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Greening

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Greening

Beitragvon "schwabe" » Fr Jan 30, 2015 9:51

Wieso ist rotschwingel zu empfehlen ?

Da hat man doch nach ein paar Jahren Unmengen an grassamen in der
stillegungsfläche (wenn man den Acker wieder bewirtschaften will oder) ?

Weitere Empfehlungen !?!
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Re: Greening

Beitragvon Grenzwächter » Fr Jan 30, 2015 12:08

Im Grunde egal was du drauf drillst, darf nur keine Ackerbau Kultur sein. Habe vorhin mit dem vom Amt gesprochen weil ein teil meiner Stilllegungen als Wildacker genutzt werden. Nimm die bloß nicht als ÖvF wurde mir gesagt, wenn bei einer Kontrolle dann eine Kultur die beerntbar ist drauf steht kommt man in Erklärungsnot. Ich werde die Restlichen Stilllegungen mit einer ganz billigen Gräsermischung einsäen und fertig. Bei der Selbstbegrünung bekommst du sonst noch ganz andere Samen auf den Acker die sich noch schlechter bekämpfen lassen.
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Re: Greening

Beitragvon countryman » Sa Jan 31, 2015 14:32

Grenzwächter hat geschrieben:Bei der Selbstbegrünung bekommst du sonst noch ganz andere Samen auf den Acker die sich noch schlechter bekämpfen lassen.

Genau. Rotschwingel hat sich bewährt weil er über Jahre bei minimalem Pflegeaufwand eine dichte Narbe bildet und Unkräuter zurückdrängt. Selbst ist er leicht bekämpfbar und aus Samen keimend konkurrenzschwach.
Auf Dauer bildet sich daraus eine Narbe die dem natürlichen Standort und der Pflege angepasst ist, darin können dann ganz andere (Gräser-)Arten auftauchen als angesät wurden.
Das Saatgut neigt zur Brückenbildung in der Maschine, also aufgepasst :-)

Eher ungünstig für Dauerbrachen sind Leguminosen incl. Klee, wegen der N-Anreicherung. Davon profitieren nur Disteln und andere unerwünschte Gesellen. Blumenmischungen sind nur im ersten Jahr attraktiv und "entgleisen" danach schnell in Richtung Unkraut. Zumindest wüsste ich keine geglückten Versuche in der Richtung.
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Re: Greening

Beitragvon Raider » Mo Feb 02, 2015 10:33

countryman hat geschrieben:
Grenzwächter hat geschrieben:Bei der Selbstbegrünung bekommst du sonst noch ganz andere Samen auf den Acker die sich noch schlechter bekämpfen lassen.

Genau. Rotschwingel hat sich bewährt weil er über Jahre bei minimalem Pflegeaufwand eine dichte Narbe bildet und Unkräuter zurückdrängt. Selbst ist er leicht bekämpfbar und aus Samen keimend konkurrenzschwach.
Auf Dauer bildet sich daraus eine Narbe die dem natürlichen Standort und der Pflege angepasst ist, darin können dann ganz andere (Gräser-)Arten auftauchen als angesät wurden.
Das Saatgut neigt zur Brückenbildung in der Maschine, also aufgepasst :-)

Eher ungünstig für Dauerbrachen sind Leguminosen incl. Klee, wegen der N-Anreicherung. Davon profitieren nur Disteln und andere unerwünschte Gesellen. Blumenmischungen sind nur im ersten Jahr attraktiv und "entgleisen" danach schnell in Richtung Unkraut. Zumindest wüsste ich keine geglückten Versuche in der Richtung.



Die Aussage bezüglich Rotschwingel kann ich bestätigen. Wobei man wohl durchaus auch nach Standort seine "Begrünung" wählen sollte. Pauschale Empfehlungen sind da immer schwierig
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Re: Greening

Beitragvon nitroklaus » Mo Feb 02, 2015 18:14

Kann mir hier jemand bezüglich dem KULAP weiterhelfen?
mich würde interessieren ob Wechselweizen und Winterweizen als 2 Kulturen angesehen werden?
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Re: Greening

Beitragvon Skai » Mo Feb 02, 2015 18:47

Bei Wechselweizen entscheidet der Saatzeitpunkt.

Der Wechselweizen fällt, soweit ich verstanden habe, weg und es entscheidet sich eben nach dem Datum in dem er in den Boden gebracht wurde.
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Re: Greeninge

Beitragvon NobbyNobbs » Mo Feb 02, 2015 18:58

So wie ich informiert bin ist der Stichtag der 1.1. Ab da kann man Wechselweizen als S.Weizen geltend machen. Das Interessante dabei ist doch, dass du zwischen einem im September gesäten W.Weizen und einem am 1.1. gesäten Wechselweizen im Juni/Juli so schnell optisch keinen eindeutigen Unterschied mehr feststellen kannst. Das mag ich irgendwie :wink:
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Re: Greening

Beitragvon Nordhesse » Mo Feb 02, 2015 19:30

Zum Rotschwingel: Hatten wir in der Mischung mit Weißklee schon in 1992 auf den Flächen, die Dauerbrache waren. Nach ca. 8 Jahren wieder in Kultur genommen- ohne jegliche Probleme.
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15 ha Gerenze

Beitragvon adefrankl » Sa Feb 07, 2015 23:50

Weiß eigentlich jemand näheres (rechtsverbindlich kann es hier natürlich sowieso nicht sein) wie es sich genau mit der 15 ha Grenze verhält.
Aus dem was ich bei Greenningrechner etc. gefunden habe, geht hervor, dass man unter 15 ha keine Greeningflächen braucht, es also nur die Vorgabe von mindestens zwei verschiedenen Feldfrüchten (ab 10 ha) einzuhalten gibt.
Wenn man nun nur knapp über den 15 ha liegt, dann wäre es eigentlich die beste Lösung einfach nur knapp 15 ha zu beantragen. Geht das so einfach wenn die tatsächliche Fläche größer als 15 ha ist.
Genügt es da einfach bei einen Feldstück nur für eine entsprechende Teilfläche die Beihilfen zu beantragen und für den restlichen Teil darauf zu verzichten?
Oder muss man da ein Feldstück so verkleinern, dass man unter den 15 ha ist (was passiert dann für den Rest?)
Oder muss man für den Flächenanteil der über den 15 ha liegt einen Grund schaffen, dass dieser nicht beihilfefähig ist. z.B. Fläche steht nicht bis zum 31.12. zur Verfügung. (Sei es weil Pacht endet, zwischenzeitlich dort Holz gelagert wird, vorheriges Verpachten oder Verkauf geplant ist oder ....)
Ich bin da auf der Suche nach sachdienlichen Hinweisen. Letztendlich muss ich dann aber natürlich die Antragsunterlagen diesbezüglich genau prüfen.
Die Geschichte von "Des Kaisers neue Kleider" würde heutzutage mit einer Hausdurchsuchung im Elternhaus des Kindes enden.
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Re: Greening

Beitragvon ratzmoeller » So Feb 08, 2015 0:02

Du mußt allevon dir bewirtschafteten Flächen angeben.Was dir im Falle einer Betriebskontrolle für Strafen drohen,kann ich so auf die Schnelle jetzt nicht sagen.Bei dir käme aber noch verschärfend hinzu,daß du mit der Nicht-Angabe für dich gültige betriebliche Auflagen umgehen willst.
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Re: Greening

Beitragvon Hofer_Pörndorf » So Feb 08, 2015 8:34

Ich persönlich wurde in deinem Fall soviel Fläche verpachten, dass ich irgendwo bei 14,80 ha bleibe (Sicherheit, falls bei Flächenkontrolle Feldstücke größer festgestellt werden) und die auch vom Pächter tatsächlich bewirtschaften lassen (unterschiedlich zu deinem Feldstück), so dass der Prüfer im Fall der Fälle auch in Natura sehen kann, dass die Verpachtung nicht nur ein Umgehungstatbestand ist.
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Genaue Regelung

Beitragvon adefrankl » So Feb 08, 2015 8:40

ratzmoeller hat geschrieben:Du mußt allevon dir bewirtschafteten Flächen angeben.Was dir im Falle einer Betriebskontrolle für Strafen drohen,kann ich so auf die Schnelle jetzt nicht sagen.Bei dir käme aber noch verschärfend hinzu,daß du mit der Nicht-Angabe für dich gültige betriebliche Auflagen umgehen willst.


Nein, meine Frage zielte darauf inwieweit so etwas rechtskonform möglich ist. Früher war so etwas z.B. bei der Kleinerzeugerregelung möglich (aktuell erscheint ja die Kleinerzeugungsregelung ein massiver Nachteil zu sein). Und was die angegebenen Auswege angeht, so sind die nicht als Vorwand gemeint, sondern wenn dann muss der entsprechende Grund schon auch gegeben sein. Andererseits musste ich schon nachträglich Flächen rausnehmen, weil dort nach der Ernte eine Wasserleitung verlegt wurde.
Also wäre doch naheliegend, dass ich für Flächen für das die Bedingungen nicht ganzjährig gegen sind, gleich herauszunehmen.
Also mir geht es eben um die genaue Rechtslage, also eine Regelung die auch eine Kontrolle standhalten würde. Darauf zielte meine Frage.
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Re: Greening

Beitragvon adefrankl » So Feb 08, 2015 8:49

Hofer_Pörndorf hat geschrieben:Ich persönlich wurde in deinem Fall soviel Fläche verpachten, dass ich irgendwo bei 14,80 ha bleibe (Sicherheit, falls bei Flächenkontrolle Feldstücke größer festgestellt werden) und die auch vom Pächter tatsächlich bewirtschaften lassen (unterschiedlich zu deinem Feldstück), so dass der Prüfer im Fall der Fälle auch in Natura sehen kann, dass die Verpachtung nicht nur ein Umgehungstatbestand ist.


An diese Möglichkeit habe ich auch schon gedacht. Allerdings ist die Gesamtfläche mit WW und WG bestellt und im Herbst auch mit Herbizid behandelt. Da wird eine saubere Verpachtung schon schwierig. Andererseits stehen auf einer Fläche eben so ab mitte des Jahres wahrscheinlich Abtretungen an die Gemeinde an (Erschließungsmaßnahmen, ....), aber das ist noch nicht sicher.
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Re: Greening

Beitragvon Todde » Mo Feb 09, 2015 13:20

http://www.agrarheute.com/greening-glyp ... -vorfrucht

Das Greening scheint als reine Behinderungsmaßnahme erschafft worden zu sein.
Aus dem Zwischenfruchtprogramm bin ich raus, ich fang doch jetzt nicht an meine Böden im Frühjahr durch Vergewaltigung wieder zu versauen.
:regen:
Und dann wird bei den Sandstürmen im Frühjahr wieder über die Landwirtschaft hergezogen...
Anstatt sinnvolle Maßnahmen zu schaffen hat uns die Politik zu Narren gemacht.
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
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Re: Greening

Beitragvon Ulikum » Mo Feb 09, 2015 16:21

Todde hat geschrieben:http://www.agrarheute.com/greening-glyphosat-verbot-nach-ernte-der-vorfrucht

Das Greening scheint als reine Behinderungsmaßnahme erschafft worden zu sein.
Aus dem Zwischenfruchtprogramm bin ich raus, ich fang doch jetzt nicht an meine Böden im Frühjahr durch Vergewaltigung wieder zu versauen.
:regen:
Und dann wird bei den Sandstürmen im Frühjahr wieder über die Landwirtschaft hergezogen...
Anstatt sinnvolle Maßnahmen zu schaffen hat uns die Politik zu Narren gemacht.


:mrgreen:

Das Zwischenfrucht-Greening erlaubt den Einsatz von Glyphosat nach der Ernte der Vorfrucht zur Vorbereitung der Greening-Zwischenfrucht ab Sommer 2015 allerdings nicht mehr.


Weitere Erschwernisse in der Bestandsführung der Greening-Zwischenfrucht sind:

Artenmischungen,
das Verobot mineralischer N-Düngung,
die begrenzte organische Düngung und
das Verbot von Pflanzenschutzmitteln


keiner der hier aufgeführten Gründe stellt für den engagierten Zwsichenfruchtanbauer eine wirkliche Erschwernis da.
Nur wer glaub Senf oder Ölrettich wären eine sinnvolle Zwischenfrucht, weil sie billig sind,......
aber was rede ich -
da man lässt lieber im Frühjahr seinen Oberboden weg wehen.
Es gibt halt immer noch Bauern und die haben scheinbar zu viel Geld. :lol:
Für das, was ich schreibe bin Ich verantwortlich.!
Nicht für das, was Du verstehst!
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