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Füttert ihr amerikanisches Sojaschrot ?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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84 Beiträge • Seite 5 von 6 • 1, 2, 3, 4, 5, 6
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Re: Füttert ihr amerikanisches Sojaschrot ?

Beitragvon ahja » Sa Jun 03, 2017 11:03

Dafür spritzen die Kommunen dann mit Hubschraubern die Rheinufer gegen Mücken, damit der Städter nicht gestochen wird...

Die Massnahme ist absolut nötig, vorher sind links und rechts vom Rhein jede Menge Leute an Sumpffieber (Malaria) erkrankt und gestorben.
(sogar der Erbauer der Rheinbegradigung Johann Gottfried Tulla)
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Re: Füttert ihr amerikanisches Sojaschrot ?

Beitragvon Paule1 » Sa Jun 03, 2017 11:13

Und was ist mit dem Naturschutz :!: :idea: :!: :idea:

Das muß man eben in Kauf nehmen ,die Natur ist eben so
„Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern daß er nicht tun muß, was er nicht will. “
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Re: Füttert ihr amerikanisches Sojaschrot ?

Beitragvon Terreblanche » Sa Jun 03, 2017 21:52

Todde hat geschrieben:
Terreblanche hat geschrieben:Ich hab einfach Bedenken, wenn eine Kulturart durch die Wachstumsperiode 5 mal mit dem selben Herbizid gespritzt wird und am Ende dann wenige Tage vor der Ernte nochmals gespritzt wird, daß dann zu hohe Rückstände auftreten können.


In Brasilien besitzt Glyphosat in Soja eine Wartezeit von 56 Tagen.
Wie Du auf die Idee kommst, die spritzen 5 mal (einmal die Woche?) und dann noch zur Ernteerleichterung ist mir schleierhaft. 56 Tage vor der Ernte wird man das Unkraut aus dem Bestand bekommen und kann einen sauberen Bestand ernten.

Vorerntespritzen, egal mit welchen Herbizid, ist eine Sauerei, wer das gutheißt, der kann sich ja auch gleich Spritzmittel in den Kaffee schütten.


Dir scheint nicht so bekannt zu sein was alles in den Kaffeeplantagen gespritzt wird, das Thema ist aber weniger spendeninteressant, daher gibt es von den Spendenkonzernen dazu auch keine Kampagnen.





Unabhängig mal von den eventuellen Rückständen ist es als sauber arbeitender deutscher Landwirt doch nicht hinnehmbar, wie die Südamerikaner die Herbizide, insbesondere Roudup einsetzen, ohne jegliche Rücksicht auf Umwelt, Gewässer und Menschen. Die besprühen da auch schon mal einen Teil eines Dorfes in der Pampa ein, wenn sie mit ihren Flugzeugen spritzen. Heißt ihr sowas gut ? Wollt ihr sowas unterstützen, indem ihr denen Das Ernteprodukt, welches womöglich auch noch zu hoch belastet ist, abkauft ?


Laut den amtlichen Proben finden sich meist kein oder nur sehr wenige Rückstände in Soja, falls Du andere Ergebnisse vorweisen kannst bitte her damit.

Uns Ackerbauern in D würde man ja einsperren, wenn wir so rumsauen würden.

Dafür spritzen die Kommunen dann mit Hubschraubern die Rheinufer gegen Mücken, damit der Städter nicht gestochen wird...




Der Unkrautdruck in den Subtropen, wo es jeden 2. oder 3. Tag regnet und 35- 40 Grad hat, kann man ja nicht vergleichen mit dem in MItteleuropa.
Das Unkraut kann denen dort innerhalb von 14 Tagen vom Keinblattstadium weg oben raus schiessen, erst recht, da sie die Soja so eng in der Fruchtfolge stehen haben.
Wenn in Brasilien Glyphosat mittlerweile 56 Tage Wartezeit hat, was ich jetzt nicht überprüfen kann, dann machen die die Vorerntespritzung eben mit einem anderen Totalherbizid, was bei RR Soja ja eh mehr Sinn macht.
Amtliche Proben werden zu wenig gemacht, sicher sind die Schiffsladungen auch nicht homogen.
Gut möglich, daß die in den Kaffe- oder Baumwollplantagen genauso rumsauen, würd ich denen zutrauen. ich trink kein Kaffee und beschäftige mich nicht damit.

Warum sind deutsche Landwirte so borniert, daß sie den Amerikanern Produktionsmethoden schönreden, für die man bei uns gesteinigt werden würde ?
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Re: Füttert ihr amerikanisches Sojaschrot ?

Beitragvon T5060 » Sa Jun 03, 2017 23:21

Der Verbraucher will es,
der Verbraucher bezahlt es,
der Verbraucher frisst es.
Der Bauer produziert was der Verbraucher verlangt.

Und wenn es ein paar Bauern gibt, die sich partout für was besseres halten und direkt oder BIO vermarkten,
dann ist das so. Dann sollen die aber nicht glauben, nur sie wären was besonderes, weil sie es anders machen.

Wenn wir es alle so machen, seit ihr wieder genauso blöd, wie ihr uns jetzt haltet.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Ganzjährig Regenzeit?

Beitragvon adefrankl » Sa Jun 03, 2017 23:32

Terreblanche hat geschrieben:
Der Unkrautdruck in den Subtropen, wo es jeden 2. oder 3. Tag regnet und 35- 40 Grad hat, kann man ja nicht vergleichen mit dem in MItteleuropa.
Das Unkraut kann denen dort innerhalb von 14 Tagen vom Keinblattstadium weg oben raus schiessen, erst recht, da sie die Soja so eng in der Fruchtfolge stehen haben.
Wenn in Brasilien Glyphosat mittlerweile 56 Tage Wartezeit hat, was ich jetzt nicht überprüfen kann, dann machen die die Vorerntespritzung eben mit einem anderen Totalherbizid, was bei RR Soja ja eh mehr Sinn macht.
Amtliche Proben werden zu wenig gemacht, sicher sind die Schiffsladungen auch nicht homogen.
Gut möglich, daß die in den Kaffe- oder Baumwollplantagen genauso rumsauen, würd ich denen zutrauen. ich trink kein Kaffee und beschäftige mich nicht damit.

Warum sind deutsche Landwirte so borniert, daß sie den Amerikanern Produktionsmethoden schönreden, für die man bei uns gesteinigt werden würde ?

Also ich bin mit den Klimabedingungen in den brasilianischen Sojaanbaugebieten jetzt nicht so vertraut, aber typischerweise gibt es in den Subtropen Regen- und Trockenzeiten. Ich nehme doch an, dass man den Anbau so gestaltet, dass die Ernte möglichst in die Trockenzeit fällt. Da dürfte obige Aussage zum Unkrautwuchs auch nicht mehr in dem Ausmaß gelten.
Die Geschichte von "Des Kaisers neue Kleider" würde heutzutage mit einer Hausdurchsuchung im Elternhaus des Kindes enden.
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Re: Füttert ihr amerikanisches Sojaschrot ?

Beitragvon Todde » So Jun 04, 2017 12:22

ahja hat geschrieben:Dafür spritzen die Kommunen dann mit Hubschraubern die Rheinufer gegen Mücken, damit der Städter nicht gestochen wird...

Die Massnahme ist absolut nötig, vorher sind links und rechts vom Rhein jede Menge Leute an Sumpffieber (Malaria) erkrankt und gestorben.
(sogar der Erbauer der Rheinbegradigung Johann Gottfried Tulla)


Und danach über Biodiversität faseln?

Wie sieht es mit den Millionen Hungertoten aus, die es vor dem Einsatz von Pflanzenschutzmitteln in der Landwirtschaft mehr gab?
Die zählen nicht?
:roll:
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Re: Füttert ihr amerikanisches Sojaschrot ?

Beitragvon Todde » So Jun 04, 2017 12:34

Terreblanche hat geschrieben:Wenn in Brasilien Glyphosat mittlerweile 56 Tage Wartezeit hat, was ich jetzt nicht überprüfen kann, dann machen die die Vorerntespritzung eben mit einem anderen


Nicht "mittlerweile" sondern seit der Zulassung für RR-Traits bei Sojabohnen in Brasilien.


Amtliche Proben werden zu wenig gemacht, sicher sind die Schiffsladungen auch nicht homogen.

Brasilien kontrolliert und auch die EU.
Warum sollte man mehr kontrollieren, wenn man nur geringste Rückstände findet?


Gut möglich, daß die in den Kaffe- oder Baumwollplantagen genauso rumsauen, würd ich denen zutrauen. ich trink kein Kaffee und beschäftige mich nicht damit.

Warum sind deutsche Landwirte so borniert, daß sie den Amerikanern Produktionsmethoden schönreden, für die man bei uns gesteinigt werden würde ?


Und berüchtigte Franken aus diesem Forum "sauen" nicht rum?

Mich würde mal interessieren, woher Du Dein "Wissen" hast, wie oft die Südamerikaner ihre Sojabohnen gegen Unkräuter behandeln?


https://www.agencia.cnptia.embrapa.br/R ... i29161.pdf
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Re: Füttert ihr amerikanisches Sojaschrot ?

Beitragvon Terreblanche » So Jun 04, 2017 22:25

Die BRD Kolchosemalocher hier scheinen in brasilianische Farmer und Behörden mehr Vertrauen zu haben, als zu ihren eigenen Kollegen in der Region, das zeigt mal, wie weit die antideutsche Hirnwäsche bereits vorgedrungen ist.
Was sind amtliche Proben aus Brasilien wert ? Ein Land, in dem gerade aktuell wiedereinmal bürgerkriegsähnliche Zustände herrschen, weil man die korrupten politiker in den höchsten Ämtern nicht mehr dulden mag und kann.
Erst vor 2 Monaten der Rindfleischskandal in Brasilien, in Deutschland kaum darüber berichtet und schon vergessen: Über 50 Exportbetriebe behandelten ihr zu altes Rindfleisch chemisch, um es geschmacklich aufzumöbeln. Die Behörden wurden bestochen, damit es lief.
Und ihr glaubt den viel zu wenig stattfindenden Rückstandsproben beim Soja ?
Meine Informationen hab ich von deutschen Landwirten, die in Süamerika entweder selbst Farmen besitzen oder dort Studienreisen unternommen haben. Desweiteren aus dem Internet. Natürlich muß auch in regenreichen Perioden geerntet werden, was auch nicht besonders problematisch ist da 1. die heiße Sonne sehr schnell wieder trocknet, 2. Trocknungsanlagen billig arbeiten und 3. und vor allem: es wird Vorerntegespritzt.
Hat sich mal einer Mühe gemacht, die verlinkten Dokus anzusehn ? Natürlich sind sie reisserisch aufgemacht, das kennt man ja, aber die Fakten die dort angesprochen werden sind nicht wegzureden.
1. Die Soja steht viel zu eng in der Fruchtfolge
2. Der dadurch immer stärkere Unkrautdruck führt zum Einsatz von immer mehr Roundup und anderen Herbiziden und zwar in bei uns unzulässige Aufwandmengen
3. Da wird keine korrekte fachliche Praxis eingehalten, Dörfer, Straßen, Freizeitgelände, Bäche (die die Trinkwasserversorgung von Indigenen sind) werden teilweise miteingesprüht.
4. Hohe Rate an mißgebildeter Kinder, Fehlgeburten, Krebs, usw. auf den Dörfern in den Sojaregionen
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Re: Füttert ihr amerikanisches Sojaschrot ?

Beitragvon Todde » Mo Jun 05, 2017 13:27

Terreblanche hat geschrieben:Die BRD Kolchosemalocher hier scheinen in brasilianische Farmer und Behörden mehr Vertrauen zu haben, als zu ihren eigenen Kollegen in der Region, das zeigt mal, wie weit die antideutsche Hirnwäsche bereits vorgedrungen ist.


Soll das letztendlich auch ein Hassthema gegen Nicht-Deutsche werden?
Ich frage mich wie man auf die Idee kommen kann solch ein Satz zu verfassen.
Was Du hier verbreitest mit Deinen persönlichen Meinungen ist doch eher die Grundlage von grüner Hirnwäsche... "Die Brasilianer würden täglich das Soja mit Glyphosat duschen"...

Was sind amtliche Proben aus Brasilien wert ? Ein Land, in dem gerade aktuell wiedereinmal bürgerkriegsähnliche Zustände herrschen, weil man die korrupten politiker in den höchsten Ämtern nicht mehr dulden mag und kann.


Was sind die Proben wert, wenn diese nicht von ordentlichen deutschen Proben abweichen?
Noch mal, wenn Dir andere Werte vorliegen, dann poste doch die Links dazu, alles andere ist einfach Paranoia die Du hier verbreitest, wie es die Ökos auch laufend machen.

Erst vor 2 Monaten der Rindfleischskandal in Brasilien, in Deutschland kaum darüber berichtet und schon vergessen: Über 50 Exportbetriebe behandelten ihr zu altes Rindfleisch chemisch, um es geschmacklich aufzumöbeln. Die Behörden wurden bestochen, damit es lief.


Und ähnliches gibt es in Deutschland/EU ja niemals... Zu viel Pferd gegessen?

Und ihr glaubt den viel zu wenig stattfindenden Rückstandsproben beim Soja ?


Die paar Schiffe, die in Europa entladen werden, werden ausreichend beprobt, woher sollten auch höhere Rückstände kommen?
Beim BfR gibt es eine gute Aufschlüsselung von Glyphosatrückständen im Futter, Hauptquelle ist das Stroh, dann Getreide...


Desweiteren aus dem Internet. Natürlich muß auch in regenreichen Perioden geerntet werden, was auch nicht besonders problematisch ist da 1. die heiße Sonne sehr schnell wieder trocknet, 2. Trocknungsanlagen billig arbeiten und 3. und vor allem: es wird Vorerntegespritzt.


Die Südamerikanisch Sojaernte findet in der Regel im Sommer statt, der ist dort, wenn wir hier Winter haben :roll:
Alles rund um Soja bringt ein Fernsehkanal unter Projekt Soja Brasil http://www.projetosojabrasil.com.br/ ,
Sikkation bei RR-Kulturen ist immer noch Unsinn, die typische Herbizidbehandlung beim Soja findet 20 bis 30 Tage nach der Saat statt mit 1,5 bis 2 Liter und dann eine zweite nochmals 10 bis 20 Tage später, damit sind die Bestände in der Regel sauber. Was bis dahin nicht ausreichend bekämpft wurde, wird auch mit mehr Glyphosat nicht mehr umfallen.



Hat sich mal einer Mühe gemacht, die verlinkten Dokus anzusehn ? Natürlich sind sie reisserisch aufgemacht, das kennt man ja, aber die Fakten die dort angesprochen werden sind nicht wegzureden.
1. Die Soja steht viel zu eng in der Fruchtfolge


Was sollte denn Deiner Meinung nach auf den ehemaligen Steppen sonst wachsen ohne riesigen Aufwand für die Aufdüngung?
Getreide wächst dort nun mal eher schlecht, 3to Weizen sind nun mal nicht wirtschaftlich gegen 3 to Soja.

2. Der dadurch immer stärkere Unkrautdruck führt zum Einsatz von immer mehr Roundup und anderen Herbiziden und zwar in bei uns unzulässige Aufwandmengen

Falls Du Dir mal die Mühe machen würdest, die spritzen dort 3 bis 4 Liter Hektar gesamt.

3. Da wird keine korrekte fachliche Praxis eingehalten, Dörfer, Straßen, Freizeitgelände, Bäche (die die Trinkwasserversorgung von Indigenen sind) werden teilweise miteingesprüht.


Die fachliche Praxis in Deutschland hat nun mal nicht immer etwas mit der in anderen Ländern zu tun.
Falls es Dir aufgefallen sein sollte, was Du unter Punkt 3 schreibst ist auch dort mittlerweile verboten und der Agrarflieger geht dort in den Knast, wenn er sich da nicht dran hält.


4. Hohe Rate an mißgebildeter Kinder, Fehlgeburten, Krebs, usw. auf den Dörfern in den Sojaregionen


Meinst Du nicht, dass Du auf grüne Ökofascho Hirnwäsche reingefallen bist?
Beim Glyphosat kann man da Entwarnung geben, den Wirkstoff kann man als Ursache ausschließen.
Was in "diesen Dokus" immer wieder vergessen wird zu erwähnen, es wird ja nicht nur Glyphosat gespritzt, was ein Landwirt eigentlich wissen sollte.
In Argentinien, worauf Du Dich beziehst, wurden Insektizide wie Endosulfan eingesetzt, das kann in der Tat starke gesundheitliche Auswirkungen haben, das kann man aber eben nicht nur dem gv-Soja unterjubeln, sondern wird ja auch in konventionellem Soja gespritzt und das schlimme Unternehmen (Monsanto) hat da auch noch eine Antwort drauf -> Intacta. Da erübrigen sich dann 99% aller Insektizidspritzungen. Ist aber böse, weil Gentechnik...

Faktencheck: Der BUND, Glyphosat und tote Babys
https://scilogs.spektrum.de/detritus/fa ... glyphosat/
Die gesamte Argumentation des BUND soll den Zusammenhang zwischen Glyphosat und Krebs, Fehlgeburten und Fehlbildungen an Neugeborenen belegen, indem er selektiv neun Studien Studien zitiert. Darunter zwei extrem umstrittene Arbeiten von Autoren aus dem Umfeld von Prof. Gilles-Eric Séralini (Universität Caen, Frankreich) und zwei Arbeiten von Andres Carrasco (Universität Buenes Aires, Argentinien). Carrasco ist ebenfalls ein erklärter Glyphosat-Gegner. Dieses Vorgehen – selektives Heraussuchen von Arbeiten, die dem allgemeinen wissenschaftlichen Konsens zuwiderlaufen – wird „Cherry Picking“, also „Rosinenpicken“ gennant

Es stellt sich heraus, dass in der genannten Publikation weder das Wort „Glyphosat“, noch „Herbizid“ vorkommt, lediglich ein zitierter Zeitungsartikel erwähnt Glyphosat. Stattdessen wurde die Exposition gegenüber „Pestiziden zur Kontrolle von Schadorganismen auf dem Acker“ untersucht. Die Daten wurden durch eine Befragung erhoben, nicht etwa durch Konzentrationsbestimmung aus Blutproben. Es wurde nach der Lagerung im Haus, dem Aufhalten in oder nahe besprühten Feldern, oder versehentlichem Kontakt mit den Chemikalien gefragt – wie bereits aus dem englischsprachigen Abstract hervorgeht. Interessanterweise zeigt nicht etwa der direkte Kontakt mit den Pestiziden, sondern das Leben in der Nähe von landwirtschaftlichen Flächen den stärksten Effekt.



Weniger Mythen der öko Spendenindustrie glauben sollte für einen Landwirt doch möglich sein?

GELIEBTES FEINDBILD GENTECHNIK – MEIN KOMMENTAR ZU „DIE PROPAGANDA-SCHLACHT UM DIE GENTECHNIK“
http://wissenskueche.de/2014/07/geliebt ... entechnik/
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Re: Füttert ihr amerikanisches Sojaschrot ?

Beitragvon TS135A » Mo Jun 05, 2017 15:14

Hut ab vor Todde und 5 Sterne an ihn.
Unglaublich was sich manche Leute für ne Arbeit machen, die aber sicher, bei so richtig Gehirngewaschenen, wirkungslos verpufft.
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Re: Füttert ihr amerikanisches Sojaschrot ?

Beitragvon Welfenprinz » Mo Jun 05, 2017 15:15

Solange wie ich Sauen (und Mastschweine )hatte,hat mich einzig und allein eine evtl. Afflatoxin oder Mykotoxinbelastung interessiert. Und in der Hinsicht kannst du deutsche Leguminosen nun mal knicken,Ausschlusskriterium. In nassen Sommern schimmeln die ja schon in der Schote.
Es gibt in Niedersachsen eine Region,in der schon seit ein paar Jahren der Ackerbohnenanbau wieder in gewissem masse etabliert ist. Ich meine bei Stade. Und die dortige agravis vermarktet(laut eigener Hauszeitung) die Grütze hauptsächlich an ein Heimtierfutterhersteller. Meisenknödel,Vogelringe.
Und an dieser mangelnden Verwertungsfähigkeit wird auch dieser 10000te Versuch “heimische,toitsche Leguminosen “ zu etablieren zum 10000sten mal scheitern.
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
http://pulseofeurope.eu
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Re: Füttert ihr amerikanisches Sojaschrot ?

Beitragvon T5060 » Mo Jun 05, 2017 16:03

Ich merke nur langsam das TerraBlanche von verantwortungsvoller Betriebsführung keine Ahnung hat.
Wird die Lebensmittelversorgung solchen Leuten überlassen, endet das zwangsläufig in den größten Lebensmittskandalen.
So wie auch auf dem bioveganen Gärtnerhof in Bienenbüttel, die mindestens den Tod von 53 Menschen verursacht haben.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Füttert ihr amerikanisches Sojaschrot ?

Beitragvon KarlGustav » Mo Jun 05, 2017 18:01

T5060 hat geschrieben:Ich merke nur langsam das TerraBlanche von verantwortungsvoller Betriebsführung keine Ahnung hat.
Wird die Lebensmittelversorgung solchen Leuten überlassen, endet das zwangsläufig in den größten Lebensmittskandalen.
So wie auch auf dem bioveganen Gärtnerhof in Bienenbüttel, die mindestens den Tod von 53 Menschen verursacht haben.


Manchmal merkt man eben nur langsam was man - oder andere - anrichten.

Aber - und das sage ich Dir - wichtige dabei ist, dass man anfängt etwas zu merken.
Karl
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Re: Füttert ihr amerikanisches Sojaschrot ?

Beitragvon Ferengi » Mo Jun 05, 2017 19:56

Wer als Landwirt halbwegs bei Verstand ist, hält sich für den Eigenverzehr Tiere die kein Soja bekommen.

Das Soja hochgiftig ist, ist bekannt, das Soja dumm und aggro macht sieht man zudem immer wieder bei den Kompostfressern.
Wenn der Preiskampf die Landwirte dazu zwingt das Giftzeugs zuverfüttern ist das eine Sache,
damit gefütterte Tiere dann selber zu essen eine ganz Andere.
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Re: Füttert ihr amerikanisches Sojaschrot ?

Beitragvon Zement » Mo Jun 05, 2017 20:03

Ferengi hat geschrieben:Das Soja hochgiftig ist, ist bekannt,

Wer sagt das , hast du ein Link von der Studie oder Gutachten ?
Olli der Astroturfing
https://www.youtube.com/watch?v=UTPS14A37_s
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