Ungerechtigkeiten -hier legaler Raub- festzustellen und anzusprechen, hat nix mit rummaulen zu tun. Das sind eben Tatsachen. Das zu verschweigen und hinzunehmen ist dann Duckmäusertum, das ist mir fremd und zuwider. Aber richtig, das kann und muss von oben geändert werden (ein Punkt unter vielen). Und das kann und muss über die richtige Wahlstimme erfolgen.
Die Großen werden aufhören zu herrschen, wenn die Kleinen aufhören zu kriechen. Ich bin kein Untertan. Es braucht weder Herrn noch Knecht, dann ist die Welt gerecht.
Und wie lange hast Du schon per Wählerstimme gegen den schwarzen Mann protestiert? Wie oft schon zur Urne gedackelt um dieser mafiösen Abzocke entgegen zu treten?
Frage: hat es was bewirkt?
Es gibt Dinge, die kann man nicht ändern. Das gehört nunmal dazu im Leben.
Dass die Masse doof ist, ist so, aber verantwortlich bin ich nicht. Die Alternative wäre ja, genauso falsch zu wählen. Nein, da bin und bleibe ich mir treu - und das ist ein gutes Gefühl. Zum Thema. Ein Verbot würde natürlich nicht durch nationale Regierungen erfolgen, sondern durch die EU. Deren Handeln man ja bekanntlich nicht beeinflussen kann. Da kann man dann nicht mal mehr richtig wählen.
Die Großen werden aufhören zu herrschen, wenn die Kleinen aufhören zu kriechen. Ich bin kein Untertan. Es braucht weder Herrn noch Knecht, dann ist die Welt gerecht.
@DMS Du hast da was verpasst! EP wird auch regional gewählt.
Solange der Schorni seine Arbeit ordentlich verrichtet und mich nicht gängelt, ist er das kleinste Problem in meinem Verständnis von einer funktionierenden Gesellschaft. Die Kehrvorschriften waren eine Folge von Schornsteinbränden, die ganze Häuserzeilen niederbranten. Ich habe mich vorhin mit ihm auch über die " Müllverbrenner" unterhalten und die rechtlichen Möglichkeiten praktisch dazu erklärt bekommen.
Und wenn wir übermorgen kein Holz mehr verbrennen dürfen kommt eine neue Lobby , die selbst PV- Inselanlagen etc. entweder aus neuen gesetzlichen Vorschriften oder aus den AGB der Versicherungen regelmäßig überprüfen will.
Initiativrecht (zum Beschließen der Gesetze) hat bei der EU ja nur die Kommission. Und eben nicht das Parlament. Und die Kommission darf ich doch nicht wählen. Und bei solch supranationalen Gebilden interessiert sich doch schon gleich gar niemand mehr für den normalen Bürger in D.. Was interessiert die Südländer, ob man in D. mit Holz noch heizen darf. Nein, da gibts dann Zuwendungen der Wärmepumpen-Hersteller, und schon läuft die Sache, wie sie laufen soll.
Die Großen werden aufhören zu herrschen, wenn die Kleinen aufhören zu kriechen. Ich bin kein Untertan. Es braucht weder Herrn noch Knecht, dann ist die Welt gerecht.
Bleib doch bitte mal realistisch! Es ist nicht D. allein sondern ganz Europa, mit regional unterschiedlichen Intensitäten, wo Holz als regenerativer Brennstoff nicht wegzudenken ist. Es liegt an uns kleinen Waldbesitzern, den natürlichen Status der kurzstreckigen energetischen Nutzung zu sichern. Übrigens hat das Heizen mit Holz aus dem eigenen oder regionalen Wald auch die Anerkennung als schutzwürdiges " Kulturerbe" bei der EU verdient!!!
Obwohl, hier in meiner Gegend (oder auch nur in meinem Wortgebrauch) galten immer Öl und Gas als "alternative Heizungsformen", während in der ganzen sonstigen "zivilisierten Welt" alles außerhalb von Öl oder Gas als "alternativ" bezeichnet wurde ...
Das Verfeuern von Brennholz ist ja auch nicht prinzipiell schlecht. Ob es der richtige Weg ist, muss jeder für sich entscheiden.
Das mögliche „Verbot“ verstehe wer will, ich nicht.
Aber wenn man es verhindern will, braucht es Argumente, die von der Gegenpartei (Abgeordnete) akzeptiert werden.
Mit „ich hab mein eigenes Holz, ich will das weiter verheizen“ kommt man nicht weit.
„Brauchtum“ könnte ziehen, glaub ich aber nicht dran.
„Notheizung“ zieht wohl am Besten, aber nur für den Notfall wollen wir den Ofen auch nicht.
Als „Ergänzung zur Wärmepumpe“ ist ne sinnvolle Sache und für mich das wirksamste Argument.
Weil ohne Zusatz-Heizung sind viele Wärmepumpen nicht machbar und Wärmepumpen sind ja von der gleichen Regierung gewünscht.
Also ne Petition angestoßen. „Wir wollen mit Holz heizen, weil es nachhaltig ist und die Wärmepumpe ohne Ofen-Backup nicht umsetzbar ist“
Da schlucken die Parteien „Mist.. wenn wir den Ofen jetzt auch noch streichen, werden noch weniger auf Wärmepumpe umstellen… ja gut… dann lass den Holzofen lieber weiter laufen“
Dann könnt Ihr hier (und woanders) Werbung machen für die Petition und Stimmen sammeln.
Genug Stimmen führen zur Anhörung. So könnt was draus werden.
Mit „dumm und dümmer“ wird garnix erreicht. Und mit der Stimme an der Urne auch kaum mehr.
@Langer Ich verstehe Deine umständliche Denkweise noch immer nicht. Das Heizen mit Holz, welches nicht teurer an weitere Wirtschaftskreisläufe vermarktbar ist, gehört zu den Grundrechten der Landbevölkerung. Freiwillig darf darauf verzichten wer auch immer das will. Warum soll ich jetzt mit WP und Zusatzheizung darum kämpfen? Bei meinem lw. Betrieb fällt schon allein aus der Pflege von Rändern und Zufahrten mehr Brennholz an, als ich allein Zuhause benötige. Würde ich diese Biomasse schreddern , bräuchte es mehr Abtriebsenergie, als über die Säge durch den Ofen. Und würde ich es nur auf große Haufen schieben, die dann verrotten, setzt es auch das CO² frei.
Eine WP mit hoffentlich eigener PV- Versorgung kann sich allein über die Wirtschaftlichkeit trotzdem dazu gesellen. Aber wir brauchen kein( GEG) Gesetz, welches uns da entgegen aller Venuft die Nachhaltigkeit des Brennholzes aberkenn will!
@Addi Das mit dem "europäischen Kulturerbe " bring ich auf alle Fälle bei den nächsten Versammlungen an die Forstbehörde und den WBV- Präsi und den GF . Ich bitte alle User hier, das ebenfalls zu tun. Vielleicht können wir da die EU- Spinner mit ihren eigenen Waffen schlagen?
Nichts anderes schlägt der Lange ja vor. Der Köder muss dem Fisch schmecken nicht dem Angler. Und das ist die Wärmepumpe, nicht Brauchtum oder "Abfallentsorgung" von der Heckenpflege.
So so, dann wird also derjenige, der in Zukunft sein Restholz sinnvoll thermisch verwerten will, sich als Feigenblatt und zur Besänftigung von Industrie und Finanzamt für xx.000 € eine Wärmepumpe installieren lassen müssen?! Es wird wohl auch kontrolliert werden, ob die WP nicht nur pro forma dasteht, sondern auch ordentlich Strom verbraucht.
So gesehen leuchtet mir jetzt auch der Wunsch/die Forderung der Grünbeseelten, möglichst viel Holz als Totholz im Wald zu belassen, ein.
Ich muss mich auch bei meinen nur 8 ha bemühen, möglichst jedes verkaufsfähige Stück Holzstamm auch als solches zu vermarkten - sonst 'ersticke' ich an den Resten oder müsste sie vermodern lassen.
Nein, so langsam verstehe ich, wieso landwirtschaftliche Themen in der Politik untergehen. Die Wärmepumpe bzw als deren Back-up dient dazu, das ganze Geschwafel vom Holzverbot zu kippen und mit diesem Argument vom Tisch zu wischen. Holz heizen bleibt in jeglicher Form damit erlaubt, und das Thema ist erledigt. Nützt ja den Scheitholz-Freunden auch nichts, wenn nur Pellets und Hackschnitzel erlaubt bleiben. Aber gerade vor dem Hintergrund des Totholzes (wo übrigens nicht wenige Förster ins selbe Horn stoßen) kommt man halt Langholzbauers Argumenten politisch nicht weit.
Gruß PS: Theoretisch würde auch der Heizstab im Pufferspeicher für ein paar Hundert als Argument zählen. Der kommt ja bei den Temperaturen mit Solar auch nicht weit und am Netz belastet er den Geldbeutel viel zu stark
Wo siehst Du einen Widerspruch zwischen angebrachten Totholzanteil und einer Verwertung der Überschüsse ? Hier schreiben immer wieder Leute von bis zu 40 Jahren ohne Ertrag bei Bestandasneugründung von Forstkulturen. In der Realität kann man nach ca. 10 Jahren beginnen, Holz über 7 cm " armdick" zur thermischen Verwertung mit heim zu nehmen ohne die Flächen oder das Klima zu schädigen. Die Spinner, welche " alte Buchenbestände" flächig aus der Nutzung nehmen wollen, haben auch nicht begriffen, dass deren Nutzung neben der ökologischen Erneuerung auch ökonomisch die bessere Variante ist.
Ich bin kein Fan von Ausbeutung der Natur . Aber warum sollen wir die ökologische und sicherste Speicherung der Sonnenenergie im Holz nicht privat nutzen dürfen?
Die sind halt entweder doof oder manipuliert in der Regierung. Der heilige Gral ist die Wärmepumpe, welche aber bei -20° C echte Probleme kriegt, also braucht (nicht möchte!) der WP-Betreiber einen Plan B für die paar frostigen Tage. Holzofen kostet kaum was, kann man also preiswert als Plan B beistellen, somit ideal. Ein „Ofenverbot“ würde indirekt die Beteitschaft zu Wärmepumpen abgraben, was den Regierenden nicht schmecken wird.
Das ist ein kräftiges Argument, damit kannst die Typen wach rütteln.
Oder wie Fassi es sagt: „Der Köder muss dem Fisch schmecken“