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Geht es unseren Lohnunternehmern wirlich so schlecht?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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63 Beiträge • Seite 3 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5
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Re: Geht es unseren Lohnunternehmern wirlich so schlecht?

Beitragvon Oberpfälzer » Sa Okt 15, 2016 15:31

Paule1 hat geschrieben:Nur Kühe ohne Schlepper fahren ist aber auch kein Leben :mrgreen:


Wir könnten den Hof ohne LU nicht mal mehr im Nebenerwerb betreiben. Soll ich neben der Arbeit mit dem Einreiher auf die vorhandenen 6 und 8 to-Kipper häckseln wie mein Vater vor 25 Jahren? Da bräuchte ich sogar für die läppischen 5 ha 5 Tage und müsste vorher schauen, dass ich Urlaub krieg...
Eine schlagkräftige Eigenmechanisierung würde wohl fast den Wert des gesamten landwirtschaftlichen Grundes kosten. Und dann würde das Geraffel das ganze Jahr rumstehen. Also vergiss es.

Letzten Samstag das Fahrsilo endgereinigt, die Folie, Sandsäcke und Reifen hergerichtet. Am Sonntagabend wieder nach München in die Arbeit gefahren. Gestern heimgekommen und der Mais war drin. Die ham das Mittwochnachmittag auf zwei, drei Stunden reingehauen...
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Re: Geht es unseren Lohnunternehmern wirlich so schlecht?

Beitragvon Paule1 » Sa Okt 15, 2016 16:31

Die machen das, denn irgendwann haben sie dann die Pachfläche :idea:
„Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern daß er nicht tun muß, was er nicht will. “
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Re: Geht es unseren Lohnunternehmern wirlich so schlecht?

Beitragvon Lüpi » Sa Okt 15, 2016 16:50

Wir haben hier viel Rinderhaltung und Biogasanlagen, dreschen ist bei den hiesigen LU`s eher zweitrangig, einen eigenen Mähdrescher hat hier so ziemlich Jeder. Mais häckseln,Heu und Stroh pressen,Rüben roden...das macht hier bei den LU`s viel aus.


Gruß Lüpi
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Re: Geht es unseren Lohnunternehmern wirlich so schlecht?

Beitragvon marius » Sa Okt 15, 2016 19:26

Oberpfälzer hat geschrieben:
Paule1 hat geschrieben:Nur Kühe ohne Schlepper fahren ist aber auch kein Leben :mrgreen:


Wir könnten den Hof ohne LU nicht mal mehr im Nebenerwerb betreiben. Soll ich neben der Arbeit mit dem Einreiher auf die vorhandenen 6 und 8 to-Kipper häckseln wie mein Vater vor 25 Jahren? Da bräuchte ich sogar für die läppischen 5 ha 5 Tage und müsste vorher schauen, dass ich Urlaub krieg...
Eine schlagkräftige Eigenmechanisierung würde wohl fast den Wert des gesamten landwirtschaftlichen Grundes kosten. Und dann würde das Geraffel das ganze Jahr rumstehen. Also vergiss es.

Letzten Samstag das Fahrsilo endgereinigt, die Folie, Sandsäcke und Reifen hergerichtet. Am Sonntagabend wieder nach München in die Arbeit gefahren. Gestern heimgekommen und der Mais war drin. Die ham das Mittwochnachmittag auf zwei, drei Stunden reingehauen...
Tippitoppi!


Schön und gut, aber Milchkühe im Nebenerwerb wäre echt das Letzte was ich machen würde. Und wenn du einer geregelten und gut verdienenden Arbeit nachgehst musst die paar Euro aus der Viehhaltung auch noch mit um die 40 % versteuern als zusätzliches Einkommen.
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Re: Geht es unseren Lohnunternehmern wirlich so schlecht?

Beitragvon T5060 » Sa Okt 15, 2016 19:37

Seit wann bezahlen Nebenerwerbler Steuern ?
Die bekommen noch die vom Arbeitgeber überwiesene Lohnsteuer zurück.

Die kaufen Äcker und Wiesen und machen dann eine Teilwertabschreibung in Höhe von 2 € / qm wegen der Klärschlammdüngung des vorherigen Bewirtschafters.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Geht es unseren Lohnunternehmern wirlich so schlecht?

Beitragvon Paule1 » Sa Okt 15, 2016 21:22

Es gibt ja auch noch Freiberufliche Zuerwerbs/Nebenerwerbs Landwirte.

Mi Lohnunternehmer hab ich beim Maishäckseln Pressen zu tun
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Re: Geht es unseren Lohnunternehmern wirlich so schlecht?

Beitragvon Hauptmann » So Okt 16, 2016 13:12

T5060 hat geschrieben:Seit wann bezahlen Nebenerwerbler Steuern ?
Die bekommen noch die vom Arbeitgeber überwiesene Lohnsteuer zurück.

Die kaufen Äcker und Wiesen und machen dann eine Teilwertabschreibung in Höhe von 2 € / qm wegen der Klärschlammdüngung des vorherigen Bewirtschafters.


Aber nur Nebenerwerbslandwirt spielen um Miese zu machen ist ja auch nicht gerade im Sinne des Erfinders. Und irgendwann willst ja auch mal ein PLUS sehen, man macht es ja nicht zum Spaß, dann zahlst wieder ordentlich.
Deutschland ist durchgeknallt.
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Re: Geht es unseren Lohnunternehmern wirlich so schlecht?

Beitragvon T5060 » So Okt 16, 2016 13:20

Hauptmann hat geschrieben:Aber nur Nebenerwerbslandwirt spielen um Miese zu machen ist ja auch nicht gerade im Sinne des Erfinders. Und irgendwann willst ja auch mal ein PLUS sehen, man macht es ja nicht zum Spaß, dann zahlst wieder ordentlich.


Die Brüder machen ordentlich PLUS. Die kaufen Hektar und bauen Häuser, eins nach dem anderen.
Die halten 20 Schweine und verkloppen die Wurst in der Firma usw.
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Re: Geht es unseren Lohnunternehmern wirlich so schlecht?

Beitragvon Paule1 » So Okt 16, 2016 15:35

Das sind Gewäscher, da stekt sich die Mafia dahinter
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Re: Geht es unseren Lohnunternehmern wirlich so schlecht?

Beitragvon The Judge » Mo Okt 17, 2016 7:28

wastl90 hat geschrieben:Wenn du sinnlose Investitionen als Mittel zur Steuersenkung siehst, dann solltest du evtl. Dringend Nachhilfe in Betriebswirtschaft buchen.

Nix für Ungut, aber keine Ahnung davon, wie man Bilanz und GuV zu lesen und zu interpretieren hat, aber anderen Nachhilfe in Betriebswirtschaft empfehlen??? :lol: :lol: :lol:

Von welchem Gewinn sprichst du? Operativer Gewinn? EBITDA? EBIT? EBT? EAT?
Gibt es Verlustvorträge? Wenn ja, wie hoch? Oder Gewinnvorträge? Wie waren die Investitionen der letzten Jahre? Anlagenspiegel? Wie wurde das Geschäft finanziert? Wie sieht die Mitarbeiterfluktuation aus? Bankbestände? Darlehen? Kapitalrücklagen? Kapitalerhöhungen? Welche Gesellschaftsform?
Viele Informationen, die du eigentlich benötigst, wirst du kaum aus dem Bundesanzeiger bekommen, jedenfalls nicht bei solch eher kleinen Unternehmen. Da besteht dann nämlich u.U. keine Pflicht zur Veröffentlichung.
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Re: Geht es unseren Lohnunternehmern wirlich so schlecht?

Beitragvon wastl90 » Mo Okt 17, 2016 13:19

Ok - dann ist mein 1,x Master in Betriebswirtschaft nichts wert. Verstehe ich. Glaub mir ich kann Bilanzen lesen. Natürlich hat man nicht alle Informationen die du hier aufgelistet hast, aber man hat Informationen der letzten Jahren. Und dann heißt es eben so gut wie es geht analysieren.
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Re: Geht es unseren Lohnunternehmern wirlich so schlecht?

Beitragvon T5060 » Mo Okt 17, 2016 14:31

ackerdiesel hat geschrieben:Bei 13a Landwirten ist das ja auch kein Problem und die meisten Nebenerwerbslandwirte werden nach 13a besteuert (denke ich mir jetzt mal). Wenn diese dann gut wirtschaften mit einem Direktvertrieb der so gut funktioniert, wie du es beschreibst, ist es halt mal ein gesunder Betrieb. Wenn du neidisch bist, hält dich keiner davon ab dein Geld genau so zu verdienen.


Nö, nicht neidisch. Wir machen das ja genauso, nur ein wenig anders.
Man muss ja nicht gleich neidisch sein, wenn man auch mal was erfolgreiches aus der Branche berichtet,
in der viele Glauben es geht nur größer, weiter, schneller.

Die Richtschnur der Beratung war ja zu Beginn der 90er, ein Deutschland der Nebenerwerbslandwirtschaft zu machen.
Das lief auch bis 2005 so, dann kamen markante Lohnerhöhungen und steigende Pachten.
Dann folgen zuerst die Milchkühe, dann kam der Biogasboom und steigende Pachten.
Dann gaben zuviele auf, also sah die Beratung das Heil in großen Stallhaltungen.
Damit lagen die auch wieder nicht richtig, wegen Tierschutz, Nitrat und Gerüchen
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Re: Geht es unseren Lohnunternehmern wirlich so schlecht?

Beitragvon The Judge » Mo Okt 17, 2016 14:45

wastl90 hat geschrieben:Ok - dann ist mein 1,x Master in Betriebswirtschaft nichts wert.

Sorry, war nicht böse gemeint. Aber die Fähigkeit, z.B. einen Jahresabschluss zu lesen und zu interpretieren, hat nichts mit dem Bildungsabschluss zu tun. Du wärst nicht der erste, mit einem akademischen Abschluss, der das nicht kann :wink:
Aber ich glaube dir jetzt mal, dass es bei dir anders ist. Dann solltest du dich aber dennoch nicht nur auf die Informationen im Bundesanzeiger verlassen. Ich weiß zwar nicht, welche Informationen das betroffenen Lohnunternehmen eingestellt hat, aber bei solch relativ kleinen Unternehmen ist es ja oftmals nur die GuV, und dann oftmals nur in stark verkürzter Form. Diese Daten sind aber oftmals nur die halbe Wahrheit, und sagen zum Beispiel nichts über die Finanzkraft eines Unternehmens aus.
Und um auf deine eigentliche Frage zurück zu kommen: Bei uns in der Gegend gibt es solche und solche. Manche haben einen gesunden Betrieb vom Vater übernommen, und wenn sie sich nicht allzu dämlich anstellen, läuft der Betrieb auch immer noch sehr gut. Andere haben selber als Mitt-Zwanziger ein Lohnunternehmen aus dem Boden gestampft, dafür das mittlerweile verpachtete Ackerland der Eltern mit Hypotheken bis in die übernächste Generation belastet, und stehen nach wenigen Jahren vor einem riesigen Scherbenhaufen.
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Re: Geht es unseren Lohnunternehmern wirlich so schlecht?

Beitragvon simmal1 » Mo Okt 17, 2016 14:51

tyr hat geschrieben:
Müller-U hat geschrieben:Die Nachfrage bei den Landwirten ist allerdings auch immer nach den neuesten und größten Maschinen bei den Lohnern, ältere oder kleine Maschinen beim Unternehmer gelten als rückständig. In wirtschaftlich schlechten Zeiten müssen die LUs auch gerne als Liquiditätspuffer herhalten, nach dem Motto: Du musst sofort kommen, zuverlässig gute Arbeit verrichten, deine Rechnung bezahle ich allerdings erst, wenn ich wieder flüssig bin, das kann aber einige Monate dauern, wenn überhaupt. Ich möchte nicht wissen, wie hoch die Außenstände der meisten LUs sind. Gerade in diesem Jahr habe ich jedenfalls meine Erfahrungen in dieser Richtung gemacht-


Mir geht das "immer größer" bei unseren Luhs gewaltig auf den sack, weil es immer schwiriger wird, Zufahrten für die Monster zu finden. Neulich nölte einer der Fahrer über Äste in 3m höhe, weil er angst um sein GPS hatte......das sind höhen, in die ich normal überhaupt nich gucke...


3m Höhe?
Hast du nie einen Wender oder Anhänger im Schlepptau?
Da sind meiner Meinung 3m gar nix...
Und mich würds auch nerven, wenn Äste überall runterhängen. Die Maschinen auch...
Auch hat ein Schlepper mit 130PS heute auch schon über 3m...
"Halte deine Freunde nahe bei dir, aber deine Feinde noch näher"- Vito Corleone
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