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Im Nebengewerbe einsteigen zum Lohnspalten mit SSA!?

Hier ist nun auch ein Platz für Diskussionen rund ums Holz.

Moderator: Falke

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Im Nebengewerbe einsteigen zum Lohnspalten mit SSA!?

Beitragvon Ecoboost » Do Aug 20, 2026 8:36

Servus,

geplant ist die Anschaffung eines neuen Traktors (Deutz-Fahr 5095/5105 Keyline) und ein gebrauchter SSA um damit im Nebengewerbe im Lohn zu arbeiten.
Der Deutz soll mit 50 % Anzahlung angeschafft und über die nächsten 3 Jahre zu 0% finanziert werden.
Allein mit der Steuererstattung könnte ich über ein Jahr dann die Raten hierfür bedienen, währenddessen ich damit hoffentlich Geld verdiene.
Es gibt doch da diesen IAB womit man sich Steuern spart usw., da ich nächstes Jahr (voraussichtlich) eine Abfindung zu Jahresbeginn erhalte, würde sich das ggf. jetzt halt mit anbieten.
Mich plagen allerdings Gedanken ob ich da an Aufträge ran komme!? Konkurrenten habe ich zwei in 20 km Entfernung, eventuell könnte ich über den Maschinenring noch weitere Aufträge generieren!?
Zulassung mit schwarzer Nummer, also brauche ich wohl auch noch den kleinen LKW-Schein.
Nachdenken darf ich darüber nicht, jeder Außenstehende wird denken der hat doch einen Schlag. Und dennoch ist es ein Gedanke in mir, der mir nicht mehr so ganz aus den Kopf geht.
Kann man sich mit so einer Dienstleistung denn am Markt behaupten? Wie wird die Zukunft aussehen, sprich wenn sich die Auflagen für das Verheizen von Brennholz zu Hause noch weiter verschärfen sollten?
Was sind Eure ehrlichen Meinungen dazu?

Gruß

Ecoboost
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Re: Im Nebengewerbe einsteigen zum Lohnspalten mit SSA!?

Beitragvon beihei » Do Aug 20, 2026 9:22

Mein erster Gedanke war ... lass es.
Aber ich sehe es ja aus meiner Warte, weil ich Finanzierungen bei so einem Geschäft kritisch sehe.
Wenn jemand Zeit und Geld zuviel hat , dann sage ich, probier es. Die Abfindung ist schön und gut. Schau bitte was du da Netto rausbekommst und ob du das Geld wirklich in Zukunft nicht für andere Dinge brauchst. Aber wie du es schon richtig erkennst, sind da einige Fragezeichen in der Zukunft zu sehen und du hast keine Glaskugel mit den Antworten.
Frage : Gibt es soviele gebrauchte und brauchbare SSA auf dem Markt ?
Langweilen sich Klugscheisser eigentlich , wenn Sie mal die Schnauze halten?
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Re: Im Nebengewerbe einsteigen zum Lohnspalten mit SSA!?

Beitragvon 038Magnum » Do Aug 20, 2026 10:07

Servus,

Ohne konkrete Zahlen kann man nur Erfahrungswerte bzw. Meinungen dazu austauschen:

Ich persönlich sehe das kritisch, zumindest wenn's aus dem Bereich Hobby hinaus gehen soll und Geld einbringen muss.

Die Kernfrage ist ja der Bedarf nach Lohnern in dem Bereich. Den sehe ich ganz und gar nicht, aus folgenden Gründen:

- du müsstest preislich günstiger sein, als Leih- und Mietmaschinen, damit sich das für den Kunden lohnt. Und dann lohnt sich das für dich ganz sicher nicht mehr. Gegen bspw. den Mietpreis bei unserem Verband kannst du nicht gegen ankommen.

- du musst preislich für die Gesamtbilanz des Kunden günstiger sein, als der Kauf von fertigem Brennholz.

- der Kunde muss über die notwendige Logistik verfügen, damit der Ablauf reibungslos klappt.

- potenzielle Kunden, die auslastungsgerechte Mengen an Stammware haben, wollen entweder durch den Lohner günstiger sein oder sie benötigen einen Lohner mit deutlich höherer Schlagkraft als es eigenmechanisiert möglich wäre. Das zwingt dich zum Kauf eines sehr leistungsfähigen SSA.

- wenn dir Geld zur Finanzierung für den Schlepper fehlt, muss die Maschine irgendwas im Lohn machen. Lohnarbeiten, für die so ein kleiner Schlepper geeignet wäre, sind nicht überall vorhanden (in meiner Ecke sind die Hobby-Lohner Maschinen in der Regel zwischen 200 und 250ps angesiedelt).

Schwieriges Thema, aber mit einem SSA auf Lohn ausrücken zu wollen, sehe ich persönlich eher als Lückenfüller zur eigenen Brennholzerzeugung und nicht als potenzielles Geschäftsmodell um ernsthaft Geld damit zu verdienen.

Wenn ich's richtig im Kopf habe, bist du in einem ähnlichen Alter wie ich und alleinstehend. Wenn du also viel Freizeit und Spaß daran hast, kann man das sicherlich als Hobby betreiben.

Besten Gruß
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Re: Im Nebengewerbe einsteigen zum Lohnspalten mit SSA!?

Beitragvon langholzbauer » Do Aug 20, 2026 10:12

Gibt es wirklich genug Nachfrage?
Hast du genug Zeit, diese zu bedienen?
Oft übernehmen die vorhandenen Unternehmen, die das Rohholz dafür fahren auch das Lohnspalten mit.
Der geplante DF kann auch nur einen relativ kleinen SSA aus der Profiliga im Dreipunkt fahren.
Zur Steuererstattung und IAB fragt man einen StBerater.
Stichwort Gewinnerzielungsabsicht.
Natürlich kann und darf man die rund 50T € ausgeben und sich versuchen.
Es gibt mit Sicherheit schönere Varianten, Geld zu verdienen oder zu verbrennen.
Bauer aus Leidenschaft für Land und Wald...
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Re: Im Nebengewerbe einsteigen zum Lohnspalten mit SSA!?

Beitragvon wastl90 » Do Aug 20, 2026 10:19

Bei uns kostet ein guter mittlerer SSA mit Schlepper, Diesel und Bediener 75€/h. Für mich würde sich das Thema alleine anhand von dieser Zahl erübrigen. Wie möchtest du damit Geld verdienen? Jeder Handwerker mit 2 Händen bekommt 55€ und benötigt keinen Holzspalter für 25.00€ und Schlepper für 50.000€.
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Re: Im Nebengewerbe einsteigen zum Lohnspalten mit SSA!?

Beitragvon treerunner » Do Aug 20, 2026 10:53

Ich würds lassen.2Mitbewerber in der Nähe,das wird nicht gut gehen
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Re: Im Nebengewerbe einsteigen zum Lohnspalten mit SSA!?

Beitragvon 038Magnum » Do Aug 20, 2026 11:08

Servus,

Thema Führerschein:
Der C begrenzt dich hierbei ziemlich stark. Da ist der CE eher angebracht. Bis du jedoch die Kosten für Führerschein usw. heraus hast, kannst du erstmal drei Jahre "umsonst" arbeiten.

So hoch kann die Nachfrage nach solchen Tätigkeiten nicht sein. Zumal meine persönliche Einschätzung dazu ist, dass das aufgrund unserer grandios schlechten Regierung noch weniger werden wird.

Besten Gruß
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Re: Im Nebengewerbe einsteigen zum Lohnspalten mit SSA!?

Beitragvon Ecoboost » Do Aug 20, 2026 11:17

Servus,

ist ja nicht so das ich nicht selbst mein Vorhaben als kritisch betrachte, andrerseits muss man seine Risiken halt abwägen.
Die Frage ist halt wer alles zu den zukünftigen potentiellen Auftraggebern gehören könnte?
Der Maschinenring, die Gemeinden, Landwirte, Privatpersonen...
Ich denke das der durchaus boomende Markt zur Scheitholzverwertung und Erzeugung auf jeden Fall wohl vorbei ist, andrerseits aber auch nie vollständig zum Erliegen kommen wird.
Gegebenenfalls könnte ich auch noch Dienstleistungen mit dem Rückewagen anbieten, um das Angebot noch ein wenig weiter abzurunden.
Weitere Möglichkeit: der Kauf einer Astsäge am Frontlader zur Pflege und Freischneiden an den Straßenrändern usw. Die Säge könnte man auch mal verleihen.

Zum Führerschein: solange ich ausschließlich nur für die Land- und Forstwirtschaft tätig bin greift die Klasse L bzw. T. Sobald es gewerblich wird sieht es damit aber schlecht aus. Von daher würde ich mit den kleinen LKW Führerschein auskommen und dieser wäre für ein paar Tausend Euro noch erschwinglich.

Aber ich merke ja selbst dass ich an dem Punkt bin, wo man sich das alles Schönreden kann und ggf. auch muss. Heute Nachmittag habe ich endlich mal die Möglichkeit einen 5105 Keyline Probe zu fahren.

Gruß

Ecoboost
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Re: Im Nebengewerbe einsteigen zum Lohnspalten mit SSA!?

Beitragvon allgaier81 » Do Aug 20, 2026 12:16

Die drei Tätigkeiten Holz spalten, Rückewagen und Astsäge sind ja sehr saisonal und benötigen jeweils eine Maschine die dann nur auf wenige Einsatzstunden kommt.

Es gibt bei uns im Ort mittlerweile zwei große Baumpflegedienste (beide haben mittlerweile einen großen Teleskoplader mit Astschere). Die haben am Anfang auch noch selbst ihr Holz vermarktet und der eine hat auch noch einen SSA. Ich denke aber mal das die sich eher auf ihr Kerngeschäft konzentrieren wollen da sie beide mittlerweile Stammholz inserieren. Vielleicht versuchst du eine Kooperation mit einem solchen Unternehmen.
Die Anzahl an Bäumen in der Stadt die weg müssen und auch an Straßenbäumen die abgängig sind oder so beurteilt werden, werden immer mehr. Und die Gemeinden und Bauhöfe machen bei uns gar nix mehr selbst.
Gruß, allgaier
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Re: Im Nebengewerbe einsteigen zum Lohnspalten mit SSA!?

Beitragvon Whis » Do Aug 20, 2026 13:17

Hallo Ecoboost,

die Investition in einen gebrauchten SSA kann ich nachvollziehen...mal ins Geschäft mit Einsteigen und Kunden an Land ziehen, das finde ich okay. Das ist auch vom Anschaffungswert überschaubar und der Gegenwert des SSA ist real zum Anschaffungswert. Heißt, wenn es in die Binsen geht, dann SSA wieder verkaufen und fertig. Im Bestenfall 0auf0.

Aber warum gleich so ein großes Invest mit neuem Schlepper? Benötigst du den denn unbedingt?
Du schreibst ja das du einen Rückewagen hast, also dementsprechend muss ja schon ein Traktor da sein. Warum dann noch einen neuen dazu?
Oder muss der andere Schlepper mit Rückewagen dann den SSA beladen?

Sei mir nicht böse wenn ich das sagen, aber für mich fehlt hier ein bisschen das "gesunde" Verhältnis zwischen Invest und dem Umsatz den du brauchst, um das Invest zu bezahlen.

Anders würde es hier aussehen, wenn du schon seit Jahren einen großen Kundenkreis hast und das dann "Kundenorientiert" noch zusätzlich anbieten möchtest und die Nachfrage dementsprechend bekannt ist.



Ich schätze das dich der Schlepper allein durch die Anschaffung (ohne laufende Kosten) um 900€/Monat kostet (36 Monate Laufzeit).

Auch wenn du durch den Vorsteuerabzug die Mwst. zurück bekommst und damit die erste Zeit die Rate für den Traktor bezahlen kannst.....irgendann ist das Geld weg und dann müssen die 900 €/Monat durch Einnahmen finanziert werden. Schaffst du das?
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Re: Im Nebengewerbe einsteigen zum Lohnspalten mit SSA!?

Beitragvon beihei » Do Aug 20, 2026 13:21

Ecoboost hat geschrieben:....
Gegebenenfalls könnte ich auch noch Dienstleistungen mit dem Rückewagen anbieten, um das Angebot noch ein wenig weiter abzurunden.
Weitere Möglichkeit: der Kauf einer Astsäge am Frontlader zur Pflege und Freischneiden an den Straßenrändern usw. Die Säge könnte man auch mal verleihen.
....


In diesem Zusammenhang würde ich mich auch mal über die Kosten einer Betriebshaftpflicht informieren . Die Kosten für mal die Pflege , das Freischneiden , das Verleihen usw. werden nicht ohne sein .
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Re: Im Nebengewerbe einsteigen zum Lohnspalten mit SSA!?

Beitragvon wastl90 » Do Aug 20, 2026 14:10

Was erwartest du für ein Geschäft? Das dürfte doch ziemlich übersichtlich sein oder nicht?

Für eine Privatperson ist das Ding zu groß. Wie möchtest du den beschicken? Mit der Hand? Ein Privater hat keinen Schlepper zum beschicken oder er kommt mit dem Klinkenfrontlader, mit dem er keine Übung hat. Da hantiert er neben dir mit 4m langen Baumstämmen umher. Da brauchts eine gute Lebensversicherung. Der Abtransport dürfte auch spannend sein. Wenn der ordentlich arbeitet, dann braucht es auch eine entsprechende Abfuhrlogistik. Außerdem fährst du dort für 2-3 Stunden hin um seinen Jahresvorrat von 15srm zu spalten. Das ist dann auch kein wirkliches Geschäft.
Die großen Brennholzhändler haben selbst ihre Mechanisierung. Bleiben dann nur Leute wie ich, die zu faul sind, selbst zu spalten, und das Brennholzgeschäft einfach nebenher machen. Da kannst du dann schon mal ordentliche Mengen machen. Aber ob es davon wirklich viele gibt und ob diese Leute noch keinen haben der das macht?
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Re: Im Nebengewerbe einsteigen zum Lohnspalten mit SSA!?

Beitragvon Loisachtaler » Do Aug 20, 2026 15:44

Wenn Lkw-Schein, dann CE. Da findet man eher mal auch was "nebenbei" zu fahren bei einer Baufirma oder so. (ohne Module)

Nebenbei ist meistens das Problem. Die meisten Hobby-Samstags-Lohner kriegen es eben nicht auf die Reihe. Allein schon, wenn Dir dann am Samstag Vormittag was verreckt am Gerät, hast wieder 1 Woche Standzeit.

Nur als Lohner verdienst zu wenig, wenn dann auch mit Brennholzhandel nebenbei.
Über den Tellerrand muss man immer noch selber schauen. :prost:
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Re: Im Nebengewerbe einsteigen zum Lohnspalten mit SSA!?

Beitragvon 2biking » Do Aug 20, 2026 16:30

wastl90 hat geschrieben:Bei uns kostet ein guter mittlerer SSA mit Schlepper, Diesel und Bediener 75€/h. Für mich würde sich das Thema alleine anhand von dieser Zahl erübrigen. Wie möchtest du damit Geld verdienen? Jeder Handwerker mit 2 Händen bekommt 55€ und benötigt keinen Holzspalter für 25.00€ und Schlepper für 50.000€.


Das ist auch mein Kerngedanke.

Hobbylohner gibt´s hier viele und die aller aller meisten halten sich nicht lange - außer diejenigen bei denen das Hobby Lohn/Forst/LW auch Geld kosten darf...


Wie sieht es bei euch mit der Dichte von SSA aus im Umkreis? Denke da gerade an die Förderung von 2016/2018/2020 irgendwann. Da gab es gute Zuschüsse und es wurde gekauft und finanziert wie blöd.
Diese Maschinen werden wohl auch demnächst ordentlich auf den Markt drücken.


Anderer Gedanke: Nahwärmenetze? Zumindest bei mir im Umkreis baut/plant JEDE Ortschaft egal ob 100 oder 3000 Einwohner momentan Nahwärmeprojekte. Das merke ich auch in der Scheitholzkundschaft, diese schrumpft immer mehr. Diejenigen die zur Zierde im Wohnzimmer heizen sparen es sich zunehmend, einige werden wegfallen weil sie genauso günstig/teuer (liegt im Auge des Betrachters) per Nahwärme heizen anstatt mit Scheitholz und auch alle die zuheizen per Schwedenofen und ähnlichem werden weniger.
Auch die Einstellung der Menschen ändert sich zunehmend bekomme ich mit, viele bestellen weniger weil auch das Geld knapper ist und nehmen auf Arbeit oder wo anders Paletten etc. mit nach Hause und verwenden diese Sachen thermisch.


Ich würde momentan nicht auf den Zug aufspringen wollen oder müssen, vorher überlege ich mir noch ob ich nicht 1 ha schlechten Boden zu einer Pappelplantage im Mittelumtrieb per Setzstange pflanze um die nächsten 20..30 Jahre ein Stück von dem steigendem Hackschnitzelbedarf abgreife. Dort stellt sich auch wieder die Frage sinnvoll oder nicht - bei jedem anders.
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Re: Im Nebengewerbe einsteigen zum Lohnspalten mit SSA!?

Beitragvon Südheidjer » Do Aug 20, 2026 17:03

Ich vermute, der Scheitholzbedarf wird zurückgehen. Warum? Die Leute werden älter und im Alter will man es möglichst bequem haben.
Ich hatte mich diesbezüglich mal vor gut 20 Jahren mit einem Heizungsbauer aus dem Bekanntenkreis unterhalten, was er davon halten würde, ein kleines Häuschen nur mit Holzofen mit Wasseranschluß zu heizen. Seine Antwort damals schon: "Du wirst älter und hast du Bock, wenn du abends von der Arbeit kommst erstmal die Bude mit Holz anzuheizen?"
Damals sah ich das noch anders, heute gebe ich ihm recht. Zu dem Projekt ist es aber auch nie gekommen.

Wer einen hohen Heizbedarf hat, der wechselt eher auf Hackschnitzel oder Pellets. Als Kunden für Scheitholz bleiben die Zuheizer mit ihren modernen gut gedämmten Häusern. Die verbrauchen vielleicht 1-2 RM im Jahr für ihren romantischen Ofen im Wohnzimmer.
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