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Hintergründe Personalia bei Nordmilch ?

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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60 Beiträge • Seite 4 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Beitragvon havanna » Fr Okt 05, 2007 10:30

ihc833 hat geschrieben:lt lebensmittelzeitung besetzt Nordmilch grad den Vertrieb um

Moin,
stimmt genau!!!!!
Bedeutet jedoch nicht unbedingt,das es besser wird :wink:
Und meistens müssen dann wieder die gehen,die am wenigsten für die schlecht Situation können.
Die,die es wirklich verbockt haben sind leider immer noch da,oder bereits "weich"gelandet,verabschiedet.
Na ja,hoffen wir das beste :D
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Beitragvon gerd gerdsen » So Okt 07, 2007 18:07

havanna hat geschrieben:Na ja,hoffen wir das beste :D

die hoffnung stirbt zuletzt
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Beitragvon xyxy » Di Okt 30, 2007 12:38

Gerade hab ich gelesen das Dr. Schwaiger (nordmilch) ein neues Amt beim MIV (Milchindustrieverband) erhalten hat. Wer ist dieser MIV und wer ist da
Mitglied ? Die Top-Positionen besetzen ja scheinbar gerade solche
Molkereien ,die sich in den letzten Monaten mit Preiserhöhungen schwer tun.
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Beitragvon Schnappi » Di Okt 30, 2007 17:26

xyxy hat geschrieben: Wer ist dieser MIV und wer ist da Mitglied ?


Klickst Du hier
http://www.milchindustrie.de/de/miv/

Da steht dann unter anderem :
.....Der Milchindustrie-Verband hat sich in den vielen Jahren gewandelt, nicht jedoch seine Zielsetzungen. Er vertritt heute insgesamt die Interessen von über 100 Mitgliedsunternehmen. Rechnet man die Kooperationspartner hinzu, so sind dies rund 95 % der deutschen Milchanlieferung oder 26 Mio. Tonnen Milch......

Also quasi alle Molkereibetriebe.
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Beitragvon Panic » Mo Nov 05, 2007 16:48

Stimmt es, das auch Humana über Tochterunternehmen Milchlieferanten 3 Cent mehr bezahlt als ihren eigenen Mitgliedern! Weiß einer näheres?
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Beitragvon Heinrich » Fr Nov 09, 2007 18:46

Panic hat geschrieben:Stimmt es, das auch Humana über Tochterunternehmen Milchlieferanten 3 Cent mehr bezahlt als ihren eigenen Mitgliedern! Weiß einer näheres?

Es ist leider so das die Humana an den Standorten unterschiedliche Preise zahlen soll, je nach Produkt was produziert wird.
Super grosse sollen angeblich sogar eine besseren Milchpreis bekommen. Das ist aber nur ein Gerücht und ich glaube es erlich gesagt nicht.
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Beitragvon Komatsu » Fr Nov 09, 2007 18:54

Ja Erfurt bekommt ca. 2 cent mehr.
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Beitragvon Schnappi » Fr Nov 09, 2007 19:59

Von höheren Preisen in Erfurt ist mir nichts bekannt. Wohl aber, daß eine Gruppe Lieferanten aus dem Westen in der Vergangenheit aus einem bestimmten Grund Richtung Osten, nach Erfurt geliefert hat, obwohl vor der Haustüre weniger Transportkosten entstanden wären:
Sie brauchten sich so aber an keine Milchquote halten.

Die haben ihre Referenzmenge bis vor einem Jahr ohne Konsequenzen immer um weitaus mehr als 10 % überliefert. Diesen Spielraum hatten "normale Westlieferanten" bei Humana nicht, nur diese Spezies.

Soviel zur Gleichbehandlung von benachbarten Lieferanten innerhalb einer Genossenschaft. :x

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Beitragvon Komatsu » Fr Nov 09, 2007 20:41

Ich weis ....... sag nur EZG Vollekanne ........
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Beitragvon Schnappi » Fr Nov 09, 2007 23:16

Der Wirkungshorizont von einem Bewertungssystem für Genossenschaftsmolkereien wird nie an die effektiven Möglichkeiten anderer bereits bestehender Druckmittel gegen diese Milchkartelle herankommen.
Schon heute zwingen fest vereinbarte Milchkontrakte über Preis, Menge und Laufzeit manche Molkereiunternehmen dazu die eingekaufte Milch als tatsächlichen Rohstoff und als eigenständigen Kostenfaktor zu betrachten, wie z.B. andere Betriebsmittel und Personalkosten.
Sie müssen dann diese Kosten nach oben über die gefertigten Produkte weitergeben und können nicht mehr alle betrieblichen Probleme über den Milchauszahlungspreis ihrer fest gebundenen Lieferanten nach unten abwälzen.
Solange Genossenschaftsmitglieder weiter in treuem Glauben ihre Milchvermarktung völlig aus der Hand geben haben sie niemals den Einfluss wie unternehmerisch agierende Melker, die ihre Milch VERKAUFEN und nicht mehr einfach nur abliefern.
Die Genossenschaftsmolkerei wird immer die Möglichkeit haben über den Auszahlungspreis dem Eigentümer und Erzeuger die Probleme zu überlassen.

Was ist denn die Folge von der EZG Vollkännchen ?
Unzufriedene Genossenschaftsmitglieder werden durch Kündigungen dem Unternehmen den Rohstoff entziehen.
Das passiert doch heute auch schon aktuell beim Riesen Nordmilch.
Also ist das Vollkännchen nur max ein Beiwerk im Genossenschaftssystem, so in etwa einem weiteren Bewertungsmaßstab für treue Genossen, die sich bisher nur am Preis und Gefühl orientieren konnten.

Beim Getreide war es früher genau so, es wurde in treuem Glauben in die Gosse beim großen Genossen gekippt und gehofft, dass dieser nicht nur in seinem Büro die Testikeln schaukelt, sondern den besten Preis rausholt.
Wie läuft es heute ?
Jeder kümmert sich, macht Kontrakte, Verkauft Teilmengen im voraus, sichert sich ab, ER VERKAUFT.

edit: Eins habe ich noch vergessen, in 2 Jahren kauft der Genossenschaftsverband das Vollkännchen und es kehrt wieder Ruhe ein.

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Beitragvon gerd gerdsen » Sa Nov 10, 2007 9:09

ich denke mal das wird sich alles ohne große aufregung von ganz alleine klären, wir haben hier einen landwirten im dorf der hat 5mal soviel milchquote wie ich, hat sich aber im letzen jahr für 5 jahre an die nordmilch gebunden, ich hab seinen landverpächtern schon gesagt sie brauchen sich keine sorgen machen, ich würde die flächen auch übernehmen . :P
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Beitragvon Heinrich » Sa Nov 10, 2007 11:06

gerd gerdsen hat geschrieben:ich denke mal das wird sich alles ohne große aufregung von ganz alleine klären, wir haben hier einen landwirten im dorf der hat 5mal soviel milchquote wie ich, hat sich aber im letzen jahr für 5 jahre an die nordmilch gebunden, ich hab seinen landverpächtern schon gesagt sie brauchen sich keine sorgen machen, ich würde die flächen auch übernehmen . :P

Ist dein Dach weggeweht worden?
Oder warum hast du heute so schlechte Laune?
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Beitragvon columella » Sa Nov 10, 2007 11:48

Hängt denn dieses Lebensglükke af von Kau un Perd un Zikke? Allet is for mek Gewinn wenn ik blos tofreden bin. 8)
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Beitragvon gerd gerdsen » Sa Nov 10, 2007 18:58

Heinrich hat geschrieben:
Ist dein Dach weggeweht worden?
Oder warum hast du heute so schlechte Laune?
Heinrich

weil das olle eternit-dach nicht weggeweht ist . :roll:
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Beitragvon Heinrich » So Nov 11, 2007 14:25

Schnappi hat geschrieben:Der Wirkungshorizont von einem Bewertungssystem für Genossenschaftsmolkereien wird nie an die effektiven Möglichkeiten anderer bereits bestehender Druckmittel gegen diese Milchkartelle herankommen.
Schon heute zwingen fest vereinbarte Milchkontrakte über Preis, Menge und Laufzeit manche Molkereiunternehmen dazu die eingekaufte Milch als tatsächlichen Rohstoff und als eigenständigen Kostenfaktor zu betrachten, wie z.B. andere Betriebsmittel und Personalkosten.
Sie müssen dann diese Kosten nach oben über die gefertigten Produkte weitergeben und können nicht mehr alle betrieblichen Probleme über den Milchauszahlungspreis ihrer fest gebundenen Lieferanten nach unten abwälzen.
Solange Genossenschaftsmitglieder weiter in treuem Glauben ihre Milchvermarktung völlig aus der Hand geben haben sie niemals den Einfluss wie unternehmerisch agierende Melker, die ihre Milch VERKAUFEN und nicht mehr einfach nur abliefern.
Die Genossenschaftsmolkerei wird immer die Möglichkeit haben über den Auszahlungspreis dem Eigentümer und Erzeuger die Probleme zu überlassen.

Was ist denn die Folge von der EZG Vollkännchen ?
Unzufriedene Genossenschaftsmitglieder werden durch Kündigungen dem Unternehmen den Rohstoff entziehen.
Das passiert doch heute auch schon aktuell beim Riesen Nordmilch.
Also ist das Vollkännchen nur max ein Beiwerk im Genossenschaftssystem, so in etwa einem weiteren Bewertungsmaßstab für treue Genossen, die sich bisher nur am Preis und Gefühl orientieren konnten.

Beim Getreide war es früher genau so, es wurde in treuem Glauben in die Gosse beim großen Genossen gekippt und gehofft, dass dieser nicht nur in seinem Büro die Testikeln schaukelt, sondern den besten Preis rausholt.
Wie läuft es heute ?
Jeder kümmert sich, macht Kontrakte, Verkauft Teilmengen im voraus, sichert sich ab, ER VERKAUFT.

edit: Eins habe ich noch vergessen, in 2 Jahren kauft der Genossenschaftsverband das Vollkännchen und es kehrt wieder Ruhe ein.

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Die Idee ansich ist so schlecht garnicht. Aber man muss sowas von Profis machen lassen, die im Grunde nichts anderes tuen als Molkerein zu bewerten und zu beurteilen. Das müssen dann Leute machen die sich in der Sache auskennen und eigentlich nichts anderes machen. So was geht nicht zwischen aufstehen und frühstücken. Wenn du dir dann mal die Beiträge von IHC833 durchliest, was er alles macht (Aldi,Grosse Stromkonzeren, Genossenschaften usw,) frage ich mich ob das Dingen nicht sofort an die Wand fährt.
Ich denke wirklich die wirkungsvollste Nöglichkeit ist wirklich, wenn man mit der Molkerei nicht zufrieden ist zukündigen. Dafür müsste es aber, damit es eine Wirkung hat, eine deutlich kürzere Vertragsbindung geben. Also ich denke ein halbes Jahr wäre in Ordnung. Ob man seine Mitgliedsbeiträge dann nach 1 oder 2 Jahren bekommt spielt nicht die wirklich grosse Rolle. Man würde doch deutlich eher von dem evtl. höhren Milchpreis provitieren.
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