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Fördergelder für Selbstversorgung?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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56 Beiträge • Seite 4 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Re: Fördergelder für Selbstversorgung?

Beitragvon Obelix » So Apr 03, 2011 8:55

joschka hat geschrieben: ... Das ist ein großes Problem. Immer mehr Tiere leiden unter mangelnder Überwachung.

Ja. Die Tiere leiden extrem unter der fehlenden oder mangelhaften individuellen Mensch-/Tierbeziehung. Was waren das noch Zeiten, als der Nachbarbauer 8 - 10 Milchkühe hatte und die von Hand molk. Da stimmte noch die persönliche Ansprache der einzelnen Kuh und der dringend notwendige individuelle Körperkontakt für die ausgeglichene Mensch-Tier-Beziehung.

Nach dem morgentlichen melken machten sich dann alle zusammen auf zu einen ruhigen 1-2 km langen Spaziergang, um das Gruppenfeeling zu steigern. Auf der Wiese angekommen durften dann die Kühle fressen und entspannen. Gegen abend wartete die Kleingruppe, nachdem sie fertig "gechillt" hatte, schon auf Ihren Herren und die geführte Abendwanderung. Nach dem Melken wurde dann im Stall das Licht ausgemacht und alle begaben sich in die wohlverdiente Nachtruhe.

Damals wurden Kühe, wenn ich mich recht entsinne, durchaus schon mal über 12 Jahre alt und die Menschen waren mit Ihrem Dasein zufriedener, wie heute.
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Re: Fördergelder für Selbstversorgung?

Beitragvon H.B. » So Apr 03, 2011 9:01

Mach dir keine Sorgen, nicht alle Kühe müssen nicht ständig überwacht werden. Einzeltierkontrollen können weitestgehend auf die Abkalbeboxen beschränkt werden - und es gibt Personen, die direkt vor dem Problem stehen könnten, und es nicht bemerken würden (deine Kategorie), wie es auch Personen gibt, die möglichen Handlungsbedarf schon im Vorfeld "riechen".
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Re: Fördergelder für Selbstversorgung?

Beitragvon estrell » So Apr 03, 2011 13:27

"intensiv nutzbare Flächen für die Nahrungsmittelproduktion aus dem Verkehr ziehen, um selbst individuell darauf rumzuwurschteln"
mir fällt danach ein Satz aus dem letzten Bauernblättchen ein
"Wir müssen unsere Produktion daher dringend weiter umstrukturieren, wenn wir in 40 JAhren weitere 3,5 MILLIARDEN Menschen mit unserem Produkten ernähren wollen."

Dazu hatte ich spontan nur folgenden Gedanken - WER will schon immer mehr Menschen zu immer geringerem Einkommen ernähren wollen?Ich wills jedenfalls nicht.

Nun, ich musste ja irgendwann mal anfangen - da ich nicht das Glück der Allermeisten hier hatte, den Betrieb fertig übernehmen zu dürfen, allenfalls was zu modernisieren und dazuzubauen, musste ich halt klein anfangen - eben mit zwei Kühen 8) Selbstversorgung war aber schon immer "meins", auch wenn meine Familie das damals weniger aus irgendwelchen Idealen als einfach aus Finanzknappheit gemacht hat.
Trotzdem - was heute über die Ladentheken wandert, davon mag ich das Allermeiste nicht essen und nicht am Leib tragen müssen. Alles auf Masse getrimmt, alles auf Billig gemacht - es schmeckt fast alles gleich und die Individualtät geht baden.
Das ist nicht das Meine - was auf den Tisch kommt muss schmecken! Und was ich kaufe muss Qualität haben.
Irgendwann habe ich dann auch Menschen gefunden, die das genau so sehen - die kaufen jetzt seit teilweise Jahren bei mir ein - neue kommen ständig dazu - ich versorge also durchaus nicht nur mich selber, sondern inzwischen auch andere - aber nicht auf "billig-billig" sondern auf "lecker und gut!"

Übrigens - Nachhaltigkeit - das ist für mich nicht nur ich alleine - inzwischen arbeiten hier drei Menschen nicht nur einer...
Mir ist egal ob Diktatur des Denkens von rechts oder von links kommt - ich denke immer noch was ich will!
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Re: Fördergelder für Selbstversorgung?

Beitragvon Meini » So Apr 03, 2011 14:11

Die Einkommen der zwei wichtigen Riese Steigen, denen will ich gern meine Schweine verkaufen :wink: Europa USA werden wohl nicht reicher werden (Überalterung und der unfähige Umgang damit und die steigende Schuldenlast). Daher werden sich die Zukunftsmärkte wohl nicht hier befinden,aber fruchtbare Böden.
Pessimisten suchen nach Gründe, Optimisten finden Wege.
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Re: Fördergelder für Selbstversorgung?

Beitragvon joschka » Mo Apr 04, 2011 0:30

Obelix hat geschrieben:
joschka hat geschrieben: ... Das ist ein großes Problem. Immer mehr Tiere leiden unter mangelnder Überwachung.

Ja. Die Tiere leiden extrem unter der fehlenden oder mangelhaften individuellen Mensch-/Tierbeziehung. Was waren das noch Zeiten, als der Nachbarbauer 8 - 10 Milchkühe hatte und die von Hand molk. Da stimmte noch die persönliche Ansprache der einzelnen Kuh und der dringend notwendige individuelle Körperkontakt für die ausgeglichene Mensch-Tier-Beziehung.

Nach dem morgentlichen melken machten sich dann alle zusammen auf zu einen ruhigen 1-2 km langen Spaziergang, um das Gruppenfeeling zu steigern. Auf der Wiese angekommen durften dann die Kühle fressen und entspannen. Gegen abend wartete die Kleingruppe, nachdem sie fertig "gechillt" hatte, schon auf Ihren Herren und die geführte Abendwanderung. Nach dem Melken wurde dann im Stall das Licht ausgemacht und alle begaben sich in die wohlverdiente Nachtruhe.

Damals wurden Kühe, wenn ich mich recht entsinne, durchaus schon mal über 12 Jahre alt und die Menschen waren mit Ihrem Dasein zufriedener, wie heute.

Kann ich nur zustimmen. Einige verstehen nicht warum ausgelaugte, ausrangierte Milchkühe bereits in jungen Jahren einen Kopf kürzer gemacht werden oder denken nichtmal darüber nach. Ist doch egal. Nur ein Nutztier das hat zu funktionieren und sonst wirds abgeschlachtet. Diese Züchtungen sind eine Katastrophe. Diese Tiere sind kaum mehr lebensfähig. Hochgezüchtete Nutztierrassen das einem hören und sehen vergeht.
http://www.selectstar.ch/Images/Stiere/M-GRAPHITE.jpg
Umwelt oder eine Mensch-Tierbeziehung gibts dadurch keine mehr. Aber egal, es zählt nur die eigene Kasse. Da wurde mal eben das System von den Pflegeheimen kopiert. Immer weniger Personal zu lasten der Betroffenen.
Käme da jemand auf die Idee das in Frage zu stellen ? Keinesfalls. Da werden zuvor die abenteuerlichsten Schutzbehauptungen "erfunden" um am eigenen Verhalten nichts ändern zu müssen. Leider werden diese Tiere nicht gefragt. :roll:
joschka
 
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Re: Fördergelder für Selbstversorgung?

Beitragvon meyenburg1975 » Mo Apr 04, 2011 14:19

neuhippie hat geschrieben: Gibt es Fördergelder, die man für derartige Landwirtschaft im kleinen Rahmen beantragen könnte? Gruss aus (noch) Bonn,
Joerg


Nein , gibt es nicht. In Wirklichkeit wächst das ganze Zeug von selbst und man kann davon wunderbar leben. Fördergelder gibt es nur, wenn man sich selber mit giftigem Dünger und Pflanzenschutzscheiß die Rechnung vermiest.
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Re: Fördergelder für Selbstversorgung?

Beitragvon SHierling » Mo Apr 04, 2011 15:20

meyenburg1975 hat geschrieben:
neuhippie hat geschrieben: Gibt es Fördergelder, die man für derartige Landwirtschaft im kleinen Rahmen beantragen könnte? Gruss aus (noch) Bonn,
Joerg


Nein , gibt es nicht. In Wirklichkeit wächst das ganze Zeug von selbst und man kann davon wunderbar leben. Fördergelder gibt es nur, wenn man sich selber mit giftigem Dünger und Pflanzenschutzscheiß die Rechnung vermiest.

u made my day :)
Ich esse Fleisch, und ich weiß, warum.
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Re: Fördergelder für Selbstversorgung?

Beitragvon robs97 » Mo Apr 04, 2011 16:00

schimmel hat geschrieben:
joschka hat geschrieben:Kann ich nur zustimmen. Einige verstehen nicht warum ausgelaugte, ausrangierte Milchkühe bereits in jungen Jahren einen Kopf kürzer gemacht werden oder denken nichtmal darüber nach. Ist doch egal. Nur ein Nutztier das hat zu funktionieren und sonst wirds abgeschlachtet. Diese Züchtungen sind eine Katastrophe. Diese Tiere sind kaum mehr lebensfähig. Hochgezüchtete Nutztierrassen das einem hören und sehen vergeht.
http://www.selectstar.ch/Images/Stiere/M-GRAPHITE.jpg
Umwelt oder eine Mensch-Tierbeziehung gibts dadurch keine mehr. Aber egal, es zählt nur die eigene Kasse. Da wurde mal eben das System von den Pflegeheimen kopiert. Immer weniger Personal zu lasten der Betroffenen.
Käme da jemand auf die Idee das in Frage zu stellen ? Keinesfalls. Da werden zuvor die abenteuerlichsten Schutzbehauptungen "erfunden" um am eigenen Verhalten nichts ändern zu müssen. Leider werden diese Tiere nicht gefragt. :roll:


....bin immer wieder überrascht...woher nimmst du diese geballte Kompetenz? Bist du Tierbetreuer in einem Zoo? Oder gar selber Haustierhalter, dass du die Bedingungen der Bambys beurteilen kannst?


Greenkeeper und Tierarzt Dr. Engel (http://de-de.facebook.com/pages/Tierarz ... 48?sk=info) :lol: :lol:
Egal wie tief man die Messlatte des geistigen Verstandes setzt,
es gibt jeden Tag jemanden der bequem darunter durchlaufen kann.
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Re: Fördergelder für Selbstversorgung?

Beitragvon Falk » Mo Apr 04, 2011 16:44

Joschka ist ein typischer Maulaufreisser und heimlich in Discounter einkäufer der gegen AKWS und die ganzen anderen Umweltbelastenden Stromtrassen Biogasanlagen und Windkraftwerke ist!
Woher soll Ich wissen was Ich denke, bevor Ich nicht gehört hab was Ich sage!?
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Re: Fördergelder für Selbstversorgung?

Beitragvon entenhoff » Di Apr 05, 2011 8:33

meyenburg1975 hat geschrieben:
neuhippie hat geschrieben: Gibt es Fördergelder, die man für derartige Landwirtschaft im kleinen Rahmen beantragen könnte? Gruss aus (noch) Bonn,
Joerg


Nein , gibt es nicht. In Wirklichkeit wächst das ganze Zeug von selbst und man kann davon wunderbar leben. Fördergelder gibt es nur, wenn man sich selber mit giftigem Dünger und Pflanzenschutzscheiß die Rechnung vermiest.

Ich möchte nochmal auf die Ausgangsfrage zurück kommen.
Es gibt schon Fördergelder. Aber:
Du mußt ausgebildeter Landwirt sein und da gibt es dann schon einige Möglichkeiten.

Allerdings sind Banken da noch verschlossener.
Ich denke mal. langsam anfangen, dass es Überschaubar bleibt und dann langsam steigern.
Gruß
vom entenhoff
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Re: Fördergelder für Selbstversorgung?

Beitragvon Frankenbauer » Di Apr 05, 2011 21:35

In dem Rahmen, den "Selbstversorgung" steckt gehe ich davon aus, dass die Mindestsätze für eine Auszahlung einer Förderung nicht erreicht werden, selbst wenn Vorgaben, wie die abgeschlossene Ausbilung erfüllt würden. Auf Finanzamtsseite ist es sicher "Liebhaberei", d.h. nichts absetzbar.

Gruß

Werner
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