Hallo Olli Leuchtet ein was du da beschrieben hast!Ich dachte mit meinen L18 Leitungen bin ich fürchterlich überdemensioniert Wollte später eine Zapfwellenpumpe mit deutlich mehr Leistung anbauen aber dann sind laut dem Rechner ja alle Leitungen bzw.Ventil zu klein.
hast ja nen ganz schönen Brummer im Spalter, mein lieber Mann!
In den Schläuchen soll eine bestimmte Strömungsgeschwindigkeit vorherrschen. Druckleitung sind die Leitungen von der Pumpe an zum Ventil und von dort weiter zum Zylinder. 18L dafür in jeden Fall ausreichend. Die Rücklaufleitung geht vom Ventil zum Tank, hier ist die 18L etwas knapp, eine 22L wäre angebracht. Wieviel Öl hast du im System, wie ist die Öltemperatur beim arbeiten? Die Saugleitung solltest du in jeden Fall anpassen auf 11/4 Zoll. Eine zu kleine Saugleitung erzeugt in der Pumpe Kavitation und somit erhöhten Verschleiss. Die Antriebsleistung der Pumpe bei 51 Liter und 125 Bar ist 12.5KW! Wenn du das Druckbegrenzungsventil auf einen Wert über 125 Bar einstellst, riskierst du Pumpenbruch. Das es die noch nicht zerlegt hat, liegt wohl an der mangelnden Motorleistung! Im eigenen Interesse stellst du den Druck entsprechend ein. Der Druck wird grundsätzlich so niedrig wie möglich und hoch wie nötig eingestellt. Dabei auf die schwächste Komponente achten!
Ich habe 120 liter 46er Öl im System.Zur Temperatur kann ich nur Schätzungen abgeben ca.50 bis 60 Grad am Äusseren des Zylinders und Tank.Druckbegrenzungsventil glaube ich habe ich nicht.Am Ventil kann ich so ein Überströmventil einstellen die ich aber voll zu gedreht habe.
Ich muss mal ein bischen erzählen wie das Ganze zustande gekommen ist. Ich wollte nur versuchen einen halbwegs brauchbaren Spalter zu einem Baumarktpreis zu bekommen.Es war nie meine Absicht den Schönsten,Schnellsten,Stärksten oder sonstiges zu bauen.So sind die meisten Teile vom Schrott und was dort nicht zu bekommen war wurde möglich günstig bei Ebay ersteigert. Nur anschlussverschraubungen wurden neu angeschafft. Als erstes ist mir die Pumpe in Hände gefallen.125 Bar 50,8 liter steht auf der Pumpe,und da Motor und Pumpe von einer Firma so zusammen gestellt wurde habe ich die Daten so übernommen.Um damit halbwegs vernünftige Ergebnisse zu erzielen habe gezielt nach einem etwas grösseren Zylinder gesucht. Die 50 Liter haben sich Dank des Rechners bestätigt aber die 125 Bar können es nicht sein.Dannach würde es bei ca 170 Kolben es ca.28 T bei raus kommen. ich schätze mal irgendwas zwischen 10 und 15 Tonnen.
Ich muss mich mal entschuldigen denn eigentlich geht es hier den Rechner der gerade für Leute wie mich genial ist. Und bedanken muss mich bei allen Leuten die mich hier nicht dumm sterben lassen wollen.
Gruss Dieter
Zuletzt geändert von Holzneuling am Mi Okt 20, 2010 18:23, insgesamt 1-mal geändert.
das DBV ist im Ventilblock verbaut, bei deinen Ventil links zu sehen, die mit den beiden Muttern gekonterte Schraube. Die Ölmenge der Pumpe hast du ja bestätigt, was wir aber nicht wissen, ist der Druck im System. Nach deiner Aussage hast du den 5.5KW-Motor zum stehen gebracht, bis kurz vor dem stehenbleiben werden ~14.5KW an der Welle anliegen (Kippmoment ~2.5faches Nennmoment, wenn ich es noch richtig weiß - der höchste Punkt in der Drehzahl-Drehmomentkennlinie). Wenn ich jetzt mal davon ausgehe, das bei dieser Belastung die Fördermenge der Pumpe auf 30 Liter (angenommener Wert) einbricht, müsste dabei ein Druck von etwa 240 Bar anliegen. Bei deiner Zylindergröße knackst du damit normalerweise jedes Holz! Kann es sein, das der Motor falsch angeklemmt ist? Bei der Angabe 230/400 in Sternschaltung anschliessen, bei 400/660 in Dreieckschaltung anklemmen. Sollte das der Fall sein (Dreieckmotor in Stern geschaltet), hast du nur ein Drittel der Motorleistung. Andererseits heizt du eine große Menge Öl damit auf, dazu braucht es auch Leistung. Ich würde mal an deiner Stelle den Systemdruck messen, sprich ein Manometer einbauen in die Leitung Ventil - Zylinder (bodenseitig). Dann hast auch einen Wert, mit dem du im Hy-Rechner was anfangen kannst. Und dann für die Sicherheit der Pumpe sorgen und das DBV auf 125 Bar einstellen.
Hallo Markus Ich habe den Motor verdrahtet gekauft daher kann ich nicht sagen wie er angeklemmt ist und ich kenne den Unterschied nicht. Aber da bekomme ich bestimmt jemanden ran der es besser weiß als ich.Ich habe das Typenschild noch mal fotografiert du kannst bestimmt mehr erkennen als ich.
Ich habe seitlich am Ventilblock eine kleine Bohrung die mit einem Blindstopfen verschlossen ist.Kann das eine Bohrung für ein Manometer sein?
hallo, wenn du vom motorklemmbrett noch ein foto machen kannst, dann kann man dir weiterhelfen. was mir event. sorgen macht ist die angabe s4(einschaltdauer) ich muss mal suchen wieviel das ist, oder weiß es jemand auswendig? gruß
Kann gut sein, das sich hinter diesen Stopfen ein Manometeranschluss befindet. Du kannst nichts verlieren, wenn du statt des Stopfens mal ein Manometer anschließt.
Laut Typenschild wäre es sehr gut möglich, das der Motor falsch angeklemmt ist. Kannst du mal den Deckel vom Klemmbrett entfernen und nachschauen, wie die Brücken gesetzt sind (Foto machen). Richtig wäre, wenn du drei Brücken siehst, die jeweils zwei Kontakte miteinander verbinden. Falsch wäre, wenn drei der 6 Kontakte durch die Brücken miteinander verbunden wären. In dem Falle hätte der Motor nur 1/3 der Nennleistung, also etwa nur 1.83KW.
@12031975 S4 Aussetzbetrieb mit Einfluß des Anlaufens auf die Temperatur
aus "elektromotoren.de" stammt dieser Satz:
S4 und S5: Bei diesen Betriebsarten werden die Kurzeichen erweitert um die Angabe der relativen Einschaltdauer sowie das Trägheitsmoment des Motors und das Trägheitsmoment der Last, beide auf die Motorwelle bezogen. Beispiel S4 25% JM=0,15kgm² Jext=0,8kgm². S4: Betriebsart mit Folge gleichartiger Spiele aus merklicher Anlaufzeit, Zeit mit konstanter Belastung und Pause. Relative Einschaltdauer ist gleich (Anlaufzeit plus Belastungzeit) geteilt durch (Anlaufzeit plus Belastungszeit plus Stillstandszeit) mal 100%. S5: Betriebsart mit Folge gleichartiger Spiele aus merklicher Anlaufzeit, Zeit mit konstanter Belastung, Zeit schneller elektrischer Bremsung und Pause.
Ich bin aber ziemlich sicher der Meinung, das es sich dabei nicht um die Einschaltdauer bzw. Betriebsart handelt, sondern um die Baugröße/ Bauart. 132 S4 ist die Baugröße eines 4-poligen 5.5KW-Motors!
Guten Abend Ich konnte leider kein brauchbares Bild machen, war immer nichts darauf zu erkennen. Ist aber so wie Markus es beschrieben hat,das die hinteren drei Pole mit einer Brücke versehen sind. Und somit nicht die volle Leistung ansteht.Das lässt dann ja noch hoffen
na, da wundert es mich nicht, das du die Rundlinge nicht gespalten bekommen hast, aber das kriegen wir schon hin! Da Elektrik nicht dein erlernter Beruf ist, möchte ich dir raten, das einen Fachmann umklemmen zu lassen, auch wenn vllt. Antworten kommen wie: ist ganz einfach...pass auf, das geht so... und ähnliche! Wenn du die Drehrichtung dabei ungewollt änderst, kann das die Pumpe zerstören (wäre natürlich das kleinere Übel im Gegensatz zu einen Personenschaden). Druckbegrenzung wieder zurückdrehen und mit einen Manometer im System den maximalen Pumpendruck einstellen, sonst könnte das Vergnügen von kurzer Dauer sein!
Hallo Markus Nein werde mir einen Fachmann holen.Natürlich werde ich deine anderen Ratschläge auch beherzigen zB.Manometer Druckbegrenzungsventil und Rückleitung. Mit der Rückmeldung kann aber noch etwas dauern da ich im Moment nichts zu spalten habe. Vielen Dank allen nochmal,ich habe hier in den letzten drei Tagen mehr Informationen erhalten als in sechs Monaten davor. Ich glaube ich war wohl in den falschen Foren. Und der Rechner bringt doch sehr viel Licht ins Dunkel wenn man nicht über die die nötigen Kenntnisse verfügt.
Hallo Leute Ich möchte erste Erkenntnisse kund tun.Ich habe nun ein Manometer in den Ventilblock eingebaut und habe das bestätigt bekommen was der Rechner und Ihr mir gesagt habt.Im Vorschub beträgt der Druck ca. 10 Bar und zurück 30 Bar im Leerlauf.Ist Spaltgut darauf kommt der Druck kurz über 30 Bar bevor der Motor stehen bleibt.
Der Motor ist inzwischen im Dreieck angeschlossen und drückt damit um die 90 Bar.Um diesen Wert zu bekommen habe ich ein viertel Scheit Rotbuche 20 cm Schenkellänge quer gespalten aber das flog so schnell auseinander so das ich keinen richtigen Wert erkennen konnte.Um an den Wert zu kommen habe ich den Stempel kurzfristig gegen den Endpunkt gefahren.
Wenn ich mir überlege das ich 50 Raummeter Holz mit sechs Tonnen gespalten habe, was ich eigendlich schon als recht gut empfunden habe,freu ich mich jetzt auf die 20 Tonnen.
Ich werde nun noch die Rückleitung auf die 22 L ändern und ein Eilgangventil einbauen. Da ich nicht weiß welchen Innendurchmesser die 22 L Leitung hat ,hier meine Frage reicht die 22 L auch fur das Eilgangventil ?Hat schon einer Erfahrung mit dem Eilgangventil das bei Ebay angeboten wird?
kleine Ursache, große Wirkung! Schön auch, das du eine Rückmeldung gibst, sowas ist leider immer noch nicht gängige Praxis... Eine 22L-Leitung hat eine Nennweite (Innendurchmesser) von 20mm und geht bis zu einen Nenndruck von 160 Bar. Die separaten Eilgangventile bzw. Differentialventile haben üblicherweise 3/4"-Anschlüsse und funktionieren bis 160 l/min. Was sagt denn der Hydraulikrechner zum Leitungsquerschnitt für Eilgang? Leider kann ich jetzt den Thread nicht weit genug zurückscrollen, um an deine Daten zu kommen.