Der, dem es richtig dreckig geht jammert nicht, sondern der versucht seine Lage zu ändern. Das ist meine Erfahrung und nebenbei durfte ich immer beobachten, dass die die am lautesten jammern die sinnfreiesten Einkäufe tätigen.
Gruß
Werner
Aktuelle Zeit: Fr Jan 16, 2026 7:35
Frankenbauer hat geschrieben:Der, dem es richtig dreckig geht jammert nicht, sondern der versucht seine Lage zu ändern. Das ist meine Erfahrung und nebenbei durfte ich immer beobachten, dass die die am lautesten jammern die sinnfreiesten Einkäufe tätigen.
Gruß
Werner
estrell hat geschrieben:wird denn da die Förderung nicht kontrolliert?
beruhigt aber den Bürger in seinem Frust.
SHierling hat geschrieben:So geht das schon seit Leute wie Jochen und Altmeister "ihren" Staat aufgebaut haben, guckstu Rente, die so gern erwähnt wird, mal mit DEREN Augen an, sieht das nämlich ganz anders aus: erst haben sie das Land in Schutt und Asche gelegt,
schimmel hat geschrieben:Andrea, jetzt sind wir ja schon vom Hunger zur Systemfrage gekommen....Wie wollen wir zukünftig leben? Wer verzichtet freiwillig auf Wohlstand? Wie wird die Gesellschaft organisiert? Wie wird eine Gesellschaft gerecht?
All diese Fragen stehen bei den Soziologen, Wirtschaftswissenschaftlern und Philosophen im Moment hoch im Kurs. Es gibt dazu Lektüre ohne Ende. Alle wissen, dass sich was ändern muss, aber keiner weiß wo anzufangen ist. Deshalb beschäftigen wir uns erstmal mit der Finanzkrise, dann mit den Massentierhaltern und mit den faulen Arbeitslosen....das trifft alles nicht den Kern..... beruhigt aber den Bürger in seinem Frust.
SHierling hat geschrieben:beruhigt aber den Bürger in seinem Frust.
Etwas anderes wird von einem demokratischen Politiker doch auch gar nicht verlangt. Der ist _nicht_ dazu da, DInge zu tun, die in 10 Jahren irgendetwas nutzen, oder gar den Kindern, die jetzt gerade auf der Welt sind. Der ist zu nichts anderem da als die jetzt und gerade vorhandenen Wähler soweit zufriedenzustellen, daß sie ihn wieder wählen.
Und genau daran wirds auch scheitern, kannst Du hier doch ganz wunderbar sehen. Solange solche Leute wie Altmeister, Jochen & Co wählen dürfen, ist es demokratisch völlig legitim, wenn hier Kinder nicht mal mehr eine Brille bezahlt bekommen und deshalb auf der Sonderschule landen. Wenn die älter werden, wird auch nicht etwa das Ausbildungssystem verbessert, nö, dann werden eben Fachkräfte importiert, die sind schon ausgebildet, das kostet weniger, man muß keine Steuern erhöhen und kann weiterhin prima auf den dummen Lehrlingen herumhacken - oder man produziert gleich billig im Ausland.
So geht das schon seit Leute wie Jochen und Altmeister "ihren" Staat aufgebaut haben, guckstu Rente, die so gern erwähnt wird, mal mit DEREN Augen an, sieht das nämlich ganz anders aus: erst haben sie das Land in Schutt und Asche gelegt, DANN bilden sie sich was drauf ein, daß man nach einem Krieg grundsätzlich einen "Aufschwung" produziert, als ob es Ihre Leistung wäre, nachkriegs gelebt zu haben, und als Krönung waren sie zu der Zeit, als am meisten zu verdienen und "aufzubauen" war, selber zu geizig, ihr Geld für ein Anlage-Rentensystem auszugeben, nee, das sollte ja "fliessen", und zahlen können ja die Kinder nachher. Selber zahlen brauchten sie auch nicht, waren ja die meisten eh tot. Tolles "System". Und voll Demokratisch: die später geborenen haben da nämlich keine Stimme.
Das ist nicht anders als es heute noch bei Atomkraft läuft: zahlen können ja die, die nachher kommen, wir wollen lieber unser Geld heute verprassen, genau das ist Demokratie, denn die später kommen, können ja nicht mitreden. Und freiwillig verzichtet hier keiner, muß er auch nicht, dazu ist das System nicht gemacht, es ist ja nicht mal dazu gemacht, möglicherweise zwangsweise jemanden zum Verzicht zu zwingen außer denen, die (noch!) nicht genug Stimmen haben.
Wenn das dann aber mal genug sind, werden sie sich - aller Erfahrung aus der Geschichte der Menschheit nach - auch nicht mehr mit Abstimmen zufriedengeben.
meyenburg1975 hat geschrieben:Als allererstes gehört die "steuerliche Wertschätzung" von Arbeit und Kapital überdacht.
KAnn doch nicht sein, dass ein Privatmann mit einem relativ hohen Kapitaleinkommen einen niedrigernen Steuersatz hat, wie ein leitender Angestellter, Ingenieur o.ä. der sich durch eine lange Arbeitswoche dasselbe erarbeitet.
Kann auch nicht sein, dass ein Privatunternehmer einen höheren Satz abdrücken muß, wie ein großer Konzern.
Und der ganze Käse mit der Leiharbeit. Das sind die Ersten, die auf der Strasse stehen würden. D.h. sie verzichten auf Sicherheit. Eine Bank, die auf Sicherheiten verzichtet, passt den Zinssatz entsprechend nach oben an, aber der Leiharbeiter muß seinen "Arbeitszins" nach unten anpassen. Wer kann denn ernstahft so einen Käse befürworten?
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