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Hobbylandwirten droht Ärger

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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59 Beiträge • Seite 1 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Hobbylandwirten droht Ärger

Beitragvon Holzklotz » Di Apr 08, 2014 22:38

Die Komunen brauchen wohl noch mehr Geld:

http://www.vkz.de/de/heute/redaktion/ar ... ht-aerger/
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Re: Hobbylandwirten droht Ärger

Beitragvon bindes » Di Apr 08, 2014 23:42

Der Artikel hat bald das zweite mal Geburtstag :idea:

Das hier kam einige Monate später, was aber daraus geworden ist, keine Ahnung.
bindes
 
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Re: Hobbylandwirten droht Ärger

Beitragvon Skai » Mi Apr 09, 2014 6:52

Der Artikel ist alt aber irgendwie ist da trotzdem was dran.
Damit könnte man den Wildwuchs von Hobbylandwirten, Badewannenwinzer und Hobbyholzern mal etwas eindämmen.
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Re: Hobbylandwirten droht Ärger

Beitragvon warp735 » Mi Apr 09, 2014 7:00

Hab mein Schlepperchen gleich vorneweg auf schwarz angemeldet. Die paar Kröten hab ich noch und so gibts wenigstens keine Diskussionen :-)

Gruß Benni
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warp735
 
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Re: Hobbylandwirten droht Ärger

Beitragvon Skai » Mi Apr 09, 2014 7:19

Mensch hat geschrieben:
Skai hat geschrieben:Damit könnte man den Wildwuchs von Hobbylandwirten, Badewannenwinzer und Hobbyholzern mal etwas eindämmen.


Und warum?


Weil gerade bei meiner Lieblingsspezies, den Hobbywinzern eine große Unsitte einzug hält.
Nämlich die, dass man den Notwendigen Pflanzenschutz ignoriert und nur bei gelegenheit und Lust mal irgend ein Mittel ausbringt was gerade weg muss oder billig war.
Ich hab so zwei Flächen neben meinen und das sind die schlimmsten Krankheitsschleudern. Da hab Ich ständig Probleme die anliegenden Reihen halbwegs Befallsfrei zu halten.

Ein anderer hat einen ehemals wirklich schönen Wingert geerbt (flach, 6 Jahre alter Spätburgunder, Metallpfosten) und kümmert sich nicht darum. Im ersten Jahr hat noch ein Bekannter den Pflanzenschutz im Lohn gemacht, im zweiten schon nichtmehr weil der ja Geld kostete.
Dann kam der Besitzer auf die Idee es selbst zu erledigen, hat 2x mit der Rückenspritze ausm Bauhaus herumgesaut und seitdem lässt der den Wingert einfach verkommen.
Verpachten will er nicht, da aufgrund des freien Wildwuchses schon mehrfach von der Gemeinde angemahn wurde und uns Anlieger als die Schuldigen ausmacht. Verkaufen will er auch nicht da er der Meinung ist, dass das mal Bauland gibt und wir nur billig die Flächen wollen.

Bei den Hobbylandwirten ists das gleiche in grün.
Da werden wertvolle Flächen blockiert und mit dem Fachwissen eines Esels bewirtschaftet.
Der eine betreibt eine Queckenzucht und der andere kultiviert Melden.

Momentan herrscht irgendwie die "Ich hab einen Traktor geerbt und bin nun Landwirt" Mentalität..
Eine etwas genauere Überprüfung von so Leuten würde halt diese ganze Hobbymaierei mal eindämmen, wenn zumindest der Schlepper mit schwarzer Nummer angemeldet werden müsste.
Zusätzlich könnte man auch bei den ganzen Hobbybetrieben mal etwas genauer hinsehen.
Bei mir geben sich die Kontrolleure mittlerweile bald die Klinke in die Hand. Eichamt, BG, QS, Veterinäramt (das war sogar dem Vet peinlich unsere 10 Hühner vom Antrag zu kontrollieren :mrgreen: ),.. Wenn die Hobbylandwirte da wenigstens nur mal Steuerlich geprüft werden würden, würden es sich bestimmt so einige überlegen das ganze überhaupt zu machen.
Zuletzt geändert von Skai am Mi Apr 09, 2014 7:22, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Hobbylandwirten droht Ärger

Beitragvon Skai » Mi Apr 09, 2014 7:27

tyr hat geschrieben:
Und am Ende stehen unsere Großkolchosen, für die alles unter 2.000ha nur "Hobby" ist....
Wir bräuchten mehr kleine und mittere Betriebe, und viel weniger Großbetriebe....am besten gar keine..


Ich will ja gar keine Lanze für die Großkolchosen und Erdbeermogule brechen. Das ist so ziemlich das letzte was mir in den Sinn kommt.
Klar brauchen wir kleine und mittlere Betriebe aber genau denen wird das Leben durch die Hobbylandwirte ziemlich schwer gemacht.

Es geht ja auch nicht um die Nebenerwerbler.
Nur ziehen hier gerade die Hobbylandwirte wirklich Sachen durch, da langt man sich an den Kopf.
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Re: Hobbylandwirten droht Ärger

Beitragvon µelektron » Mi Apr 09, 2014 7:42

die Abgrenzung? 50% des Einkommens

Und ja, solche Strolche hab ich auch in der Gemarkung ... Quer über die Gemarkung verteilt n paar ar und Öko ist kein Pflanzenschutz und Öko ist in.
Dann noch am Endeisen Vorträge halten wie die Haupterwerbler Chemieschleudern ihre Flächen bewirtschaften sollen. :evil: weil die Abdrift ja seine Stücke kontaminiert. ... Traubenfarbe? Grau, was sonst, die Marmorierung des Holzes ist exquisit (Oidiumfiguren).
... ich mag keine Gäste die erst die Tür eintreten und dann nicht merken wenn die Party vorbei ist.
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Re: Hobbylandwirten droht Ärger

Beitragvon Skai » Mi Apr 09, 2014 7:45

Reines Hobby ist für mich, wenn keinerlei wirtschaftliche Ambitionen vorhanden sind und man ohne Fachwissen herumwerkelt.
Manche Videos hier im Forum sind doch schon ein gutes Beispiel für das angesprochene Clientel.

Eine klare Abgrenzung wird man da nicht machen können.
Wenn halt in einem mehrjährigen Zeitraum nicht Kostendeckend gearbeitet wird (die Vollerwerbler mal ausgenommen), ist es für mich einfach nur noch Hobby.

Und ja, solche Strolche hab ich auch in der Gemarkung ... Quer über die Gemarkung verteilt n paar ar und Öko ist kein Pflanzenschutz und Öko ist in.
Dann noch am Endeisen Vorträge halten wie die Haupterwerbler Chemieschleudern ihre Flächen bewirtschaften sollen. :evil: weil die Abdrift ja seine Stücke kontaminiert. ... Traubenfarbe? Grau, was sonst, die Marmorierung des Holzes ist exquisit (Oidiumfiguren).


Könnt einer meiner Anlieger sein :mrgreen:
Toll ist auch, wenn die zwar ihre Gassen mulchen, aber dann mitten in der Spritzzeit 5 Wochen in Urlaub fahren.
Was 5 Wochen ohne PS letztes Jahr bei dem Nassen ausmachen, brauch ich wohl nicht zu erklären.
Da die anliegenden Reihen befallsfrei zu halten war mehr oder weniger unmöglich.
Den meisten haben wir damals auch angeboten, ihre Weinberge gleich mit zu terrasieren, als wir hier Neuanlagen gemacht haben.
Gerade die Hobbywinzer haben sich da als beratungsressistent erwiesen und wollten das Geld für eine Neuanlage nicht locker machen.
Toll wirds auch wenn wieder das Absenker-Reblaus-Lotto gespielt wird.
Zuletzt geändert von Skai am Mi Apr 09, 2014 7:57, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Hobbylandwirten droht Ärger

Beitragvon dieselrossreiter » Mi Apr 09, 2014 9:09

Hmm, verstehe ich das jetzt richtig:

Ein Kleinstbauer muß laut der Vorgabe von Skai regelmäßig kostendeckend arbeiten, ein Vollerwerbler braucht das dagegen nicht?

Sorry, aber das ist ja wohl etwas sinnfrei! Gerade ein Vollerwerbler MUSS kostendeckend arbeiten, ansonsten ist er nur jemand, der eine Beschäftigungstherapie betreibt und eher früher als später ein Ex-Landwirt ist. Der ist dann nämlich gnadenlos im Konkurs!

Wobei ich mir so einige Großbauern bei uns ansehe, die verdienen ihr Geld nicht mit der Landwirtschaft. Die reissen sich alles an Fläche unter den Nagel was geht, schimpfen auf die "Hobbybauern" wo sie können (blockieren schliesslich wertvolle Flächen!) und leben von ihren Flächenprämien. Das, was diese Flächen hergeben reicht gerade so, daß die keine oder nur geringe roten Zahlen schreiben.

Jammern auf höchstem Niveau. :D
Bei der Schafschur und bei Steuern sollte man aufhören,
sobald die Haut erreicht ist.
Austin O'Malley, (1858 - 1932), US-amerikanischer Physiker und Autor
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Re: Hobbylandwirten droht Ärger

Beitragvon Baghira » Mi Apr 09, 2014 9:12

Als Hobby-Landwirt würde ich einen bezeichnen, der sich ein paar Tiere für den Eigengebrauch hält (Pferde, Schafe, Hühner, etc.), dazu ein paar m² Land besitzt und den Schlepper mit der grünen Nummer "nur" dazu benötigt um sich sein eigenes Brennholz zu machen oder um auf Oldtimertreffen zu fahren. Warum soll der mit dem Schlepper steuerfrei fahren dürfen?
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