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Aktuelle Zeit: Fr Jan 16, 2026 7:35

Hunger

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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67 Beiträge • Seite 3 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5
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Re: Hunger

Beitragvon Jochens Bruder » Fr Okt 14, 2011 21:36

Rumpsteak hat geschrieben:Also entweder liest Du nicht richtig oder Du schreibst erst und fängst hinterher an zu denken. Es geht doch nicht ausschließlich um Familien die HARTZ IV beziehen! Ich weiß nicht in welcher Welt Du lebst, aber es gibt auch hier in Deutschland Menschen die ein so geringes Einkommen haben dass sie sich alleine nicht AUSREICHEND versorgen können. Einrichtungen wie"Die Tafel" oder "die Arche" werden nicht betrieben weil es Menschen mit zuviel Freizeit gibt die anderen Menschen gerne Essen austeilen.

Mit Sicherheit gibt es Menschen die weit aus besser klar kommen könnten wenn sie ihren Lebensstandart etwas umstellen würden..alle über einen Kamm zu scheren ist aber etwas zu einfach.

Das ist ja genau das Problem. Familienväter die jeden Tag zur Arbeit gehen und 1,600 brutto verdienen haben am Ende netto genausowenig übrig wie vergleichbare Leute die nichts anderes tun als das Sofa durchzuscheuern. Wessen Kinder nun besser ernährt sind müssten Wissenschaftler herausfinden.

Im übrigen haben Geringverdiener Anspruch darauf zumindest auf Hartz IV aufgestockt zu werden.
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Re: Hunger

Beitragvon SHierling » Fr Okt 14, 2011 22:41

Nachdem ihr euch nun so schön selbstgerecht ausgekotzt habt, nochmal:

- es geht nicht darum, ob ihr der Ansicht seid, alle Leute hier hätten genug mit dem, was sie haben
Es geht darum, wieviele (und welche) Leute der Ansicht sind, sie hätten nicht genug.

- es geht auch nicht darum, was ihr oder was sonst irgendjemand für "genug", für "ausreichend" oder für "angemessen" haltet.
Es geht darum, wie ihr (ggf) die Leute, die der Ansicht sind, sie hätten zu wenig, davon überzeugen wollt, mit dem, was sie haben, zufrieden zu sein.

Und ich habe noch nicht einen einzigen Spruch von euch gelesen, der dazu auch nur irgendwie getaugt hätte.
Ich esse Fleisch, und ich weiß, warum.
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Re: Hunger

Beitragvon meyenburg1975 » Fr Okt 14, 2011 23:28

xyxy hat geschrieben:Meyenburg, ne Bekannte hilft im hiesigen Kindergarten und bekommt täglich mit was die Kinder zum Frühstück mitbringen.
Es ist schon vorgekommen, dass die restlichen Mc Doof Chickendings vom Sonntag, am Montag zum Kindergarten mitgebracht wurden.

Erstens das, etliche haben keine Ahnung "vom Essen" und es gibt unter "Langzeitharzern" Familien, die nicht mehr in der Lage sind einen geregelten Tagesablauf hinzubekommen. Geld ist das Eine, Verantwortung das Andere.

Übrigens heißen die Chickendings seit kurzem Folternuggets :mrgreen:
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Re: Hunger

Beitragvon schulte 1212 » Sa Okt 15, 2011 0:55

Das wichtigste ist ja das KINDER hungern!
Erwachsene können ja nicht HUNGERN!!!!
Verblendung ala VON DER LEYEN
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Re: Hunger

Beitragvon Jet 3 » Sa Okt 15, 2011 18:54

ihc833 hat geschrieben:
H.B. hat geschrieben:
Jet3 hat geschrieben:Ich hatte mal eine russische Freundin ,ja sogar ich hatte mal eine Freundin ,eine Studentin keine Prostituierte .
Die sagte nur "ja in Deutschland gibt es arme Leute und reiche Leute ,auf der Strasse sieht man den Armen ihre Armut aber nicht an. In Wladimir ,da woh ich vor einem Jahr noch lebte siet das allerdings anderst aus !"

Was kostet das? Ich hab da grad nen "Vertriebenen", der über sowas sinniert...


gar nix, die rennen dir bei facebook die Bude ein. Ausserdem muss ich bei meiner Außendiensttätigkeit auch immer wieder feststellen, daß noch echte Perlen auf den Höfen verkümmern, vor allen Dingen ohne Pferdetick ...

Pass zwar jetzt nicht zum Thema aber diese Dame habe ich nach 9 Jahren mal wieder gefunden auf Facebook .IHC833 und H. B allerdings nicht (noch nicht)?
Schulkollegen (Meisterschule)habe ich auf Facebook gefunden ,nach 14 Jahren,die jetzt in Südamerika leben.
Egal was wir von solchen Netzwerken wie Facebook halten ,für die Generation nach uns werden solche Komunikationsplattformen selbstverständlich sein .
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Re: Hunger

Beitragvon Franzis1 » Sa Okt 15, 2011 19:39

Dein Meisterkollege ist verheiratet mit einer Südamerikanerin und betreibt dort eine LW ?
Viele Schweine-viele Scheine,zu viele Schweine zu wenig Scheine. Der Mensch steht nicht mehr im Mittelpunkt sondern Fledermaus, Saatkrähe der Wolf und der Biber. In D. haben Ökos mehr zu sagen als Angie und die Regierung.
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Re: Hunger

Beitragvon Jet 3 » Sa Okt 15, 2011 19:48

Franzis1 hat geschrieben:Dein Meisterkollege ist verheiratet mit einer Südamerikanerin und betreibt dort eine LW ?

Der ist Entwicklungshelfer ,war er vor der MS Schule schonmal da.
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Hunger

Beitragvon meyer wie mueller » So Okt 16, 2011 9:46

Hallo

leider werden Meldungen wie "In Deutschland leben xyz Kinder in Armut" "Kinder kommen hungrig in die Schule" "Kinder sind auch in Deutschland unterernährt", "Jede Minute verhungert ein Kind auf der Welt", als Beleg dafür hergenommen, dass es einen Lebensmittelmangel gibt. Folglich ist es eine Sünde und ein Verbrechen, wenn landwirtschaftliche Flächen nicht zur Nahrungsmittelproduktion hergenommen werden. Der Anbau von Energiepflanzen wird als Grund für den Hunger auf der Welt angeprangert.

Fakt ist jedoch:
- Insgesamt gibt es eine deutliche Überproduktion von Lebensmitteln auf der Erde
- In Deutschland werden mindestens 30% aller Lebensmittel weggeworfen oder vernichtet
- Die Armen verdienen nicht genügend, um sich ausreichend Lebensmittel kaufen zu können. Sie werden zu "Hungerlöhnen" beschäftigt
- Die Subsidienzwirtschaft (Selbstversorgerwirtschaft auf dem Land) wurde und wird systematisch durch Lebensmitteldumpingpreise und "Entwicklungshilfe" kaputt gemacht
- Hunger ist immer noch ein Kriegsmittel und wird gerne zur Vernichtung der "feindlichen" Bevölkerung eingesetzt (siehe Sudan, Somalia ...........)

Auch bei uns müsste kein Kind hungern. Es fehlt aber mittlerweile in gewissen sozialen Schichten das Grundwissen zur Nahrungsmittelzubereitung. Man glaubt schon, dass man selbst kocht, wenn man eine Dose erwärmt, eine Tütensuppe anrührt, oder eine Pizza im Ofen aufbackt. Leider wird auch in der Schule das Fach Hauswirtschaft (also ganz praktische Tätigkeiten wie Nahrungsmittelzubereitung) nicht mehr als Pflichtfach gelehrt. Wenn das Grundwissen in bestimmten Bevölkerungsschichten nicht mehr vorhanden ist, dann muss eben leider der Staat in der Schule einspringen.

Man kann sich vollwertig mit relativ wenig Geld ernähren. Beispiel:
- Eine Packung Haferflocken kostet 0,39 Euro, ein Liter Milch ca. 60 - 90 Cent. Mit Haferflocken und Milch kann man ein ernährungsphysiologisch gutes und billiges Frühstück herstellen (und das ohne Probleme täglich essen). Man kann sogar einen Haferbrei ohne Milch zubereiten und ESSEN! Man muss nicht suße Stückchen oder Semmeln vom Bäcker holen, wenn man mit 2 Scheiben Schwarzbrot, Butter/Quark, Kräutern eine identische Kalorienzufuhr und dazu noch bessere Inhaltsstoffe hat.
- Spaghetti mit Ketchup (Miraculi) muss nicht die Haupternährungsquelle in armen Familien sein. A sind diese Fertigpackungen "sauteuer" und B) geht es viel besser. Kartoffeln (Grundnahrungsmittel) sind extrem billig! Ein halber Zentner für 15 Euro reicht extrem lang! Mit Mehl, Eiern und Milch lassen sich sog. "Arme Leute Essen" billigst herstellen. Diese Speisen gelten mittlerweile wieder als Delikatessen! Brötchen von Gestern muss man nicht wegschmeißen, sondern kann z.B. Arme Ritter, Semmelklöse, Semmelauflauf ....... draus machen. Wer weiß noch, wie gut Brotsuppe schmecken kann?
- Wer holt sich noch einen Krautkopf frisch vom Markt?
- Mehl ist billigst zu haben!
- Fleisch kann man als (Würz-)Beilage verwenden!
Leider erfordert die Essenzubereitung etwas Zeit und Grundwissen. Aber das Grundwissen muss vermittelt werden.

Noch mal: Auch hier in Deutschland kann sich jeder mit sehr wenig Geld hochwertig ernähren, wenn er etwas Mühe auf die Essenzubereitung verwendet.

Auf die Welt bezogen: Damit jeder genügend zu essen hat, muss man NICHT noch billiger produzieren, sondern dafür sorgen, dass es ein ausreichendes Einkommen gibt und politisch verursachter Hunger auch durch völkerstrafrechtliche Verfolgung der Verantwortlichen bekämpft wird. Zusätzlich ist die Selbstversorgung der Bevölkerung zu stärken! (Beispiel bei uns nach dem Krieg: Siedlungshäuschen mit 5000 qm Nutz-Garten; Obstbäume, 5-8 Hühner, 2 Schweine; die Selbstversorgung war gewährleistet)
Nicht indem man den Bauern Hungerlöhne zumutet, sondern durch faire Preise wird die Grundlage der Ernährung geschaffen!

Gruß
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Re: Hunger

Beitragvon heinzi the chicken » So Okt 16, 2011 10:08

meyer wie mueller hat geschrieben:Hallo

leider werden Meldungen wie "In Deutschland leben xyz Kinder in Armut" "Kinder kommen hungrig in die Schule" "Kinder sind auch in Deutschland unterernährt", "Jede Minute verhungert ein Kind auf der Welt", als Beleg dafür hergenommen, dass es einen Lebensmittelmangel gibt. Folglich ist es eine Sünde und ein Verbrechen, wenn landwirtschaftliche Flächen nicht zur Nahrungsmittelproduktion hergenommen werden. Der Anbau von Energiepflanzen wird als Grund für den Hunger auf der Welt angeprangert.

Fakt ist jedoch:
- Insgesamt gibt es eine deutliche Überproduktion von Lebensmitteln auf der Erde
- In Deutschland werden mindestens 30% aller Lebensmittel weggeworfen oder vernichtet
- Die Armen verdienen nicht genügend, um sich ausreichend Lebensmittel kaufen zu können. Sie werden zu "Hungerlöhnen" beschäftigt
- Die Subsidienzwirtschaft (Selbstversorgerwirtschaft auf dem Land) wurde und wird systematisch durch Lebensmitteldumpingpreise und "Entwicklungshilfe" kaputt gemacht
- Hunger ist immer noch ein Kriegsmittel und wird gerne zur Vernichtung der "feindlichen" Bevölkerung eingesetzt (siehe Sudan, Somalia ...........)

Auch bei uns müsste kein Kind hungern. Es fehlt aber mittlerweile in gewissen sozialen Schichten das Grundwissen zur Nahrungsmittelzubereitung. Man glaubt schon, dass man selbst kocht, wenn man eine Dose erwärmt, eine Tütensuppe anrührt, oder eine Pizza im Ofen aufbackt. Leider wird auch in der Schule das Fach Hauswirtschaft (also ganz praktische Tätigkeiten wie Nahrungsmittelzubereitung) nicht mehr als Pflichtfach gelehrt. Wenn das Grundwissen in bestimmten Bevölkerungsschichten nicht mehr vorhanden ist, dann muss eben leider der Staat in der Schule einspringen.

Man kann sich vollwertig mit relativ wenig Geld ernähren. Beispiel:
- Eine Packung Haferflocken kostet 0,39 Euro, ein Liter Milch ca. 60 - 90 Cent. Mit Haferflocken und Milch kann man ein ernährungsphysiologisch gutes und billiges Frühstück herstellen (und das ohne Probleme täglich essen). Man kann sogar einen Haferbrei ohne Milch zubereiten und ESSEN! Man muss nicht suße Stückchen oder Semmeln vom Bäcker holen, wenn man mit 2 Scheiben Schwarzbrot, Butter/Quark, Kräutern eine identische Kalorienzufuhr und dazu noch bessere Inhaltsstoffe hat.
- Spaghetti mit Ketchup (Miraculi) muss nicht die Haupternährungsquelle in armen Familien sein. A sind diese Fertigpackungen "sauteuer" und B) geht es viel besser. Kartoffeln (Grundnahrungsmittel) sind extrem billig! Ein halber Zentner für 15 Euro reicht extrem lang! Mit Mehl, Eiern und Milch lassen sich sog. "Arme Leute Essen" billigst herstellen. Diese Speisen gelten mittlerweile wieder als Delikatessen! Brötchen von Gestern muss man nicht wegschmeißen, sondern kann z.B. Arme Ritter, Semmelklöse, Semmelauflauf ....... draus machen. Wer weiß noch, wie gut Brotsuppe schmecken kann?
- Wer holt sich noch einen Krautkopf frisch vom Markt?
- Mehl ist billigst zu haben!
- Fleisch kann man als (Würz-)Beilage verwenden!
Leider erfordert die Essenzubereitung etwas Zeit und Grundwissen. Aber das Grundwissen muss vermittelt werden.

Noch mal: Auch hier in Deutschland kann sich jeder mit sehr wenig Geld hochwertig ernähren, wenn er etwas Mühe auf die Essenzubereitung verwendet.

Auf die Welt bezogen: Damit jeder genügend zu essen hat, muss man NICHT noch billiger produzieren, sondern dafür sorgen, dass es ein ausreichendes Einkommen gibt und politisch verursachter Hunger auch durch völkerstrafrechtliche Verfolgung der Verantwortlichen bekämpft wird. Zusätzlich ist die Selbstversorgung der Bevölkerung zu stärken! (Beispiel bei uns nach dem Krieg: Siedlungshäuschen mit 5000 qm Nutz-Garten; Obstbäume, 5-8 Hühner, 2 Schweine; die Selbstversorgung war gewährleistet)
Nicht indem man den Bauern Hungerlöhne zumutet, sondern durch faire Preise wird die Grundlage der Ernährung geschaffen!

Gruß


...hätte ich nicht besser schreiben können!
http://wwwnc.cdc.gov/eid/article/17/7/1 ... rticle.htm
http://www.youtube.com/watch?v=5U9sChS4aEw
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Re: Hunger

Beitragvon Gerár » So Okt 16, 2011 12:43

Hallo ,
mich drängt es euch meine Beobachtung und damit meine Meinung mitzuteilen.

meyer wie mueller hat geschrieben:Hallo

leider werden Meldungen wie "In Deutschland leben xyz Kinder in Armut" "Kinder kommen hungrig in die Schule" "Kinder sind auch in Deutschland unterernährt", "Jede Minute verhungert ein Kind auf der Welt", als Beleg dafür hergenommen, dass es einen Lebensmittelmangel gibt. Folglich ist es eine Sünde und ein Verbrechen, wenn landwirtschaftliche Flächen nicht zur Nahrungsmittelproduktion hergenommen werden. Der Anbau von Energiepflanzen wird als Grund für den Hunger auf der Welt angeprangert.

Fakt ist jedoch:
- Insgesamt gibt es eine deutliche Überproduktion von Lebensmitteln auf der Erde
- In Deutschland werden mindestens 30% aller Lebensmittel weggeworfen oder vernichtet
- Die Armen verdienen nicht genügend, um sich ausreichend Lebensmittel kaufen zu können. Sie werden zu "Hungerlöhnen" beschäftigt
- Die Subsidienzwirtschaft (Selbstversorgerwirtschaft auf dem Land) wurde und wird systematisch durch Lebensmitteldumpingpreise und "Entwicklungshilfe" kaputt gemacht
- Hunger ist immer noch ein Kriegsmittel und wird gerne zur Vernichtung der "feindlichen" Bevölkerung eingesetzt (siehe Sudan, Somalia ...........)

Auch bei uns müsste kein Kind hungern. Es fehlt aber mittlerweile in gewissen sozialen Schichten das Grundwissen zur Nahrungsmittelzubereitung. Man glaubt schon, dass man selbst kocht, wenn man eine Dose erwärmt, eine Tütensuppe anrührt, oder eine Pizza im Ofen aufbackt. Leider wird auch in der Schule das Fach Hauswirtschaft (also ganz praktische Tätigkeiten wie Nahrungsmittelzubereitung) nicht mehr als Pflichtfach gelehrt. Wenn das Grundwissen in bestimmten Bevölkerungsschichten nicht mehr vorhanden ist, dann muss eben leider der Staat in der Schule einspringen.

Man kann sich vollwertig mit relativ wenig Geld ernähren. Beispiel:
- Eine Packung Haferflocken kostet 0,39 Euro, ein Liter Milch ca. 60 - 90 Cent. Mit Haferflocken und Milch kann man ein ernährungsphysiologisch gutes und billiges Frühstück herstellen (und das ohne Probleme täglich essen). Man kann sogar einen Haferbrei ohne Milch zubereiten und ESSEN! Man muss nicht suße Stückchen oder Semmeln vom Bäcker holen, wenn man mit 2 Scheiben Schwarzbrot, Butter/Quark, Kräutern eine identische Kalorienzufuhr und dazu noch bessere Inhaltsstoffe hat.
- Spaghetti mit Ketchup (Miraculi) muss nicht die Haupternährungsquelle in armen Familien sein. A sind diese Fertigpackungen "sauteuer" und B) geht es viel besser. Kartoffeln (Grundnahrungsmittel) sind extrem billig! Ein halber Zentner für 15 Euro reicht extrem lang! Mit Mehl, Eiern und Milch lassen sich sog. "Arme Leute Essen" billigst herstellen. Diese Speisen gelten mittlerweile wieder als Delikatessen! Brötchen von Gestern muss man nicht wegschmeißen, sondern kann z.B. Arme Ritter, Semmelklöse, Semmelauflauf ....... draus machen. Wer weiß noch, wie gut Brotsuppe schmecken kann?
- Wer holt sich noch einen Krautkopf frisch vom Markt?
- Mehl ist billigst zu haben!
- Fleisch kann man als (Würz-)Beilage verwenden!
Leider erfordert die Essenzubereitung etwas Zeit und Grundwissen. Aber das Grundwissen muss vermittelt werden.

Noch mal: Auch hier in Deutschland kann sich jeder mit sehr wenig Geld hochwertig ernähren, wenn er etwas Mühe auf die Essenzubereitung verwendet.

Auf die Welt bezogen: Damit jeder genügend zu essen hat, muss man NICHT noch billiger produzieren, sondern dafür sorgen, dass es ein ausreichendes Einkommen gibt und politisch verursachter Hunger auch durch völkerstrafrechtliche Verfolgung der Verantwortlichen bekämpft wird. Zusätzlich ist die Selbstversorgung der Bevölkerung zu stärken! (Beispiel bei uns nach dem Krieg: Siedlungshäuschen mit 5000 qm Nutz-Garten; Obstbäume, 5-8 Hühner, 2 Schweine; die Selbstversorgung war gewährleistet)
Nicht indem man den Bauern Hungerlöhne zumutet, sondern durch faire Preise wird die Grundlage der Ernährung geschaffen!

Gruß


So wie mayer wie müller es sieht habe ich auch schon oft beobachtet und von mehreren Leuten, die das an direkter Front erleben, erfahren. Ich denke auch, dass bei vielen Leuten das Geld an der falschen Stelle ausgegeben wird.Wenn ich manchmal "Raus aus den Schulden" anschaue, frage ich mich oft. Neuester Grosbildfernseher, neuester Kaffeautomat für einen hohen 3stelligen Betrag usw. Ich bilde mir ein, dass das zum grössten Teil diese Leute sind, die laut "ich bin am verhungern" rufen. Sicherlich gibt es auch viele Leute, die trotz größter Sparsamkeit nicht wissen, was sie abends oder am nächsten Tag essen sollen. Ebenso bin ich der Überzeugung , dass es an einer mangelnden und einseitigen Ernährung der Kinder an der bequemlichkeit und teilweise mangelnder Kenntnisse des Kochens mancher Mutter liegt.
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Re: Hunger

Beitragvon Frankenbauer » So Okt 16, 2011 19:40

Der, dem es richtig dreckig geht jammert nicht, sondern der versucht seine Lage zu ändern. Das ist meine Erfahrung und nebenbei durfte ich immer beobachten, dass die die am lautesten jammern die sinnfreiesten Einkäufe tätigen.

Gruß

Werner
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Re: Hunger

Beitragvon meyenburg1975 » So Okt 16, 2011 19:41

Frankenbauer hat geschrieben:Der, dem es richtig dreckig geht jammert nicht, sondern der versucht seine Lage zu ändern. Das ist meine Erfahrung und nebenbei durfte ich immer beobachten, dass die die am lautesten jammern die sinnfreiesten Einkäufe tätigen.

Gruß

Werner


Äähm, hier geht es um Kinder. Die haben sich ihre Eltern i.d.R. nicht ausgesucht...
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Re: Hunger

Beitragvon Jet 3 » So Okt 16, 2011 20:03

Das Jugendamt ist zuständig ,für die Kinder .Aber bis die mal Massnahmen ergreifen ?oh je oh je ..da müssen schon sehr ungewöhnliche Zustände herrschen bis die Wind bekommen............
so konnte ich das in einem Fall mal beobachten .
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Re: Hunger

Beitragvon estrell » So Okt 16, 2011 20:05

Darf ich mal fragen, warum immer noch jeder der f... kann auch Kinder bekommen darf? Und man für nen Gabelstapler einen Führerschein braucht, aber nicht um die nächste Generation herranzuziehen?

Nächste Frage - warum lernen Kinder zwar inzwischen ab der frühesten Klasse Fremdsprachen, aber nicht, sich selber zu versorgen - sowas kann man Kids auch beibringen, wenns die Eltern nicht mehr tun! Man muß keine Klassenessen irgendwo kaufen, sondern kannd iese einfacher und billiger mit den Kindern zusammen zubereiten - ging früher in jeder Jugendherberge.

Nächstes Problem: Wieso wird jeder Job für Menschen mit geringer Bildung "wegrationalisiert" aber die Anzahl dieser Menschen erhöht sich täglich? Hat sich mal jemand gefragt, wozu diese Menschen dann noch gut sind? Muss man sich nicht fragen, ob da "Was falschläuft"? Wenn Kids keine Perspektiven mehr bekommen, beginnen sie alles kurz und klein zu schlagen - klar, sie "sind gekommen um zu bleiben" aber, wenn man schon eine "Abferkelprämie" und eine "Herdprämie" einführt, warum denkt man nicht auch über eine "Perspektivenprämie" nach?

Und: Firmen lagern Produktionszweige in Billiglohnländer aus, diese Auslagerung wird staatlich gefördert, die Firma stellt kurz danach die Produktion dort ein um in noch billigere Gefilde zu ziehen, oder ist pleite gegangen - wird denn da die Förderung nicht kontrolliert? Ich kenne das als Landwirtin, das jeder geförderte Euro bei mir drei Jahre lang nachverfolgt wird... und eventuell zurückverlangt werden kann. Ist das nur, weil es ein paar Euro sind und keine Milliardensummen?
Mir ist egal ob Diktatur des Denkens von rechts oder von links kommt - ich denke immer noch was ich will!
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Re: Hunger

Beitragvon Qtreiber » Mo Okt 17, 2011 8:27

estrell hat geschrieben:wird denn da die Förderung nicht kontrolliert?


Ich gehe mal davon aus, dass z.B. Nokia genau soooo lange in Deutschland produziert hat, wie es die Förderrichtlinien vorsahen...
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