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Fördergelder für Selbstversorgung?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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56 Beiträge • Seite 2 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Re: Fördergelder für Selbstversorgung?

Beitragvon neuhippie » Mi Mär 30, 2011 19:37

Gut, vielleicht spricht man bei Kartoffeln nicht von Aussaat sondern von pflanzen? Feinheiten... :)
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Re: Fördergelder für Selbstversorgung?

Beitragvon SHierling » Mi Mär 30, 2011 19:43

Du kannst Kartoffeln auch aussäen, Samen haben die auch, in den Früchten (die kannst Du auch essen, aber nur einmal).
Nur bekommst Du eben dann nicht die Kartoffeln, die Du haben willst - eben drum pflanzt man ja Klone und erntet dann auch Klone.

Aber das sind Feinheiten, ein wahrer Selbstversorger probiert das aus ... 8)
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Re: Fördergelder für Selbstversorgung?

Beitragvon Meini » Mi Mär 30, 2011 19:48

neuhippie hat geschrieben:Hallo allerseits,

Erstmal - ich hoffe dass ich jetzt hier im richtigen Unterforum schreibe...?

Also, Ich bin noch kein Landwirt, aber wohl demnächst. Ich und ein paar weitere Leute planen Selbstversorgung zu betreiben, vielleicht mit kleinem Überschuss zum Verkaufen. Unsere Überlegungen fangen mehr oder weniger grad erst an, ernsthaft zu werden, unser Enthusiasmus ist nicht durch irgendwelche Ahnung von der Materie getrübt... :lol:

Natürlich hätte ich Fragen ohne Ende, aber speziell eine wäre jetzt direkt für den Anfang unserer Planungen interessant, vielleicht könnte mir jemand einen Tip geben - Gibt es Fördergelder, die man für derartige Landwirtschaft im kleinen Rahmen beantragen könnte? Vielleicht auch spezielle Förderung für 'ökologische Landwirtschaft' in demselben kleinen Rahmen?
(ich bin schon auf ELER und EGFL gestossen, habe aber noch nicht rausfinden können ob sowas für ein Kleinprojekt wie das unsere in Frage käme...)
Auch überlegt haben wir den Anbau 'alter' Obstsorten, eventuell gibt's ja für sowas auch Förderungen?

Das Ganze wird vermutlich in einem der östlichen Bundesländer stattfinden, der besseren Landpreise wegen. Wir haben allerdings noch kein Grundstück, daher kann ich nicht genau sagen in welchem Bundesland...

Vielleicht gibt es ja auch hier im Forum noch andere Selbstversorger, die uns ein paar Tips geben könnten? (Also, an sich sind natürlich alle Tips für so einen Start willkommen, aber ich denke mal dass zB nur ein Selbstversorger weiss, wieviele quadratmeter Fläche man für eine vollständige Selbstversorgung pro Person rechnen sollte, oder?)

Gruss aus (noch) Bonn,
Joerg



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Re: Fördergelder für Selbstversorgung?

Beitragvon amwald 51 » Mi Mär 30, 2011 20:11

servus mitanand
SHierling hat geschrieben:... Regenwürmer gelten nicht als fleischliefernde Tiere, glaub ich.

... dafür solls aber für gegrillte heuschrecken gute absatzchancen bei feinschmeckern geben. 8) 8) 8)
grüße vom alpenrand
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Re: Fördergelder für Selbstversorgung?

Beitragvon neuhippie » Mi Mär 30, 2011 20:40

Meini hat geschrieben:Was willst du damit erreichen?


eigentlich vieles auf einmal... Gartenarbeit macht mir Spass, ich probier gern neue Sachen aus, ich hab keine Lust mehr auf convenience-produkte, ich weiss das zB Wärme viel mehr wert ist wenn man sein Holz dafür selber hacken muss, ich würde mein Leben gern mit mehr 'sinnvoller' und weniger entfremdeter Arbeit füllen, ich würde gern ein Buch über meine Erfahrungen mit dem Projekt schreiben und ggf andere ermutigen, sowas auch zu probieren, dann auch Seminare zu diesem und jenem Aspekt (das natürlich erst nach einer vermutlich längeren Zeit, also wenn's läuft), ich habe keine Lust mehr auf Mietwohnungen, ich möchte mich in einer netten Gemeinschaft selbst organisieren...
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Re: Fördergelder für Selbstversorgung?

Beitragvon SHierling » Mi Mär 30, 2011 21:03

neuhippie hat geschrieben:
Meini hat geschrieben:Was willst du damit erreichen?


eigentlich vieles auf einmal... Gartenarbeit macht mir Spass, ich probier gern neue Sachen aus, ich hab keine Lust mehr auf convenience-produkte, ich weiss das zB Wärme viel mehr wert ist wenn man sein Holz dafür selber hacken muss, ich würde mein Leben gern mit mehr 'sinnvoller' und weniger entfremdeter Arbeit füllen, ich würde gern ein Buch über meine Erfahrungen mit dem Projekt schreiben und ggf andere ermutigen, sowas auch zu probieren, dann auch Seminare zu diesem und jenem Aspekt (das natürlich erst nach einer vermutlich längeren Zeit, also wenn's läuft), ich habe keine Lust mehr auf Mietwohnungen, ich möchte mich in einer netten Gemeinschaft selbst organisieren...

Dir ist aber schon klar, daß Du damit auf einer Welle schwimmst, auf der auch schon 1000 andere surfen? Mal angefangen von (tatsächlich renommierten) Verlagen wie Ulmer über wirklich sämtliche Eso- und Öko-Vereine, ganz abgesehen von den zahlreichen mehr oder weniger kurzlebigen Aussteiger-Siedlungen, die es schon gibt / gab? Also nur so als Hinweis: die Idee, mit Seminaren auf dem Land Geld zu verdienen haben inzwischen mehr Leute als dran teilnehmen wollen - wobei, ok, neben sämtlichen Kräuter- , Natur- , Aussteiger und "Neue Gesellschaft"-Kursen: "Kartoffelflüsterer" könntest Du noch werden, da kenn ich noch keinen, der das für Aussteiger macht.
Aber das dauert wohl noch ein bißchen *GGG*

Im ernst: wenn ihr halbwegs selber über die Runden kommt, weil ihr zB gute Jobs habt, dann ist das schon ok und mehr, als die meisten schaffen. Aber John Seymour & Co gibts schon mehr als genug, damit brauchst Du nicht zu rechnen.
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Re: Fördergelder für Selbstversorgung?

Beitragvon Meini » Mi Mär 30, 2011 21:07

Ok keine Lust auf Miete verstehe ich, warum zwingt dich einer zu Fertigprodukten? Schlag dir vor nimm dir erst mal nen Schrebergarten.
Selbstversorger mag a romantisch klingen nur die Realität dürfte eine andere sein, letzten Endes wirst auch du Geld gebrauchen und sei es nur fürs Inetz. ich habe hier leider einige Beispiele vor Augen, die das auch versucht haben ,irgend eine alte Kaschemme gekauft ein paar Ziegen Hühner von nix ne Ahnung die Viecher jämmerlich verreckt, der letzte hat sich hier zum Schluss selber um die Ecke gebracht. Bauer spielen is das eine, davon leben bittere Realität, gibt reichlich Hobbybauern wo man einfach nur die Hände über den Kopf zusammen schlagen möchte und man sich fragt warum die das selbst nach 20 Jahren nicht begreifen, das verpachten für sie und ihre Umwelt besser wäre.
Darum mein Rat gehe in ne Schrebergarten Siedlung miete dir ne Parzelle und schau dir an was die anderen so treiben und wenn du das sehr gut kannst und du wirklich noch Lust hast dann mache den Nächsten schritt, Das ist einfach keine Sache die man einfach mal so macht das ist ein Lehrberuf, mit idr. weiterführender Ausbildung Meister,staatlich geprüfter Landwirt oder Dipl.ing usw.

Niemand verschenkt 5 und mehr Jahre um etwas zu lernen was jeder kann und dann gehört da zu noch ne menge Gefühl zu für das was du machst "Instinkt" manche bekommen den nie.

Und Fördergelder für Selbstversorger, niemand will das ,wir leben Arbeitsteilig und das sehr erfolgreich. Was Selbstversorger heißt kannst du in Afrika erleben oder hier vor der Industrieellen Revolution und glaube nicht ,das das ne schöne Zeit war oder ist.
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Re: Fördergelder für Selbstversorgung?

Beitragvon SHierling » Mi Mär 30, 2011 21:11

Meini hat geschrieben:Darum mein Rat gehe in ne Schrebergarten Siedlung miete dir ne Parzelle und schau dir an was die anderen so treiben und wenn du das sehr gut kannst und du wirklich noch Lust hast dann mache den Nächsten schritt, Das ist einfach keine Sache die man einfach mal so macht das ist ein Lehrberuf, mit idr. weiterführender Ausbildung Meister,staatlich geprüfter Landwirt oder Dipl.ing usw..

Da ist was dran. Auch in Sachen Gartenbau.

Nur noch so als Beispiel:
ich weiss das zB Wärme viel mehr wert ist wenn man sein Holz dafür selber hacken muss,

Das stimmt. Aber weißt Du auch, daß Du ohne Motorsägenschein und Ausrüstung in keinen Wald mehr kommst?
Schon mal geguckt, was eine Schnittschutzhose, Stiefel und Helm/Schutz kosten (mal abgesehen von der Säge)?
Schon überlegt, was Du an Gerätschaften darüberhinaus noch brauchst, um das Holz aus dem Wald zu bekommen?
Schon mal nachgehakt, wer überhaupt noch Holz zum Selbstwerben abgibt und wer nicht (und warum nicht) und zu welchem Preis?
(und nein, ich frag jetzt nicht, ob Du überhaupt weißt, wieviel Holz Du so brauchst über den WInter....)
(kannst Du alles hier im Forum nachlesen - mit Bildern ;-) )
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Re: Fördergelder für Selbstversorgung?

Beitragvon Qtreiber » Mi Mär 30, 2011 21:22

SHierling hat geschrieben:Aber weißt Du auch, daß Du ohne Motorsägenschein und Ausrüstung in keinen Wald mehr kommst?


Zum Holz hacken muss niemand in den Wald.
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Re: Fördergelder für Selbstversorgung?

Beitragvon SHierling » Mi Mär 30, 2011 21:24

Zum Holz kaufen braucht man auch nicht Selbstversorger zu werden.
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Re: Fördergelder für Selbstversorgung?

Beitragvon Qtreiber » Mi Mär 30, 2011 21:33

SHierling hat geschrieben:Zum Holz kaufen braucht man auch nicht Selbstversorger zu werden.

Wie sieht es im eigenen Wald aus ?
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Re: Fördergelder für Selbstversorgung?

Beitragvon SHierling » Mi Mär 30, 2011 21:48

Das sagt Dir dann Deine Berufsgenossenschaft.
Ist wie mit den Bullen. Wenns zu spät ist, brauchst Du natürlich nicht mehr vorzusorgen, manche Leute lernen so ja am besten.
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Re: Fördergelder für Selbstversorgung?

Beitragvon neuhippie » Do Mär 31, 2011 0:01

Also ich persönlich könnte ja auch durchaus eine zeitlang leben wie öff öff und habe auch schon drei jahre (24/7 inklusive Winter) quasi OFW im 82er LT 'Sven Hedin' hinter mir, und währenddessen einen 60-Stunden-Job gemacht. Ich glaube auch nicht, dass ich mir unter 'Selbstversorgung' einen Garten Eden vorstelle, in dem mir die gebratenen Täubchen in den Mund fliegen. Ebenso ist mir klar, dass ich nicht nächste Woche anfange, Selbstversorger zu sein und dann übernächste Woche keinen Job und kein böses kapitalistisches Geld mehr brauche.

Also vielleicht bin ich nicht völlig frei von romantischen Illusionen aber ich bin auch kein kompletter Träumer. Sowas ist eine Menge Arbeit, es kann und wird etliches schiefgehen, es dauert lange bis das halbwegs läuft - ist mir alles klar. Dennoch glaube ich dass für mich persönlich die Vorteile einer solchen Lebensweise die Nachteile aufwiegen. Die Überlegung und den Wunsch, sowas anzufangen, gibt's bei mir schon seit bestimmt zehn Jahren, und ich glaube sowas muss man dann auch irgendwann einfach machen, sonst ist man nicht glücklich. Und schliesslich, selbst wenn das alles furchtbar daneben geht, irgendwie geht's ja trotzdem weiter.

Eigentlich wollte ich ja auch nur schnell wissen ob es Fördergelder für solche Projekte gibt, was ihr so gesagt habt ist das anscheinend eher nicht der Fall und wenn doch, dann lohnt es sich nicht. Das nehme ich mal so mit und würde mich dann wenn ich darf demnächst nochmal melden, wenn wir glauben unseren Flächenbedarf halbwegs bestimmt zu haben. :)
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Re: Fördergelder für Selbstversorgung?

Beitragvon Meini » Do Mär 31, 2011 6:55

Klingt aber so, drück dir mal die Daumen :klee:
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Re: Fördergelder für Selbstversorgung?

Beitragvon forenkobold » Do Mär 31, 2011 7:20

neuhippie hat geschrieben:Also ich persönlich könnte ja auch durchaus eine zeitlang leben wie öff öff :)


AH.. DAHER weht der Wind.
Ja.. der öffie hatte es drauf.

„Als durch die Medien meine Potenz bekannt wurde, bewarben sich viele Frauen und Mädchen bei mir als ‚Waldfee'
Lieber garkeine Signatur als ne doofe....
OHHPSS.. zu spät
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