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Greening

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Greening

Beitragvon aNiederbayer » Di Dez 02, 2014 22:20

Stilllegung ist wohl die teuerste Variante das Greening zu erfüllen. Kommt bei mir nur auf den allerschlimmsten Flächen in anbetracht... wobei ich damit die Auflagen wohl kaum erfüllen kann...
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Re: Greening

Beitragvon tröntken » Mi Dez 03, 2014 8:02

So manche ecken und keile kann man denke ich ziemlich gut stilllegen.
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Re: Greening

Beitragvon Grimli » Mi Dez 03, 2014 8:23

Grimli hat geschrieben:@ Heinrich
Ackerbohnen und Erbsen haben gerade mal einen P205 Entzug von 44-60 kg wenn das Erntegut verbleibt und mindestens 40 dt Ertrag erzielt werden . Dann darf die Fläche aber schon nicht in Versorgungsstufe D sein. Bei Mastschweine Gülle mit 2,8 kg P205 sind das gerade mal 15,7 -21,4 m³ n8 Bei Silomais oder Getreide mit Strohabfuhr ist die doppelte Düngung möglich. Bei 10-20 € m³ Gülleabgabe sind das alleine schon Kosten von 150 -300 €/ha :=

Mit P ärmerer Rindergülle mag die Situation anders aussehen, bei P Mangel in der Nährstoffbilanz sowieso aber mitten in der Schweinehochburg ?


Oh ich hab mich verrechnet...hab heut morgen nochmal drüber nachgedacht.
Durch den Faktor von 0,7 fallen ja für einen ha Leguminosen Greening effektiv 1,42 ha Ackerbau weg
Das erhöht die Kosten für Gülleabgabe dann Schlagartig auf 213-426 € /ha Greening Fläche !

Bei DB von Bohnen von 0 €
entgangenener DB von Triticale von 400 €
entgangener DB von Strohverkauf 200 €
Gülleabgabe 426 €
------------------------------
Kosten 1026 € *0,05 % der Fläche = 51,3 €/ ha Ackerfläche
wenn man für die eigene Gülle noch den Düngerwert ansetzt wird der Anbau von Bohnen noch teurer.

Gegenrechnung sind außerdem noch 0,3 ha * Faktor 1,42 Greeningfläche Zwischenfrucht bei Getreide/Mais Fruchtfolge
mit Kosten von
120 € /ha Zwischenfrucht
*0,3 Faktor Zwischenfrucht *1,42 Faktor Leguminosen = 36 € /ha*1,42 = 51,12 € /ha Greeningfläche
51,12 €/ha Greeningfläche *0,05 % Gesamtfläche = 2,56 €/ha Ackerfläche

Somit wären bei Kosten von 48,74 € /ha Ackerfläche nur 0,58 ha mehr Greeningfläche erzielt als bei Anbau von Getreide mit Zwischenfrucht.
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Re: Greening

Beitragvon Hofer_Pörndorf » Mi Dez 03, 2014 11:30

Ja das ist so mit den Zwischenfrüchten, diese müssen beim Antragstellen schon angegeben werden, wo man sie im Antragsjahr im Sommer nach der Ernte anbaut. Mit dem Antrag legt man sich komplett fest. Ich finde die Idee gut mehr Greeningfläche vorzuhalten und auch anzugeben, da man bei einer Kontrolle dann immer noch auf einer sichereren Seite ist
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Re: Greening

Beitragvon Raider » Mi Dez 03, 2014 12:17

aNiederbayer hat geschrieben:Stilllegung ist wohl die teuerste Variante das Greening zu erfüllen. Kommt bei mir nur auf den allerschlimmsten Flächen in anbetracht... wobei ich damit die Auflagen wohl kaum erfüllen kann...


Stillegung ist in vielen Regionen durchaus eine Option. Die, die bei uns etwas auf Zack waren, haben im letzten Jahr noch schnell katastrophale Grünlandecken rum gebrochen und legen diese nun als Acker still. Bei einem Pachtpreisniveau von 30-120 €/ha bei Grünland durchaus eine Variante. EU-Irrsinn sei gedankt!
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Re: Greening

Beitragvon Schwabenjung26 » Fr Jan 16, 2015 7:38

Häng mich da nochmal ein.
Wie ist das geregelt mit diesen FAKT Maßnahmen, speziell diese mit den Stilllegungen/Brache mit Blühmischung (FAKT E2.1), sind solche Blühmischung auf Flächen, die schon mit LPR Maßnahmen bezuschusst werden überhaupt forderfähig?
Weitere Frage bezüglich Blühmischungen, wie ist die Gefahr der Verunkrautung der Flächen durch diese Vielzahl an Samen, wie würdet Ihr beim Anbau einer Winterkultur die Bearbeitung gestalten, Mulchen, pflügen/grubbern und säen?
Und schließlich noch wie der Vorfruchtwert solcher Mischungen bewertet werden kann?
Fragen über Fragen, ich hoffe auf zahlreiche Antworten!
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Re: Greening

Beitragvon Estomil » Fr Jan 16, 2015 11:59

Also in Niedersachsen gibt es ja das Blühstreifenprogramm. Mehrjährig gehts da richtung 600-800€ glaube ich. Man kann sogar Flächen bis 1ha komplett einsähen. Allerdings fällt die Fläche auch aus dem Nährstoffnachweis. Für Weser Ems also eher ungeeignet.
Hier bei uns setzten somit fast alle Betriebe auf zwischenfrüchte. Wir haben typischerweise jedes Jahr 50% Getreide und 50% Mais. Ist also kein problem nach Getreide die Zwischenfrucht einzusähen. Für Winterharte zwischenfrüchte gibts sogar 120€ha was dann kostenneutral ist.
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Re: Greening

Beitragvon Bauerntrampel » Fr Jan 16, 2015 13:09

Estomil hat geschrieben:Also in Niedersachsen gibt es ja das Blühstreifenprogramm. Mehrjährig gehts da richtung 600-800€ glaube ich. Man kann sogar Flächen bis 1ha komplett einsähen. Allerdings fällt die Fläche auch aus dem Nährstoffnachweis. Für Weser Ems also eher ungeeignet.
Hier bei uns setzten somit fast alle Betriebe auf zwischenfrüchte. Wir haben typischerweise jedes Jahr 50% Getreide und 50% Mais. Ist also kein problem nach Getreide die Zwischenfrucht einzusähen. Für Winterharte zwischenfrüchte gibts sogar 120€ha was dann kostenneutral ist.


Das mit den winterharten ZF ist ja aber eine Agrarumweltmaßnahme. Das heißt die Flächen sind dann keine ökologischen Vorrangflächen, weil das ja eine verbotene Doppelförderung darstellt.
voro hat geschrieben:Die Ochsen solltet ihr nicht melken!
Schmeckt nicht!

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Re: Greening

Beitragvon Estomil » Fr Jan 16, 2015 14:07

Bauerntrampel hat geschrieben:
Estomil hat geschrieben:Also in Niedersachsen gibt es ja das Blühstreifenprogramm. Mehrjährig gehts da richtung 600-800€ glaube ich. Man kann sogar Flächen bis 1ha komplett einsähen. Allerdings fällt die Fläche auch aus dem Nährstoffnachweis. Für Weser Ems also eher ungeeignet.
Hier bei uns setzten somit fast alle Betriebe auf zwischenfrüchte. Wir haben typischerweise jedes Jahr 50% Getreide und 50% Mais. Ist also kein problem nach Getreide die Zwischenfrucht einzusähen. Für Winterharte zwischenfrüchte gibts sogar 120€ha was dann kostenneutral ist.


Das mit den winterharten ZF ist ja aber eine Agrarumweltmaßnahme. Das heißt die Flächen sind dann keine ökologischen Vorrangflächen, weil das ja eine verbotene Doppelförderung darstellt.

Das kann man kombinieren. Allerdings werden dann von den 120€ wieder rund 50€ abgezogen. Somit bleiben 70€pro ha für die tätsächliche aussaat. Also wie gesagt insgesamt ein nullsummenspiel. Wobei die zwischenfrucht natürlich eh noch vorteile bezüglich des auswaschens von nährstoffen, humusgehalt etc bringt.
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Re: Greening

Beitragvon Estomil » Fr Jan 16, 2015 14:11

hier mal die genauen zahlen:
http://www.ml.niedersachsen.de/portal/l ... &_psmand=7

also es gibt 120€, und 75 werden abgezogen.
bleiben also nur 45€. Aber immerhin.
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Re: Greening

Beitragvon Kreuzschiene » Fr Jan 16, 2015 14:15

Estomil hat geschrieben:
Bauerntrampel hat geschrieben:
Estomil hat geschrieben:Also in Niedersachsen gibt es ja das Blühstreifenprogramm. Mehrjährig gehts da richtung 600-800€ glaube ich. Man kann sogar Flächen bis 1ha komplett einsähen. Allerdings fällt die Fläche auch aus dem Nährstoffnachweis. Für Weser Ems also eher ungeeignet.
Hier bei uns setzten somit fast alle Betriebe auf zwischenfrüchte. Wir haben typischerweise jedes Jahr 50% Getreide und 50% Mais. Ist also kein problem nach Getreide die Zwischenfrucht einzusähen. Für Winterharte zwischenfrüchte gibts sogar 120€ha was dann kostenneutral ist.


Das mit den winterharten ZF ist ja aber eine Agrarumweltmaßnahme. Das heißt die Flächen sind dann keine ökologischen Vorrangflächen, weil das ja eine verbotene Doppelförderung darstellt.

Das kann man kombinieren. Allerdings werden dann von den 120€ wieder rund 50€ abgezogen. Somit bleiben 70€ pro ha für die tätsächliche Aussaat. Also wie gesagt insgesamt ein Nullsummenspiel. Wobei die Zwischenfrucht natürlich eh noch Vorteile bezüglich des Auswaschens von Nährstoffen, Humusgehalt etc bringt.

Habe mir erlaubt, zur besseren Lesbarkeit, ein paar orthographische Mängel zu beseitigen...
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Re: Greening

Beitragvon Schwabenjung26 » Fr Jan 16, 2015 19:38

So nette Unterhaltung hier...
aber keine Antwort auf meine Frage :P
Hab mich heute beim PS Lehrgang nebenbei selbst schlau gemacht.
Zwei Aussagen von Mitarbeitern des LWA Amtes: Anscheinend sei eine Förderung von FAKT Maßnahmen auf Flächen, die schon mit LPR bezuschusst werden, nicht möglich, da Doppelförderung. Gewissheit haben Sie allerdings auch nicht.
Also so schlau wie vorher. Ich bekomme nächste Woche noch Rückmeldung zu diesem Thema.

Hat jemand ne Anregung/Anmerkung zu meinen Fragn von heute morgen?
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Re: Greening

Beitragvon H.B. » Fr Jan 16, 2015 20:20

tröntken hat geschrieben:So manche ecken und keile kann man denke ich ziemlich gut stilllegen.

Nur wenn diese Ecken und Keile Ackerstatus haben, und wenn du die Arbeit selbst erledigst. Beim Lohner machts idR. am Hektarsatz keinen Unterschied.
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Re: Greening

Beitragvon Stoapfälzer » Sa Jan 17, 2015 16:25

Heut kam eine dumme Frage auf.
Muss auf die ganze LF Fläche 5% öko Vorrangfläche gemacht werden oder nur auf Ackerfläche? Also incl Dauergrünland oder nur Ackerfläche?

Falls es nur für Ackerfläche sein muss, kann man Gewässerrandstreifen von Wiesen dann auch mit anrechnen oder nur an Ackerflächen und dann auch LE in Wiesen, Baumreihen, ...?

Irgendwie waren mein Dad und ich uns da heut Mittag uneinig. :roll:
Alle reden übers Wetter,
aber keiner unternimmt was dagegen. ;-)

Zitat Karl Valentin
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Re: Greening

Beitragvon H.B. » Sa Jan 17, 2015 16:38

Es muss Acker sein, und wenns ein LE ist, an einen Acker grenzen. Da ist aber noch nix fix. Ich persönlich rate jedem, die öVF mit Zwischenfrüchten zu erfüllen. Mit Randstreifen wäre ich vorsichtig. Die politische Unsicherheit und Behörden-Willkür gegenüber Landwirten wird weiter zunehmen. Irgendwann wird der Randstreifen zum Biotop, welches einen neuerlichen Randstreifen "erfordert".

Aus ökologischer und gesellschaftlicher Verantwortung sollten wir auch über einen Zeitraum politischer Willkür hinaus versuchen, unsere Ackerflächen zu erhalten.
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