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Geht es unseren Lohnunternehmern wirlich so schlecht?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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63 Beiträge • Seite 4 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5
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Re: Geht es unseren Lohnunternehmern wirlich so schlecht?

Beitragvon wastl90 » Mo Okt 17, 2016 16:31

The Judge hat geschrieben:
wastl90 hat geschrieben:Ok - dann ist mein 1,x Master in Betriebswirtschaft nichts wert.

Sorry, war nicht böse gemeint. Aber die Fähigkeit, z.B. einen Jahresabschluss zu lesen und zu interpretieren, hat nichts mit dem Bildungsabschluss zu tun. Du wärst nicht der erste, mit einem akademischen Abschluss, der das nicht kann :wink:
Aber ich glaube dir jetzt mal, dass es bei dir anders ist. Dann solltest du dich aber dennoch nicht nur auf die Informationen im Bundesanzeiger verlassen. Ich weiß zwar nicht, welche Informationen das betroffenen Lohnunternehmen eingestellt hat, aber bei solch relativ kleinen Unternehmen ist es ja oftmals nur die GuV, und dann oftmals nur in stark verkürzter Form. Diese Daten sind aber oftmals nur die halbe Wahrheit, und sagen zum Beispiel nichts über die Finanzkraft eines Unternehmens aus.
Und um auf deine eigentliche Frage zurück zu kommen: Bei uns in der Gegend gibt es solche und solche. Manche haben einen gesunden Betrieb vom Vater übernommen, und wenn sie sich nicht allzu dämlich anstellen, läuft der Betrieb auch immer noch sehr gut. Andere haben selber als Mitt-Zwanziger ein Lohnunternehmen aus dem Boden gestampft, dafür das mittlerweile verpachtete Ackerland der Eltern mit Hypotheken bis in die übernächste Generation belastet, und stehen nach wenigen Jahren vor einem riesigen Scherbenhaufen.

Keine Angst ich habe es jetzt auch nicht so böse gemeint wie geschrieben.

Die Beschreibung des Abschlusses lässt auch darauf schließen, dass es anscheinend nicht ganz so rosig läuft (und das über mehrere Jahre bzw. auch schon bei den anderen Lohnunternehmern gesehen). Von Bürgschaften, Beleihung des Anlagevermögens, Foderungsabtretungen etc. ist alles dabei.

Ich habe relativ viel mit Lebensmittelgroßhändlern bzw. privaten Einzelhändlern zu schaffen. Ein Blick in den Bundesanzeiger schafft schon mal überblick (eben wie sind die Verbindlichkeiten abgesichert etc.). Ich habe auch schon einige Forderungsausfälle zu beklagen - insgesamt ein mittlerer vierstelliger Betrag aber trotzdem ärgerlich. Da wir aber auch Kunden mit regelmäßigen Forderungen im sechsstelligen Betrag haben ist mir das Risiko einfach zu groß, blind zu liefern und dann mein Geld abzuschreiben. Menschenkenntnis gehört natürlich auch dazu und ich würde dieses noch vor bzw. neben die Zahlen platzieren.

Es geht hier ja nicht um jeden Cent den man hier analysieren muss sondern um den Gesamteindruck. Ein Jahr kann schon mal durch irgendwelche positiven oder negativen Ereignisse herausragen, aber im Schnitt bzw. die Tendenz muss passen.
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Re: Geht es unseren Lohnunternehmern wirlich so schlecht?

Beitragvon The Judge » Di Okt 18, 2016 9:16

Hast du dir mal überlegt, eine Auskunft über eine Auskunftei, z.B. Creditreform oder D&B, zu besorgen? Das kostet zwar Geld, für gewöhnlich enthalten diese Auskünfte aber deutlich mehr Informationen als der Bundesanzeiger, weil z.B. auch Zahlungsgewohnheiten berücksichtigt werden.
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Re: Geht es unseren Lohnunternehmern wirlich so schlecht?

Beitragvon marius » Do Okt 27, 2016 21:11

T5060 hat geschrieben:Damit lagen die auch wieder nicht richtig, wegen Tierschutz, Nitrat und Gerüchen


Apropo Nitrat : Gerade eben in Kontraste in der ARD : Deutschlands überhöhtes ( katastrophales ) Nitratproblem.
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Re: Geht es unseren Lohnunternehmern wirlich so schlecht?

Beitragvon Lonar » Fr Okt 28, 2016 7:40

Im Bundesanzeiger stehen doch eh nur GmbH s und Genossenschaften
Welcher Lohnunternehmer in der Größenordnung, hat denn nur einen Betrieb der sogar ne GmbH ist?
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Re: Geht es unseren Lohnunternehmern wirlich so schlecht?

Beitragvon marius » Fr Okt 28, 2016 9:58

marius hat geschrieben:Apropo Nitrat : Gerade eben in Kontraste in der ARD : Deutschlands überhöhtes ( katastrophales ) Nitratproblem.


Falls es jemand nicht gesehen hat

Wasserwerke schlagen Alarm: Trinkwasser durch Überdüngung stark gefährdet
Neueste Zahlen belegen: gut ein Viertel der Grundwasservorkommen unter landwirtschaftlichen Flächen sind nitratverseucht.

http://www.ardmediathek.de/tv/Kontraste ... d=38601878

Die Pacht und Kaufpreise dürften somit weiter ansteigen.
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Re: Geht es unseren Lohnunternehmern wirlich so schlecht?

Beitragvon wastl90 » Fr Okt 28, 2016 15:33

Lonar hat geschrieben:Im Bundesanzeiger stehen doch eh nur GmbH s und Genossenschaften
Welcher Lohnunternehmer in der Größenordnung, hat denn nur einen Betrieb der sogar ne GmbH ist?

Das sind einige, unter anderem auch der von mir gesuchte Betrieb. Die Hürde für eine GmbH sind nun auch nicht sonderlich hoch
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Re: Geht es unseren Lohnunternehmern wirlich so schlecht?

Beitragvon LUV » Fr Okt 28, 2016 16:52

Marius, die Lügen hatten wir doch schon offen gelegt :
post1448531.html?hilit=Das%20umweltbundesamt#p1448531
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Geht es unseren Lohnunternehmern wirlich so schlecht?

Beitragvon Ferengi » Fr Okt 28, 2016 17:21

marius hat geschrieben:
marius hat geschrieben:Apropo Nitrat : Gerade eben in Kontraste in der ARD : Deutschlands überhöhtes ( katastrophales ) Nitratproblem.


Falls es jemand nicht gesehen hat

Wasserwerke schlagen Alarm: Trinkwasser durch Überdüngung stark gefährdet
Neueste Zahlen belegen: gut ein Viertel der Grundwasservorkommen unter landwirtschaftlichen Flächen sind nitratverseucht.

.



Bei locker 1.000.000 Tonnen- Hunde und Katzenscheisse kein Wunder. :roll: :roll:

https://www.welt.de/wirtschaft/article1 ... aufen.html
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Re: Geht es unseren Lohnunternehmern wirlich so schlecht?

Beitragvon Lonar » Fr Okt 28, 2016 21:31

wastl90 hat geschrieben:
Lonar hat geschrieben:Im Bundesanzeiger stehen doch eh nur GmbH s und Genossenschaften
Welcher Lohnunternehmer in der Größenordnung, hat denn nur einen Betrieb der sogar ne GmbH ist?

Das sind einige, unter anderem auch der von mir gesuchte Betrieb. Die Hürde für eine GmbH sind nun auch nicht sonderlich hoch

Ja da hat dann aber der Senior einen Betrieb, der Junior hat einen, und dann gibt's noch die GmbH usw.
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Re: Geht es unseren Lohnunternehmern wirlich so schlecht?

Beitragvon marius » Sa Okt 29, 2016 21:07

Ferengi hat geschrieben:
marius hat geschrieben:
marius hat geschrieben:Apropo Nitrat : Gerade eben in Kontraste in der ARD : Deutschlands überhöhtes ( katastrophales ) Nitratproblem.


Falls es jemand nicht gesehen hat

Wasserwerke schlagen Alarm: Trinkwasser durch Überdüngung stark gefährdet
Neueste Zahlen belegen: gut ein Viertel der Grundwasservorkommen unter landwirtschaftlichen Flächen sind nitratverseucht.

.



Bei locker 1.000.000 Tonnen- Hunde und Katzenscheisse kein Wunder. :roll: :roll:

https://www.welt.de/wirtschaft/article1 ... aufen.html

Das Problem ist ja das der Privatmann in Sachen Tierhaltung Sonderrechte hat, was die Haltung und Tierschutz betrifft gibts da keine Vorschriften und Kontrollen.
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Re: Geht es unseren Lohnunternehmern wirlich so schlecht?

Beitragvon bastler22 » So Okt 30, 2016 13:04

das ist nicht richtig es gibt ja zB auch die Hundehaltung Verordnung wo so sachen drin sind wie Regeln für Kettenhunde und Zwinger und sowas.
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Re: Geht es unseren Lohnunternehmern wirlich so schlecht?

Beitragvon LUV » So Okt 30, 2016 13:37

Der TVT hat auch Merkblätter zu Brieftauben, Kaninchen, Katzen, Hunde . erarbeitet. ....ist nur noch nicht alles und immer in den Medien. ..
http://www.tierschutz-tvt.de/index.php?id=merkblaetter
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Geht es unseren Lohnunternehmern wirlich so schlecht?

Beitragvon eichbaum18 » So Okt 30, 2016 14:03

Moin LUV
was täte so mancher Schlachthof eigentlich ohne die Abnahme der Schlachtreste/Freibank,durch TierfutterErzeuger?
btw,lache mich jedesmal schlapp im "Fressnapf" etc,wenn schlachtabfälle wie ziemer oder knochen zu muskelfleischpreisen und drüber vermarktet werden
finde die Kombination ziemlich gewagt,die industrielle Einbringung von Nitraten mit Haustierhaltung zu verbinden.
Aber eventuell habe ich mich auch nur nicht genug eingelesen
Gruss
Christian
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Re: Geht es unseren Lohnunternehmern wirlich so schlecht?

Beitragvon Labernich » So Okt 30, 2016 18:36

Das vernünftigste wäre Fleischmehl für Schweine- und Geflügelfutter drauß zu machen.
Ich liebe die Grünen wie mein Bier 4,9% und kaltgestellt!
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Re: Geht es unseren Lohnunternehmern wirlich so schlecht?

Beitragvon Paule1 » Mo Feb 12, 2018 20:05

Hier mal ein positives Beispiel.

Netzschau
Die junge Chefin des Lohnunternehmens

Die 29-jährige Betriebsnachfolgerin eines Lohnunternehmens wurde mit der Kamera begleitet. Die ausgebildete Landmaschinenmechanikerin hat den Betrieb im Griff.
von Eva Eckinger, agrarheute, am Donnerstag, 30.11.2017 - 07:00 Uhr

https://www.agrarheute.com/land-leben/junge-chefin-lohnunternehmens-540645
„Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern daß er nicht tun muß, was er nicht will. “
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