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Hofwerkstatt Neubau

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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68 Beiträge • Seite 2 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5
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Re: Hofwerkstatt Neubau

Beitragvon Lanze » Mo Nov 24, 2025 15:32

Ich dachte mir die Grube wäre ideal für den Ölwechsel beim Traktor.

Wie groß sind eure Werkstätten?
Was für eine Ausstattung habt ihr?
Lanze
 
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Re: Hofwerkstatt Neubau

Beitragvon T5060 » Mo Nov 24, 2025 15:46

Die Pickup beim Silierwagen, hebe ich genauso wenig mit FL, wie die KE und ich lege mich nur unter abgestützte hydraulisch gehobene Maschinen.
Hier geht auch niemand an drehende Teile einer Maschine, wenn der Schlepper noch läuft. Denkt an die Leute, die eure Leichenteile aus dem Förderkanal einer Presse ziehen müssen.

Grube ausheben, 3 oder 4 Lagen von der guten ausgebrauchten Silofolie rein, dann die ganzen Baustahlreste als Wandanschluß in den Fußbodenbeton,
dann stelle ich meine Stahlschalung (einseitig) rein und werfe die voll Beton.

Grube kann ich quer oder längs anfahren, meistens wird quer angefahren, Abdeckung entsprechend mit zwei U-Profilen pro Spur.

Bekanntlich geht das Zeug während der Arbeit in der Hektik kaputt. Im einen Fall wurde ein 19-jähriger Azubi von absinkenden Düngerstreuer erschlagen,
im anderen ein 42-jähriger Vater der gerade den Hof neugebaut hatte mit 4 kleinen Kindern.

Mir haben da zwar eine Pumpenvertiefung drin, aber die haben wir noch nie gebraucht, weil da nie irgendeine Flüssigkeit drin stand, für Ölwechsel brauchen wir die Grube auch nicht
2x Druckluftanschluß, Beleuchtung und 220 V + 16 A Steckdosen machen Sinn
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Hofwerkstatt Neubau

Beitragvon Frankenbauer » Mo Nov 24, 2025 16:28

Werkstatt selbst hat ca. 25qm und ist auch nur 2,80 hoch, ist noch im Bau. Werkbank 5,20x 80 cm Regal 2m breit stehen bis jetzt drinnen. Umlaufend LED Beleuchtung 1m von der Wand weg 14x 230V 6x 400V 16A. In Planung ist ein Tor um diesen Teil von der davor befindlichen Halle abzutrennen, möglich ist weil neben dem Heizraum ein Luftheizer. Weiter in Planung bzw. schon vorgesehen der Kompressor in der Halle und in der Werkstatt eine DL Verteilung, die kommt noch diesen Winter. Daneben drei Stufen höher ein bald dichtes Magezin mit ausreichend Regal für Ersatzteile aber auch mit Öllager.
Vor der Werkstatt habe ich allerdings rund 200qm Halle, zwar mit ungedämmtem Blechdach aber mit 5x4m Tor, dort passieren die wirklichen Reparaturen. das schöne daran ist der Platz, Du kannst auch mal mehrere Dinge gleichzeitig anfangen und bei Unlust mal was liegen lassen.
Durchgang zum Haus, Heizraum daneben und einen toleranten Nachbarn, alles Dinge, die ich mir ca. 50 Jahre gewünscht habe.
Nebennnutzung und deshalb auch immer wieder mal aufgeräumt, das ist der geilste Feierrraum ever.

Gruß

Werner
frech, frecher, FRÄNKISCH!
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Re: Hofwerkstatt Neubau

Beitragvon Ecoboost » Mo Nov 24, 2025 17:47

Servus,

langer711 hat geschrieben:Es kommt wohl drauf an, ob man wirklich bei frostigen Aussentemperaturen in der Halle arbeiten will/muss, oder ob man sich dann auch ins Warme verkrümeln kann.
Ab 10° reicht ne Jacke

Kommt aber auch immer ein wenig darauf an was für ein Kalender da in der Werkstatt hängt. :lol: :shock:
Bin selbst sehr gut ausgestattet: 3 Tonnen PKW Hebebühne, Reifenmontier- und Wuchtgerät, 20 Tonnen Presse, Radlagerwerkzeugsatz, vieles an Spezialwerkzeug...
Neben den Alltagswerkzeugen wie Flex, Schweißgerät auch eine Wärmebildkamera, Endoskopkamera.
Akkuschlagschrauber, Akkufettpresse, Akkukompressor.

Gruß

Ecoboost
Wenn eine Frau schweigt soll man sie nicht unterbrechen. :roll:
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Re: Hofwerkstatt Neubau

Beitragvon 240236 » Mo Nov 24, 2025 18:40

Meine Schmutzwerkstatt ist auf 5°C durchgehend temperiert und das reicht mir vollkommen. Schreinerwerkstatt hat durchgehend 15°C
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Re: Hofwerkstatt Neubau

Beitragvon Alla gut » Di Nov 25, 2025 19:44

Was haltet Ihr so von meiner Idee :

Eine richtig starker Stromanschluss würde ich von Anfang an einplanen , eine 63 Ampere Dose .
Oder gleich mehrere Dosen wenn es das Netz trägt .
Könnte man in Zukunft so oder so brauchen , für einen Schnelllader oder auch für ein elektrischen Dampfstrahler .

Und dann zum sporadischen schnellen Heizen ein richtig großen elektrischen Heizlüfter vom Bau .
Strom kostet zwar Geld aber so ein Heizlüfter ist doch für viel Jahr /Jahrzehnte wartungs und verschleißfrei und stinkt und raucht nicht mehr in der Gegend rum .

Die Zukunft ist elektrisch ,nicht nur im PKW !!!
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Re: Hofwerkstatt Neubau

Beitragvon wastl90 » Di Nov 25, 2025 20:12

Das kommt sicherlich auf deine Wohlfühltemperatur und die Häufigkeit der Arbeiten in der Werkstatt an. Wenn du sowieso nur paar mal im Monat für ein paar Stunden in der Werkstatt bist, dann reicht sicherlich eine elektrische Heizung. Bist du im Winter ständig von 8:00 bis 18:00 Uhr in der Werkstatt, dann wird das auf Dauer ziemlich teuer werden.
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Re: Hofwerkstatt Neubau

Beitragvon langer711 » Di Nov 25, 2025 20:38

Das Schlimmste beim Schrauben sind die kalten Teile im Winter und überall tropft geschmolzenes Eis herab.
Meine Halle ist nicht gedämmt, also bringt eine Heizung auch nix.
Ich warte einfach, bis es etwas wärmer ist und gut iss.
Hier könnte Ihre Werbung stehen... 8)
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Re: Hofwerkstatt Neubau

Beitragvon 304 » Mi Nov 26, 2025 1:27

Alla gut hat geschrieben:Könnte man in Zukunft so oder so brauchen , für einen Schnelllader oder auch für ein elektrischen Dampfstrahler .

63A sind gerade einmal ~43kVA.
Direktmessung gibts nur noch bis 50A (~34kVA). >80A gibts eine eigene Leitung zur Trafostation.

Dampfstrahler hat zwar nur 5,5-8kW elektrisch aber überschlagsweise ~60-80kW thermisch.
Schnellader für Autos haben bereits 250kW. Wenn du wirklich Traktoren, Häcksler und co. schnellladen willst, dann eher mit 600-3000kW. Bereits 100PS sind schon ~75kW. Wenn wir davon ausgehen das ein 16h Tag äquivalent zu 8h Vollast ist, dann sind das bereits 600kWh. Ladezeit an einem 250kW Supercharger bereits 2,4h, Ladeverluste und verringerte Ladeleistung (kalte Batterie, Verringerung der Ladeleistung bei höherem Ladezustand), etc nicht mit berücksichtigt. Verluste bei Entladung, Wirkungsgrad und das zusätzliche Gewicht der Akkus natürlich ebenfalls nicht berücksichtigt. ~170L Diesel mit ~150kg dürften hier durch ein Speicherpaket mit ~4 Tonnen ersetzt werden.

Alla gut hat geschrieben:Strom kostet zwar Geld aber so ein Heizlüfter ist doch für viel Jahr /Jahrzehnte wartungs und verschleißfrei und stinkt und raucht nicht mehr in der Gegend rum .

Der TE will wohl wöchentlich einigen Stunden in der Werkstatt verbringen und ich befürchte das sind fast jeden Feierabend 1-3h. Direktelektrisch wird da schnell sehr teuer. Ein einfacher Holzofen wäre eine günstige Lösung. Wassergeführte Fußbodenheizung oder Lufterhitzer (Frostschutz?) mit Anschluss an eine bestehende Heizung per Fernwärmeleitung wäre komfortabler.
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Re: Hofwerkstatt Neubau

Beitragvon Alla gut » Mi Nov 26, 2025 6:33

Ja elektrische Dampfstrahler waren bis jetzt noch nicht so praktikabel und es wird heutzutage nicht mehr so viel mit Heißwasser gerreinigt .
Aber ein richtig großer Kompressor zum Abblasen braucht auch ein richtig großen Anschluß .
Häcksler und große Schlepper schnell laden war auch nicht so gemeint sondern mehr E-Stapler ,E-Radlader ,E-PKW Betriebsfahrzeug die man täglich so schnell
mal braucht .
Einfach einen Holzofen reinstellen mit dem Ofenrohr nach draußen das wird zwar zum Teil gemacht ist aber nicht zulässig .
Da braucht es dann einen Kamin plus Wartung des Kamins .
Irgendwelche Heizölkanonen oder Gasbrenner mit oder ohne Gebläse kennen wir noch von früher ......nö Danke heut nicht mehr .Da gab es schon Tote .
Wenn man es kann mit einer HS Anlage koppeln dann ok .
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Re: Hofwerkstatt Neubau

Beitragvon Homer S » Mi Nov 26, 2025 7:06

Warum baut man als "Heimwerker" eine riesen Werkstatt und will diese dann im Winter mollig warm machen?

Wäre es nicht sinnvoller eine Halle zu bauen für größere Geräte und einen großen Raum für Geräte wie Drehbank, Bohrmaschine, Werkbank usw. das man günstig und schnell mit nen E-Heizer aufheizen kann. Hier könnte man auch noch ein kleines Büro einbauen für Dokumente und PC.

Ich machs wie Langer, wenn es kalt gemeldet hat dann mach ich was anderes, meist ist im Winter ja nichts akutes sondern eher Wartung. Und wenn es mal vorkommt, ja dann muss man auch bei -Graden mal raus und sich mit nem Heizer begnügen.
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Re: Hofwerkstatt Neubau

Beitragvon Bernhard B. » Mi Nov 26, 2025 8:44

Homer S hat geschrieben:Warum baut man als "Heimwerker" eine riesen Werkstatt und will diese dann im Winter mollig warm machen?


Nun, man gönnt sich ja sonst nix :klug: :lol: Die Werkstatt ist für viele ein Man Cave, wie es Neudeutsch so schön heißt. Und dürfte rein betriebswirtschaftlich genauso wenig rentabel sein, wie die meisten Traktoren und Landmaschinen auf dem Betrieb. Trotzdem hat man es, die einen mehr, die anderen weniger

Homer S hat geschrieben:Wäre es nicht sinnvoller eine Halle zu bauen für größere Geräte und einen großen Raum für Geräte wie Drehbank, Bohrmaschine, Werkbank usw. das man günstig und schnell mit nen E-Heizer aufheizen kann. Hier könnte man auch noch ein kleines Büro einbauen für Dokumente und PC.
Ich machs wie Langer, wenn es kalt gemeldet hat dann mach ich was anderes, meist ist im Winter ja nichts akutes sondern eher Wartung. Und wenn es mal vorkommt, ja dann muss man auch bei -Graden mal raus und sich mit nem Heizer begnügen.


Machen viele, sprich das in der Maschinenhalle geschraubt wird. Bin ich selbst jetzt nicht so der Fan von. Schweißen, flexen, lackieren, usw. neben den Maschinen ist nicht mein Fall. Entweder muss man in der Halle eine Art Werkstattecke oder Schmutzecke haben, für solche Arbeiten, Bereiche durch Streifenvorhänge abtrennen können oder die Maschinen abdecken. Muss jeder für sich selbst entscheiden.

Meine alte Werkstatt war auch ungeheizt. Als sich dann die Gelegenheit bot, zusammen mit dem Hausumbau die neue Werkstatt zu bauen, wurde das genutzt. Die Werkstatt grenzt direkt an das Wohnhaus an. Zugang zur Schmutzschleuße. Von der Schmutzschleuße aus kann man in den Heizraum, Altbau oder Treppenhaus Neubau.
Die Heizleitung zur Werkstatt dürfte die kürzeste sein bei mir :lol: Ansonsten gedämmte Betondecke (darüber befindet sich die Dachterrasse), Dreifachverglaste Fenster und Vollwärmeschutz. Und diese Maßnahmen sorgen nicht nur dafür, das es im Winter warm ist, sondern auch im Sommer kühl bleibt. Ein Aspekt den viele unterschätzen.

Einen temperierten Arbeitsbereich sucht man leichter auf, als wenn es dort kalt ist. Klar kann man viele Werkstattarbeiten auf wärmere Tage verschieben. Aber wenn man irgendwelche Nachrüstungen vornehmen möchte, Umbauten oder Eigenbauten umsetzen, ... dann ist mir eine 15 Grad warme Werkstatt schon mal lieber. Auch werden Werkstattarbeiten nicht aufgeschoben, sondern können erledigt werden, egal wie kalt es draußen ist.

Ich hatte zuvor eine kleine ungeheizte Werkstatt, wir haben in der Maschinenhalle eine kleine Werkstattecke zusätzlich und jetzt die neue beheizbare und gedämmte Werkstatt. Ich möchte es nicht mehr missen. Klar das ist Luxus, aber mir war und ist es das wert.
Für jedes Problem gibt´s auch die passende Lösung - man muß sie nur finden!
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Re: Hofwerkstatt Neubau

Beitragvon wastl90 » Mi Nov 26, 2025 9:26

Homer S hat geschrieben:Warum baut man als "Heimwerker" eine riesen Werkstatt und will diese dann im Winter mollig warm machen?


Bei mir ist Werkstatt auch gleich mit eine Halle wenn du das so auslegen magst. Es ist eben eine kleinere Halle die beheizt werden kann. Im Winter basteln wir eigentlich recht viel an irgendwelchen neuen Anlagen, Verarbeitungsmaschinen etc. Ich habe eine Betonkernaktivierung eingebaut, die mit der Hackschnitzelheizung betrieben wird. Im Winter hat es 15 Grad, das reicht um vernünftig arbeiten zu können und die Heizkosten sind sehr überschaubar. Wir haben uns auch eine einfache Hebebühne aus einer Werkstattauflösung gekauft. Dort kommen die ganzen Fahrzeuge für kleinere Wartungsarbeiten oder Reifenwechsel rauf. Ob sich das rechnet? Ja, wenn man sich mal die Werkstattkosten beim Landmaschinenhändler ansieht. In unserer kleinen Werkstatt konnten wir früher nicht viel machen, weil einfach der Platz und die Gerätschaften fehlten. Jetzt haben wir einfach ein paar vernünftige ältere Werkstattmaschinen gekauft und können so richtig viel selbst erledigen. Gerade wenn es darum geht irgendwelche Maschinen umzubauen etc. bringt das richtig einen finanziellen Vorteil. Das ist ansonsten Spezialbau und kostet entsprechend.
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Re: Hofwerkstatt Neubau

Beitragvon Falke » Mi Nov 26, 2025 9:32

304 hat geschrieben:Dampfstrahler hat zwar nur 5,5-8kW elektrisch aber überschlagsweise ~60-80kW thermisch.


Es gibt durchaus "vollelektrische Dampfstrahler", z.B. hier "mit bis zu 48 kW Heizleistung" https://www.heupel-shop.de/Hochdruckrei ... h-beheizt/

Einen tauglichen Anschluss lässt sich der Netzbetreiber natürlich entsprechend bezahlen ...
(hier im kleinen 300-Seelen-Dorf wird z.Zt. neben die Glasfaserleitung ein 4x240 mm² Erdkabel als Zukunftsreserve neu gelegt - das dürfte die zugesicherte Leistung pro Haushalt
und für die zwei Gewerbebetriebe und zwei Landwirte gut verdoppeln)

A. aus Ö.
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Re: Hofwerkstatt Neubau

Beitragvon 304 » Mi Nov 26, 2025 10:46

Falke hat geschrieben:Einen tauglichen Anschluss lässt sich der Netzbetreiber natürlich entsprechend bezahlen ...

Unbezahlbar, sofern man die Anschlussleistung nicht andersweitig benötigt (z.b. PV oder Biogas).
Und dann ist Wärme aus Strom auch noch erheblich teurer als aus Diesel, Heizöl, Holz, etc.


Wichtigste hier ist eigentlich erst mal das Bauwerk an sich. Die Abmessungen und die Austattung muss zukuntfsfähig sein. Ein Kabel ist schnell eingezogen wenn Rohre im Boden/Wänden (fachgerecht) verlegt wurden. Fußbodenheizung ist schnell angeschlossen, wenn die Rohre im Boden liegen und die Fernwärmeleitung zum Haus mitverlegt wurde. Und eine Halle ist auch schnell mit Vorhängen oder Trockenbauwänden abgetrennt wenn es sein muss.

Nachträglich die Werkstatt um einen Meter zu verbreitern oder zu verlängern wenn die Maschinen größer werden wird hingegen schwierig.



wastl90 hat geschrieben:
Homer S hat geschrieben:Warum baut man als "Heimwerker" eine riesen Werkstatt und will diese dann im Winter mollig warm machen?


Ob sich das rechnet? Ja, wenn man sich mal die Werkstattkosten beim Landmaschinenhändler ansieht.

Nicht wirklich.
Für einfache Wartungen Reperaturen wird keine richtige Werkstatt benötigt. Da reicht eine größere Garage und den Rest macht bei passendem Wetter im Freien oder in der Maschinenhalle (meiste fällt eh in der Saison an, repariert und gewartet wird nach Möglichkeit vor dem einwintern). Und für mehr ist erstmal genügend Arbeitszeit und Austattung notwendig, damit eine eigene Werkstatt Sinn macht.

Ohne Eigen- oder Umbauten dürfte sich das nicht rechnen. Natürlich trotzdem Nice to have.
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