigung in 2022" , er basiere auf dem 7,8l Sechszylinder


Zu Fendt:

eigtl können doch einfach alle aktuellen Baureihen mit Deutz Motor doch etwas wachsen (500 700 800). Denn der 314 mit geboosteten 150 PS aus 4,4l Hubraum kommt dem 500er bis auf die 50 km/h doch ziemlich nahe. Zwischen dem aktuellen 828, der ja aus dem letzten Loch pfeift und dem neuen 900er mit MAN ist aber eine ziemliche Lücke. Einen aktuellen 714 braucht doch auch kein Mensch, außer ein 6 Zylinder Fan oder?
Im 800er bräuchte man dann halt einen anderen Motor und für einen größeren 500er würde sich doch wahrscheinlich der hier angesprochene 5,2 anbieten?
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon Homer S » Do Dez 30, 2021 12:33

Warum wird eigentlich nach immer mehr Leistung in den einzelnen Klassen geschriehen? Warum braucht es einen 520? einen 728? einen 833?

In 20 Jahren haben wir dann einen 524 oder einen 732, also Traktoren die für ihre Leistung viel zu leicht sind und zum arbeiten bis zum Anschlag aufbalastiert werden müssen.

Vielleicht bin ich zu altmodisch oder denke ich eine falsche Richtung. Als ich 95/96 zum ersten mal vor einem 926 stand da dachte ich: Was für ein Schlepper, da gibts kaum Maschinen für. Heute kommt der Lohner mit 280PS zu Maislegen.
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