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Hofwerkstatt Neubau

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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68 Beiträge • Seite 5 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5
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Re: Hofwerkstatt Neubau

Beitragvon 240236 » Mi Dez 03, 2025 16:45

AEgro hat geschrieben:
langer711 hat geschrieben:Es muss nicht alles in der Werkstatt sein.
Hier gehts um eine HOF-Werkstatt........
Irgendwo muss man auch mal die Kirche im Dorf lassen. Wenn die Drehbank, Fräse etc. 1 Jahr nur rumsteht, hilft das auch niemandem.

Danke langer !
Ich hab schon Minderwertigkeitskomplexe bekommen :lol:
Gruß AEgro
Ich auch. Es ist halt bei jedem anders, aufgrund seiner Ausbildung und Erfahrung. Zudem kommt es halt auch darauf an, auf welche Betriebsschwerpunkte ein Betrieb setzt. Mir würden diese Maschinen nichts nützen, da ich sie nicht bedienen kann und für die paar mal im Jahr wo ich so etwas brauche, da stelle ich mir keine in die Werkstatt.
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Re: Hofwerkstatt Neubau

Beitragvon fendt schrauber » Mi Dez 03, 2025 19:15

Hallo,

Wie heißt es so, kommt drauf an. Kenne eigentlich so die ganze Spanne, "von alles was über Öl nach schauen geht macht die Werkstatt" zu "so ne eigne Schrotmühle wäre praktisch, des bau mer übern Winter mal fix".

Entsprechend ist dann auch die Werkstatt. Das geht dann halt vom Werkstattwagen von der Norma, bis hin zur eigenen Brennschneidanlage, und einem Materiallager wo die meisten Stahlbauer nicht mithalten können.

Und dann ein breites Feld dazwischen.

Generell werden die brauchbaren Werkstätten weniger und auch den Dorfschmied der mal schnell ne Welle aufschweißt und wieder auf Maß dreht ist schon lange im Ruhestand.... :(

Grüße aus Mittelfranken
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Re: Hofwerkstatt Neubau

Beitragvon DST » So Dez 07, 2025 11:52

Vieles wurde bereits genannt, und ist - je nach Bedarf und Fachkenntnis - sicherlich hilfreich.

In so einer Werkstatt wird geflext, geschweißt, geschliffen und es entsteht auch anderweitig viel Staub und Dreck,der sich überall ablegt.

Werkzeugschränke sind da vorteilhaft aber auch teuer, nehmen Platz in der Werkstatt weg, und bei seltenen Sachen öffnet man so einige Türen, bis man es findet.

Darum hab ich einen separaten Nebenraum für Schrauben / Ersatzteile, Handmaschinen, usw.,wo die Sachen in einfachen offenen Regalen lagern.

Für meinen Geschmack übersichtlicher und schneller zu finden.
Gebrauchte Metallregale gibt's bezahlbar im Netz, oder günstig aus Metall oder Holz selber bauen.


Was noch nicht genannt wurde ist ein abgetrennter "Ölraum" für alles "brennbare", wie Öle, Kraftstoff für die Sägen, Farben, Spraydosen, usw.
Meine Ölkanister stehen in einer Auffangwanne.
In der Decke ist ein 160mm KG Rohr nach oben in die Scheune, zwecks Abluft von leichflüchtigen Gasen.

Abtropfmöglichkeit für Auffangwannen und ölige Bauteile in Form eines haushaltsüblichen Edelstahlspülbeckens in einer Arbeitsplatte, darunter ein 60l Fass, wo das Öl reinläuft.
Einfach, günstig und effektiv.

Der Boden ist mit einer öldichten Beschichtung versiegelt.

Brandschutztür.

Hier lagern auch meine Motorsägen.

Beim Werkstattraum, Nebenraum, Ölraum, je nach Raumgröße, Belüftungen/Abluft mit einplanen.

Wenigstens vorplanen.

Ein einfaches KG Rohr ist gleich mit eingemauert, bzw angebracht.
Beidseitig Deckel drauf, fertig.
Später - je nach Bedarf - macht man einen Rohrlüfter rein, oder nur einfaches Insektengitter drauf.

Gerade beim gelegentlichen Heizen von abgekühlten Räumen entsteht Kondenswasser, oder wenn nasse Fahrzeuge in die Werkstatt gefahren werden.
Die Feuchtigkeit muss raus, sonst schimmelt es in den Ecken.

Auch beim Schweißen und lackieren ist eine Abluft wünschenswert.

Beim der Heizung gehen die Meinungen auseinander.

Für eine ständig genutzte Werkstatt ist Betonkernaktivierung das Nonplusultra.

Für gelegentliche Arbeiten sind elektrische Bauheizer praktisch.
Günstig in der Anschaffung, keine Wartung, den stellt man hin wo man arbeitet und es ist sofort warm.
Bitte überschlagt hierzu mal wie oft Ihr im Winter schraubt - wieviele Stunden der Heizer laufen würde - und welche Stromkosten daraus im Jahr für euch entstehen.

Bei den hier geplanten Werkstätten mit 8x14x6m wird Elektro unbezahlbar.

Hier könnte ein mobiler Heizöl-Bauheizer interessant werden.
Wegen Abgasen und Lautstärke außerhalb der Werkstatt aufgestellt, günstig mit Heizöl, und die Warmluft mit den Flexiblen Schläuchen in der Werkstatt an den benötigten Platz geleitet.

Wer Hackgut Heizung hat kann einen Wärmetauscher mit Umluftgebläse installieren, das funktioniert auch noch gut, das System muss aber Frostsicher ausgelegt sein.

Von so Infrarotstrahlern halte ich gar nix, stehst du drunter brennts dir die Haare weg, zwei Meter daneben ist es Eiskalt.
Und... das rote kommt von Strom.

Aber, wie immer im Leben, es hängt alles vom jeweiligen Bedarf, den Wünschen und vom Geldbeutel ab.
Erfahrungen macht man erst dann wenn man Sie bereits gebraucht hätte.......
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Re: Hofwerkstatt Neubau

Beitragvon Gazelle » So Dez 07, 2025 13:01

.
Falke hat geschrieben:
(hier im kleinen 300-Seelen-Dorf wird z.Zt. neben die Glasfaserleitung ein 4x240 mm² Erdkabel als Zukunftsreserve neu gelegt - das dürfte die zugesicherte Leistung pro Haushalt
und für die zwei Gewerbebetriebe und zwei Landwirte gut verdoppeln)

A. aus Ö.


Da hat wieder jemand ohne Verstand geplant.

Sowas baut eon hier auch, aber es ist Murks.
Besser zwei Kabel NAYY 4x150, und jeden Gewerbebetrieb zusätzlich mit einem NAYY 4x150.
Das sind dann je Strang 175 kW.
Wer mehr will, bekommt einen Mittelspannungsanschluß.
Der arme Monteur, der das 4x240 bändigen muß, in den Straßenverteiler zu schrauben hat.
Der braucht Unterarme wie ein Olympia-Ringer.
.
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Re: Hofwerkstatt Neubau

Beitragvon Alla gut » So Dez 07, 2025 13:14

Wenn ein Neubau gemacht wird würde ich rundum an den Wänden Palettenregale stellen und diese zum Teil mit Gitterboxen bestücken .
In die Gitterboxen , vielleicht noch mit Zwischenböden passt viel rein .Oben ein Platte reingeschweißt und ein Schraubstock dran gibt dann auch noch eine schöne mobile Werkbank .Das sieht man oft in der Praxis draußen . Umstellen oder umziehen in andere Halle geht auch so leicht und schnell .

Es braucht dann aber einen E-Stapler oder Ameise ,wenn nicht zu hoch würde vielleicht auch ein E-Hoflader reichen .
Stapler mit Galgen könnte evtl . den Kran ersetzen .Es braucht aber dann einen zweiten Mann bei Montagearbeiten .

Ich würde einfach eine Maschinenkalthalle planen ,und in eine Ecke kommt dann der Werkstattbereich .
Es gibt Berufsgruppen /Servicetechniker die müssen ihr ganzes Arbeitsleben in solchen unbeheizten "Werkstätten " verbringen ohne Heizung .
Der Klimawandel erleichtert das in Zukunft .

Dann gibt es noch welche die schrauben sogar ganzjährig "Outdoor " Baumaschinen , Forstmaschinen ect.
Friss oder stirb !
was hier noch fehlt ist ein Bau Forum
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Re: Hofwerkstatt Neubau

Beitragvon Gazelle » So Dez 07, 2025 13:50

.
Alla gut hat geschrieben:Wenn ein Neubau gemacht wird würde ich rundum an den Wänden Palettenregale stellen und diese zum Teil mit Gitterboxen bestücken .



An die Gitterboxen haben wir rechts und links aussen-mitte je eine Öse aus 12mm Rundstahl geschweißt.
Dann kann man die Gitterboxen immernoch stapeln, aber man kann sie ohne Gabelzinken prima heben.

Für die Kleinteile und die Werkzeugwände haben wir Tego-Metall Regale.
4 x als Gondel und vorn und hinten einfach.
O.K. kostet eine Stange Geld, aber bei Ladenauflösungen lässt sich da einiges preiswert erattern.
Da, wo die Werkzeuge aufgehängt werden (Schraubenschlüssel 6 bis 60, Nüsse 6 bis 75, Sägen, Kettenschlüssel, uvam.
haben wir Platten mit Schlüsselloch-Lochung als Rückwände.
Inzwischen sind es rund 46 lfdm.
Aber immer ist es zu wenig
.
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Re: Hofwerkstatt Neubau

Beitragvon Bonifaz » Mo Dez 08, 2025 20:58

Wir haben vor 6 Jahren eine Maschinenhalle gebaut 18x35 m. Davon 7x18 m als "Wartungsraum". Bei dem Begriff Werkstatt sieht das Bauamt rot. Der Planer riet uns den Begriff "Werkstatt" zu meiden.
Schwiegersohn hat als LM-Meister allerhand Gerätschaften von Ebay gesammelt. Vom Brückenkran (der passend gemacht wurde) über Fräs- Bohrmaschine bis zum Paternosterschrank.
Geheizt wird das ganze über eine Fußbodenheizung. Der Wartungsraum wurde mit Ziegelwerk hochgezogen, eine Massiv-Betondecke und hat ein 5x5m Sektionaltor.
Zur Maschinenhalle hin verbindet das ganze eine 2flüglige T90 Türe (auch in Ebay erstanden).
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Re: Hofwerkstatt Neubau

Beitragvon 240236 » Mo Dez 08, 2025 21:39

Bei uns nennt sich das Mehrzweckhalle :lol:
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