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Hordengatter

Hier ist nun auch ein Platz für Diskussionen rund ums Holz.

Moderator: Falke

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64 Beiträge • Seite 3 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5
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Re: Hordengatter

Beitragvon Sottenmolch » Mo Feb 01, 2021 16:10

WupperFuchs hat geschrieben:Hallo nochmal,
bei Knotengeflecht wird hier in der Gegend 11-12€/m bezahlt, der Abbau kostet das gleiche nochmal.....



Wie kommst du auf diesen Preis für den Zaunabbau? Das ist doch utopisch, für 100m Zaun (zwei Rollen) 1100 € - 1200 €? Lässt man das von einer Firma machen, mit hier üblichen Lohnkosten von 40€-50€/Std excl. Steuer, kann man 20 Std. und mehr an zwei Rollen herum spielen. Da wäre gutes Geld verdient.


Hier zwei Bilder, von einem kürzlich von den Staatsforsten errichteten Zaun. Einige wenige Pfosten an denen der Zaun befestigt ist und pro Feld zwei Stickel/Häringe. Sollte die Fläche nicht vergrasen, sehe ich keine Probleme beim Abbau.
20210201_143440_copy_768x576.jpg
20210201_143440_copy_768x576.jpg (242.06 KiB) 2486-mal betrachtet

20210201_143454_copy_768x1024.jpg



Hier ein Zaun der ca. zehn Jahre steht, ohne ausmähen etc. Ich denke die beschriebenen Probleme gibt es vorrangig auf großen, geräumten Flächen, die dadurch kaum NVJ hervorbringen können und zudem wunderbar vergrasen.
20210201_145816_copy_768x1024.jpg



Gruß
Sottenmolch
 
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Re: Hordengatter

Beitragvon yogibaer » Mo Feb 01, 2021 18:48

Mal ein kleiner geschichtlicher Abriss zur Verwendung von Hordengattern. Sie wurden schon vor über 200 Jahren im Waldbau verwendet. Hier bei uns, in den Anhaltinischen Wäldern, waren größere Waldkomplexe mit, wenn man so will, Knotengeflecht eingegattert, die Drahtstärke lag so ungefähr bei 4 mm Dm.
Wild konnte an extra dafür vorgesehenen Einsprüngen einwechseln, kam dann aber nur sehr beschwerlich wieder heraus. An den Hauptwegen waren Tore eingebaut die Teils durch extra angestellte "Torwächter" oder durch die Revierförster bzw. deren Familienangehörigen Tag und Nacht bewacht wurden.
Demzufolge war die Wilddichte im Wald alles andere als optimal für Naturverjüngung aber auch für Kulturen. An Nadelbäumen wurden hier fast ausschließlich Kiefern in einer Dichte von 8 - bis 10 000 Stück/ha gepflanzt. Bei der Läuterung der Dickungen fielen dann natürlich viele dünne Stangen an. Diese wurden dann durch die Waldarbeiter aus den Bestand gerückt und zu Horden zusammen genagelt. Danach wurden sie zu den zu bepflanzenden Flächen gebracht und aufgestellt.
Der Arbeitslohn spielte zu dieser Zeit noch nicht so eine große Rolle wie heute. Das Material war bis auf die Nägel vorhanden und brauchte nicht zugekauft werden.
Diese Horden wurden bis Ende der 50`er Jahre gefertigt danach setzte sich Viereckgeflecht aus schwarzen Draht durch, dieses wurde ebenfalls durch Waldarbeiter bei schlechtem Wetter zusammen "gedreht".
Mit der Umstrukturierung der Forstwirtschaft ist man dann auch auf die Verwendung von Knotengeflecht umgestiegen.
Gruß Yogi
yogibaer
 
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Re: Hordengatter

Beitragvon WupperFuchs » Mo Feb 01, 2021 19:45

Sottenmolch hat geschrieben:
WupperFuchs hat geschrieben:Hallo nochmal,
bei Knotengeflecht wird hier in der Gegend 11-12€/m bezahlt, der Abbau kostet das gleiche nochmal.....



Wie kommst du auf diesen Preis für den Zaunabbau? Das ist doch utopisch, für 100m Zaun (zwei Rollen) 1100 € - 1200 €? Lässt man das von einer Firma machen, mit hier üblichen Lohnkosten von 40€-50€/Std excl. Steuer, kann man 20 Std. und mehr an zwei Rollen herum spielen. Da wäre gutes Geld verdient.


Hier zwei Bilder, von einem kürzlich von den Staatsforsten errichteten Zaun. Einige wenige Pfosten an denen der Zaun befestigt ist und pro Feld zwei Stickel/Häringe. Sollte die Fläche nicht vergrasen, sehe ich keine Probleme beim Abbau.
20210201_143440_copy_768x576.jpg

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Hier ein Zaun der ca. zehn Jahre steht, ohne ausmähen etc. Ich denke die beschriebenen Probleme gibt es vorrangig auf großen, geräumten Flächen, die dadurch kaum NVJ hervorbringen können und zudem wunderbar vergrasen.
20210201_145816_copy_768x1024.jpg



Gruß



Hallo,
also ich kenne nur Knotengeflecht, dass komplett voll Brombeere und kleinen Büschen/Sträuchern ist nach den Jahren. Teilweise kann man mit Maschinen dahin, teilweise geht es kaum noch weil alles voller Bäume und Nvj steht.
Die meisten Geflechte waren etliche hundert m lang und mussten ziemlich mühselig mit der Winde oder halt dem Bagger rausgerissen werden, wobei es oft kaputt reißt und immer wieder neu angesetzt werden muss.
Am Ende bleibt ein riesen Haufen Metall, Holz (von den Fählen), Brombeeren und Sträuchern. Das passt in der Regel nichtmal auf einen Anhänger, der Schrotthändler will es nicht haben, die Müllverbrennung auch nicht. Was also damit machen?

Die Preise sind hier üblich und nach meiner Erfahrung eher knapp bemessen wie alle Preise im Forst. Was meinst du denn, was ein Betrieb so im Monat kostet mit den Maschinen usw? Also ich werde nicht reich mit dieser Arbeit.

Also ich baue Metall nur noch im Wald ein, wenn es so gefordert wird, sonst schneide ich Käferfichte selbst auf und baue die Gatter fertig in der Halle zusammen. Dann mit dem Stapler auf einen oder zwei Anhänger und ab in den Wald. Wesentlich einfacher als das Geflecht abzurollen und bei Regen oder Frost mit Krampen anzunageln.

Gruß
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Re: Hordengatter

Beitragvon WupperFuchs » Mo Feb 01, 2021 20:32

Ecoboost hat geschrieben:Servus,

schaut zwar gut aus aber die Frage ist doch ob man so etwas unbedingt braucht!?
Wenn ein Sturm wütet und da ein Baum rein fällt ist das halt alles kostenintensiver wieder instand zu setzen, mir wäre dass Material hierfür auch zu schade selbst wenn es im Überfluss vorhanden ist.
Zudem ist das Aufstellen und sichern gegen Wind und Wetter schon auch etwas an Arbeit.
Bei den ganzen ****** wo da so rum laufen muss man ja schon Angst haben dass sie dass mutwillig zerstören oder gar noch etwas mitgehen lassen.

Gruß

Ecoboost


Hallo,
also hier bekomme ich sonst viele Baumarten nicht hoch, zb Eichen, Kirschen usw.. Werden im ersten Winter abgefressen. Also nötig ist der Schutz auf jeden Fall.
Wenn ein Baum reinfällt, werden einzelne Elemente ausgetauscht, das geht besser, als Drahtgeflecht anzuflicken. Wind und Wetter machen da eigentlich keine Probleme. Selbst bei Sturm fällt nichts um.
Aber mit den **** hast du leider recht, es kommt wirklich vor, dass die kaputt geschlagen oder getreten werden aber das ist bei Knotengeflecht auch der Fall.
Es gibt einfach zu viele dumme und *** auf der Welt ;)

Gruß
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Re: Hordengatter

Beitragvon Stofel » Mo Feb 01, 2021 21:03

Hallo,
finde das Thema sehr interessant !
Was aber der Haken an der ganzen Sache sein dürfte ist die Haltbarkeit. Nach Vivian/Wiebke wurden bei uns massiv Zäune errichtet. Meine Kollegen haben damals auch einige Flächen versuchsweise mit Hordengatter eingezäunt. Nach deren Aussage fielen die ersten Gatter nach kaum 5 Jahren auseinander. Sämtliche Gatter wurden abgebaut und durch einfache Scherenzäune ersetzt.
Früher hielten vielleicht die Gatter länger, weil die sicher nicht aus irgendwelchen Dachlatten zusammengeschustert waren, sondern eher aus dünnen Fichtenstangen oder etwas in der Art.
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Re: Hordengatter

Beitragvon WupperFuchs » Mo Feb 01, 2021 21:21

Stofel hat geschrieben:Hallo,
finde das Thema sehr interessant !
Was aber der Haken an der ganzen Sache sein dürfte ist die Haltbarkeit. Nach Vivian/Wiebke wurden bei uns massiv Zäune errichtet. Meine Kollegen haben damals auch einige Flächen versuchsweise mit Hordengatter eingezäunt. Nach deren Aussage fielen die ersten Gatter nach kaum 5 Jahren auseinander. Sämtliche Gatter wurden abgebaut und durch einfache Scherenzäune ersetzt.
Früher hielten vielleicht die Gatter länger, weil die sicher nicht aus irgendwelchen Dachlatten zusammengeschustert waren, sondern eher aus dünnen Fichtenstangen oder etwas in der Art.


Ich habe weiter oben geschrieben, dass meine ältesten Gatter so 4 Jahre alt sind und die sind noch absolut in Ordnung, ich denke eher, die halten eher 12 als 10 Jahre. Deswegen habe ich als Pfosten absichtlich auch nur dünne Fichtenstangen genommen, die dann hoffentlich durchgefault sind und das ganze Hordengatter dann in sich zusammen fällt.
Der Förster, für den ich grade welche baue, hat ähnliche Erfahrung damit.
Aber genau weiß ich natürlich auch nicht, ob die alle so lange halten, die kleinen Eichen in meinem ersten Gatter sehen gut aus, ich denke in 3-4 Jahren sind die eh groß genug, dass sie ohne Schutz auskommen.
Als Alternative geht natürlich auch Einzelschutz, das kommt bei den Flächen aber eher nicht in Frage.
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Re: Hordengatter

Beitragvon Sottenmolch » Mo Feb 01, 2021 21:32

@ WupperFuchs

Du hast ja anhand meiner Bilder gesehen, anhand welcher Gesichtspunkte ich meine Aussagen getätigt habe. Das schlimmste was hier in den Zaun wächst ist Raitgras, daraus den Zaun zu befreien dauert auch etwas länger. Vielleicht hast du mal ein paar Bilder mit der von dir beschriebenen Problematik!

Wie bekommst du Gatter dicht? Der Waldboden läuft mitunter wellig und das Gatter passt sich dem Boden ja nicht an. Steht das Gatter auf der untersten Querlatte auf oder stehen die Gatter auf den senkrechten Latten auf, da sie etwas Überstand (5cm?) haben?
Bei Yout.. kann man nicht wirklich viel hierzu finden. Ich habe das eine Video vom Aufbau mal angesehen, hierbei wird das Gatter komplett ohne Pfosten aufgestellt, was hälst du davon?

Gruß
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Re: Hordengatter

Beitragvon WupperFuchs » Mo Feb 01, 2021 21:39

Ja hier ist es eben eher die Brombeere, die da echt viel Ärger macht, auch die Pflanzen müssen oft freigeschnitten werden.
Mit Unebenheiten habe ich wenig Probleme, die Gatter stehen auf den 4 senkrechten Streben auf, die stehen so 5cm über. Wenn da mal 10cm raus werden, wegen Bodenwellen, auch nicht das Problem.
Ich komme erst nächste Woche wieder da in den Wald, kann mal versuchen, ein paar Bilder zu machen. Diese Woche steht anderes auf dem Program.
Man kann die ohne Pfosten aufstellen, halte ich aber nicht so viel von, ich denke, eine Mischung aus den Scheren und richtigen Pfosten ist das beste.

Gruß
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Re: Hordengatter

Beitragvon Stofel » Mo Feb 01, 2021 22:39

Ich wäre mir da trotzdem nicht so ganz sicher mit der Haltbarkeit. Wenn an einer Stelle ein Gatter anfängt zu faulen dann wirds ja überall ähnlich aussehen ( ist ja alles dem Regen ausgesetzt). Da wirds schwierig das Ganze zu stabilisieren oder zu flicken. Dagegen kann ich bei einem normalen Zaun ja einzelne Pfähle/ Scheren austauschen oder zusätzlich anbringen, weil der Draht ja noch gut ist.
Angenommen das Gatter wird mit Brombeeren überwuchert, in der feucht-warmen Umgebung unter der Matratze kann man den Latten wahrscheinlich beim faulen zusehen. Und nicht jeder wird gleich rennen um die Brombeeren zu entfernen
Ohne die Gatter schlecht machen zu wollen baue ich lieber nach 15 Jahren einen stabilen Zaun ab, als bei einem Hordengatter hoffen zu müssen das es gerade so lange hält wie notwendig.
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Re: Hordengatter

Beitragvon Kormoran2 » Mo Feb 01, 2021 23:14

Stofel, dann lade ich dich ein, demnächst uns beim Gatterabbau zu helfen.
In den ersten Jahren habe ich den Bewuchs immer niedrig gehalten. Habe die Gasse um die Gatter herum freigemulcht, auch vertikal. -Zig Male habe ich Löcher repariert, die in der Woche zuvor noch nicht da waren. Mehrere Male durften wir deshalb Rehwild aus einem Gatter vertreiben. Dazu brauchten wir 10 Leute und es war eine Heidenarbeit in der Kraterlandschaft.
Unsere Gatter bestehen aus Knotengeflecht plus verzinkten Metallrohren. Da konnten wir damals günstig drankommen. Aber sie sind so durchwachsen, dass man eine Akkuflex braucht plus Motorsäge um sie abzubauen.
Wir wissen, sie lügen. Sie wissen, sie lügen. Sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Wir wissen, dass sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Und trotzdem lügen sie weiter. (Alexander Solschenizyn, zitiert von Peter Hahne)
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Re: Hordengatter

Beitragvon Platz-hirsch » Mo Feb 01, 2021 23:32

langholzbauer hat geschrieben:
Platz-hirsch hat geschrieben:... Was ich meinte ist, dass ich kein Geld ausgeben muss. Wenn ich Knotengeflecht kaufe bekomme ich eine Rechnung über x €, dass sägen verursacht nur indirekt kosten (Strom, Verschleiß,...)

Musst Dich nicht selbst betrügen!
Jeder Laufmeter selbst erzeugte Latte beinhaltet genau so Holzwert, Arbeit, Lohnkostenansatz.....
So manchem schadet es nicht, seine Vollkosten mit einem Einkaufspreis zu vergleichen.


Ich betrüge mich dabei nicht selbst, ich bin mir meiner tatsächlichen Kosten bewusst. Und ich habe auch schon genug Kilometer Knotengeflecht auf- und abgebaut, um da die Kosten abschätzen zu können.
Aber ich gebe dir vollkommen Recht, viele können oder wollen nicht ihre Vollkosten ermitteln. Stichwort: "Der Traktor ist ja eh da..." :wink:
Interessant ist es eben, wenn man möglichst viel Wertschöpfung im Betrieb halten kann und damit auch die Gewinne. Das ist beim Knotengeflecht weniger gut möglich.
Gerade im Bezug auf Wiederaufforstungen nach dem Borkenkäfer, höre ich oft: „Wovon soll das bezahlen, wenn ich für das Käferholz nichts bekomme“. Zumindest für die Einzäunung sind die Hordengatter, aus meiner Sicht, da eine relativ günstige Variante.
Wer das Thema Abbau nicht als Problem sieht, hatte Glück und noch keinen wirklich eingewachsenen Zaun. Dann nützt einem auch schwere Technik nicht viel, da der Zaun einfach zerreißt oder die Knoten nachgeben. Gerade bei größeren Kahlschlägen und an Waldrändern ist das, zumindest unter meinen Bedingungen, durchaus ein Argument für die Horden.

Bezüglich der Haltbarkeit: Was spricht dagegen, defekte Latten auszuwechseln?

Ich werde solche Hordengatter auf jeden Fall zeitnah ausprobieren.
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Re: Hordengatter

Beitragvon Stofel » Di Feb 02, 2021 1:33

Ich bezweifle gar nicht das es nicht gerade lustig ist einen Zaun abzubauen und das eben gerade dies ein Vorteil von Hordengattern ist.
Bezüglich der Haltbarkeit: Was spricht dagegen, defekte Latten auszuwechseln?

Wo eine kaputte Latte ist sind auch mehrere ! Sind ja schließlich alle dem gleichen Wetter ausgesetzt.
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Re: Hordengatter

Beitragvon Kormoran2 » Di Feb 02, 2021 1:49

Die Qualität von Dachlatten streut gewaltig. Da wird ja auch astiges Holz verarbeitet. Und solch eine astige 'Dachlatte überlebt vielleicht nicht mal die Montage in WupperFuchs´ Werkshallen. Eine gute Dachlatte kann unter günstigen Umständen durchaus 20 Jahre aushalten, ehe sie von der eigenen Schwerkraft zu Boden sinkt.
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Re: Hordengatter

Beitragvon lama-bauer » Mo Mär 01, 2021 17:52

Tragischer Fall zum Thema Wildschutzzaun.
https://www.pnp.de/lokales/landkreis-di ... 24230.html
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Re: Hordengatter

Beitragvon Falke » Mo Mär 01, 2021 18:14

Aus dem Link:
pnp.de hat geschrieben:Seit 43 Jahren ist Volkholz Jagdpächter und findet das Verhalten der Waldbesitzer unverantwortlich.

Der gute Mann verwechselt Ursache und Wirkung.
Wäre der Verbiß nicht so heftig, bräuchten die Waldbesitzer keine Wildschutzzäune aufstellen. Die machen das ja nicht aus Jux und Tollerei ... :?

Hier in meiner Gegend müssen die Zäune um geförderte Pflanzungen spätestens nach 10 Jahren abgebaut werden. Da ist die Forstverwaltung rigoros.

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