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Gammelfleisch bei Aldi und Co

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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61 Beiträge • Seite 1 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5
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Gammelfleisch bei Aldi und Co

Beitragvon Schweinchen » Mi Dez 05, 2007 20:02

Naja mal wieder ein Skandal http://www.tagesschau.de/inland/gammelfleisch4.html
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Beitragvon H.B. » Mi Dez 05, 2007 20:39

Jeder der umverpackt, oder umverpacken lässt, oder verdorbene Ware in den Kreislauf bringt, sollte nie wieder in der Lebensmittelbranche tätig werden dürfen. Chef wie Mitarbeiter!

Zudem müssten die sich nach mir von diesen Lebensmitteln selbst ernähren, bis alles aufgegessen ist. :evil:
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Beitragvon Kaninchen » Mi Dez 05, 2007 21:06

Wer immer nur billig kaufen will, sollte sich über mangelnde Qualität nicht wundern... :roll:

Und grad beim Fleisch ist selber schuld, wer nicht selbst mal denkt...,
z.B. wo es her kommt und wie wichtig Qualität ist, bei all den Erregern, die sich bei unsachgemässer Handhabung ratzfatz bilden....
:roll:
Grüßle,
Birgit
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Beitragvon ina68 » Mi Dez 05, 2007 21:06

Sehe ich genau so wie H.B. !

Ich verstehe nicht, warum diese Mitarbeiter nicht gleich eine Anzeige machen, sondern erst Monate später. Die haben doch selbst kein Gewissen.
Man muß das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen.
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Beitragvon H.B. » Mi Dez 05, 2007 21:08

Egal wie billig, die Qualität ist unantastbar!!!
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Beitragvon Obelix » Do Dez 06, 2007 11:23

Hallo,

solange "Gammelfleischverbrechen aller Art" nur mit lachhaften Geldbusen geahndet werden, die oft geringer sind, als der entstandene Gewinn, wird Deutschland auch weiterhin ein Gammelfleich-Eldorado bleiben. Wenn wir mal davon ausgehen, dass nur die Spitze des Eisberges entdeckt wird und man dann berücksichtigt, welche enormen Mengen an Gammelfleisch entdeckt wurden, kann jeder hochrechnen, wie oft er Gammelfleisch auf dem Teller hat.

2 Jahre Gefängnis ohne Bewährung als Mindeststrafe für jeden Gammelfleisch Metzger, jeden Gammelfleischgroßhändler und jeden Gammelfleischverkäufer (an den Endkunden, also auch den Gastwirt, die Dönnerbude, den Hamburgerladen usw.).

Nur mit drastischen Strafen kommt man da weiter.

Es kann doch nicht sein, dass alle europäischen Nachbarländer Ihr Gammelfleisch nach Deutschland bringen, weil es hier so einfach ist, dieses in Umlauf zu bringen?

Grüße
Obelix
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Beitragvon Ernstfried » Do Dez 06, 2007 11:40

Drei Bemerkungen:

1.
Ich will nichts bagatellisieren. Es gibt Lebensmittelskandale, wie es in jeder Branche schwarze Schafe gibt. Ich finde aber nicht ausreichend, auf blosse Aussage von gekündigten Mitarbeitern (und das scheint hier der Fall zu sein), ein Unternehmen vorweg in Verruf zu bringen. Ich erinnere an den "Gammel-ei-skandal" vor einigen Jahren bei dem Nudelhersteller Birkel. Dem wurde - fäschlicherweise - unterstellt, er habe seine Nudeln mit verdorbenen Eiern angereichert. Und das wurde durch eine Behörde öffentlichkeitswirksam vermarktet. Fazit: Birkel ging pleite bzw. die Eigentümer mussten unter Druck verkaufen. Eigentllich ein Behörden-skandal, und kein Lebensmittelskandal.

2.
Was versteht Ihr unter "Gammelfleisch" genau ? Der Name suggeriert, es sei vergammelt, also mit dicken Schimmelschichten überzogen, und mutmasslich mit Toxinen schwer belastet. Dann müsste ja wohl mal jemand erkrankt sein...davon hat man aber noch nie ´was gehört...

3.
Mindesthaltbarkeitsdaten bezeichnen nicht das Datum, ab dem der Verzehr lebensgefährdend ist... Fettarmes Fleisch z.B. kann ohne Qualitätseinbuße mehrere Jahre tiefgekühlt lagern.
Mir sind Leute lieber, die "mir" und "mich" verwechseln, als "mein" und "dein"
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Beitragvon H.B. » Do Dez 06, 2007 12:26

Das seh ich auch so, aber wenn Mitarbeiter eines Unternehmes stinkendes, sichtbar verdorbenes Fleisch weiterverarbeiten, und erst nachdem sie gekündigt worden sind, darauf aufmerksam machen, sind sie genau so kriminell..

Eine Veröffentlichung des Falls sollte aber erst nach der Bestätigung des Verdachts erfolgen. Eine Ausnahme sehe ich nur, wenn Gefahr im Verzug ist. Sowas müsste beim Gang durchs Kühlhaus sofort feststellbar sein.
Es gibt ja noch die Vorschrift der getrennten Lagerung...
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Beitragvon Weinbauer » Do Dez 06, 2007 18:19

die angst vor der kündigung ist da auch ein grund. dieser fällt nach der kündigung weg...
leider ist arbeit heute auch nicht so einfach zu finden. von den löhnen (z.b. schlachter) kann man auch nicht gescheit leben. da ist gammelfleisch bald das einzig finanzierbare :cry:
Was dem Menschen dient zum Seichen, damit schafft er seinesgleichen. (Heinrich Heine)
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Beitragvon Schweinchen » Do Dez 06, 2007 19:26

Also angenommen es handelt sich hierbei wirklich um verdorbenes bzw stark veränderte Ware, die durch Aussehen, Geschmack und Geruch nicht mit frischen zu vergleichen ist, so würde ich sogar weitergehen. Ein Unternehmen deren Chefs MAnager etc soetwas zulassen bzw anhören gehören hinter Gitter sowie dem Unternehmen die Lizens für den Verkauf bzw Verarbeitung von Frischfleisch abgezogen. Schadenersatzansprüche sind an entsprechende Manager/ Aufseher und deren Blödmannsgehilfen zu richten.

Ich freue mich um jeden, dem durch GAmmelfleisch die Augen aufgehen und der erkennt, dass nicht der Preis das wichtigste ist. Weiterhin bin ich überzeugt dass dies kein Einzelfall ist und bei den "Großen" sicherlich eher anzufinden ist als beim kleinen Mann, nur verstecken können diese es halt besser.
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Beitragvon HL1937 » Do Dez 06, 2007 19:40

In einer Umfrage die in der Landpost gedruckt wurde, steht: 67% der Bevölkerung ist es egal wo die Nahrungsmittel herkommen, billig muß es sein. Also sollen die Leute das fressen was angeboten wird. Und wenn die Herren Albrecht und Kollegen SO zum Reichtum kommen, dann gibt es nichts anderes als eine schwarze Augenbinde rum und ihr wißt schon was dann gemacht wird.
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Beitragvon Schweinchen » Do Dez 06, 2007 19:45

schade das die Viecher nicht vom Sondermüll fett werden und vorallem dass der arme kleine Mann der seine Puten an die besagte Firma liefert für alles mögliche an "Qualitätsmängel" abzug bekommt die Viecher dennoch nacher für den selben Preis verkauft werden. Genauso wie die neue Verordung vonwegen Unbedenklichkeitserklärung als Begleitschein...
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Beitragvon automatix » Do Dez 06, 2007 20:00

HL1937 hat geschrieben:In einer Umfrage die in der Landpost gedruckt wurde, steht: 67% der Bevölkerung ist es egal wo die Nahrungsmittel herkommen, billig muß es sein. Also sollen die Leute das fressen was angeboten wird. Und wenn die Herren Albrecht und Kollegen SO zum Reichtum kommen, dann gibt es nichts anderes als eine schwarze Augenbinde rum und ihr wißt schon was dann gemacht wird.


seh ich ähnlich - wenn die leute billigen dreck fressen wollen, dann wird ihnen halt billiger dreck serviert....
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Beitragvon Schweinchen » Do Dez 06, 2007 20:12

naja wenn dann würde ich eher sagen solange der Verbraucher nicht mehr zu zahlen bereit ist, muss er sich nicht wudnern das im sowas aufgetischt wird.
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Beitragvon heico » Do Dez 06, 2007 21:09

Ich kann mehr der gemäßigten Haltung von Ernstfried zustimmen.

Wenn das so schlimm wäre, wie die Presse tut, hätte doch der Wareneingang
Bei den LEHs auch was merken müssen.

Ich will das nicht beschönigen, aber hier ist Vorsicht bei der Vorverurteilung
am Platz.

Was wäre denn, wenn zB. angeprangert würde, dass 50 % der Landwirte
beim Pestizideinsatz die Vorschriften nicht einhalten.
Oder dass über 60% Proben pflanzlichen Ursprungs Pestizide aufweisen.

Watt nu, alle in den Kerker und nie wieder ackern!?
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