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Jährlicher TÜV für ältere Fahrzeuge

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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56 Beiträge • Seite 4 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Re: Jährlicher TÜV für ältere Fahrzeuge

Beitragvon Neo-LW » So Jul 15, 2012 2:13

Moin,

o.K., dann dehnen wir den o.g. Versuch von Polen bis Estland aus.


Oli
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Re: Jährlicher TÜV für ältere Fahrzeuge

Beitragvon unimogthorsten » So Jul 15, 2012 9:37

nach welchen Standarts soll die jährliche HU überhaupt erfolgen? EU-üblich wäre der kleinste gemeinsame Nenner. Dann seh ich für unsere Altautos keinerlei Schwieirgkeiten das zu bestehen...... Kann ich dann meine HU eigentlich auch in Tschechien machen lassen? Oder Portugal? Oder Mazedonien? Sind ja alles EU-Mitgliedsstaaten........
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Re: Jährlicher TÜV für ältere Fahrzeuge

Beitragvon hobbyfarmer » So Jul 15, 2012 11:11

Hallo,

im Grunde laufen doch diese Maßnahmen alle in eine Richtung: Auf welche Weise kann eine Clientel mit ihren Interessenvertretern noch mehr Einfluss auf Gremien nehmen und dadurch noch mehr an Bedeutung und wirtschaftlichem Wachstum erzielen.

Ich denke, dass es an der Zeit ist sich grundsätzlichen Fragen zu Werten in unserer Gesellschaft zu stellen. Es gilt Grenzen zu ziehen zwischen rein wirtschaftlichen Werten und solchen die der Gesellschaft als ethische, ökologische etc. verkauft werden.
Welch groteske Auswirkungen das hat, sieht man bei den Bestrebungen eine jährliche HU einzuführen. Man sorgt sich um die Sicherheit der Bürger, man möchte sie vor Gefahren schützen. Wäre das wirklich so, dann wären ja die ca 55.-€ TÜV - Gebühren gut angelegt.
Ein Arzt bekommt übrigens für einen Hausbesuch zwischen 15.- € und 30.- € - nach Meinung vieler immer noch zu viel. Der Arzt übernimmt Verantwortung, der TÜV für seine Untersuchung nicht.
Gleichzeitig setzen Banken europaweit Billionen Euro in den Sand, gefährden die Wirtschaft, den sozialen sowie politischen Frieden, eine bürokratische Regelung im Sinne eines Banken TÜV ist aber in weiter Ferne. Ach ja, fast hätt ichs vergessen die Märkte reagieren ja sonst so böse.
Die Beispiele könnte man beliebig ergänzen. Es wird Zeit, dass man sich in Europa wieder an Werten orientiert. Angesichts des Wettbewerbs aus Fernost würde es auch der Wirtschaft guttun sich wieder mit realer Wertschöpfung zu beschaftigen, sonst so fürchte ich wird Europa scheitern.

Grüße

hobbyfarmer
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Re: Jährlicher TÜV für ältere Fahrzeuge

Beitragvon meyer wie mueller » So Jul 15, 2012 11:28

Hallo

darauf soll es wohl hinauslaufen.
Jede zertifizierte Werkstatt, oder jeder zugelassene Gutachter können die Plakette kleben, und zwar in allen Mitgliedsländern. Da fahr ich gerne nach Griechenland und lass meinen alten Karren dort tüven :lol:

Im Endeffekt ist es jedoch ein Programm zur Werkstatt-Förderung. Mit der vorgeschriebene jährlichen Wartung wird auch gleich die Plakette geklebt. Das heisst dann bei einem modernen Fahrzeug, dass dafür 600 - 800 Euro abgedrückt werden müssen. Im Fehlerspeicher finden sich IMMER irgendwelche Störungsmeldungen. Da werden dann prophylaktisch einige Platinen getauscht, aber wie das Fahrwerk verschlissen ist, kümmert keinen mehr.

Zeigt mir mal ein modernes Auto, das wie einige Baujahre des Mercedes w124 nach über 20 Jahren noch nahezu rostfrei dasteht und für das es noch alle Ersatzteile gibt. Da kam ein Bericht, dass es bei Opel schon mach 10 Jahren wichtige Teile nicht mehr gibt. Das Beispiel eines Opel Corsa mit etwa 60.000 km und 10 Jahre Alter wurde gezeigt, wo der Sensor für die Sitzbelegung im Beifahrersitz ausgefallen war. Damit war die Airbag-Steuerung nicht mehr funktionsfähig. Das Ersatzteil ist nicht mehr lieferbar. Sicherheitsrelevanter Mangel. KEIN TÜV! Auto verschrotten.
Es gibt eine Menge Mängel, die die Fahrsicherheit nicht beeinflussen, die aber dafür sorgen, dass das Auto den TÜV so nicht besteht. (z.B. Kennzeichenbeleuchtung hinten ausgefallen).

Gruß
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Re: Jährlicher TÜV für ältere Fahrzeuge

Beitragvon unimogthorsten » So Jul 15, 2012 12:28

fast gleichzeitig wurden doch bei uns auch die HU-Bestimmungen geändert. Es wird jetzt nicht mehr zurückgeklebt, dafür gibt es die geringen Mangel nicht mehr. Entweder keine oder erhebliche Mängel- mit Pflicht zur Nachprüfung.
Im Netz geistern Studien rum nach denen die erschreckend hohe Zahl von 0,1% aller Unfälle mit Personenschaden von Fahrzeugen mit techn. Mängeln verursacht werden. Das ist doch furchtbar, da muß sofort etwas unternommen werden. Schnell, es eilt. Menschenleben sind in höchster Gefahr. HALT!! Nach diesen Studien werden 99,9% der Unfälle von Fahrzegen ohne techn. Mängel verursacht. Sollte man nicht lieber die aus dem Verkehr ziehen? Hoffentlich liest der Genosse Kallas hier nicht mit.......
n8 Europa- wenn solche selbsternannten Experten etwas zu bestimmen haben
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Re: Jährlicher TÜV für ältere Fahrzeuge

Beitragvon Franzis1 » So Jul 15, 2012 12:38

AHA es wird nicht mehr zurück geklebt,deshalb habe ich den im Februar abgelaufenen TÜV an meinem HofBulldog den Juli beeber bekommen,kostet das dann mehr ?
Achja den Lenkradknauf musste ich auch weg machen das erste mal seit ich zum TÜV gehe
Viele Schweine-viele Scheine,zu viele Schweine zu wenig Scheine. Der Mensch steht nicht mehr im Mittelpunkt sondern Fledermaus, Saatkrähe der Wolf und der Biber. In D. haben Ökos mehr zu sagen als Angie und die Regierung.
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Re: Jährlicher TÜV für ältere Fahrzeuge

Beitragvon Piet » So Jul 15, 2012 15:42

unimogthorsten hat geschrieben:schaut Euch doch mal an wer die Idee eigentlich hatte:
http://de.wikipedia.org/wiki/Siim_Kallas
ein EU Kommisar aus Estland. Gibt es dort überhaupt sowas wie einen TÜV? Weiß er überhaupt was er da verzapft? Gibt es überhaupt irgendwelche Fachleute in den EU-Gremien?


Tüv gibt es hier. Traktoren und Pkw-Anhänger müssen auch schon jährlich zum Tüv, was ich natürlich nervig finde!
http://www.jagtnorden.de
Alta, lass uns Baumarkt!
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Re: Jährlicher TÜV für ältere Fahrzeuge

Beitragvon meyer wie mueller » So Jul 15, 2012 16:39

Hallo

ich möchte behaupten, dass Autos, die mal die 15 Lebensjahre überstanden haben, besser in Schuß sind, als jüngere Fahrzeuge.

Beispiel: Mit einem 23 Jahre alten W124-Mercedes mit über 350.000 km auf der Uhr beim TÜV vorgefahren. Keine extra TÜV-Vorbereitung, nur mal gewaschen, sonst immer alles sofort reparieren lassen, wenn irgendwas anfing, ungewöhnlich zu sein. Der TÜV-Mann hatte das Fahrzeug ganz genau angesehen, an der Achse mit einem Brecheisen gewuchtet, mit den Fingernagel versucht, lockeren unterosteten Unterbodenschutz zu finden ........ Keine Mängel. So im Nebenbei meinte er dann: Die alten Schätzchen sind meist besser als so 6 Jahre alte, wenig bewegte Hausfrauenschaukeln. Je mehr man mit einem Auto fährt, umso weniger Mängel hat es.

Daneben eine ziemlich neue A-Klasse (6 Jahre alt) mit ca 40.000 km: War extra vorher in der Werkstatt. Es fanden sich einige Dinge, die "man bald machen muss", derzeit aber noch o.k sind. Nach dem nächsten Winter ist das Wägelchen eine echte Verkehrsgefahr, auch wenn der nächste Kundendienst erst in 25000 km fällig ist.

Man kann also absolut nicht sagen, ältere Autos sind sicherheitsmäßig viel schlechter als neue. Wenn ich daran denke, dass unsichere, billige Fahrwerkskonstuktionen nur durch ABS, ESP, und andere elektronische Spielereien verkehrssicher gemacht werden. Was passiert, wenn in so einem Auto die Elektronik spinnt? (soll ja auch schon vorgekommen sein). Der Elektronikausfall ist ungefähr so gut vorhersehbar, wie ein Reifenplatzer. Oder wissen die Kommissare vielleicht mehr über die Elektromikgefahren neuer Autos und fordern deshalb die kürzeren Prüfintervalle?

Gruß
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Re: Jährlicher TÜV für ältere Fahrzeuge

Beitragvon madanf » Mo Jul 16, 2012 8:05

Hallo,

da im Moment ´saure Gurken Zeit´ist muß wieder einer so einen Schwachsinn auf den Markt schmeißen unter dem Vorwand, dass
tausende Menschen in Gefahr sind. Da hat so einen Sesselfurzer die Langeweile geplagt.
Ich fahre einen BMW Bj.88, zwar nur 10TKm im Jahr, aber er bringt mich überall hin ohne Probleme. HU hat er bestanden bis 2013 bei
einer ofiziellen TÜV Prüfstelle (kein Werkstatt-TÜV). Und 2013 wird er wieder drüber kommen.
Da ich eigentl. alle Reparaturen an diesem Fahrzeug selbst machen kann ist er so ideal. Wenn ich mir einen Neuen hole bin ich auf
gedei und verderb auf die Werkstatt angewiesen und dafür ist mir mein Geld zu schade.
Die heutigen Kfz´s bestehen nur aus Plastik-Abdeckungen und viel Elektronik die miteinander vernetzt ist damit man selbst noch nicht mal ein Blinkerrelais wechseln kann! Wahnsinn in meinen Augen.

Gruß
Frank
madanf
 
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Re: Jährlicher TÜV für ältere Fahrzeuge

Beitragvon meyer wie mueller » Mo Jul 16, 2012 8:26

Hallo

madnaf hat geschrieben: "Da ich eigentl. alle Reparaturen an diesem Fahrzeug selbst machen kann ist er so ideal. Wenn ich mir einen Neuen hole bin ich auf
gedei und verderb auf die Werkstatt angewiesen und dafür ist mir mein Geld zu schade.
Die heutigen Kfz´s bestehen nur aus Plastik-Abdeckungen und viel Elektronik die miteinander vernetzt ist damit man selbst noch nicht mal ein Blinkerrelais wechseln kann! Wahnsinn in meinen Augen."

Das sehe ich genau so. Gerade hat mir ein Kollege erzählt, dass er am Samstag Abend noch schnell eine defekte Blinkleuchte gewechselt hat. Er musste dafür nur schnell im Regen auf der Straße die Stoßstange abbauen, dann die Leuchteneinheit rausnehmen und schon konnte er ganz einfach die Birne austauschen! :twisted: :gewitter:

Und schaut Euch doch mal die modernen, ach so sicheren Plastikbomber an. Stoßstangen sind nur noch lackierte Zierflächen. Wenn man da irgendwo leicht anstößt, sind 1500 Euro fällig. Unser Opa hat mit seinem 200 D aus 1987 schon x-mal die Einfahrtsecke touchiert und außer ein paar Schrammen im Gummi war nichts. Und damit das Garagentor zugeht, muß er bis ganz nach vorne fahren. Das macht er halt so, dass er vorfährt bis nichts mehr geht (da stehen 2 Styroporplatten). Mit einem neuen Platikbomber geht das nicht!

Deshalb braucht man auch jährlich den TÜV, weil die alten Autos zu gut halten und selbst kleine Wartungsarbeiten erledigt werden können. Damit zwingt man dann die alten Karren in die Werkstatt und das wird den Leuten hoffentlich zu dumm, uns die kaufen endlich das moderne Auto. Der PSA-Konzern hat Absatzprobleme und der französische Staat hat Hilfe durch flankierende Gesetze versprochen. Die Abwrackprämie war zu teuer, jetzt sorgt man eben anders für den Absatz von Neufahrzeugen. Die sollen nach neuesten Meldungen erst nach 4 Jahren erstmals zum TÜV. Neufahrzeuge müssen ja wegen der Garantie sowieso jährlich in die Werkstatt.

Gruß
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Re: Jährlicher TÜV für ältere Fahrzeuge

Beitragvon Elsaer » Mo Jul 16, 2012 11:28

Es ist immer wieder faszinierend, WER unsere Gesetze macht....

Leute (Politiker)
[*] die keinen Cent für Ihren Dienstwagen zahlen,
[*] die Spritschlucker sind
[*] und nie mit diesem Auto in die Werkstatt oder zum TÜV müssen,

bestimmen darüber, dass Leute (die um Geld zum Leben/überleben zu verdienen und auf Ihr Auto angewiesen sind)

[*] jährlich zum TÜV sollen
[*] und für jedes Gramm CO2 tüchtig Steuern bezahlen sollen
[*] und mehrfach versteuerten Kraftstoff tanken müssen.
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