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Gülle als Feinstaubquelle? Mögliche Lösung über Bakterien

Alles was nicht zu anderen Themen passt, hat hier seinen Platz.
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Gülle als Feinstaubquelle? Mögliche Lösung über Bakterien

Beitragvon nachhaltig » Do Jun 09, 2016 10:04

GÜLLE stinkt

Ein großes Problem der Tierhaltung in der Landwirtschaft ist die Gülle. Für viele Menschen ein wiederkehrender Albtraum, wenn im Sommer der Gestank frisch ausgebrachter Gülle über viele Kilometer hinweg die Luft verdirbt. Hauptursache des üblen Geruchs ist Ammoniak.

In einigen Gegenden wurde daher ein Ausbringverbot für Gülle erlassen, wofür die Landwirte wiederum Ausgleichszahlungen für eine anderweitige „Entsorgung“ und Kunstdünger erhalten. Das ist aufwendig und teuer.


GÜLLE und Feinstaub

Am Dienstag, dem 23.05.2016 kam in Quarks & Co. ein spannender Beitrag zum Thema Feinstaub.
Unglaublich: Gülle verursacht 45 % vom gesamten(!) Feinstaub in Deutschland und verursacht 15.000 Todesfälle jährlich.
Link zum Beitrag (2 Minuten): http://www1.wdr.de/fernsehen/quarks/feinstaub-landwirtschaft-100.html

Betrachten wir die Maßnahmen und finanziellen Aufwendungen zur Reduzierung des Feinstaubs allein im Straßenverkehr (7.000 Tote jährlich), könnte man meinen, dass entsprechende Maßnahmen zur Reduzierung des Ammoniaks aus der Gülle und den daraus entstehenden Feinstaub (15.000 Tote jährlich) noch aufwendiger und teurer
werden.


Eine mögliche LÖSUNG gegen den Gestank UND den Feinstaub aus GÜLLE:

Im Rahmen eines gemeinnützigen Kommunikationsprojekts zum Thema nachhaltige Landwirtschaft mit Feldversuchen mit Mikroorganismen ist auch ein Verfahren zu Gülle-Veredelung mit Mikroorganismen im Einsatz!

Dabei wird eine geringe Menge Mikroorganismen und Huminsäure der Gülle beigegeben. Die Bakterien verwandeln das Ammoniak in
pflanzenverträglichen Stickstoff. Dadurch wird die Bildung von Sekundär-Feinstaub aus Ammoniak quasi vollständig unterbunden
UND
der typisch-penetrante Gülle GESTANK ist völlig verschwunden.

Auf Grund der Umwandlung ist die Gülle nun
- deutlich pflanzenverträglicher, d. h., die Nährstoffe werden besser aufgenommen
- mehr Stickstoff, etc.
- geringere Belastung von Gewässer und Grund-/Trinkwasser
= Mehrwert für alle!

Link zur Doku:
http://www.nachhaltig-nachhaltig.org/Mykorrhiza/05-05_guelle-veredelung.htm

Generelle Infos: http://www.nachhaltig-nachhaltig.org

Kurz-Infos bei TWITTER: https://twitter.com/nachhaltig_mw
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Re: Alchemie in der Güllegrube -> GÜLLE die NICHT STINKT

Beitragvon Milchtrinker » Do Jun 09, 2016 11:52

Mörder .... alles Mörder !!!!
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Re: Alchemie in der Güllegrube -> GÜLLE die NICHT STINKT

Beitragvon T5060 » Do Jun 09, 2016 12:20

Ich schütte "werthaltig" in die Gülle, dann wird aus unserem Gülle-Feinstaub, Gold-Feinstaub, der sich dann in der Sinkschicht findet. Sind pro 100 GV so 540 g reines Geold pro Jahr :mrgreen:
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Alchemie in der Güllegrube -> GÜLLE die NICHT STINKT

Beitragvon Harald » Fr Jun 10, 2016 0:21

nachhaltig hat geschrieben:Am Dienstag, dem 23.05.2016 kam in Quarks & Co. ein spannender Beitrag zum Thema Feinstaub.
Unglaublich: Gülle verursacht 45 % vom gesamten(!) Feinstaub in Deutschland und verursacht 15.000 Todesfälle jährlich.
Link zum Beitrag (2 Minuten): http://www1.wdr.de/fernsehen/quarks/feinstaub-landwirtschaft-100.html


Bevor jemand den Blödsinn glaubt, den Yogeshwar da absondert - dies ist die Quelle:
https://www.mpg.de/9404032/sterberate-l ... odesfaelle

Irgendwo im Text schreiben die Autoren:
Bislang ist unklar, inwieweit verschiedene Sorten von Feinstaubpartikeln – etwa Ruß, Sulfate, organische Stoffe oder mineralische Staubteilchen – unterschiedlich giftig sind

Wie die Autoren es schaffen, unter dieser Voraussetzung konkrete Zahlen für die Feinstaub-Opfer verschiedener Branchen zu benennen, wissen wohl nur sie selbst. EIne Schande für die MPG.
Ich fordere den sofortigen Rücktritt der Bauernverbandspräsidenten Joachim Ruckwied (DBV) und Walter Heidl (BBV).
Beide sind unfähig, die Bauern ihres Verbandes in der Öffentlichkeit zu vertreten.
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Re: Alchemie in der Güllegrube -> GÜLLE die NICHT STINKT

Beitragvon nachhaltig » Fr Jun 10, 2016 6:19

Hallo Harald

Es ist traurig, aber die Zahlen sind grundsätzlich richtig! Interessant vor allem die Verhältnismäßigkeit zu den Emissionen aus dem Verkehr.
Im Vergleich zu z. B. 2005:
Während der Feinstaubanteil durch Ammoniak leicht anstieg, wurden in den letzten 10 Jahren die Feinstaub-Emissionen durch Verkehr, Heizung und Industrie/Gewerbe deutlich reduziert. So haben wir heute die Situation, dass die Belastung durch Feinstaub aus dem Verkehr, über den alle so sehr "schimpfen", weniger als die Hälfte ausmacht, als der Sekundärfeinstaub aus Gülle. Ist halt so, da hilft die ganze Entrüstung nichts.
UND, ob es nun 5.000, 10.000 oder 15.000 Tode im Jahr sind, spielt das wirklich eine Rolle?

Übrigens, die eigentliche Intention des Feldversuchs lag darin, vor allem die Minimierung des Gestanks zu erzielen.
Das bisherige Ergebnis hat bei weitem die Erwartungen aller Beteiligten übertroffen. Das damit auch ein großes Feinstaubproblem (eben der aus der Gülle) elegant gelöst werden kann, kam erst noch so dazu und ist relevanter als man glaubt.
Da stehen Strafen seitens der EU an, weil wir zuviel Feinstaub in der Luft haben.
Wer zahlt das? WIR!
Wem fehlt das? UNS!
Warum nicht gleich mit weniger Geld Besseres bewirken?

Achtung "HUMOR":
Irgendwie schon doof: Wir bezahlen mit Subventionen Bauern, die auf Verbraucherwunsch(!) billige, aber meist gesundheitsschädliche Nahrung im Überfluss produzieren. Dann bezahlen wir die Reinigung von Grund- und Trinkwasser von Verunreinigungen aller Art aus der Landwirtschaft und dann natürlich die Folgen aus dem Feinstaub, diverse Strafen (weil wir Mindeststandards nicht einhalten), ... zu guter Letzt wundern sich viele über Hormonstörungen, Stoffwechselerkrankungen, Allergien und andere "Zivilisationskrankheiten", ... deren Ursache meist auch zumindest mit, unsere Nahrung ist. Das klingt sehr nach "Schildbürger".

Doch was ist richtig?
Wetten das, eine nachhaltige Landwirtschaft mit neugierigen und innovativen Bauern, die gesunde Nahrung ohne Kollateralschäden produzieren und vom Verbraucher fair bezahlt werden, für jeden Beteiligten wie auch UNS als Gemeinschaft am "billigsten" kommt?
Doch wer fängt an?

JEDER kann ... irgendwie und irgendwo in kleinen Schritten. Wie jetzt mit diesem Beispiel der Gülleveredelung, die vor allem für die Landwirte mit deutlichem Mehrwert verbunden ist und auch dem Landwirt nur ein Taschengeld kostet. Nicht jede Lösung erfordert Subventionen!
Hin und wieder muss etwas nur wollen und mal versuchen (statt jammern).

Noch etwas, es mag immer 1.000 "gute" Gründe gegen etwas geben.
Entscheidend ist jedoch der 1 gute Grund FÜR (eine bessere Situation).
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Re: Alchemie in der Güllegrube -> GÜLLE die NICHT STINKT

Beitragvon Harald » Fr Jun 10, 2016 6:52

nachhaltig hat geschrieben:UND, ob es nun 5.000, 10.000 oder 15.000 Tode im Jahr sind, spielt das wirklich eine Rolle?

Bei den vagen Randbedingungen der MPG-Untersuchung können es genauso gut 0 Tote im Jahr sein. Folglich spielt es sehr wohl eine Rolle.

Mit derselben Phantasie könnte ich auch eine "Studie" erstellen, nach der in Deutschland Zigtausende durch homöopathische Mittel sterben würden. Oder an den Folgen des Tofuverzehrs. Oder durch irgendeine Religion.
Oder allein durch das schlechte Gewissen, das unter dem Buzzword "Nachhhaltigkeit" Millionen Deutsche plagt. Man denke alleine an die jährlich 10.000 Depressions-Suizide in Deutschland. An wie vielen tausend Toten bist alleine DU schuld?
Ich fordere den sofortigen Rücktritt der Bauernverbandspräsidenten Joachim Ruckwied (DBV) und Walter Heidl (BBV).
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Re: Alchemie in der Güllegrube -> GÜLLE die NICHT STINKT

Beitragvon LUV » Fr Jun 10, 2016 7:03

Und immer wieder werden Korrelation und Kausalität verwechselt oder für Untergansszenarien benutzt....unglaublich.
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Alchemie in der Güllegrube -> GÜLLE die NICHT STINKT

Beitragvon Holmer 91 » Sa Jun 11, 2016 0:59

nachhaltig hat geschrieben:Wetten das, eine nachhaltige Landwirtschaft mit neugierigen und innovativen Bauern, die gesunde Nahrung ohne Kollateralschäden produzieren und vom Verbraucher fair bezahlt werden, für jeden Beteiligten wie auch UNS als Gemeinschaft am "billigsten" kommt?
Doch wer fängt an?


Wetten, dass es anfang und mitte des 20. Jahrhunderts noch Hungersnöte in unseren Breiten gab? Menschen mussten sich gedanken machen was sie tun müssen um nicht binnen weniger tage den Hungertod zu sterben.

Wetten, dass DU sicher noch nie Hunger gelitten hast, weil es die Landwirtschaft hier zu Lande mittlerweile nachhaltig schafft höchste Erträge, mit geringstem Aufwand von Ressourcen und Arbeitszeit, in unschlagbarer Qualität, mit geringsten Kosten zu erzielen? Menschen müssen nun nicht mehr jeden Tag darum bangen ob sie was zwischen die Zähne bekommen bzw ob das was sie zwischen den Zähnen haben genießbar ist. Sie hätten jetzt den Kopf frei um unsere Gesellschaft nach vorne zu bringen.

Nochmal zur Erinnerung: Zwischen beiden geschilderten Zuständen liegen weniger als 100 Jahre.

Oder anders ausgedrückt: Wären andere Branchen so neugierig und innovativ, wie die dummen Bauern incl der vor- und nachgelagerten Bereiche, würde sich ein Großteil der mobilen Weltbevölkerung nicht mehr mit 100 jahre alter Technologie fortbewegen. (nur ein Beispiel) In der Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion mag nicht alles Heu sein was duftet und auch noch nicht alles perfekt, aber WIR sind auf einem weitaus besseren Weg unser Tun "nachhaltig" zu gestalten als die breite Masse in diesem Land.

mfg, Holmer
"... Kühe sind schon auch ganz cool, aber Schweine sind halt einfach geil."
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Re: Alchemie in der Güllegrube -> GÜLLE die NICHT STINKT

Beitragvon T5060 » Sa Jun 11, 2016 1:03

Seit PEVO ist das Wort "nachhaltig" bei mir negativ besetzt und erweckt bei mir größte Assozisation zu Dummlabberen, die vom tausendjährigen Reich redeten und nach 12 Jahre Mitteleuropa in Chaos stürzten.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Alchemie in der Güllegrube -> GÜLLE die NICHT STINKT

Beitragvon nachhaltig » So Jun 12, 2016 11:19

... es geht doch nicht um "dumme" Bauern oder überhaupt wer ist was!
Es geht doch um Möglichkeiten die allen was bringen (können).


Mal ein anderer Blickwinkel:

Hätten unsere Ur-/Großeltern so gedacht und gelebt wie viele Menschen heute, dann wären die meisten Menschen heute wahrscheinlich nie geboren worden.

Eine Studie vom Umweltbundesamt von 2010 besagt, dass nahezu 50 % aller deutscher Männer mehr oder weniger unfruchtbar sind. Tendenz steigend. Heute, 2016 liegen die Zahlen deutlich darüber.
Der mangelnde eigene Nachwuchs, wird glücklicherweise durch Zuzug (gesünderer) Menschen ausgeglichen.

Ich denke, auch ein konventioneller Landwirt freut sich, wenn er mal gesunde Enkeln beim Spielen zuschauen kann.
Aber das ist wie in der Landwirtschaft: Eine Weile "hilft" noch die Chemie, aber dann wächst halt irgendwann nichts mehr - weder auf dem Ackern noch ...

Es ist kein Vorwurf, denn wie kann man Menschen die Raubbau an sich selbst vollbringen und dies auch von ihren Liebsten fordern, für einen nachhaltigen Umgang mit Umwelt und Mitmensch erwarten?
Bzw. für Blickwinkel, die zeitgemäße nachhaltige Lösungen ermöglichen.

Vielleicht denkst der eine oder andere mal an diese Zeilen, wenn selbst künstliche Befruchtung und andere Tricks nicht mehr helfen.

Also, bitte nicht alles persönlich nehmen - aber nur "Schönreden" und Streiten bringt da halt auch nix.
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Re: Alchemie in der Güllegrube -> GÜLLE die NICHT STINKT

Beitragvon T5060 » So Jun 12, 2016 11:28

Und das am Sonntag morgen.... wärst statt dessen in die Kirche gegangen, wäre dir geholfen worden :mrgreen:
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Re: Alchemie in der Güllegrube -> GÜLLE die NICHT STINKT

Beitragvon Holmer 91 » So Jun 12, 2016 16:14

nachhaltig hat geschrieben:... es geht doch nicht um "dumme" Bauern oder überhaupt wer ist was!
Es geht doch um Möglichkeiten die allen was bringen (können).


Na anscheinend hältst du dich doch für klüger, sonst würdest du nicht versuchen hier fremden Leuten ihren Beruf zu erklären. :lol:

nachhaltig hat geschrieben:Hätten unsere Ur-/Großeltern so gedacht und gelebt wie viele Menschen heute, dann wären die meisten Menschen heute wahrscheinlich nie geboren worden.
Eine Studie vom Umweltbundesamt von 2010 besagt, dass nahezu 50 % aller deutscher Männer mehr oder weniger unfruchtbar sind. Tendenz steigend. Heute, 2016 liegen die Zahlen deutlich darüber.
Der mangelnde eigene Nachwuchs, wird glücklicherweise durch Zuzug (gesünderer) Menschen ausgeglichen.
Ich denke, auch ein konventioneller Landwirt freut sich, wenn er mal gesunde Enkeln beim Spielen zuschauen kann.


Klar, an der Impotenz des deutschen Mannes muss natürlich die Landwirtschaft schuld sein, anderes kommt ja nicht in Frage ...
Ich behaupte mal, das Landwirte (egal ob konvi oder bio) im Vergleich zu anderen Berufsgruppen in unserem Land über dem Durchschnitt liegen, was die Reproduktionsquote angeht.
Eine Studie die Vergleicht ob ein Potenzunterschied zwischen konventionellen und biologisch wirtschaftenden Landwirten besteht wäre sicher mal aufschlussreich :roll:

nachhaltig hat geschrieben:Aber das ist wie in der Landwirtschaft: Eine Weile "hilft" noch die Chemie, aber dann wächst halt irgendwann nichts mehr - weder auf dem Ackern noch ...


Ich rate dir dringend dich eingehend mit Pflanzenbau und Pflanzenschutz zu beschäftigen, wenn dir wirklich was an dem Thema liegt.

nachhaltig hat geschrieben:Es ist kein Vorwurf, denn wie kann man Menschen die Raubbau an sich selbst vollbringen und dies auch von ihren Liebsten fordern, für einen nachhaltigen Umgang mit Umwelt und Mitmensch erwarten?
Bzw. für Blickwinkel, die zeitgemäße nachhaltige Lösungen ermöglichen.
Vielleicht denkst der eine oder andere mal an diese Zeilen, wenn selbst künstliche Befruchtung und andere Tricks nicht mehr helfen.
Also, bitte nicht alles persönlich nehmen - aber nur "Schönreden" und Streiten bringt da halt auch nix.


Stimmt, wie kann man nur erwarten, dass Menschen, die ihren Lebensunterhalt mit Natur, Boden und Tieren verdienen, sich auf den nachhaltigen Umgang mit der Umwelt verstehen :roll:
Hier wird weder etwas schöngeredet noch gestritten. Hier wird diskutiert und ich stelle fest, dass du lieber Herr nachhaltig zu wenig und zu undifferenziertes Fachwissen aufweist um hier vernünftig mit diskutieren zu können.

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Re: Alchemie in der Güllegrube -> GÜLLE die NICHT STINKT

Beitragvon nachhaltig » So Jun 12, 2016 17:24

Lieber Holmer

Du nimmst zu viel persönlich und interpretierst mir meine Worte wie es Dir gefällt.
Das wiederum gefällt mir nicht bzw. ist schade.
Ist das Deine Form der bevorzugten Kommunikation? - Meine nicht.

Nur weil wir unterschiedliche Erfahrungen verfügen muss man sich doch nicht streiten.

Entspann Dich.
Niemand wird angegriffen. Niemand muss sich verteidigen.

Lass uns doch Erfahrungen austauschen. Welche Methoden kennst Du Gülle zu "entschärfen" / den Gestank zu nehmen bzw. "mehr" aus Gülle zu machen?
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Re: Alchemie in der Güllegrube -> GÜLLE die NICHT STINKT

Beitragvon nachhaltig » So Jun 12, 2016 18:54

Werter MarlboroMan

Dann gibt es sehr viele betroffene Anwohner, vor allem aber auch Landwirte, die ebenfalls nicht über die nötige Sachkunde (wie Du?) verfügen. Darum ja auch die Feldversuche.
Umso notwendiger ist es, Wissen zu teilen, ggf. mitzuteilen. Die Resonanzen und Anfragen auf meine Forenbeiträge stammen vor allem von neugierigen, zum Großteil konventionellen Landwirten, die ebenfalls nicht über Deine Sachkunde verfügen und auch mit der Niederausbringtechnik nicht viel weiter kommen, vor allem wenn hunderte von Hektar gedüngt werden.

Die Gülle-Probleme ja nicht nicht fiktiv, sondern fordern Lösungen, die den Landwirten, wie auch der übrigen Bevölkerung gerecht wird. Die Ausbringtechnik alleine bringt es, wie oben erwähnt, auch nicht.

Diskreditierungen ist nicht mein Stil. Ich kenn Dich ja gar nicht.

Ich würde mich freuen, wenn Du mir, trotz meiner (aus Deiner Sicht) mangelnden Sachkunde, weitere Lösungengsmöglichkeiten hinsichtlich Gülle-"Veredelung" mitteilen würdest. Gerade weil ich gerne "schlauer" wäre.
Schön wäre es, wenn es allgemein verständlich formuliert und der Sache dienlich ist.




Nicht nur ich bin gerne bereit dazu zu lernen.
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