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Grünes Kreuz als Zeichen des Protestes

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Grünes Kreuz als Zeichen des Protestes

Beitragvon µelektron » Mo Okt 21, 2019 8:40

DWEWT hat geschrieben:
Botaniker hat geschrieben:Du hast aber offensichtlich keinerlei Ahnung von "Landschafft Verbindung".
Da hat kein Verband was mit zu tun, egal wie der heißt.
Schade,ich hätte dir da mehr zugetraut an Interesse und Wissen, gerade als einer der im Osten der Republik zuhause ist.


Ja, ich räume ein, dass ich von der facebook-Initiative keinen blassen Schimmer habe. Ich war allerdings auch davon ausgegangen, dass die Aktion der grünen Kreuze maßgeblicher Initiator der Demos am 22.10. sein würde. Selbst für mich ist es etwas verwirrend, dass jetzt zwei "Veranstalter" für die Demos "verantwortlich" sind. Hoffentlich wissen alle Kollegen die dann demonstrieren, für welche Forderungen sie da eintreten. Oder sind die Forderungen/Ziele vielleicht gleichlautend? Viel Spaß beim Tecker fahren!
Btw, sind die Ostbauern besonders betroffen? Oder wissen sie immer mehr, bzw. sind interessierter?


Ich denk die Ost-Kollegen haben ne andere 'Kampfkultur' ... der Osten hat 89 den friedlichen Aufstand gemacht und ist damit durch gekommen, die Mauer fiel. Während im Westen Schmidt und Kohl alle Demonstrationen einfach aussaßen.
Das Land bräuchte dringend mehr 'Ost'.
(Und ich bin n Besserwessi)
... ich mag keine Gäste die erst die Tür eintreten und dann nicht merken wenn die Party vorbei ist.
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Re: Grünes Kreuz als Zeichen des Protestes

Beitragvon Estomil » Mo Okt 21, 2019 9:08

Die bioverbaende wären gut beraten ihre Mitglieder auch zur Demo zu bewegen.
Was passiert wenn zuviele Betriebe auf Bio umstellen sieht man ja dieses Jahr. Die preise gehen abartig in den Keller.
Und das wird kommen wenn Vater Staat weiter mit neuen Verordnungen um sich wirft.
Der biobereich hat seine Berechtigung und darf da sicher auch wachsen. Aber marktangepasst sprich in kleinen Schritten und vermutlich auch nur bis zu einer gewissen Grenze.
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Re: Grünes Kreuz als Zeichen des Protestes

Beitragvon CarpeDiem » Mo Okt 21, 2019 11:35

Estomil hat geschrieben:Die bioverbaende wären gut beraten ihre Mitglieder auch zur Demo zu bewegen.


Das geht gar nicht, dass Bioleute bei einer Demo auftauchen. Wo kämen wir denn da hin, da hätte auf einmal die heile Biowelt einen Riss! Die Erkenntnis kommt den Leuten erst nach der Umstellung, es sei denn sie greifen nur die Umstellungskohle ab.
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Re: Grünes Kreuz als Zeichen des Protestes

Beitragvon Estomil » Mo Okt 21, 2019 14:03

Jaja da ist sie wieder diese Mentalität. Anstatt zusammen zu arbeiten und aufzupassen, dass alle klar kommen hackt der eine auf dem anderen Rum. Am Ende verlieren alle nur weil der eine dem anderen das schwarze unterm fingernagel nicht gönnt.

Weder das Insektenprogramm noch irgendwelche tierwohlprogramme bringen der biobranche was wenn massenhaft Betriebe umsteigen oder Bio Lite Produkte anbieten(Strohschweine) die deutlich günstiger in der Herstellung sind. Warum soll der Verbraucher dann noch auf das Original umsteigen?

Je größer die Unterschiede zwischen konventionell und Bio desto eher lassen sich Bioprodukte noch vermarkten. Das sollte auch Mal in die Köpfe dieser Leute vordringen...
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Re: Grünes Kreuz als Zeichen des Protestes

Beitragvon DWEWT » Mo Okt 21, 2019 14:16

Estomil hat geschrieben:
Je größer die Unterschiede zwischen konventionell und Bio desto eher lassen sich Bioprodukte noch vermarkten. Das sollte auch Mal in die Köpfe dieser Leute vordringen...


Werte Kollegen, längst nicht jeder der in die Biolandwirtschaft einsteigt, bringt es bis zur ersten Bioernte. Da die Kohle erst nach 18 Monaten fließt, haben die "neuen Kollegen" noch genügend Zeit, sich die Sache noch einmal zu überlegen. Bei vielen ist die Liquidität so angespannt, dass sie schon nach der ersten, immer noch konv. Ernte, das Handtuch schmeißen. Nicht mehr gezahlte Umstellungsprämien halten ebenfalls viele vom Bio-Versuch ab. Ich stelle mir eh die Frage, wie jemand, der es konv. nicht mehr bringt, sich erfolgreich an Bio versuchen können sollte. Ich bleibe da mal gaaaaanz entspannt!
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Re: Grünes Kreuz als Zeichen des Protestes

Beitragvon stamo++ » Mo Okt 21, 2019 14:54

Ich als "Biobauer" würde niemals im Supermarkt Bio kaufen. Beim konvi Fleischautomaten hingegen immer wieder.
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Re: Grünes Kreuz als Zeichen des Protestes

Beitragvon Isarland » Mo Okt 21, 2019 15:15

stamo++ hat geschrieben:Ich als "Biobauer" würde niemals im Supermarkt Bio kaufen. Beim konvi Fleischautomaten hingegen immer wieder.

Das mit den Supermärkten und vor allem den Discountern haben die "Oberen" der Bioverbände ausgebrütet.....um des Wachstums Willen. Schaut euch mal die Preise der Biolandware bei Lidl an....Fruchtjoghurt 125gr. 39 Cent...zum kotzen. Dabei haben die Kasperl vom Bundesverband behauptet, dass sie die Regeln aufstellen. Es ist doch klar, dass die Vollprofis bei Lidl diese Anfänger mit dem kleinen Finger über den Tisch ziehen.
Die selben Leute haben sich aufgeregt, als Dennrey die Denns Märkte eröffnete, mit den Worten "der macht die ganzen kleinen Bioläden kaputt" Und was jetzt? Lidl und Co dürfen es wohl.
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
O-Ton "Lisa Fizz"
O Herr, verschone uns vor bösen Geistern, den Blöden und den Grünen.
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Re: Grünes Kreuz als Zeichen des Protestes

Beitragvon DWEWT » Mo Okt 21, 2019 15:42

Gestern lief im ZDF, Planet e, ein recht sehenswerter Beitrag über die Folgen des Biobooms für die Ökolandwirtschaft. U.a. Verbandsöko vs. Eu-Bio.
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Re: Grünes Kreuz als Zeichen des Protestes

Beitragvon 210ponys » Mo Okt 21, 2019 16:58

wenn Bio solche Missstände hat wollte ich gar nicht erst wissen was die Konventionellen erst treiben!
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Re: Grünes Kreuz als Zeichen des Protestes

Beitragvon DWEWT » Mo Okt 21, 2019 17:35

210ponys hat geschrieben:wenn Bio solche Missstände hat wollte ich gar nicht erst wissen was die Konventionellen erst treiben!


Nicht "Bio" allgemein hat diese Missstände sondern das Segment "EU-Bio" ist dafür anfällig.
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Re: Grünes Kreuz als Zeichen des Protestes

Beitragvon DWEWT » Mo Okt 21, 2019 17:48

Das Aufbegehren gegen die Vorgaben der Politik treibt immer neue Blüten. Jetzt beschwert sich sogar der DRV darüber, dass er "von der Politik zu wenig wahrgenommen wird". "Lösungsansätze würden, ohne den DRV, hinter verschlossenen Türen erarbeitet".
Na Gott sei dank, kann man da nur sagen! Wo kommen wir denn hin, wenn jetzt auch noch jede Vermarktungseinrichtung bei der Gestaltung der Leitlinien für die ldw. Praxis mitbestimmen will? Der DRV sollte besser über die Wiederbelebung des Genossenschaftsgedankens zum Vorteil der genossenschaftlich organisierten Landwirte nachdenken! Aber diese Zielsetzung aus vergangenen Tagen, wurde komplett aus den Augen verloren. Raffeisen eben!
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Re: Grünes Kreuz als Zeichen des Protestes

Beitragvon Grimli » Mo Okt 21, 2019 18:06

Das Forum diskutiert....die ersten Traktoren aus dem Norden sind heute schon im Rheinland angekommen :)
Zuletzt geändert von Grimli am Mo Okt 21, 2019 18:30, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Grünes Kreuz als Zeichen des Protestes

Beitragvon T5060 » Mo Okt 21, 2019 18:14

DWEWT hat geschrieben:Das Aufbegehren gegen die Vorgaben der Politik treibt immer neue Blüten. Jetzt beschwert sich sogar der DRV darüber, dass er "von der Politik zu wenig wahrgenommen wird". "Lösungsansätze würden, ohne den DRV, hinter verschlossenen Türen erarbeitet".
Na Gott sei dank, kann man da nur sagen! Wo kommen wir denn hin, wenn jetzt auch noch jede Vermarktungseinrichtung bei der Gestaltung der Leitlinien für die ldw. Praxis mitbestimmen will? Der DRV sollte besser über die Wiederbelebung des Genossenschaftsgedankens zum Vorteil der genossenschaftlich organisierten Landwirte nachdenken! Aber diese Zielsetzung aus vergangenen Tagen, wurde komplett aus den Augen verloren. Raffeisen eben!


Da weist du nicht um die Bedeutung des DRV. Der DRV war einst das Hirn des BMEL. Das war Personalunion.
Der DBV hat immer den Zugang zum BMEL, in heiklen Situationen, über den DRV genutzt.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Grünes Kreuz als Zeichen des Protestes

Beitragvon germane » Mo Okt 21, 2019 22:07

210ponys hat geschrieben:wenn Bio solche Missstände hat wollte ich gar nicht erst wissen was die Konventionellen erst treiben!


Wenn die Konventionellen erst mal realisieren würden, mit welchen Lügen die Bios hausieren gehen, um ihnen die Flächen weg zu nehmen, gäbe es Krieg auf dem Land.

DWEWT hat geschrieben: Der DRV sollte besser über die Wiederbelebung des Genossenschaftsgedankens zum Vorteil der genossenschaftlich organisierten Landwirte nachdenken!


Bei den Genossenschaften sehe ich die gleichen Probleme wie beim BV: Wenn man beide Richtungen vertreten will, kommt nix Gscheits raus. Wettbewerb belebt das Geschäft. Also Konkurrenz zwischen Bio und Konvi.
Das Volk der Ukraine verteidigt die Ausbeutung Europas durch die Amerikaner
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Re: Grünes Kreuz als Zeichen des Protestes

Beitragvon marius » Mo Okt 21, 2019 22:38

Bio ist Betrug am Konsumneten. Das könnte man noch verkraften weil viele Konsumten eh völlig verblödet sind.
Aber völliger Unfug das Biobetriebe auch noch mit jede Menge Steuergelder zusätzlich subventioniert werden. Somit finanziere ich als Steuerzahler diesen Unfug auch noch mit.
Gut, Biogas als konvent. Landwirtschaft wird natürlich auch mit Gelder der Stromkunden dick subventioniert wird nun einer sagen.
Stimmt, bei bei beiden müßte man den Rotstift ansetzen.
Andererseits wären dann die letzten beiden landw. Bereiche mit Gewinn, auch noch ausgehebelt.
Aber diese Gewinne sind leider nur auf üppige Subventionen aufgebaut.
Allein daran erkennt man das Dilemma der Landwirtschaft....
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