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Fördergelder für Selbstversorgung?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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56 Beiträge • Seite 3 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Re: Fördergelder für Selbstversorgung?

Beitragvon neuhippie » Do Mär 31, 2011 0:01

Also ich persönlich könnte ja auch durchaus eine zeitlang leben wie öff öff und habe auch schon drei jahre (24/7 inklusive Winter) quasi OFW im 82er LT 'Sven Hedin' hinter mir, und währenddessen einen 60-Stunden-Job gemacht. Ich glaube auch nicht, dass ich mir unter 'Selbstversorgung' einen Garten Eden vorstelle, in dem mir die gebratenen Täubchen in den Mund fliegen. Ebenso ist mir klar, dass ich nicht nächste Woche anfange, Selbstversorger zu sein und dann übernächste Woche keinen Job und kein böses kapitalistisches Geld mehr brauche.

Also vielleicht bin ich nicht völlig frei von romantischen Illusionen aber ich bin auch kein kompletter Träumer. Sowas ist eine Menge Arbeit, es kann und wird etliches schiefgehen, es dauert lange bis das halbwegs läuft - ist mir alles klar. Dennoch glaube ich dass für mich persönlich die Vorteile einer solchen Lebensweise die Nachteile aufwiegen. Die Überlegung und den Wunsch, sowas anzufangen, gibt's bei mir schon seit bestimmt zehn Jahren, und ich glaube sowas muss man dann auch irgendwann einfach machen, sonst ist man nicht glücklich. Und schliesslich, selbst wenn das alles furchtbar daneben geht, irgendwie geht's ja trotzdem weiter.

Eigentlich wollte ich ja auch nur schnell wissen ob es Fördergelder für solche Projekte gibt, was ihr so gesagt habt ist das anscheinend eher nicht der Fall und wenn doch, dann lohnt es sich nicht. Das nehme ich mal so mit und würde mich dann wenn ich darf demnächst nochmal melden, wenn wir glauben unseren Flächenbedarf halbwegs bestimmt zu haben. :)
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Re: Fördergelder für Selbstversorgung?

Beitragvon Meini » Do Mär 31, 2011 6:55

Klingt aber so, drück dir mal die Daumen :klee:
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Re: Fördergelder für Selbstversorgung?

Beitragvon forenkobold » Do Mär 31, 2011 7:20

neuhippie hat geschrieben:Also ich persönlich könnte ja auch durchaus eine zeitlang leben wie öff öff :)


AH.. DAHER weht der Wind.
Ja.. der öffie hatte es drauf.

„Als durch die Medien meine Potenz bekannt wurde, bewarben sich viele Frauen und Mädchen bei mir als ‚Waldfee'
Lieber garkeine Signatur als ne doofe....
OHHPSS.. zu spät
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Re: Fördergelder für Selbstversorgung?

Beitragvon Obelix » Do Mär 31, 2011 7:50

Meini hat geschrieben: ... Was Selbstversorger heißt kannst du in Afrika erleben oder hier vor der industrieellen Revolution und glaube nicht, dass das ne schöne Zeit war oder ist.

Vollkommen richtig.

Für eine breite Selbstversorger-Welle haben wir in Deutschland bzw. weltweit zu wenig Fläche. Selbst wenn man in Deutschland die Einwohnerzahl von 80 Mio. auf 8 Mio. drücken könnte, denke ich nicht, dass die zur Verfügung stehende Fläche dafür 8 Mio. Selbstversorger überhaupt ausreichend wäre.
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Re: Fördergelder für Selbstversorgung?

Beitragvon SHierling » Do Mär 31, 2011 8:21

Wir haben in D 17 Millionen ha landwirtschaftliche Nutzfläche. Macht je Einwohner 2125m².
Solange wir die professionell, intensiv und vor allem arbeitsteilig bewirtschaften, werden wir ja immer noch halbwegs satt, der Selbstversorgungsgrad ohne Importe liegt - über alle Lebensmittel - immer noch bei 88%. Würde jeder seine Parzelle selber bewirtschaften, gäbe es halt nur noch KKK: Kaninchen, Kartoffeln und Kohl, für ne Ziege reichts nicht, wenn man selber auch noch was essen will.

Dennoch glaube ich dass für mich persönlich die Vorteile einer solchen Lebensweise die Nachteile aufwiegen. Die Überlegung und den Wunsch, sowas anzufangen, gibt's bei mir schon seit bestimmt zehn Jahren, und ich glaube sowas muss man dann auch irgendwann einfach machen, sonst ist man nicht glücklich.

Stimmt.
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Re: Fördergelder für Selbstversorgung?

Beitragvon Qtreiber » Do Mär 31, 2011 9:13

SHierling hat geschrieben:Das sagt Dir dann Deine Berufsgenossenschaft.


Aber auch nur dann, wenn ein Unfall passiert.

Es war NUR eine Frage. Ich wollte nur wissen, wie es sich verhält, wenn der Förster z.B. einen Privatwaldbesitzer in dessen eigenem Wald antrifft und der keinen Motorsägensschein vorweisen kann.
Ich heisse es durchaus nicht für gut, wenn jemand OHNE Schein in wessen Wald auch immer geht.
Allerdings beruhigt es mich, zu wissen, dass in Deutschland doch noch nicht ALLES reglementiert ist; denn es ist ja nicht so, dass derjenige, der keinen Motorsägenschein hat, automatisch auch keine Kenntnisse von der Waldarbeit hat.
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Re: Fördergelder für Selbstversorgung?

Beitragvon estrell » Do Mär 31, 2011 9:28

naja, als quasi Selbstversorger gibts ein Problem, das ich vorher nie bedacht hatte - ich hab inzwischen den Betrieb so, davon ganz leben zu können - nur - ich hab für´s Leben - sprich Urlaub, Ausgehen.... sowas von gar keine Zeit mehr 8)

Das Allerschlimmste - es macht mir nicht mal mehr was aus.
Mir ist egal ob Diktatur des Denkens von rechts oder von links kommt - ich denke immer noch was ich will!
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Re: Fördergelder für Selbstversorgung?

Beitragvon estrell » Fr Apr 01, 2011 10:06

Schimmelchen
Du sprichst mir aus der Seele!

Ich hab echt kein Problem damit, nur noch Hofmensch zu sein - nur - komisch - das sehe ich alleine so. Jeder andere bedauert mich - und schaut ganz ungläubig, wenn ich sage, das ich 365 Tage Urlaub auf dem Bauernhof mache. Ich kannte das als Kind nicht anders, und jetzt sehe ich kein Problem mehr dabei. Nur meine Umwelt versteht das nicht, bzw kann sies nicht recht glauben. Ich stehe da immer kopfschüttelnd dabei, erst sehen die den tollen Hof, den großen Garten, finden die Tiere in ihrer Vielfalt so bezaubernd und das ich den ganzen Tag Zeit hab für die. Dann, bei selbstgemachtem Kuchen auf der Terrasse, schwärmen sie von meinem schönen Leben - um dann aber zu sagen - " nee - das könnt ich aber nicht.... ich brauche ja meine Freiheit und Freizeit"
Jedoch habe ich den ganzen Tag meine Freiheit und nutze meine Freizeit mit sinnvollen Dingen, zB Butter machen, Brot backen oder der Arbeit im Garten. Sind doch eigentlich die gleichen Dinge die meine Freunde und Bekannten für viel Geld auch in Fortbildungen machen... nur, bei mir denken sie es sei Stress.

Mir ist das egal, vorher hatte ich zwei Kühe, mit denen ich genau soviel Zeit verbrachte wie jetzt mit den über Hundert. Vorher waren es drei Pferde, jetzt im Betrieb mit den Wanderreittouristen sinds zehn - vorher hatte der Garten 100m² und nun 2000m² + einen großen Streuobstgarten... und trotzdem, die Zeit, die ich damit verbringe, nun zwar ganz anders organisiert, aber trotzdem - ists die Gleiche. 24 Stunden an jedem Tag.
Unnützes wie zb Berufstätigkeit, habe ich abgelegt, und dafür gesorgt, das mit dem Betrieb genug rum kommt. Und ich bereue es keine Minute.

Der Unterschied ist - man muß dieses Leben so wollen. Und dann macht es richtig Spaß.
Will man das nicht, ists der reinste Horror.
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Re: Fördergelder für Selbstversorgung?

Beitragvon neuhippie » Fr Apr 01, 2011 21:10

Vielen Dank nochmal für diesen letzte Beitrag, es ist immer schön, so positive Berichte zu lesen.

(Mit unserer Flächenbedarfsplanung kommen wir gut voran, ich freue mich schon drauf dann eure Meinung dazu zu hören. :))

LG,
Jo

(PS übrigens das mit öff öff - ich hab gesagt 'ich könnte leben wie der', nicht 'ich will leben wie der' :wink: )
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Re: Fördergelder für Selbstversorgung?

Beitragvon SHierling » Fr Apr 01, 2011 21:19

vorher hatte ich zwei Kühe, mit denen ich genau soviel Zeit verbrachte wie jetzt mit den über Hundert.

Ich glaub eher nicht, daß sich Neuhippie seine "Selbstversorgung" mit über 100 Kühen vorstellt.
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Re: Fördergelder für Selbstversorgung?

Beitragvon Pflanzenfreund » Sa Apr 02, 2011 17:41

Och nee, hört auf mit ÖffÖff. Wegen dem finde ich keine Partnerin,
weil immer wenn ich einer Frau erzähle, dass ich davon träume irgendwann relativ
autark zu leben, mich selbst zu versorgen, da kratzt Frau schon die Kurve,
bevor ich erklären konnte, dass ich bestimmt nicht auf den Pfaden von ÖffÖff wandeln möchte. :?

Ich finde es generell auch ganz gut, wenn sich immer mehr Menschen mit diesem Thema beschäftigen,
weil wenn die Weltbevölkerung stetig steigt, die landwirtschaftliche Fläche aber endlich ist,
wird irgendwann der Punkt kommen, an dem sich das massiv auf die Lebensmittelpreise durchschlagen wird,
es zu Verwerfungen kommen wird, es dann gar nicht so verkehrt sein wird, wenn man einen Schrebergarten,
Garten, eigener Wald oder Land hat, damit auch etwas anzufangen weiß.
Ich mein, fahrt mal durch die Gegend..vor den meisten Häusern findet man einen gepflegten Kunstrasen,
wo vor 50 Jahren noch Garten war. Irgendwann wird man vielleicht kaum noch Kunstrasen vorfinden.

Ohne Kapital geht aber nichts.. die Vorstellung sich irgendo einen verfallenen Resthof zu kaufen, ohne entsprechende
Fläche, ohne Maschinen, ohne Rücklagen, die führt höchstens dazu, dass aus einem Traum relatiiv
schnell ein Alptraum wird.

Ein Hof, der nicht beim nächsten Sturm zusammen fällt, 10 ha eigenens Land, ein alter Traktor, die ein oder andere Maschine,
da kommt dann relativ schnell eine hohe Summe zusammen.. aber ohne all das wird es auf Dauer nicht gehen,
weil man dann zu sehr in seinen Möglichkeiten eingeschränkt wäre, die Freude an seinem Vorhaben verlieren würde,
eben so enden wird, wie es hier in dem ein oder anderem Negativbeispiel beschrieben wurde.
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Re: Fördergelder für Selbstversorgung?

Beitragvon Meini » Sa Apr 02, 2011 18:23

Naja im Saarland ist ja reichlich Platz :mrgreen: :mrgreen:
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Re: Fördergelder für Selbstversorgung?

Beitragvon Einhorn64 » Sa Apr 02, 2011 18:44

Pflanzenfreund hat geschrieben:...
Ich finde es generell auch ganz gut, wenn sich immer mehr Menschen mit diesem Thema beschäftigen,
weil wenn die Weltbevölkerung stetig steigt, die landwirtschaftliche Fläche aber endlich ist,
wird irgendwann der Punkt kommen, an dem sich das massiv auf die Lebensmittelpreise durchschlagen wird,
es zu Verwerfungen kommen wird, es dann gar nicht so verkehrt sein wird, wenn man einen Schrebergarten,
Garten, eigener Wald oder Land hat, damit auch etwas anzufangen weiß.
Ich mein, fahrt mal durch die Gegend..vor den meisten Häusern findet man einen gepflegten Kunstrasen,
wo vor 50 Jahren noch Garten war. Irgendwann wird man vielleicht kaum noch Kunstrasen vorfinden.
.....

.

Gegen die nutzung eines gartens spricht garnix, absolut empfehlenswert- wer mit grossen plänen antritt+ erst mal 2-3 lehrjahre auf 100m² nutzgarten verbringt( nebenbei als hobby) der wird nicht in ein ach so grosses loch fallen.

Jedoch ist es eher egoistisch nur an sich selbst zu denken- angesichts der weltweiten nahrungsmittelknappheit dann intensiv nutzbare flächen aus dem verkehr zu ziehn und dort als laie mit bescheidensten erträgen rumzuwurschteln.
Wer da etwas für die "gesamtheit" erreichen will, der sollte zb. ziergärten in nutzgärten umwandeln, oder sich einen "Claim" in einer dann ehemaligen städtischen grünanlage sichern- alles schon dagewesen :(

Auf jeden fall hat manch kleiner hausgarten zu einer spürbaren entlastung der haushaltskasse geführt- bei den nahrungsmittelpreisen+ stundenlöhnen vor 50 jahren!
"Wer sich im Geschichtsunterricht gefragt hat, wie man in den 1930ern in kurzer Zeit so viel Hass säen konnte, der kann nun live zuschauen."
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Re: Fördergelder für Selbstversorgung?

Beitragvon H.B. » Sa Apr 02, 2011 20:36

estrell hat geschrieben:Mir ist das egal, vorher hatte ich zwei Kühe, mit denen ich genau soviel Zeit verbrachte wie jetzt mit den über Hundert.

Was sagt da dein Mann?
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Re: Fördergelder für Selbstversorgung?

Beitragvon joschka » Sa Apr 02, 2011 22:04

estrell hat geschrieben:Mir ist das egal, vorher hatte ich zwei Kühe, mit denen ich genau soviel Zeit verbrachte wie jetzt mit den über Hundert.

Das ist ein großes Problem. Immer mehr Tiere leiden unter mangelnder Überwachung.
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