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Kauf einer "alten" Rundballenpresse

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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Kauf einer "alten" Rundballenpresse

Beitragvon Scherwitzki » Do Mai 31, 2012 20:58

Hallo liebe "Landtreff-Gemeinschaft",

ich bin neu im Forum und habe gleich eine etwas kompliziertere Frage an euch und hoffe Ihr könnt mir helfen.
Ich beabsichtige mir eine "alte" Rundballenpresse zu kaufen, habe aber keine Ahnung auf was man bei den alten Dingern achten sollte bzw. ob Variable- oder Feste- Kammer, ob Schneidwerk oder nicht, Netz oder Garn und so vieles mehr.
Nun mal zu meinen Absichten, ich selbst habe einen Heubedarf der ist verschwindent gering (ein paar Kaninchen) jedoch bewirtschaften wir noch ca. 1ha Grünland (restlichen Flächen sind verpachtet). Fast alles was an Heu anfallt wird verschenkt, dann muss man es selbst mähen, wenden, schwaden, einfahren und dann denjenigen am liebsten noch ins Heugebläse gabeln und das alles für ein "müdes" Dankeschön. Ihr wisst ja selber wieviel Zeit und Diesel drin steckt!!! Damit soll aber jetzt Schluss sein, daher soll jetzt eine Presse her, sodas ich das Heu verkaufen kann und wenigstens meine Unkosten drin habe. Leider kann ich keine 10.000€ als Hobbybauer für ne Presse ausgeben. Lohnunternehmer gibts bei uns auch keine, nur die Agrargenossenschaft, und die kommen zum einen mit ihrer großen Technik nicht bei mir in den Garten wegen einigen vielen Obstbäumen und zum anderen Pressen sie selber nur Großpacken und müssten dann extra wegen meinen 5 Ballen die Rundballenpresse anhängen. Obendrein mag ich die bettelei auch nicht.
Wenn ich eine Presse hätte und der verkauf vom Heu sich lohnt, würde ich eventuell meine verpachteten Flächen zurück holen und sie wieder bewirtschaften, desweiteren gäbe es eventuell noch die möglichkeit den einen oder anderen Ballen gegen Lohn zu pressen (wahrscheinlich aber keine riesen Stückzahlen).

Wir wollen uns nun eine Presse kaufen, wissen aber nicht welche Hersteller zu damaligen Zeit gute und robuste Pressen gebaut haben. Schön wäre eine Presse so um die 2000€ bis 3000€. Selber restaurieren wir eigendlich alles was bei uns auf den Hof kommt, daher sind einige Reparaturen an der Presse kein Problem.
Nun wissen wir nicht was für eine Kammer besser presst (hauptsächlich Heu villeicht auch mal Stroh). Als nächstes sind die zu bearbeitenden Flächen auch nie riesen groß und die Ballen müssen ja als LU eigentlich immer fertig werden was ja mit ner Festkammer schwirig ist???
Nun noch eine Frage, kann man bedenkenlos eine Presse mit Garnbindung kaufen oder sind die sehr anfällig, ich kenne das nur von einen Bekannten, dessen Hochdruckpresse öfter Probleme mit dem Knüpfer hat.

Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen, auch wenn Ihr mich vielleicht für verrückt haltet wegen 5 Rundballen eine Presse zu kaufen. Aber ich bin eben der Meinung, dass es besser ist was man an Technik braucht, auch selber zu haben.

Vielen Dank schonmal im Voraus
Scherwitzki
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Re: Kauf einer "alten" Rundballenpresse

Beitragvon stamo » Do Mai 31, 2012 21:44

lass es. Das lohnt in deinem Leben nicht mehr.
"Wenn ich Waldbesitzer bin, dann bin ich auch für den Wald und was daraus wird verantwortlich und deshalb der Profi."
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Re: Kauf einer "alten" Rundballenpresse

Beitragvon Manfred » Do Mai 31, 2012 22:01

Wenn es unbedingt eine eigene Presse sein muss, würde ich in der Preisklasse und bei der kleinen Fläche zu einer Kleinballenpresse greifen. Da kriegst du für das Geld eine gute gebrauchte die dich bei 1 ha im Jahr leicht überlebt. Und die Kleinballen verkaufen sich besser an Pferdehalter.
"The man who reads nothing at all is better educated than the man who reads nothing but newspapers." Thomas Jefferson
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Re: Kauf einer "alten" Rundballenpresse

Beitragvon Fassi » Do Mai 31, 2012 22:08

Für den Preis bekommst Du keine, oder Du mußt sehr lange suchen. Die für den Preis sind idR so runter, dass man da nochmal ne ähnliche Summe reinstecken muss, damit sie wieder anständig laufen. Ok, gibt da in der Preisklasse noch die 1,5m und 1,8m Pressen. Die sind denn sogar noch gut in Schuss. Aber die Ballengröße als Heu will kaum einer, weil die 1,5m schon grenzwertig zum Bewegen mit der Hand sind und die 1,8m absolute Quälerei (wenn die schon ne Weile liegen teilweise sogar unmöglich). Also bleiben nur die 1,2m Ballen. Und da ist zur Zeit ne rege Nachfrage.

Wenn Du verkaufen willst, dann entweder Quaderballen (fällt aus, weil die Pressen weit über der og Summe liegen) oder HD- Ballen. Von daher würde ich Dir eher zu ner HD- Presse (evtl. mit Schleuder, je nach Flächenbeschaffenheit) raten. Da bekommst Du für das Geld auch Pressen, wo man nicht mehr viel bis gar nichts machen muss. Und Du wirst die Ballen auch los, in nem normalen Jahr holt sich kein Pferde- oder Kleinstschaf/ziegenhalter (Hauptklientel) nen 1,8m Ballen ab, zumal denen meistens auch die Technik fürs Bewegen (=Frontlader oder Hoftrac) fehlt.

Gruß
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
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Re: Kauf einer "alten" Rundballenpresse

Beitragvon Frank Neifer » Do Mai 31, 2012 22:09

Ich würde wenn auf kleine Hochdruckballen gehen.Für das Geld gibts noch was brauchbares und die Ballen machen nur noch wenige.Kleintierzüchter und Pferdefreunde sind manchmal froh wenn es sowas noch gibt.Am besten vorher mal rumhören(Vielleicht ist es ja in eurer Gegend ein Marktlücke).
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Re: Kauf einer "alten" Rundballenpresse

Beitragvon Scherwitzki » Fr Jun 01, 2012 5:44

Was für eine HD Presse wäre denn empfehlenswert?
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Re: Kauf einer "alten" Rundballenpresse

Beitragvon Cairon » Fr Jun 01, 2012 7:40

Bei 1 Hektar Fläche und sagen wir mal 3 Schnitten rentiert sich keine Presse. 3 ha Jahreseinsatz ist absolut indiskutabel, wenn man rentabel sein will. Gibt es keinen Bauern in der Nähe der eine Presse hat und für dich Pressen würde? Das Rentabelste für solch eine Kleine Fläche wäre noch ein Mulcher.

Wenn es aber wirklich eine Presse sein soll, dann bestimmt keine Rundballenpresse. Was in Dein Budget passt sind rollende Schrotthaufen. Da würde eher so etwas in Frage komm:

http://de.tec24.com/c-20500/m-welger/t- ... 00310.html

http://de.tec24.com/c-20500/m-welger/t- ... 95577.html

http://de.tec24.com/c-20500/m-welger/t- ... 99740.html

Müsste man sich aber vorher genau anschauen in welchem technischen Zustand die sind. Nicht dass Du Dir so ein Schätzchen holst und erst mal 5000 € teile rein stecken musst. Man kann dan den Pressen fast alles in Stand setzen, wir haben hier eine Welger AP 52 die macht bei uns noch eine ganze Menge, auch wenn sie alle paar Jahre eine Überholung braucht.
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Re: Kauf einer "alten" Rundballenpresse

Beitragvon Einhorn64 » Fr Jun 01, 2012 7:46

Diese http://www.traktorpool.de/schnellsuche/keywords/welger%20ap12/netgross/2/page/1/sort/DESC/sortby/score/
sind reichlich vertreten, ET versorgung passt, und der preis ist in deinem rahmen
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Re: Kauf einer "alten" Rundballenpresse

Beitragvon ne bergische Jung » Fr Jun 01, 2012 7:49

Cairon hat geschrieben: Da würde eher so etwas in Frage komm:

http://de.tec24.com/c-20500/m-welger/t- ... 00310.html



Unglaublich, welche Wertsteigerung manche Leute mit ein bisschen Bauernblind erzeugen wollen!! Genau die würde ich im Leben nicht kaufen!!
Die anderen beiden sehen da schon vernünftiger aus.
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Re: Kauf einer "alten" Rundballenpresse

Beitragvon Forchhammer » Fr Jun 01, 2012 7:54

Wie oben bereits gesagt, wäre eine HD-Presse wirklich empfehlenswert. Markenmäßig her wären Welgerpressen gut, kommt aber immer auf den Vorbesitzer an und wie er damit umgegangen ist. John Deere Pressen sind auch gut, wobei ich bis jetzt bloss mit ner größeren (HD-)Presse Erfahrung gemacht hab. Weiss nicht mehr wie se heißt.
Selber habe ich eine 50 Jahre alte Ködel und Böhm Rivale 2 , die dank sehr guten Vorbesitzers auch noch Top in Schuss ist- letztes jahr gekauft für 500 Euro.
Sie ist zwar nicht die allergrößte und große Geschwindigkeiten sind damit auch nicht möglich, aber wenn man sie richtig einstellt bekommt man auch sehr gute und große Ballen.
(für die Größeder Presse echt gute Ballen).

Zum schnelleren Vorschreiber: wir haben auch nur ca. 1.5 ha Wiesen, und jedes Jahr ist uns die Bettlerei und die Angst vorm verregnen so auf den S""" gegangen, dass wir uns schließlich eine gekauft haben.Und ich weiß auch nicht wie man bei Heu auf 3 Schnitte kommt. Wir schaffen gerade mal knapp 2 Schnitte, wobei der letztere letztes jahr noch auf den Oktober fiel. Damit kannste eventuell auch noch ein bissl auf Lohn Pressen , musst hald jemanden finden der eventuell noch ein paar Kleinballen für irgendwas haben will.


mfg
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Re: Kauf einer "alten" Rundballenpresse

Beitragvon Scherwitzki » Fr Jun 01, 2012 8:12

Wenn der verkauf von heuballen sich Lohnt würde ich dann vielleicht ja noch 5 ha aus der Verpachtung wieder rausnehmen.
Mein Bekannter der die oben genannte HD Presse hat, hat den Boden mit kleinen Ballen voll und wird sie nicht wirklich los. Da kommt immer nur mal kleckerweise einer der mal 5 Ballen holt. Er meinte zu mir das für viele die kleinen Ballen zu teuer und zu aufwendig zu füttern sind, da sie immer große Mengen Heu benötigen. Rundballen wird man viel besser los.
Jetzt noch mal zu Rundballenpresse. Wo liegen bei den Dingern die „Verschleißstellen“ und kann man davon ausgehen wenn alles wieder repariert ist das auch die alten Pressen zuverlässig arbeiten und gute RB machen? Wir haben wahrscheinlich schon viel größere Schrotthaufen heimgetragen und nach langer und mühevoller keinarbeit sind daraus immer wieder Schmuckstücke geworden. Hat von euch jemand früher mal so einen „Oldie“ besessen und war für die damalige Zeit damit zufrieden oder auch nicht?
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Re: Kauf einer "alten" Rundballenpresse

Beitragvon Highland81 » Fr Jun 01, 2012 8:39

Hallo Scherwitzki,
wir haben uns auch ständig über Unzuverlässigkeit unseres Lohners aufgeregt. Wenn er mal da war und den richtigen Schlag gepresst hat, ist die Arbeit sehr ordentlich und schnell ausgeführt worden aber bis er da war, war es ein Chaos.
Wir haben uns auch viele Gedanken über eine eigene gebraucht Presse gemacht. Aber egal wie wir gerechnet haben war es unwirtschaftlich. In diesem Frühjahr haben wir dann in den sauren Apfel gebissen und uns eine Krone KR 120 mit Netzbindung und Schneidwerk gekauft. Preis lag etwas über 5000 Euro.
Wir haben am letzten Donnerstag begonnen mit dem 1. Schnitt und waren in unserer Gegend ca 2-3 Tage vor den anderen Kollegen mit dem Mähen.
Am Sonntag mittag haben wir die Presse das erste mal genutzt und unsere eigenen Ballen gepresst. Ab Sonntag Mittag stand die Presse bis Mittwoch Abend nicht mehr still da wir plötzlich Anrufe von vielen Kollegen aus unserer Umgebung bekommen haben. Ohne Werbung. Der Buschfunk hat anscheinend funktioniert. Bis jetzt können wir über das Lohnpressen noch nicht viel sagen. Müssen wir mal die nächsten Schnitte abwarten.
Falls es für dich möglich ist etwas nebenher im Lohn zu machen und du deine Arbeit zuverlässig erldigen kannst dann kannst du dich auf das dünne Eis wagen und dir eine gebrauchte anschaffen. Wir sind mit unserer Krone bis jetzt sehr zufrieden. *aufholzklopf*. Ohrstöpsel nicht vergessen :-D


Grüße
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Re: Kauf einer "alten" Rundballenpresse

Beitragvon [H]MEN » Fr Jun 01, 2012 8:50

Bei den variablen Ballenpressen ist natürlich der Rollboden ein kostenintensives Verschleißteil.
Sowie bei jeder anderen Maschine würde ich vorher mal einen Blick auf sämtliche Lager, Ketten und Kettenräder werfen.
Bei einem Budget von 3000€ wirst du dir wohl keine spezielle Marke aussuchen können, da es für das Geld meiner Meinung nach eh nur Alteisen gibt.
Ich würde unbedingt bei einem LAMA-Händler in der Nähe nachfragen, dann kannst du die Presse wenigstens mal einen Tag lang Probe fahren.
Ansonsten gibt es ja noch NoName Produkte wie diese hier.
Eine Festkammerpresse hat weniger "teure" Verschleißteile.
Die Lager von den Rollen kannst selbst austauschen, und die sind auch nicht so teuer wie ein Rollboden (oder halt Bänder).
Des weiteren würde ich persönlich eine Presse mit Netzbindung bevorzugen.


MfG


[H]MEN
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Re: Kauf einer "alten" Rundballenpresse

Beitragvon KarlGustav » Fr Jun 01, 2012 11:43

Guck mal da:
http://www.ebay.de/itm/Rundballenpresse-/270984855240?pt=Landtechnik_Traktoren&hash=item3f17f4bec8
Karl
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Re: Kauf einer "alten" Rundballenpresse

Beitragvon Cairon » Fr Jun 01, 2012 11:53

Wenn man sich mit den alten Rundballenpressen nicht wirklich auskennt, dann sollte man sich einen Schrauber dazu holen, dem man Vertraut. Unser Nachbar hat vor ein paar Jahren eine alte Claas-Rundballenpresse mit Netzbindung gekauft. Die Netzbindung hat sich dann recht schnell verabschiedet und er musste den Rest der Saison bei jedem Ballen das Netz mit dem Taschenmesser abschneiden. Im Winter hat er sich dann eine gebrauchte Krone-Rundballenpresse gekauft, nach 150 Ballen gab es einen Knall und eine Kette ist gerissen das hat dann in der Maschine ziemlich aufgeräumt und er hatte mehrere 1000 € Schaden. Den Rest der Saison hat er dann dann noch mit der Presse gefahren und sich dann eine gute gebrauchte geholt, die dann auch eine ganze Zeit lief, bis sein Fahrer sie bei einem Unfall in den Graben gekippt hat, Totalschaden, aber die Versicherung des Unfallgegners hat gezahlt. Bei gebrauchten Rundballenpressen sollte man sich die Lager, Ketten und Antriebe sehr genau anschauen. Eingelaufene Führungen lassen auch daraus schließen, wie viel die Presse gelaufen hat. Bei besonders günstigen Pressen, bei denen man nicht genau weiß wo sie gelaufen haben, wäre ich sehr vorsichtig, sonst kann so ein günstiges Schnäppchen ganz schnell ein finanzielles Desaster werden.
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