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Gründlandumbruch

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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178 Beiträge • Seite 1 von 12 • 1, 2, 3, 4, 5 ... 12
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Gründlandumbruch

Beitragvon Alfred-Andrea » So Dez 14, 2014 21:35

..ist ja mittlerweile verboten oder? wie kontrollieren die das? aus der luft oder wird sich bei betriebskontrollen jede fläche angeschaut? mit welchen sanktionen muss man rechnen wenn einfach umgebrochen wird?
Alfred-Andrea
 
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Re: Gründlandumbruch

Beitragvon Puma155 » So Dez 14, 2014 21:39

Von wo kommst du/ihr
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Re: Gründlandumbruch

Beitragvon Flächenagrardesigner » So Dez 14, 2014 21:43

Durch den Code im Antrag wird die Behörde ja quasi drauf gedrängt...;)
Durch Ansaat auf anderen Flächen, kann der Grünlandumbruch noch durchgeführt werden, wenn genehmigt wird.
Nur Können, Wollen und Dürfen führen zum Erfolg
Gruß von Flächenagrardesigner :wink:
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Re: Gründlandumbruch

Beitragvon Alfred-Andrea » So Dez 14, 2014 21:53

osthessen. ich meine ja auch eher wenn man das gar nicht angibt in den büchern sozusagen noch grünland steht. :wink:
Alfred-Andrea
 
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Re: Gründlandumbruch

Beitragvon Grenzwächter » So Dez 14, 2014 22:03

Die haben gute Luftbilder und immer ein offenes Ohr für dritte die was erzählen wollen. Ich würde die Finger davon lassen aber wenn es garnicht zu umgehen ist aus deiner/eurer Sicht Antrag stellen und hoffen das die zustimmen.
Achso hier lesen die bestimmt mit nur so nebenbei ;-)
Und wenn dann noch die Vermeintlichen Vornamen im Profil stehen dann ist dem/denen nicht mehr zu helfen.

Mfg
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Re: Gründlandumbruch

Beitragvon langholzbauer » So Dez 14, 2014 23:13

Alfred-Andrea hat geschrieben:osthessen. ich meine ja auch eher wenn man das gar nicht angibt in den büchern sozusagen noch grünland steht. :wink:


Hallo,
Da gehe ich jetzt mal davon aus, daß es sich um eine kleinere Fläche handelt und der Betrieb keine Förderung bekommt. :?:
Denn für jede Art von Prämien müssen alle bewirtschafteten Flächen im Mehrfachantrag richtig angegeben sein!

In dem Fall gibt es auch keine Sanktionen, solange es sich nicht um Natur- oder Wasserschutz - relevante Flächen handelt.

Ob sich das Risiko von Rückzahlung,Sanktionszahlungen und zusätzlichen Kontrollen für einen "prämienberechtigten" Betrieb lohnt, müssen wir sicher nicht diskutiern. :roll:
Bauer aus Leidenschaft für Land und Wald...
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Re: Gründlandumbruch

Beitragvon ferkelbauer » So Dez 14, 2014 23:29

Ich bin jetzt nicht so im Bild weil ich nix mehr zum umbrechen habe. War aber der Meinung das es, zumindest bei uns in Hessen dieses Jahr noch geht.
Bei einer Vorort Flächenkontrolle wird sich der Umbruch kaum verheimlichen lassen. Also richtig angeben! Auf den Luftbildern kann man es ja auch prima unterscheiden.
Dann kommts auch drauf an ob du bei HIAP oder so dabei bist. Da ist Umbruch auch verboten.
Mach dich schlau und wenns geht noch weg mit dem unnützen Gras :wink: Aber lass dich nicht zuleicht abwimmeln auf dem Amt. Mir wollten sie es damals auch ausreden obwohl es erlaubt war!
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Re: Gründlandumbruch

Beitragvon Alfred-Andrea » So Dez 14, 2014 23:44

Dieses jahr hieße im kommenden antrag der 2015 gestellt wird? da dann weizen angeben oder sowas?
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Re: Gründlandumbruch

Beitragvon ferkelbauer » Mo Dez 15, 2014 8:57

Wenn überhaupt heißt das noch 2014 umbrechen. Danach wird es wohl nur mit gleichzeitiger neuanlage gehen.


Hier mal ein Link:
http://www.pressemeldung-hessen.de/werra-meissner-kreis-gruenlandumbruch-unterliegt-generell-einer-naturschutzrechtlichen-pruefpflicht-59936/
ferkelbauer
 
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Re: Gründlandumbruch

Beitragvon Alfred-Andrea » Mo Dez 15, 2014 9:07

schon verstanden. aber wo gebe ich dies an? wenn im antrag 2015 der ja im februar gestellt wird statt gründland winterweizen steht also wenn ich das so angebe, dann ist doch klar dass 2014 umgebrochen wurde? oder muss ich explizid noch in 2014 sagen jawohl hier wurde was vor dem 1.1. umgbrochen? Wenn ja, wo muss ich das melden?
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Re: Gründlandumbruch

Beitragvon Heuer » Mo Dez 15, 2014 19:43

Sei bloß vorsichtig,
bei uns in Ba-Wü investieren die Spione für 3 ar Grünlandumbruch nen ganzen Tag :? :mrgreen:
Hab z.B. vor dem Umbruchverbot in Ba-Wü noch 24 ar umgebrochen und 28 ar eingesät als Dauergrünland. Und eine Genehmigung beantragt (Meka) Das gab ein Galama. Um die Damen und Herren zu beruhigen mußte ich noch ökologisches Saatgut kaufen um eine bereits vor 6 Jahre nangesäte Ackerfutterfläche ökologisch (ideologisch) korrekt nachzusäen. Und mich noch tausendfach bedanken, das der Umbruch ohne Sanktionen abgesegnet wurde.
Grüße
der Heuer
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Re: Gründlandumbruch

Beitragvon Raider » Di Dez 16, 2014 9:40

In Rheinland-Pfalz haben wir mittlerweile eine Landesverordnung zum Grünlandumbruch. Sprich: es ist KEIN genehmigungsfreier Grünlandumbruch mehr möglich. (Unabhängig von Greening). Umbrüche werden nur genehmigt, wenn ortsnah im gleichen Umfang wieder Grünland angelegt wird. Schutzgebiete sind völlig raus.

Ich persönlich finde diese Verordnung ist nahe an einer Enteignung.
Auf unserer Gemarkung haben wir einen Grünlandanteil von ca. 30%. Zusammen mit meinem Vater und einem älteren Nachbar, haben wir ermittelt, dass der Grünlandanteuil in den 60er/70er Jahre bei etwa 15-20% lag. Ab Ende der 70er, Anfang der 80er wurde dann nach und nach Grünland angelegt. Meist sind Flächen die nicht renatabel zu bewirtschaften waren in Grünland umgewandelt worden. In den letzten 5 Jahren dürften etwa 12 ha grünland umgebrochen worden sein (von uns). Es ist eine Unverschämtheit der Politik, hier mit Namen Ulrike Höfken, dass man ein beliebiges Jahr als Basisjahr nimmt und diesen Grünlandanteil mit aller Gewalt halten muss. Willkür!!! Jeder der vor 10 Jahrens ein komplettes Grünland umgebrochen hat wird jetzt dafür belohnt, die, die freiwillig etwa extensiver gewirtschaftet haben werden jetzt bestraft. Ich für meinen teil ziehe meine Lehren daraus. Es wird NICHTS, aber auch gar nichts mehr freiwillig extensiv gemacht. Man wird dafür im Nachhinein nur bestraft! jeder der vor 10 Jahren alle Bäume und Hecken gerodet hat ist der glückliche. jeder der die Hecken wachsen lies hat jetzt Landschaftselemente die gefühlt besser beschützt werden als unsere Kinder.
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Re: Gründlandumbruch

Beitragvon Hofer_Pörndorf » Di Dez 16, 2014 13:28

Was man auch in der ganzen Diskussion um das Dauergrünlandumbruchverbot nicht vergessen darf, ist ein Urteil des EU Gerichtshofes zur Dauergrünlandentstehung (EuGH-Urteil C-47/13, 2.10.2014)
Dort heißt es: "Nach alledem ist auf die Vorlagefrage zu antworten, dass die Definition von 'Dauergrünland' in Art. 2 Buchst. c der Verordnung Nr. 1120/2009 dahin auszulegen ist, dass sie eine landwirtschaftliche Fläche umfasst, die gegenwärtig und seit mindestens fünf Jahren zum Anbau von Gras oder anderen Grünfutterpflanzen genutzt wird, auch wenn die Fläche in diesem Zeitraum umgepflügt und eine andere als die zuvor dort angebaute Grünfutterpflanzenart eingesät wird."

Die Folge daraus ist, dass Flächen, die seit 2010 durchgehend als Ackerfutter (NC421 bis 424, 428 oder 441) genutzt wurden, und zwar egal welches, werden zu Dauergrünland, wenn sie 2015 wieder als Ackerfutter codiert werden.

Weitere Folge: "Ackerland aus der Erzeugung" NC591 wird ab 2010 ebenfalls wie Ackerfutter behandelt und unterbricht somit nicht den Zeitraum für die Dauergrünlandentstehung! Sprich wer seit 2010 591 codiert hat, und dies in 2015 wieder tun will, hat ab 2015 auf dieser Fläche Dauergrünland! :?
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Re: Gründlandumbruch

Beitragvon Leier » Di Dez 16, 2014 13:44

Wenn du das vor hast musst du dir eine Genehmigung einholen.

Früher oder Später sehen die das übers Luftbild was dann zu einer Kontrolle führen würde
Achtung erst 25 :D


MTS 550 mit 80PS Motor
Claas Arion 640 mit 150 PS
Binderberger H 25 mit Funkwinde
BGU FSW 5,5 H Evolution

Paar Kettensägen von Stihl!

Bewirtschafte ca 22ha Land bestehend aus Acker Grünland Wald
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Re: Gründlandumbruch

Beitragvon NobbyNobbs » Di Dez 16, 2014 16:43

Raider hat geschrieben:In Rheinland-Pfalz haben wir mittlerweile eine Landesverordnung zum Grünlandumbruch. Sprich: es ist KEIN genehmigungsfreier Grünlandumbruch mehr möglich. (Unabhängig von Greening). Umbrüche werden nur genehmigt, wenn ortsnah im gleichen Umfang wieder Grünland angelegt wird. Schutzgebiete sind völlig raus.

Ich persönlich finde diese Verordnung ist nahe an einer Enteignung.
Auf unserer Gemarkung haben wir einen Grünlandanteil von ca. 30%. Zusammen mit meinem Vater und einem älteren Nachbar, haben wir ermittelt, dass der Grünlandanteuil in den 60er/70er Jahre bei etwa 15-20% lag. Ab Ende der 70er, Anfang der 80er wurde dann nach und nach Grünland angelegt. Meist sind Flächen die nicht renatabel zu bewirtschaften waren in Grünland umgewandelt worden. In den letzten 5 Jahren dürften etwa 12 ha grünland umgebrochen worden sein (von uns). Es ist eine Unverschämtheit der Politik, hier mit Namen Ulrike Höfken, dass man ein beliebiges Jahr als Basisjahr nimmt und diesen Grünlandanteil mit aller Gewalt halten muss. Willkür!!! Jeder der vor 10 Jahrens ein komplettes Grünland umgebrochen hat wird jetzt dafür belohnt, die, die freiwillig etwa extensiver gewirtschaftet haben werden jetzt bestraft. Ich für meinen teil ziehe meine Lehren daraus. Es wird NICHTS, aber auch gar nichts mehr freiwillig extensiv gemacht. Man wird dafür im Nachhinein nur bestraft! jeder der vor 10 Jahren alle Bäume und Hecken gerodet hat ist der glückliche. jeder der die Hecken wachsen lies hat jetzt Landschaftselemente die gefühlt besser beschützt werden als unsere Kinder.


Du redest mir aus der Seele.
Mich betrifft das mit dem Gründlandumbruch auch. Ich könnte gewiss 20 ha zu Ackerland machen, da dort mit der modernen Technik und dem Wissen durchaus rentabler Ackerbau möglich wäre. Warum ich da jetzt keinen Ackerbau machen sollen darf, erschließt sich mir nicht. Es ist Grünland und Wald genug drum rum, was den Artenschutz (usw. usw. usw.) gewährleisten würde. Aber klar, ich könnte ja nen Antrag stellen, der dann nach diesen Kriterien auf Herz und Nieren geprüft würde und keineswegs pauschal verneint wird- neiiiiiiin :roll: :roll: .Habe jetzt nicht so die Erfahrungen mit Umbrüchen in Hessen, aber auf Antrag wird da nicht mehr viel passieren- denke ich.
Bin eigentlich jemand, der sich gerne bei solchen Landschafts- und Ökodingern einträgt (aktuelles Beispiel: Mache Blühstreifen und bei HALM C1 mit). Aber das nur für unser Image, meinen Boden und irgendwo natürlich auch aus Überzeugung bzw. dem Bodenbearbeitungssystem geschuldet. Wenn ich allerdings irgendwas von grünen Politikern und Umweltschützern höre, stellen sich mir die Nackenhaare. Da lief doch durchweg in der Kinderheit irgendwas schief. Das sind angeblich ausgebildete Leute. Da erwarte ich einen gewissen wissenschaftlichen Standard, nicht nur Ideologie. Für die mache ich keinen Finger mehr krumm, weil niemals auf für alle Seiten akzeptable Lösungen gesetzt, sondern blind einer Denkweise, die vor Dummheit und Ignoranz nur so schreit, hinter her gerannt wird. Was da aktuell abläuft (seien es die Bienen, das Grünland, die Pflanzenschutzmitteldebatte oder oder oder) ist nicht mehr normal. Täglich hörst du irgendwo einen kleinen Zwerg aufschreien was aktuell wieder alles Böses vom Landwirt nebenan getrieben wurde. Jeder grüne Spinner, der irgendwo sowas veröffentlicht oder mir vor die Quere kommt, kriegt erst mal einen Einlauf, sei es per Brief/email oder am besten gleich öffentlich. Ich hoffe, das machen noch mehr von euch, statt sich einfach im stillen Kämmerchen aufzuregen. Es ist an der Zeit sich zu wehren, Freunde. Nicht nur reden, da gehört aus allen Rohren zurück geschossen.
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