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Hofübergabe

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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60 Beiträge • Seite 2 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Re: Hofübergabe

Beitragvon Pinzgauer56 » So Aug 24, 2014 15:58

@Manfred, danke für deine fachliche Ausführung, bin gebranntes Kind, Danke, l.G.
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Re: Hofübergabe

Beitragvon Franzis1 » So Aug 24, 2014 16:09

Da sind die 20000 richtig viel Geld gegenüber der hälfte des Pflichtteils
Viele Schweine-viele Scheine,zu viele Schweine zu wenig Scheine. Der Mensch steht nicht mehr im Mittelpunkt sondern Fledermaus, Saatkrähe der Wolf und der Biber. In D. haben Ökos mehr zu sagen als Angie und die Regierung.
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Re: Hofübergabe

Beitragvon JuliaMünchen » So Aug 24, 2014 16:46

Ich würde mal tippen, dass die meisten Familienstreitigkeiten duch zu kurz gekommenen weichende Erben entstehen.

Meine Eltern sagten immer zu meinen Schwestern: Wenn ihr auch so einen Hof haben möchtet, dann sucht euch einen großen Bauern der euch heiratet.

Aber bei uns ist alles ok, weil die Schwestern auch einen ordentlichen Batzen bekommen haben.
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Re: Hofübergabe

Beitragvon Sanne_von_Acker » So Aug 24, 2014 16:58

Auf jeden Fall stellt die Höfeordnung die weichenden Erben schlechter als das normale Erbrecht nach dem BGB. Der Betrag ist lächerlich im Vergleich zu dem was dem Hoferben meistens bleibt.
Und dazu kommt noch das psychologische :cry:
Ich möchte nicht wissen wieviele Gräben sich da durch die Familien ziehen und immer sind es die weichenden Erben die mit dem Armen Hofbesitzern Mitleid haben müssen, weil sie es ja so schwer haben mit den ganzen Subventionszahlungen.
Ich bin für die Abschaffung der Höfeordnung :roll:
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Re: Hofübergabe

Beitragvon Pinzgauer56 » So Aug 24, 2014 17:20

@Sanne vom Acker, langsam, bei uns hier in der Gegend war u. ist das folgendermaßen geregelt:
Der Hofnachfolger wird schon relativ früh von den Eltern bestimmt, das ist dann für die ersten Jahre nach der Schule der Knecht am Betrieb, der Neger.
Die anderen Geschwister genießen eine ordentliche Ausbildung, Abitur, Studium u. weiteres, sie sind dann die Lieblinge der Eltern, weil sie haben es ja zu was gebracht.
Sie, die Geschwister des Hofnachfolgers sind dann Oberlehrer oder sogar Oberstudiendirektor u. können dann immer noch zu Hause gescheit daher reden.
Doch bei Arbeitsspitzen im Sommer haben die dann keine Zeit, es geht sie ja nicht`s an.
Währen dessen hat sich der vor Jahren bestimmte Hofnachfolger schon fast krumm gebuckelt und die hochstudierten Geschwister werden immer noch von zu Hause unterstützt ( auch mit Geld u. Naturalien die mit von dem dummen Hofnachfolger erwirtschaftet wurden ).
Dan sind nun mal die Eltern in`s Alter gekommen wo man an die Übergabe denken muss ( Rentenkasse ), jetzt wird es auf einmal wieder interessant für die nun ``weichenden´´.
So sieht das aus, und der Hofnachfolger ist und bleibt weiterhin der Knecht auf seinem Hof, weil das über Generationen erhaltene kann er nicht ganz so einfach veräussern ( Herzblut ), doch jetzt hat er dann das selbe Problem bei seinen Kinder`n, das er schon mit seine Geschwistern hatte, ja was denn nun.... :wink:
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Re: Hofübergabe

Beitragvon Pinzgauer56 » So Aug 24, 2014 18:26

Hallo noch mal, täte mir sehr leid, wenn ich evtl. jemand erwischt oder gekränkt haben sollte, :? :?
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Re: Hofübergabe

Beitragvon Nordhesse » So Aug 24, 2014 19:17

Also- Zusammenfassung aus dem Geschriebenen: Rechtliche Lage klären ( ist zum Teil erfolgt) und dann das Gespräch suchen.
Danach die gedachte Lösung mit der rechtlichen Lage vergleichen.
Auch wenn es ganz schwerfällt: Emotionen so weit als möglich rauslassen. Ich würde nicht 5 Jahre meines Lebens damit verbringen um "wegen der Gerechtigkeit " ca. 10000 € mehr rauszubekommen. Wen es 100000 € wären vielleicht, aber man sollte nicht unterschätzen, wie solche Gerichtsverfahren- und auf nichts anderes würde es rauslaufen- wie solche Verfahren einen selber negativ beeinflussen. Man beschäftigt sich immer wieder mit der sch....
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Re: Hofübergabe

Beitragvon Pinzgauer56 » So Aug 24, 2014 19:24

@Nordhesse, in allen deinen Ausführungen stimme ich dir zu, je früher so eine Angelegenheit Notariell geklärt wird umso besser, für alle Beteiligten. :wink:
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Re: Hofübergabe

Beitragvon Franzis1 » So Aug 24, 2014 20:05

wenn der Hof eh verpachtet ist und nur 20 Ha hat , wird er durch deine Familie vermutlich in zukunft nicht mehr weiterbetrieben als könnte man ihn auch verkaufen um die schulden zu begleichen
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Re: Hofübergabe

Beitragvon automatix » So Aug 24, 2014 20:09

Fragezeichen? hat geschrieben:Hallo liebe Online-Gemeinschaft,

gerne würde ich zu folgenden Sachverhalt ein Feedback von euch bekommen:

Im nächsten Jahr soll der Hof meiner Eltern an meine ältere Schwester nach Höfeordnung übertragen werden.

Auf genauere Angaben möchte ich gerne verzichten, da sich meine Frage eher auf eure Meinung zu meinen Gedanken bezieht.
Jedoch benötigt Ihr folgende Infos:

-Wir sind 3 Geschwister

- In diesem Jahr wurden zwei Eigentumswohnungen (beide jeweils mit einem Wert von 190.000 €, die mir und meinem jüngeren Bruder
als potenzielles Erbe angedacht waren, verkauft. Dies diente dazu, die Schuldenlast des Hofes extrem zu veringern.

Jetzt machen sich mein jüngerer Bruder und ich Gedanken zur Übergabe des Hofes.
Da wir grundsätzlich für die Entschuldung es Hofes waren/ sind und froh sind das unsere Schwester in 10 Jahren einen schuldenfreien
Hof hat (der seit einigen Jahren komplett verpachtet wird), liegt uns nun folgendes im Magen:

Uns wird jetzt je eine Ausgleichszahlungen in Höhe von 20.000 € angeboten.
Ist unser Rechtsempfinden falsch, wenn wir folgende Gedankengänge haben:
Unser Erbe/Ausgleichszahlung war mit zwei Wohnungen beziffert s.o.. Diese Wohnungen wurden verkauft um die Schuldenlast des Hofes zu minimieren, sodass meine Schwester fast schuldenfrei den Hof übernehmen kann (sonst hätte unsere Schwester noch 20 Jahre Schulden abzahlen müssen). Damit wir uns einen ähnlichen Lebensstandard wie den unser Schwester ermöglichen können, müssten wir uns mit über 250.000€ verschulden.

Darüber sind wir etwas enttäuscht, da unser potenzielles Erbe zugunsten unser Schwester liquidiert wurde.

Vielen Dank für Euer Feedback


was heißt da euer potentielles Erbe? Das Zeug gehört euren Eltern und fertig - wenn die meinen, das verkaufen zu wollen, dann ist das deren Sache.
Ist zwar blöde, wenn eure Eltern euch die Wohnungen als Erbe versprochen haben und spricht nicht unbedingt für deren Charakter, aber ist nach wie vor deren Sache.

womit verdient denn eure Schwester ihr Geld? Der Hof ist verpachtet und sie muß eine Menge an die Eltern zahlen - da bleibt von der Pacht nicht mehr viel.
Was sind 2 komplette Wohnhäuser? 4 Parteien? 2 Parteien? Die Eltern werden zumindest eine Wohnung mindestens für sich behalten, die deine Schwester im Regelfall aber bezahlen muß (Strom, Wasser, Heizung usw).

Und je nach Lage sind Mietwohnungen von der Gelddruckmaschine bis zum Klotz am Bein alles.

Aber schon interessant, wie gut ihr den Lebensstandard eurer Schwester einschätzen könnt, vielleicht solltet ihr einfach die 250 000 investieren anstatt so neidig zu sein.

Nehmt die 20 000 und seid glücklich, beim Pflichteil werdet ihr wohl weniger bekommen.
Badaboom
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Re: Hofübergabe

Beitragvon Pinzgauer56 » So Aug 24, 2014 20:19

@Franzis1, es kommt auch auf das momentane Alter der 3 Geschwister und auch der Hof - Übergeber an.
In meinem Fall kam 1986 auch keine Einigung zu Stande ( ich u. 3 Geschwister ), der Hof mit 15 ha wurde verpachtet.
2001 konnte dann der Pächter nicht mehr bezahlen, die gröberen Pflegemaßnahmen an den Gebäuden und den Flächen ( auch Moorwiesen, Drainagen ) habe ich übernommen, ohne lange nach zu denken.
Habe dann, mein Vater war noch da allerdings schwer krank, wieder begonnen selber den Betrieb um zu treiben u. es funktioniert.
Musst schon wissen, wenn mal Herzblut mit spielt, ist das ganze von aussen nicht so einfach zu verstehen geschweige denn als so abwertend zu beurteilen.
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Re: Hofübergabe

Beitragvon meyenburg1975 » So Aug 24, 2014 20:22

Im Sinne der Höfeordnung wird das wohl nicht durchgehen, wenn ihr Einspruch einlegt. Dann wir d die Sache auch nicht mehr nach Ertragswert berechnet.
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Re: Hofübergabe

Beitragvon meyenburg1975 » So Aug 24, 2014 20:27

Sanne_von_Acker hat geschrieben:Auf jeden Fall stellt die Höfeordnung die weichenden Erben schlechter als das normale Erbrecht nach dem BGB. Der Betrag ist lächerlich im Vergleich zu dem was dem Hoferben meistens bleibt.

Was bleibt dem denn?
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Re: Hofübergabe

Beitragvon Pinzgauer56 » So Aug 24, 2014 20:46

meyenburg1975 hat geschrieben:
Sanne_von_Acker hat geschrieben:Auf jeden Fall stellt die Höfeordnung die weichenden Erben schlechter als das normale Erbrecht nach dem BGB. Der Betrag ist lächerlich im Vergleich zu dem was dem Hoferben meistens bleibt.

Was bleibt dem denn?

Dem Hoferben bzw. bleibt, siehe auch oben, er pflegt die gemeinsamen Eltern in jedem auch eintretenden Fall, d.h. auch bei Schwerbehinderung, Rollstuhl, Bettlägrigkeit, ( Windeln wechseln bis zu 6 X am Tag u. Nacht ) und das geht dann die ``weichenden´´Erben nichts mehr an.....
Ja und genau das ist auch Teil eines Übergabe Vertrages, und das geht noch weiter, auch über den Tod hinaus----- siehe oben.
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Re: Hofübergabe

Beitragvon Fragezeichen? » So Aug 24, 2014 21:48

Hallo Zusammen,

vorab vielen Dank für das viele Feedback!
Vielleicht hat mich der ein oder andere etwas falsch verstanden? Mir geht es nicht darum, das meiste für mich herauszuholen! Es fehlt uns nur an Erfahrungen zu diesem Thema und wollten uns daher einige Meinungen zu diesem Sachverhalt einholen.

Kurze Antwort auf eine der letzten Fragen: meine Geschwister und ich sind alle um die 30 und ich (hier hab ich mich einwenig angegriffen gefühlt) für meinen Teil habe auch wie meine Schwester seit ich denken kann auf dem Hof mit angepackt.

Aber nun gut, ich habe nun viele Meinungen und muss jetzt erstmal die Sachlage verarbeiten.


Vielen Dank
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