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Freiwilliger Landtausch

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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50 Beiträge • Seite 1 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Freiwilliger Landtausch

Beitragvon Nuffield » So Mär 19, 2017 13:54

Moin zusammen.

Stellt Euch mal vor, Ihr hättet zwei Ackerstücke mit 73 Bodenpunkten, insgesamt minimal größer als 12 ha. Auf dem einen ist eine kaputte Drainage, sodaß ein (kleiner) Teil oft nicht wirklich nutzbar ist. Dann kommt ein Nachbar und bietet Euch einen freiwilligen Landtausch an: für Eure zwei Schläge mit 73 Bodenpunkten, welche beide direkt neben anderen Schlägen Eures Nachbarn liegen, bekommt Ihr zwei mit 86 Bodenpunkten, von denen einer neben einem Eurer Schläge liegt, insgesamt aber minimal kleiner als 12 ha. Euer Vorteil: besserer Acker, keinen Ärger mehr mit der Drainage, insgesamt ein Schlag weniger -> größere Schläge im Betriebsschnitt. Vorteil des Nachbarn: insgesamt zwei Schläge weniger, vielleicht 500 Quadratmeter mehr Fläche als vorher -> größere Schläge im Betriebsschnitt.

Frage: würdet Ihr auf den Tausch eingehen?
"Jesus war ein Moslem das weiß jeder. Wenn er keiner war dann erklär mir bitte mal warum er einen Vollbart hatte? Und das er 5 mal am Tag gebetet hat. Zu wem hat er wohl gebetet?" Kommentar eines Moslem bei Youtube
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Re: Freiwilliger Landtausch

Beitragvon Birlbauer » So Mär 19, 2017 14:00

Gibt es Gründe, die dagegen sprechen (Klärschlamm, Schadstoffbelastung, Auflagen, Bewirtschaftsungszustand ...)?

Beides Eigenland? Perspektive langfristiger Tausch?
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Re: Freiwilliger Landtausch

Beitragvon Nuffield » So Mär 19, 2017 14:05

Hallo Birlbauer.

Kein Klärschlamm, nie, auf keiner der Flächen. Bewirtschaftungszustand gut auf allen Flächen. Der Nachbar, der tauschen will, würde sich sogar noch zwei Hecken und mehr Graben als vorher einhandeln, also tatsächliche und zukünftige Auflagen. Auf einem der Schläge mit 73 Bodenpunkten sind noch zwei kleinere Flurstücke der Kirche, die aber gerne tauscht, zumindest wenn sie besseren Acker dafür bekommt, bzw. eines anderen institutionellen Verpächters, für den aber dasselbe gilt.

Und es soll kein Pflugtausch sein, sondern ein echter FLT mit Umschreibung in den Grundbüchern.
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Re: Freiwilliger Landtausch

Beitragvon wespe » So Mär 19, 2017 14:12

Wenn beide Parteien sich einig sind und ein Ordentlicher Tauschvertrag zustande kommt, sind es doch für beide Seiten dann schöne Arrondierte Flächen.
Wichtig ist, das die Eigentumsverhältnisse in Ortnung sind.
Eine Flurneuortnung für diese Flächen wären wohl keine Option?
Mit freundlichen Stachel
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Re: Freiwilliger Landtausch

Beitragvon Nuffield » So Mär 19, 2017 14:15

wespe hat geschrieben:Eine Flurneuortnung für diese Flächen wären wohl keine Option?


Nein. Dafür würde niemand ein neues Verfahren eröffnen. Wohl aber einen FLT, dessen Kosten ja auch nicht die Beteiligten zu tragen haben.
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Re: Freiwilliger Landtausch

Beitragvon racker » So Mär 19, 2017 14:40

Hallo,
stell dir mal vor du gehst auf den Tausch ein, ein halbes Jahr später werden auf deinem ehemaligen Land z.B. Windräder gebaut ... :wink:
MfG
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Re: Freiwilliger Landtausch

Beitragvon Nuffield » So Mär 19, 2017 14:56

Hallo Racker.

Nein, Windkraft wird da wegen der Sperrzone um die Ortslage definitiv nicht betrieben werden. Eine Fläche, die der andere hergeben will, liegt teilweise außerhalb der 1000m, aber der Flächennutzungsplan sieht keine Erweiterung der angrenzenden Windparks vor. Genausowenig wird es Baulandausweisung, Bodenschatzabbau etc. geben.
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Re: Freiwilliger Landtausch

Beitragvon Family Guy » So Mär 19, 2017 15:43

wespe hat geschrieben:Eine Flurneuortnung für diese Flächen wären wohl keine Option?

Ein freiwilliger Landtausch ist quasi eine Flurbereinigung im Kleinen, gibt es Vermessungskosten kann man einen Zuschuß bei dem Amt für Agrarstruktur beantragen.

Vielleicht kann durch den Tausch ja eine Eigenjagd realisiert werden, kleine Jagden lassen sich ja immer noch recht vorteilhaft verpachten.
Ansonsten kann man über das Angebot nachdenken.
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Re: Freiwilliger Landtausch

Beitragvon T5060 » So Mär 19, 2017 16:31

Birlbauer hat geschrieben:Gibt es Gründe, die dagegen sprechen (Klärschlamm, Schadstoffbelastung, Auflagen, Bewirtschaftsungszustand ...)?


Zwischen 76 und 83 BP ist eigentlich kein Unterschied. Klärschlamm und Schadstoffe sind heute ohne bedeutung ( das ist noch ein Relikt aus den späten achtziger jahren, das in den Köpfen der Leute quer liegt ).
Die wirklich belasteten Flächen sind heute bekannt und es sind sehr sehr wenige (Einstufung nach LAGA, nicht geogen). Die geogen belasteten Flächen sind auch bekannt.

Der Bewirtschaftungszustand wird erheblich unterschätzt, das sind schnell 0,50 - 1 € / qm
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Re: Freiwilliger Landtausch

Beitragvon Nuffield » So Mär 19, 2017 16:35

T5060 hat geschrieben:Zwischen 76 und 83 BP ist eigentlich kein Unterschied.


Dagebe ich Dir recht. Allerdings ist zwischen 73 und 86 Punkten sehr wohl ein Unterschied. Zumindest in meiner Gemarkung. Und um diese Differenz geht es ja.
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Re: Freiwilliger Landtausch

Beitragvon Nuffield » So Mär 19, 2017 16:38

Family Guy hat geschrieben:Vielleicht kann durch den Tausch ja eine Eigenjagd realisiert werden, kleine Jagden lassen sich ja immer noch recht vorteilhaft verpachten.
Ansonsten kann man über das Angebot nachdenken.


Nein, es wird keine Eigenjagd gebildet oder vergrößert.
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Re: Freiwilliger Landtausch

Beitragvon Zement » So Mär 19, 2017 17:12

Ich sehe keine Nachteile bei der Geschichte .
Wie gut kennst du dein "Nachbarn" , ist er soweit "Okay" ?

Dann mache es , selbst wenn das umschreiben Geld kostet , aber dagegen hast du ja gute Vorteile.


PS:
:arrow: Wie sieht es mit den Bodennährstoffe aus ?
Olli der Astroturfing
https://www.youtube.com/watch?v=UTPS14A37_s
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Re: Freiwilliger Landtausch

Beitragvon T5060 » So Mär 19, 2017 18:03

Nuffield hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:Zwischen 76 und 83 BP ist eigentlich kein Unterschied.


Dagebe ich Dir recht. Allerdings ist zwischen 73 und 86 Punkten sehr wohl ein Unterschied. Zumindest in meiner Gemarkung. Und um diese Differenz geht es ja.


Lehm und Ton in der Entstehung sind Welten, gerade deshalb sagen mir die Bodenpunkte nicht wirklich was.
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Re: Freiwilliger Landtausch

Beitragvon marius » So Mär 19, 2017 21:10

Nuffield hat geschrieben:Moin zusammen.

Stellt Euch mal vor, Ihr hättet zwei Ackerstücke mit 73 Bodenpunkten, insgesamt minimal größer als 12 ha. Auf dem einen ist eine kaputte Drainage, sodaß ein (kleiner) Teil oft nicht wirklich nutzbar ist. Dann kommt ein Nachbar und bietet Euch einen freiwilligen Landtausch an: für Eure zwei Schläge mit 73 Bodenpunkten, welche beide direkt neben anderen Schlägen Eures Nachbarn liegen, bekommt Ihr zwei mit 86 Bodenpunkten, von denen einer neben einem Eurer Schläge liegt, insgesamt aber minimal kleiner als 12 ha. Euer Vorteil: besserer Acker, keinen Ärger mehr mit der Drainage, insgesamt ein Schlag weniger -> größere Schläge im Betriebsschnitt. Vorteil des Nachbarn: insgesamt zwei Schläge weniger, vielleicht 500 Quadratmeter mehr Fläche als vorher -> größere Schläge im Betriebsschnitt.

Frage: würdet Ihr auf den Tausch eingehen?


Das wichtigste um späteren Ärger zu vermeiden :
Den vermeintlichen Tauschpartner vor dem Notartermin über die defekte Drainage informieren und diese Info sich schriftlich bestätigen lassen :!:
Sonst kann das später als versteckter Mangel ausgelegt werden und er berechtigt Schadensersatz oder einen Rücktausch fordern.
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Re: Freiwilliger Landtausch

Beitragvon Kreuzschiene » So Mär 19, 2017 22:03

Tu es! Schön, wenn sowas inter Nachbarn zustande kommt...
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