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Hunger

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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67 Beiträge • Seite 1 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5
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Hunger

Beitragvon xyxy » Fr Okt 14, 2011 12:58

Hunger in Deutschland: Auch hierzulande bekommen 500.000 Kinder zu wenig zu essen


http://www.ffn.de/nachrichten/nachricht ... ack/5.html

„Über zwei Millionen Kinder in Deutschland leben in Armut,“


http://www.kinderaerzte-im-netz.de/bvkj ... nodeid=105

dann gibt es eben zehn Tage nur noch Nudeln ohne Soße, Fleisch und Gemüse. Die Folge davon ist Übergewicht. Wir haben also in Deutschland die paradoxe Situation, dass Hunger dick macht.


und nu? :roll:
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Re: Hunger

Beitragvon meyenburg1975 » Fr Okt 14, 2011 13:03

Hab ich auch gehört. Wir müssen die Preise für LM weiter nach oben drehen, dann könnte man ihren Eltern ein kleines Stück Land aus der Ökolgisierung zuteilen und die werden sich dadurch ihr Stückchen Wohlstand sichern.
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Achtung! Ironie ist in Deutschland nicht kennzeichnungspflichtig.
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Re: Hunger

Beitragvon Meini » Fr Okt 14, 2011 13:59

Da passt es doch gut wenn unsere Gut Menschen 7% Stillegung fordern und ÖKO fördern also Mengenabbau.
Pessimisten suchen nach Gründe, Optimisten finden Wege.
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Re: Hunger

Beitragvon Altmeister » Fr Okt 14, 2011 14:02

Hallo,

es geht nur denen so, die mit Ihrem Geld nicht umgehen können.
Man kann eben nur so viel Geld ausgeben wie vorhanden ist.
Dieses bedarf einer geplanten Einteilung, und einer kontrollierten
Haushaltsplanung wobei die Einnahmen und die Ausgaben monatlich
verglichen werden.
Die Kinder werden ohne Pausenbrot und teilweise ohne Frühstück in die
Schule geschickt. Dann wird eben in der Pause Milchschnitte o.ä.
eingekauft.
Auch viele Erwachsene kaufen sich zum Frühstück in der Kantine oder
am Firmen-Kiox ihre belegten Brötchen.
LEUTE DAS GEHT INS GELD.
Auch die Kochmethoden haben sich negativ verändert. Wo wird denn heute
noch für 2 Tage ein Eintopf gekocht. (Bei uns gab es heute Erbsensuppe)

Ich denke, dieses ist etwas zum Nachdenken.

Gruß Altmeister


P.S.
Am 7. März 1952 zog ich als 18 jähriger bei Nacht und Nebel mit einem
Holzkoffer und DM 20,00 in der Tasche vom Norden an die Ruhr. Die Arbeitslosigkeit
war im Oldenburger Land sehr hoch. Stempelgeld gab es nicht, weil der Vater noch Arbeit hatte.
Mein Stundenlohn betrug nach der Probezeit als Schlosser mit Gesellenbrief
DM 1,17. Ein paar Schuhe kostete DM 35,00. 1954 mußte ich für einen Anzug noch
DM 216,00 zahlen. Die Lebensmittel waren im Verhältnis zum Einkommen teurer als
heute.

Die gesetzliche Arbeitszeit betrug 48 Stunden in der Woche. Täglich geleistete
Arbeitzeit 10 Stunden und Sonntags auch noch 8 Stunden.
Altmeister
 
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Re: Hunger

Beitragvon SHierling » Fr Okt 14, 2011 14:12

Solange solche wie Du nicht endlich ausgestorben sind, ist eh nichts zu verbessern.
Nur ist es dann möglicherweise zu spät.

Falls es Dir noch nicht aufgefallen ist: die 50er Jahre sind vorbei.
Ich esse Fleisch, und ich weiß, warum.
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Re: Hunger

Beitragvon xyxy » Fr Okt 14, 2011 14:20

SHierling hat geschrieben:Solange solche wie Du nicht endlich ausgestorben sind, ist eh nichts zu verbessern.
Nur ist es dann möglicherweise zu spät.

Falls es Dir noch nicht aufgefallen ist: die 50er Jahre sind vorbei.

Nunja, in der Altenpflege sieht es nicht viel besser aus, möglicherweise hat er es noch vor sich, der Meister :roll:
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Re: Hunger

Beitragvon Altmeister » Fr Okt 14, 2011 14:23

SHierling hat geschrieben:Solange solche wie Du nicht endlich ausgestorben sind, ist eh nichts zu verbessern.
Nur ist es dann möglicherweise zu spät.

Falls es Dir noch nicht aufgefallen ist: die 50er Jahre sind vorbei.


Du bist an Impertinenz nicht zu überbieten.


"Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Zukunft nicht planen"
Altmeister
 
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Re: Hunger

Beitragvon Crazy Horse » Fr Okt 14, 2011 14:49

dann gibt es eben zehn Tage nur noch Nudeln ohne Soße, Fleisch und Gemüse. Die Folge davon ist Übergewicht. Wir haben also in Deutschland die paradoxe Situation, dass Hunger dick macht.


Das klingt zwar ziemlich paradox, aber genau DAS ist das Problem. Armut macht dick und krank. Wer am Essen spart oder sparen muss, der verzichtet nun mal eher auf Fleisch, Gemüse und Salat und ernährt sich hauptsächlich von Kohlenhydraten. Nachdem man dann einen ganzen Tag lang gehungert hat und schon ziemlich unterzuckert ist, schlingt man dann 1/2 Pfund trockene Nudeln in sich hinein und haut sich als höchstes der Gefühle vielleicht noch ein Ei drauf, um den Eiweißbedarf noch etwas zu decken. Diese einseitige Ernährung hat natürlich zur Folge, dass sich die Muskulatur abbaut, die Leistungsfähigkeit sinkt und man dick wird, weil der Körper den Energieverbrauch reduziert.
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Re: Hunger

Beitragvon frank1973 » Fr Okt 14, 2011 14:50

SHierling hat geschrieben:Solange solche wie Du nicht endlich ausgestorben sind, ist eh nichts zu verbessern.
Nur ist es dann möglicherweise zu spät.

Falls es Dir noch nicht aufgefallen ist: die 50er Jahre sind vorbei.
shierling,ich find er er hat aber nicht ganz Unrecht.Es gibt zu viele die nicht mit Geld umgehen können,oder zu Faul sind auch ihre Pausenbrote oder ihr Vesper z.b. abends zu richten oder morgens ein paar minütchen früher aufzustehen.Ich sehe oder höre es jeden Tag gerade was die Kantinenpreise angeht bei uns in der Firma.Meine Kinder z.b. kriegen jeden Tag ihr Pausenbrot mit in die Schule,einmal pro Woche bekommen sie geld mit wenn sie etwas vom Kiosk kaufen wollen,wenn sie öfters da kaufen wollen müssen sie es halt von ihrem Taschengeld bezahlen.
Es gibt 3 Dinge die im Leben zählen:Schnelle Trecker,schnelle Mahlzeiten und schnelle Frauen. https://www.youtube.com/watch?v=toyN81wZzLw
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Re: Hunger

Beitragvon SHierling » Fr Okt 14, 2011 14:52

Meine Kinder z.b. kriegen jeden Tag ihr Pausenbrot mit in die Schule,einmal pro Woche bekommen sie geld mit wenn sie etwas vom Kiosk kaufen wollen,wenn sie öfters da kaufen wollen müssen sie es halt von ihrem Taschengeld bezahlen.


Schön für Dich. Und wieviel Geld rechnest Du so pro Kind und Monat?
Ich esse Fleisch, und ich weiß, warum.
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Re: Hunger

Beitragvon Hoschscheck » Fr Okt 14, 2011 15:12

Und wieviel gab es so 195o an Taschengeld?


Hoschscheck
BildBild Gianni Infantino ist neuer Fifa-Präsident! Blatter musste gehen, aber ging seine Gangart?
Probezeit bestanden! gez. Kanzlei Mossack Fonseca, Panama.
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Re: Hunger

Beitragvon Altmeister » Fr Okt 14, 2011 15:17

Hoschscheck hat geschrieben:Und wieviel gab es so 195o an Taschengeld?


Hoschscheck


DM 0,50 einmal in der Woche, wenn ich 22 km mit dem Zug zur
Berufsschule fahren mußte.

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Re: Hunger

Beitragvon Weinbauer » Fr Okt 14, 2011 17:13

schimmel hat geschrieben:Man sollte vielleicht den Armutsbegriff (http://de.wikipedia.org/wiki/Armut ) in seiner Definition diskutieren. Dann sollte man Amiland mit Deutschland vergleichen. Es wird bei uns sicher niemand verhungern, das schließe ich aus. Es ist aber gesellschaftlicher Konsens, dass die Teilnahme am öffentlichen Leben Bestandteil des Persönlichkeitsrechtes ist. Wenn man nun mit seinem Einkommen unter die oben genannte Definition fällt, ist man statistisch dem Personenkreis zugerechnet...
Man kann nun diskutieren, ob der eine oder andere damit zurecht kommt oder nicht. Es ist aber auch so, dass etliche, die überdurchschnittlich verdienen auch nicht zurecht kommen und andere, die unterdurchschnittlich verdienen gut zurecht kommen, deshalb gibt es den Armutsbegriff .... :idea:


richtig. armut ist relativ.

teilnahme am gesellschaftlichen leben gebe ich dir auch recht. nur: es gibt leider doch eine (mir scheints auch noch wachsende) anzahl menschen, welche diese teilnahme gar nicht möchten. es ist eben ein recht und keine pflicht. leider fragen diese ihre minderjährigen kinder nicht. und leider geht oftmals finazielle armut mit der geistigen verkümmerung (armut will ich hier nicht sagen) ofmals überein.

und weil diese gruppe gross ist bzw. leider immer grösser zu werden scheint. ist deren lebensform bald ein beachtlicher teil des gesellschaftlichen lebens.

auch was die lebensmittelausgaben anbelangt. das sog. ungesunde essen (fertignahrung) kommt einiges teuerer als die zutaten zum selberkochen. enerigekosten fallen übrigens bei beiden an, auch die dose will warmgemacht werden.
und nun überlegt mal, wer meist diese fertiggerichte kauft. wenn dann noch der konsum von tabak hinzukommt ergibt sich klareres bild.

finanzielle not, ist meines erachtens nicht das hauptproblem, bei schlechter bzw. mangelhafter ernährung.
als student habe ich die lebensmittelkosten selbst gespürt und fast immer selbst gekocht, es hat sich in jeder hinsicht gelohnt.

am rande: unter "handwerksberufen" sind landwirte die gruppe mit den wenigsten rauchern (17%), war grad heute in der zeitung. ist doch mal positiv. wobei sie sich damit zugleich einigen kollegen schaden. tabakanbauern. in der südpfalz wird im nächsten jahr die mehrzahl der tabakbauern verschwinden. ob petersilie (die empfohlene alternative) gleich gut angenommen wird. verwendet bitte mehr peterle bei der zubereitung eurer speisen :D

und noch was zu altmeister: er hat ebenfalls nicht unrecht. haushalten fällt vielen leuten immer schwerer, egal welchen finanziellen möglichkeiten sie haben. einfache kreditgeschäfte durch gedankenlose banken fördern das ganze noch.
Was dem Menschen dient zum Seichen, damit schafft er seinesgleichen. (Heinrich Heine)
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Re: Hunger

Beitragvon Jochens Bruder » Fr Okt 14, 2011 17:26

SHierling hat geschrieben:Solange solche wie Du nicht endlich ausgestorben sind, ist eh nichts zu verbessern.

Wie kann sich jemand öffentlich derart selber als Mensch disqualifizieren? Wenn du eines Tages als kinderlose und verbitterte Frau im Altersheim dahinsiechst und von der im Akkord arbeitenden Pflegerin wie eine Nummer herumgeschubst wirst kommt dir vieleicht die Erinnerung an deinen zitierten Spruch wieder. Dieser Pflegerin kannst du dann ja einen Vortrag über das Thema "Respekt" halten. Andere Gesprächspartner wirst du mit dieser Einstellung höchstwahrscheinlich nicht haben.

Zum Thema: Mir kann niemand erzählen das heutzutage jemand in Deutschland sich aus purer Not nur von Nudeln und ab und zu ein Ei ernähren muß. Ich gehe vielmehr jede Wette ein das Leute die sich so ernähren sehr wohl Geld für Handy, Internet, Zigaretten, Alkohol usw. haben. Es ist halt eine Sache der persönlichen Prioritäten.

Ich bin in der glücklichen Lage in meinem nunmehr 58-jährigen Leben beides miterlebt zu haben, relative Armut und relativen Wohlstand. Das hilft ungemein, die Vorzüge des Lebens in der heutigen Zeit richtig einzuordnen.
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Re: Hunger

Beitragvon Heinrich » Fr Okt 14, 2011 18:20

Jochens Bruder hat geschrieben:
SHierling hat geschrieben:Solange solche wie Du nicht endlich ausgestorben sind, ist eh nichts zu verbessern.

Wie kann sich jemand öffentlich derart selber als Mensch disqualifizieren? Wenn du eines Tages als kinderlose und verbitterte Frau im Altersheim dahinsiechst und von der im Akkord arbeitenden Pflegerin wie eine Nummer herumgeschubst wirst kommt dir vieleicht die Erinnerung an deinen zitierten Spruch wieder. Dieser Pflegerin kannst du dann ja einen Vortrag über das Thema "Respekt" halten. Andere Gesprächspartner wirst du mit dieser Einstellung höchstwahrscheinlich nicht haben.

Zum Thema: Mir kann niemand erzählen das heutzutage jemand in Deutschland sich aus purer Not nur von Nudeln und ab und zu ein Ei ernähren muß. Ich gehe vielmehr jede Wette ein das Leute die sich so ernähren sehr wohl Geld für Handy, Internet, Zigaretten, Alkohol usw. haben. Es ist halt eine Sache der persönlichen Prioritäten.

Ich bin in der glücklichen Lage in meinem nunmehr 58-jährigen Leben beides miterlebt zu haben, relative Armut und relativen Wohlstand. Das hilft ungemein, die Vorzüge des Lebens in der heutigen Zeit richtig einzuordnen.


So ist nun mal Shierling.
Sie ist immer direkt und sagt auch Sachen die andere denken aber nicht sagen.
Ihre Ausage auf den betreffenden Beitrag war krass aber im Grunde stimmt er wohl.
Und wie arm Leute wirklich sind kann ich nicht beurteilen.
Bloss ausser Frage steht das die "Tafel" immer mehr Hilfsbedürftige versorgen muss.
Und ohne Grund bekommt man bei denen auch kein Essen.
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