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Hofwerkstatt Neubau

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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68 Beiträge • Seite 3 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5
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Re: Hofwerkstatt Neubau

Beitragvon broitbeil » Mi Nov 26, 2025 11:38

Eine beheizte Werkstatt ist zwar schön, zieht aber stark Fahrzeug allerhand Gerümpel an, das man darin aufwärmen will.
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Re: Hofwerkstatt Neubau

Beitragvon T5060 » Mi Nov 26, 2025 12:10

Wegen 4 Wochen im Jahr hänge ich mir doch kein 15.000 € Invest mit 1.000 € Fixkosten ans Bein, da tut es ein größerer Gasstrahler auch.
Im Sommer wäre eine Klima wichtiger, im Winter kann man sich ja auch mal dicker anziehen.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Hofwerkstatt Neubau

Beitragvon wastl90 » Mi Nov 26, 2025 12:17

Bei was has du 15.000€ Invest? und 1.000€ Fixkosten? Bei der Fußbodenheizung?
Da kam ich Gott sei Dank auf andere Zahlen!

Bei uns wird erst ab Mitte Januar eingewinter, davor läuft unser Weihnachtgeschäft und keiner hat Zeit irgendwelche Maschinen zu putzen.
Das ist eigentlich auch die Zeit in dem man irgendwelche Bastelein an Anlagen durchführt. Letztes Jahr haben wir beispielsweise ein komplett neues Arbeitspodest für unsere Getreidemühle gebaut, in diesem Jahr stehen Pufferbehälter für die Kartoffelsortierung an. Das sind dan Projekte an dem 2 Leute 2 Wochen schön Arbeit haben. Das macht dir kein Mitarbeiter in einer 0 Grad kalten Halle und selbst hab ich auch keinen Bock darauf.
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Re: Hofwerkstatt Neubau

Beitragvon langholzbauer » Mi Nov 26, 2025 12:57

Das erinnert mich , besonders im Zusammenhang mit Kartoffeln und/oder Zuckerrüben an die Pflegestützpunkte der DDR Landwirtschaft.
Heißwasserstrahler , beheizte Waschhalle, Waschrampe + beheizte Werkstattbox mit Grube und Ölbar, stationäre Fettpresse .
Alles über ( Mineralöl)Fettabscheider entwässert.
Dann kommt man aber auf den Neupreis eines kleinen Fendt, als Errichtungskosten. :wink:
Mal gesponnen wäre sowas in überbetrieblicher Nutzung eine schöne Ergänzung zu BGA mit Wärmeüberschuss.
Bauer aus Leidenschaft für Land und Wald...
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Re: Hofwerkstatt Neubau

Beitragvon langer711 » Mi Nov 26, 2025 13:20

Hier gibts einen Klein-Betrieb für Blech-Arbeiten.
Der hat in der Sohle Rohre einbetoniert, Fußbodenheizung.
Keine Zugluft durch Luftwärmer, keine kalten Füße, keine Heizkörper im Weg, sobald die Tür zu ist, wirds gleich wieder warm.
Wirklich ne gute Sache.
Der arbeitet dort aber auch jeden Tag.

Eine Hofwerkstatt muss meiner Meinung nach nicht geheizt werden, weil man die Arbeiten auch gut ein paar Wochen vertagen kann.

Arbeiten am Schlepper (speziell Ölwechsel) brauchen keine Grube, weil man fast alles seitlich am Motor hat. Will man mehr machen, nimmt man die Hinterräder ab und kann sich mit dem alten Bürostuhl dran setzen.
Von unten ist doch kaum was zu machen am Schlepper.

Pflug stellt man auf den Boden, dreht ihn einmal um und macht die andere Seite.
Grubber wird angehoben, Bock drunter, los geht’s.
Kreiselegge kann man auf den Rücken legen mit dem Frontlader, Mähwerk ebenso.
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Re: Hofwerkstatt Neubau

Beitragvon Bernhard B. » Mi Nov 26, 2025 14:38

langer711 hat geschrieben:Eine Hofwerkstatt muss meiner Meinung nach nicht geheizt werden, weil man die Arbeiten auch gut ein paar Wochen vertagen kann.


Ich würde mal sagen, das hängt sehr stark von den klimatischen Gegebenheiten des Betriebes ab. Es gibt Gegenden in Deutschland, wo es noch Winter geben soll (Bayrisch Sibirien - 3 Monate Winter und 9 Monate ist kalt). Und dagegen auch Landstriche, die bräuchten keine Winterreifen auf ne PKW. Ich denk pauschal kann man das so nicht einordnen.

Früher war nur die Wohnstube und die Küche beheizt. In Nebenräumen war es kalt. Und für Warmwasser musste extra eingefeuert werden. Der Schlepper hatte nur nen Flatterverdeck und der Mähdrescher war ein Cabrio. Und heute? Diesen Fortschritt und Luxus gönnt man sich halt auch in anderen Bereichen. Das ist der Lauf der Zeit
Für jedes Problem gibt´s auch die passende Lösung - man muß sie nur finden!
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Re: Hofwerkstatt Neubau

Beitragvon Bernhard B. » Mi Nov 26, 2025 14:44

T5060 hat geschrieben:Wegen 4 Wochen im Jahr hänge ich mir doch kein 15.000 € Invest mit 1.000 € Fixkosten ans Bein, da tut es ein größerer Gasstrahler auch.
Im Sommer wäre eine Klima wichtiger, im Winter kann man sich ja auch mal dicker anziehen.


Naja betriebswirtschaftlich betrachtet dürfte dann auch die wenigsten Landmaschinen auf ne Hof stehen und die Landtechnikindustrie samt -handel müssten am Hungertuch nagen.

Ich kenne sehr viele Betriebe, die haben nicht mal 30 ha Grünland, aber Schmetterlingsmähwerk, Doppel- und Vierkreiselschwader, Silierwagen, usw. im eigenen Fuhrpark. Wenn man es hochrechnet, läuft jede Maschine maximal 1 Woche pro Jahr. Die restlichen 51 Wochen stehen diese nur rum. Damit der Wertverlust eingegrenzt wird, baut man ne schöne große Halle drum.

Und jetzt überlegen wir mal, welche Investitionskosten und Fixkosten hier entstehen. :klug:
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Re: Hofwerkstatt Neubau

Beitragvon Bernhard B. » Mi Nov 26, 2025 14:50

Und wenn man ehrlich ist, eine Werkstatt baut man sich nicht nur für betriebliche Reparaturen. Wer ein Schrauber ist, der ist es von jüngsten Kindheitstagen an. Und derjenige betrachtet seine Werkstatt und sein Werkzeug auch als Hobby.
Wer sich dafür nicht interessiert, wird auch keine Luxuswerkstatt haben. Und wer gerne schraubt und schweißt, hat halt eine etwas besser ausgestattete und größere Werkstatt.

Es ist halt auch ein Hobby. Und ein Hobby kostet Geld. Aber man schraubt dann auch mal an nen Privat PKW, Oldtimer, Moped oder Juniors Tretbulldog.
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Re: Hofwerkstatt Neubau

Beitragvon wastl90 » Mi Nov 26, 2025 14:52

Eine Betonkernaktivierung kostet auch kein Geld. Mich hat die letzte für 300m2 knapp 5.000€ gekostet. Man kann ja auch beim einlegen etwas weitere Abstände wählen und muss auch nicht zig Heizkreise haben. Die Raum erwärmt sich sehr schnell wieder weil eben eine riesige Bodenfläche beheizt ist. Außerdem hat man keinerlei Wartungsarbeiten und kaputt gehen die auch nicht.
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Re: Hofwerkstatt Neubau

Beitragvon AEgro » Mi Nov 26, 2025 15:03

wastl90 hat geschrieben:Eine Betonkernaktivierung.........und kaputt gehen die auch nicht.

Dann ist aber ein sehr exakter Verlegeplan und die Einhaltung desselben Voraussetzung.
Sonst dübelst du nicht mal schnell irgendwas am Boden fest.
Gruß AEgro
Es gibt Tage, da komm ich einfach mit dem Kopfschütteln nicht hinterher !
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Re: Hofwerkstatt Neubau

Beitragvon langer711 » Mi Nov 26, 2025 15:09

Pro m2 Sohle sind etwa 3 Meter Plastikrohr fällig.
Wer über ne Heizung nachdenkt (Bernhard hat schon recht, kommt auf die Lage an), der sollte die paar Rohre einfach mit einbetonieren.
Das kostet nicht die Welt und eröffnet im Fall der Fälle eine hervorragende Möglichkeit.
Ein Lufterhitzer ist vermutlich schon teurer.

Mit 40kw Stromheizer freut sich der Versorger.
Und billig ist das auch nicht, Kauf mal passende Kabel…
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Re: Hofwerkstatt Neubau

Beitragvon wastl90 » Mi Nov 26, 2025 16:10

AEgro hat geschrieben:
wastl90 hat geschrieben:Eine Betonkernaktivierung.........und kaputt gehen die auch nicht.

Dann ist aber ein sehr exakter Verlegeplan und die Einhaltung desselben Voraussetzung.
Sonst dübelst du nicht mal schnell irgendwas am Boden fest.
Gruß AEgro

Ja klar, da sollte man sich schon ein wenig Gedanken machen und an bestimmten Orten, wo z.b. am Boden etwas angedübelt werden soll, entsprechend Platz eingeplant werden. Es muss ja nicht jeder Quadratmeter in der Werkstatt belegt sein. Wenn man sich an der Seite oder eben bestimmte Inseln freihält, hat das später auch keinen Einfluss auf das Raumklima. Das schafft die Heizung trotzdem ohne Probleme.
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Re: Hofwerkstatt Neubau

Beitragvon T5060 » Mi Nov 26, 2025 16:30

Das kann man alles machen, wenn Stall, Haus, das eigene Outfit(einschl. Auto), etwas Altersversorgung(und auch ein wenig für die weichenden Erben) und Konto auf der Höhe der Zeit sind :lol:
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
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Re: Hofwerkstatt Neubau

Beitragvon Kraxer » Do Nov 27, 2025 21:13

8m×14m kommt mir bei 6m-Sämaschine und Mähdrescher knapp vor.

Hier in der Weinbauregion kenne ich zwei Arten von Hofwerkstatt.
1) Werkstattraum (10 - 30m²) unbefahrbar, rein für "Kleinkram". Repariert und gewartet wird vor der Tür. Das kann im Freien oder der angrenzenden Maschinenhalle sein.
2) Werkstattecke in der Maschinenhalle.

Über Schweißgerät und Säulenbohrmaschine kommen die wenigsten raus. Eine richtige Schrauberwerkstatt hat fast keiner. Manchmal ist eine großzügige Holzwerkstatt oder deren Reste vorhanden, weil Urgroß- oder Großvater Küfer war (vor 1969 waren der heutige Böttcher=Fassküfer und Weintechnologe=Weinküfer ein Beruf).
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Re: Hofwerkstatt Neubau

Beitragvon strokes » Sa Nov 29, 2025 11:37

Lanze hat geschrieben:Ich dachte mir die Grube wäre ideal für den Ölwechsel beim Traktor.

Wie groß sind eure Werkstätten?
Was für eine Ausstattung habt ihr?


Unsere Hofwerkstatt ist ca 12m x 7m. Die Breite beträgt 12m. Man kann durch die begrenzte Tiefe von 7m nicht mit allen Geräten reinfahren, aber für im Winter mit Schlepper allein oder abgestellten Anbaugeräten oder sonstige Tüfteleien reicht es.
Im Sommer wird vor dem Tor gearbeitet wenn etwas anfällt. Ausstattung eher dürftig, alte Standbohrmaschine, Schweißgerät, das war's auch schon.
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