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Fassi hat geschrieben:Wobei ich mal vermute, beide Kitze im Silohaufen wären für den Kerl vermutlich lehrreicher gewesen als die Gerichtsstrafe.
Gruß
speeder hat geschrieben:Ich bin mir 100, nein 150 % sicher, hätte er sich da ganz normal verhalten, was von "im Stress" gemurmelt und Besserung gelobt, wäre er mit einer minimalen Geldstrafe da raus gegangen.
Gefängnisstrafe für Unfallmäßiges Totmähen von Kitzen wäre völlig unverhältnismäßig, aber das hier scheint mir eher ein Fall von "Wie man in den Wald ruft..."
Er ist vom Jagdpächter und dem dann folgenden in eine Situation gedrängt worden, die er so nie gelernt hatte, diese zu händeln.
IHC_833 hat geschrieben:Das Gericht hat hier eindeutig zu Lasten des Landwirts überzogen. Ich unterstelle hier dem Landwirt weder Vorsatz noch Lust auf Tierquälerei.
IHC_833 hat geschrieben:Hier hat der Rechtsanwalt des Bauern versagt, wie auch der BV. In der Situation des Landwirts hätte man niemals in Berufung gehen dürfen.
Der Landwirt glaubte das er aus seinem Standpunkt aus richtig gehandelt hat, das muss man strafrechtlich sehen wie ein Ehrenmord in moslemischen Familien.
Ein (Gross)Teil der Jägerschaft benimmt sich tatsächlich so wie Graf von und zu .
JORA hat geschrieben: Aber kann man denn immer den Jäger einen Tag vor dem mähen anrufen?
PhatFinder hat geschrieben:Das Urteil ist total übertrieben und daneben .
Ansonsten find ich es sehr erschreckend wie die Landwirtschaft und die Jägerschaft miteinander umgeht .
Wenn man sich näher mit beiden Themen beschäftigt merkt man das das schon seit Jahrzehnten der Fall ist.
Ein (Gross)Teil der Jägerschaft benimmt sich tatsächlich so wie Graf von und zu .
Bei dehnen sind die Bauen und Förster nur die Bösen ,die sollen sich gefälligst nach den Jägern /Pachtzahler richten,wir züchten unser Reh/Rotwild ,usw ...
Die andere Seite sind die Bauern und auch die Forstleute .
Die sehen die Jägerschaft nur als Melkkühe für Pacht und Schadensersatz bei Wildschäden ,haben auch von der Jagd soviel Ahnung wie eine Hund vom Fahrradfahren ,sowiso sind bei dehnen die Jäger an allem Schuld ,alte Bauern mit 60 oder 70 Jahren,aber auch jüngere ,die nicht einmal im Leben als Treiber bei einer Jagd dabei waren .
Und da sind auch einige Herrschaften dabei die dabei sogar noch eine Eigenjagd besitzen .
Irgendwie gehört es doch zusammen ,die Land /Forstwirtschaft und die Jagd ,der Tierschutz ,ja sogar auch einbischen Naturschutz (wieder ein heikles Thema).
Unsere Vorfahren waren nicht wirklich so blöd wie wir denken als sie 1849 beschlossen : Dem GRUNDEIGENTÜMER UNTERLIEGT DAS JAGDRECHT
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