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Glyphosat, neue Erkenntnisse ?

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Glyphosat, neue Erkenntnisse ?

Beitragvon Family Guy » Mi Aug 15, 2018 20:43

Hab mal eben Perlagonsäure gegoogelt,
putzig dieser Beipackzettel.

https://www.furth-chemie.de/media/wysiw ... rautex.pdf
Laut Pflanzenschutzamt ist es
NICHT
als
Unkrautvernichter einzusetzen.
Daher
nicht auf Pflanzen sprühen, da diese nach
kurzer Zeit absterben könne


Ein Prüfer auf Zack kann da auch ganz schnell einen Verstoß gegen das Pflanzenschutzgesetz konstruieren.
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Re: Glyphosat, neue Erkenntnisse ?

Beitragvon AEgro » Mi Aug 15, 2018 21:41

Perlagonsäure gibts auch als Wirkstoff in Pflanzenschutzmitteln/Herbiziden.
Z. B. hier als Finalssan Plus.
http://www.progema.de/produkte/finalsan-plus.html
Für Ackerbau aber viel zu teuer.
Höchstens für Sonderkultuten z. B. Steillagenweinbau in Neuanlagen wirtschaftlich.
pelargonsaure-t123680.html
Im Weinbauforum hier im LT wurde schon intensiv darüber diskutiert.
Gruß AEgro
Es gibt Tage, da komm ich einfach mit dem Kopfschütteln nicht hinterher !
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Re: Glyphosat, neue Erkenntnisse ?

Beitragvon Family Guy » Mi Sep 05, 2018 21:25

Spiegel Online hat einen sehr sachlichen Artikel veröffentlicht, eine gute Diskussionsgrundlage und gut recherchiert.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natu ... 26224.html

Man kann noch so sachlich berichten, die Leserbriefe sind z.T. erschreckend, nach dem Motto, das stimmt alles nicht, Lügenpresse.

Hier mal ein kleines Zitat
Die Mehrzahl der Landwirte muss endlich begreifen das das Produktionsmittel Land und Boden, also die bestellbare Ackerfläche, ein wertvolles Gut ist. Das Eigentum daran ist nicht nur ein Recht, sondern eben auch eine Pflicht zum verantwortungsvollen Umgang damit!


Es ist immer schön, wenn mir jemand, der wahrscheinlich keine Rübe von einer Kartoffel unterscheiden kann, erklärt, dass ich sowieso die größte Umweltsau sei und ich keine Ahnung vom Boden und nachhaltiger Wirtschaft habe.
Na dann. :prost:

Hier noch ein schönes Zitat
im Land Brandenburg beträgt der Anteil der Landwirtschaft an der Bruttowertschöpfung etwa 1,2 Prozent. Ich gehe von einem ähnlichen "hohen" Prozentsatz bundesweit aus. Und für diesen lächerlichen Anteil an der Bruttowertschöpfung riskieren Sie die Artenvielfalt und die Gesundheit der Menschen?........ Ein Mittel welches Pflanzen tötet oder absterben lässt oder verwelken lässt kann einfach nicht gesund sein.


Auch wirkliche Topbiologen schreiben Leserbriefe
Fakt ist, dass Glyphosat, WEIL es alles tötet (außer gentechnisch gehärteten Pflanzen) einen Customer Lock-In erzeugt. Es reichert sich im Boden an, so dass schließlich NICHTS mehr wächst. Außer den erwähnten gentechnisch manipulierten Pflanzen. Das heißt, der Bauer bindet sich auf Jahrzehne an Bayern und kann niemals etwas anderes anbauern, es würde genau wie das Unkraut eingehen. Bayer erzeugt also eine direkte Abhängigkeit bei den Bauern. Da die niemals raus können aus dem Hamsterrad, kann Bayer dann praktisch beliebig die Preise erhöhen.


Mein Favorit ist ein betriebswirtschaftliches Allroundtalent
Dass Nutzpflanzen mit manchen Unkräutern wachstumsfördernde Symbiosen eingehen, ist in unserer Landwirtschaft genau so vergessen, wie die düngende Wirkung vieler Unkräuter. Ganz zu schweigen von den katastrophalen Folgen der Extrem-Monokulturen für Insekten und im Boden lebende Organismen und damit den Humus. Selbst das Argument der Kosteneinsparung ist wenig stichhaltig, da eine Bodenvorbereitung mit Pflug und Egge kaum aufwändiger ist als das Spritzen.
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Re: Glyphosat, neue Erkenntnisse ?

Beitragvon Staffelsteiner » Do Sep 06, 2018 8:41

Pinzgauer56 hat geschrieben:Hallo miteinander, es wird spannend......https://www.zeit.de/wirtschaft/2018-08/ ... geld-krebs

Tja, Bayer wird sich nicht als erster ein Fiasko mit Firmeneinkäufen bei den Amerikanischen/Angelsächsischen Firmen holen/geholt haben....
Die Amis verkaufen gewiss nicht grundlos solche Weltkonzerne wie Monsant zu eigentlich total überzogenen Preisen.
Die haben sicher kommende Klagewellen kommen sehen, bzw. standen die schon längst an...
Die Aktionäre und Hochfinanz in USA haben schon lange Ihr Geschäftskonzept im Kasten und sahnten erst mal zu günstigsten Konditionen ab, denn die haben wahrscheinlich die am weitesten reichenden Informationsquellen. Dürfen ja alles "zum Wohle Amerikas" abgreifen.......
Da kommt wohl noch so einiges auf Bayer zu, die Zeche bezahlen letztlich wir alle in Form von Steuerausfällen und "Sonderabschreibungen" beim deutschen Fiskus.
Wenn die Ami-Richter ausländisische Firmen melken und schröpfen können, dann tun sie es . Bei nationalen Firmen ist das viel schwieriger. (Beispiel Bankenwesen oder Autoindustrie.)
Bei den Amis haben sich schon viele nur Verluste eingehandelt... Daimler/Chrysler, VW, Telekom, Deutsche Bank u.u.u. (Die Zahlen bewiesen es....) Die Angelsachsen scheinen besonders gewieft zu sein.......

(So denke ich als einfaches Bäuerlein....)
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Re: Glyphosat, neue Erkenntnisse ?

Beitragvon bauer hans » Do Sep 06, 2018 10:17

Staffelsteiner hat geschrieben:
(So denke ich als einfaches Bäuerlein....)

:D jau,das merkt man :D

hab mit amerikanischen aktien bis vorgestern den gewinn meines lebens eingefahren :mrgreen:
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Glyphosat, neue Erkenntnisse ?

Beitragvon stulli » Do Sep 06, 2018 11:03

Vielleicht war das auch so gedacht, das bevor der große Knall kommt, die Sparte an die Deutschen verkauft wird. Im Preis war das dann schon schön eingeplant. Jetzt kann der dt Steuerzahler nur noch das über Steuervergünstigungen, Sonderaschreibungen udgl alles bezahlen.
Ist Morgen­grauen der Moment, in dem man realisiert, dass man wieder zur Arbeit muss?
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Re: Glyphosat, neue Erkenntnisse ?

Beitragvon Grenzwächter » Di Nov 13, 2018 19:30

https://www.topagrar.com/acker/news/sch ... 01.html%2F


Jetzt drehen die völlig frei.
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Re: Glyphosat, neue Erkenntnisse ?

Beitragvon germane » Mi Nov 14, 2018 13:26

Tom742 hat geschrieben:Gestern lief auf Arte folgende Doku: https://www.youtube.com/watch?v=y3mUwYNVtSM
Was ist eure Meinung dazu?


Oh Gott! Die Christine Shepard bei ca. min 31. kauft 1995 eine Kaffee-Plantage und kriegt 2003 Non Hodgkin. Es könnte sein, das die dort schon das Klima nicht vertragen hat. Wie hat die sonst gelebt?.

Daran ist meine Cousine (57)auch gestorben. Da hat der Mann Round Up gespritzt. Da habe ich gedacht, so nach Bruce Ames, es könnte der Kaffee gewesen sein.
Vor 20 Jahren ist hier eine junge Frau (23) daran gestorben. Die hatten gerade ein neues Haus bezogen. Da habe ich gedacht es wären die Wohngifte.

Im Norden der USA haben die Schwarzen wesentlich mehr Krebs als im Süden. Angeblich leiden die dort, aufgrund genetischer Bedürfnisse, an Lichtmangel.
Das Volk der Ukraine verteidigt die Ausbeutung Europas durch die Amerikaner
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Re: Glyphosat, neue Erkenntnisse ?

Beitragvon Cowrider » Mi Nov 14, 2018 13:37

Da verbietens jetzt das Glyphosat durch die Hintertür, welche Anwendug bleibt übrig wenn man nicht mehr auf die Stoppel /vor der Saat oder zur Sikkation darf? Gentechnisch veränderte Sorten vielleicht? Die haben alle den Schuss nicht gehört und dann noch nebenbei 10% Ackerfläche....
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Re: Glyphosat, neue Erkenntnisse ?

Beitragvon bauer hans » Mi Nov 14, 2018 16:22

mein pflug bj.97 steht seit 10 jahren in der ecke und wenn denn glüfos verboten ist,frag ich Wini,wie man richtig pflügt gegen quecken :mrgreen:
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Grüne planen nächste Hochwasserkatastrophe

Beitragvon adefrankl » Sa Nov 17, 2018 23:12

Nun in Zusammenhang mit der Glyphosatdiskussion geht leider völlig unter, dass die Direktsaat, die sich meist nur zusammen mit Glyphosat realisieren lässt, einen wesentlichen Beitrag zur Reduzierung von Hochwasser bei Starkniederschlägen leisten kann.
Nach Untersuchungen aus Sachsen reduziert da die Direktsaat den Wasserabfluss so um 40% und den Bodenabtrag um etwa 90%.
Quelle: https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q= ... AULmqRPxc6
Das heißt, durch Glyphosatverzicht bedeutet damit mehr Hochwasser, mehr Bodenabtrag und Nährstoffabwaschung und damit weniger Umweltschutz! Aber niemand düfte sich über eine neue Hochwasserkatastrophe so freuen wie dir Grünen. Denn dann kann man wieder darstellen, wie kapput die Umwelt ist, wie schlimm sich das Klima verändert hat und wie nötig grüne diktatorische Zwangsmaßnahmen notwendig sind. Daher dürften diese es insgeheim begrüßen, wenn Glyphosatverzicht zu schlimmeren Überschwemmungen führt. Die wirklichen Zusammenhänge durschauen ihre wähler doch sowieso nicht.
Übrings, dürfte durch die Ersosionsminderung Glyphosat tatsächlich zum "Insktensterben" beitragen. Durch Glyphosat gibt es weniger Nährstoffaustrag. Dadurch werden die Gewässer nährstoffärmer. Dadurch geht dort der Pflanzenwuchs incl. Algen etc zurück. Und dies sieht sich dann ind er Nahrungskette durch und führt dann auch zu einen Rückgang der Insektenpopulation. In die gleiche Richtung zielt die Düngeverordung. Aber auch dort werden die negativen Auswirkungen des geringeren Nährstoffaustrags auf die Inskten nicht gesehen.
(man kann nicht beides haben, weniger Nährstoffaustrag und dortein übiges biologisches Leben)
Die Geschichte von "Des Kaisers neue Kleider" würde heutzutage mit einer Hausdurchsuchung im Elternhaus des Kindes enden.
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Re: Glyphosat, neue Erkenntnisse ?

Beitragvon bauer hans » Mi Nov 21, 2018 11:49

Bayer hat in usa berufung gegen das 78 mill.$ urteil eingelegt.
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Re: Glyphosat, neue Erkenntnisse ?

Beitragvon Todde » Mi Nov 21, 2018 22:00

bauer hans hat geschrieben:Bayer hat in usa berufung gegen das 78 mill.$ urteil eingelegt.


Ist doch nichts neues.
Urteile vor Schöffengerichten, die nicht wissenschaftlich bewerten sondern emotional, sollte und werden eben angefochten, damit sich dann vielleicht irgendwann mit den Fakten ein Urteil gefällt wird.
Letztendlich wird ja nicht mal ein mögliches Risiko bewertet, sondern nur ob man Hinweise zur Sicheren Anwendung hätte besser Aufdrucken sollen.
Ähnlich wie mit der Katze zum Trocknen in der Mikrowelle oder bei McD, dass der Kaffee ein Heißgetränk ist.
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
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Urteil eines Schöffengerichts

Beitragvon adefrankl » Do Nov 22, 2018 0:12

Todde hat geschrieben:
bauer hans hat geschrieben:Bayer hat in usa berufung gegen das 78 mill.$ urteil eingelegt.


Ist doch nichts neues.
Urteile vor Schöffengerichten, die nicht wissenschaftlich bewerten sondern emotional, sollte und werden eben angefochten, damit sich dann vielleicht irgendwann mit den Fakten ein Urteil gefällt wird.
Letztendlich wird ja nicht mal ein mögliches Risiko bewertet, sondern nur ob man Hinweise zur Sicheren Anwendung hätte besser Aufdrucken sollen. ...


Unter der entsprechenden Meldung in Zusammenhang mit diesen Prozess auf Zerohedge https://www.zerohedge.com/news/2018-11- ... ancer-case
gab es einen aufschlüssreichen Leserbrief der darauf eingeht, dass es bei amerikanischen Gerichten zwei ziemlich unterschiedliche Standards gibt, was wissenschaftliche Nachweise angeht. Da gibt des den Daubert Standard den üblicherweise Bundesgerichte anwenden. Demzufolge muss für einen wissenschftlichen Nachweis entweder dieser entweder in der Wissenschaft allgemein als überzeugend akzeptiert werden oder zumindest ein wissenschftliches Begutachtungsverfahren durchlaufen haben.
Districtgerichte, insbesondere in Californien weden dagegen oft den Frye-Standard an. Demzufolge reicht es mehr oder weniger wenn sich ein "Experte" findet, der die Behauptung glaubhaft macht und sich auf eine Nachweismethode beruft die die an sich wissenschftlich akzeptiert wird.
Dies als kurze stark vereinfachte Zusammenfassung. Wer dem Englischen ausreichend mächtig ist kann das im folgenden in dem entsprechenden Leserbrief von CashMcCall nachlesen (Quelle: siehe oben, ein direkter Link zum Leserbrief ist leider nicht möglich, daher hier der kopierte Text):


I hate to try to inject some sense into all this emotional rattling and advocacy over toxic tort cases. This is a legal discussion about evidence standards that will bore most of you to death but the legal beagles may find it interesting. I also discuss the avenues of appeal. Bayer will have to appeal to the US Supreme Court.


There are two standards for expert witnesses in the State Courts in the USA: Daubert or Frye. The Federal Courts, other than DC courts reject Frye and apply Daubert.

So what is the difference?

Frye allows expert testimony as long as the methodology of testing is "generally accepted" and the expert witness can then furnish the "Trier of FACT [aka Jury] with their opinion.

Daubert on the other hand, requires scientific evidence through peer review demonstrating a consensus or convergence of scientific fact.

For example a toxic tort case arrives in a State Court using Frye v. a State Court using Daubert or the Federal Courts. The toxic tort case is brought by a plaintiff claiming their brain tumor was caused by their Apple Iphone.

Frey will allow expert testimony that concludes that "more than likely cell phones can cause brain tumors" based on the opinions of some experts that have done research using acceptable methodology and have drawn this conclusion.

Daubert the more demanding of the standards would reject expert witnesses that claimed cell phones caused brain tumors on the basis that there is no scientific consensus or peer review of the research in the field to draw a causal harm conclusion.

Thus, the attorneys will bring the toxic tort to the Frey Courts not the Federal Courts or state courts using Daubert. That is called forum shopping.

State of California follows Frye. People v Buell, 16 Cal.App.5th 682 (Cal. Ct. App. 2017). This test provides that admissibility of expert witness testimony regarding the expert’s testing is reliant on the “reliability of scientific testing and its scientific basis.” Thus states like California and Florida are the homes of the giant verdict Toxic Tort cases.

So what is wrong with this forum shopping and the widely disparate outcomes of Frye and Daubert? It creates a conflict of laws. In the case of Roundup, the California trail court using Frye concluded that Roundup caused cancer in a particular Plaintiff's tort case. A Federal Court or a state court using Daubert would have tossed the case out of the court based on a lack of scientific evidence connecting Roundup as the de facto causal agent in the Plaintiff's lymphoma.

Out here on ZH it is a bloody hair pull with some really idiotic posters attempting to claim the virtues of "Organic" food consumption as proof positive of something... Their reasoning is so flawed I have no idea where they are going with their discussions. But if they are trying to claim superior resistance to cancers, let me assure you that those that consume exclusively organic foods do in fact obtain cancers in what appears to be a randomized way consistent with the population at large.

In the 1980s when the Federal Courts adopted the Daubert Standard, State Courts though dicta were invited to do the same. California Supreme Court decided to keep the Frye standard as did a handful of other states. The majority of state courts use Daubert.

So what does the Roundup case mean? It means Roundup causes cancer in California State Courts but not in the Federal Jurisdictions in California. This would apply also to State Courts using Daubert where Roundup lacks any scientific consensus as a carcinogen.

In logic terms, there is a vast difference between claiming something like a cell phone causes brain cancer and saying cell phones do not cause brain cancer. That is not the razor's edge upon which the courts make decisions. The razor's edge is whether cell phones more than likely cause brain cancer or more than likely don't cause brain cancer. Those are in essence the evidence standards separating Frye from Daubert and the gulf is wide.

Think about it... how difficult if not impossible it would be to PROVE that a glass of water does not cause cancer in someone. If cancer is random as most scientists presently conclude [not trumptards], then proof positive or negative is impossible to prove. Not all persons who smoke get cancer or for that matter suffer health issues from smoking. But that has not stopped the Frey Courts from litigating third and fourth hand smoke cancer claims. I recall one case where a dry cleaner who came down with lung cancer sued for fourth hand smoking. A guy wears a suit to a wedding where someone is smoking [second hand]. His wife later takes the suit out of the closet [Third hand] then takes it to the Dry cleaners [Fourth hand].

Monsanto is working on an appeal. My view is that their appeal against the Frye standard as junk science will fail for the simple reason that it is the procedural evidentiary standard applied in the California Courts. The judge probably applied the procedural standards correctly. To prevail Monsanto would have to go to the California Supreme Court looking to overturn Frye. But liberal Courts and tort lawyers, love Frye because of all their giant verdicts. The California Supreme Court will likely merely look to see if the Judge applied the standard correctly or even "mostly" correctly which is enough.

Monsanto can appeal to the Federal Courts on the basis of forum shopping in an attempt to make the Frye Standard Unconstitutional. This is not an unwinnable effort. A dual standard of conflicts of procedural law that trigger forum shopping shows a built in abuse of the Court Systems. Consistent treatment under Federal and State Courts, when forum shopping produces highly aberrant results has merit under the Supremacy Clause.

We don't want California Courts executing residents for not properly recycling their trash. Frye has outlived its usefulness to the Trier of Fact.
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